Am Rand des Traumes

von Willi Grigor
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Sein Erscheinen mich umgarnte,
trübe Tage wurden froh.
Seine Nähe mich umarmte,
seine Lieder ebenso.

Sein Bei-mir-sein machte Stille
aus den Stürmen in der Brust,
gab der Seele wieder Wille
und dem Leben scheue Lust.

Im Geäst des Birkenbaumes
hörte ich zuletzt ihn singen.
Er verschwand am Rand des Traumes
zu mir winkend mit den Schwingen.

© Willi Grigor, 2017
Aus dem Leben

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Kommentare

21. Nov 2017

Was keinen Rand hat, ist unendlich.
Solang zu schlafen wäre schändlich.

LG
Willi