Auferstandene Freude

von marie mehrfeld
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Ein kiebiges Vögelein zwitscherte mir die Ohren
wach, willkommen, Frühling, du hast mir die Sinne
geöffnet, geheime Wünsche zum Glühen gebracht, die
Seele geglättet, grauen Gedanken die Waffen genommen,
du hast das Winterdunkel mit Singen gefüllt, mein Lächeln
wieder belebt, staunend strecke ich dir meine Hände
entgegen und ergebe mich mit auferstandener
Freude der Verzauberung des Neubeginns.

Quelle: Fotos kostenlos, verändert

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Interne Verweise

Kommentare

29. Mär 2018

Der Vogel schlich sich ins Gedicht -
Schlau aus ihm der Frühling spricht ...

LG Axel

29. Mär 2018

Nun raune ich Dir ins Ohr, ganz leise -
es handelt sich um die Heckenbraunmeise,
grau ist sie und sehr zierlich gedrechselt,
sie wird oft mit dem SPATZ verwechselt ...

Vorösterliche Grüße und Danke an Axel
Marie

29. Mär 2018

ja die Vögel im Garten,
kann es kaum erwarten
dort zu arbeiten
z u sitzen
und hoffentlich
auch wieder
schwitzen

frohes Osterfest
ulli

29. Mär 2018

Frohes Osterfest zurück und danke, Ulli. ich wünsche dir viel Sonnenschein
und jede Menge schweißtreibende Gartenarbeit begleitet von Vogelgesang ...

LG Marie

Detmar Roberts
29. Mär 2018

Die Heckenbraunelle ist ein versteckt lebender, schlanker Vogel, der oft mit dem Spatz verwechselt wird. Besondere Merkmale bei Altvögeln sind der spitze rotbraune Schnabel und die deutlich bleigraue Färbung von Kopf, Hals und Brust. Der Rücken ist dunkelbraun und zeigt schwarze Streifen. Die Beine sind orangebraun bis rotbraun gefärbt. Man entdeckt die Heckenbraunelle in Laubmischwäldern, Parkanlagen mit ausreichendem Unterholz sowie Gärten mit buschigen Hecken und dichten Sträuchern. Sie bewegt sich langsam geduckt, mit wippendem Schwanz am Boden und ist dabei meist schweigsam. Der Flug der Heckenbraunelle ist kurz und flatternd. Ihr Gesang mit schnellen Tonfolgen

Detmar Roberts
29. Mär 2018

Die Infos habe ich aus dem Internet gezogen. Eine Heckenbraunmeise gibt es also nicht, aber lass die -meise ruhig stehen, sie reimt sich so schön auf „leise“. Dein heiteres Frühlings- und Ostergedicht spricht mich an, Marie, das wollte ich dir eigentlich statt einer Belehrung sagen – und fröhliche Ostertage wünschen. –D.R.

29. Mär 2018

Detmar, danke, auch für die Recherche. Ich antworte dir mit Christian Morgensterns Gedicht „Das ästhetische Wiesel“:"Ein Wiesel saß auf einem Kiesel inmitten Bachgeriesel. Wisst ihr, weshalb? Das Mondkalb verrielt es mir im Stillen: Das raffinierte Tier tat’s um des Reimes willen." Einen Besseren als Ch.M. hätte ich mir doch nicht zum Vorbild nehmen können ...
Frohe Ostertage zurück zu dir.
Liebe Grüße - Marie

29. Mär 2018

Der hysterische Kiesel

Ein Kiesel
Saß im Bachgeriesel
(Ganz OHNE Wiesel!)

Bloß wieso –
War er solo?

War schwer VERStimmt:
Auf mir hockt kein solches Vieh!
Bin doch zutiefst ergrimmt!
ICH saß noch auf Wieseln nie …

LG Axel

30. Mär 2018

Bin hin-und-weg über dieses
urkomische Axel-Gedicht - danke dafür.
Du hast einen herrlich sarkastischen Humor!

LG Marie

30. Mär 2018

Wir Menschen, liebe Marie, brauchen nicht viel zum Glücklich sein. Ein sonniger Morgen mit Vogelgesang reichen schon.

Herzliche Grüße in einen Karfreitag, der gerade weder Fisch noch Fleisch ist.
Soléa

30. Mär 2018

Stimmt, liebe Soléa, danke, und den lange vermissten Sonnenschein haben wir ja auch am heutigen Karfreitag, an dem ich mir "wie immer" eine von Johann Sebastian Bach komponierte Passion anhöre, heute die des Johannes.

Herzliche Grüße zurück
Marie

30. Mär 2018

Gelobt sei diese kesse Kiebigkeit,
mit ihr bringt es wohl jeder Vogel weit:
Kurz aufzuheitern die Marie ...
Ganz ohne Lug und Trug, mit viel - Esprit.
Verzeih den Kommentar, so spät, es tut mir leid:
Ich hatte gestern wenig Zeit.

Liebe Grüße zu Dir,
Annelie

30. Mär 2018

Dein Kommentar, ob früh, ob spät,
ganz vorne an beim Danken steht, er
lässt mich lächeln, macht mich heiter -
ist mir am heut’gen Tag Begleiter …

liebe Grüße zurück - Marie