Der Schattenmann

Bild von Ursula Rischanek
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So virtuos es mancher schafft
mitunter durch der Worte Kraft,
Gefühle auszudrücken gar
verzaubert manchmal wunderbar,

wie schnell kann es jedoch auch gehen
trotzdem war's um uns gleich geschehen
und einer dann den Kopf verliert
selbst wenn er vorher hat sinniert

und nachgedacht die ganze Nacht
am Ende hat's doch nichts gebracht,
wie Schall und Rauch die Worte sind
verflüchtigt leicht wie Wirbelwind,

ist es nicht so, könnt ihr's verstehen
auch diese Zeit wird schnell vergehen,
gar unaufhörlich läuft sie weiter
als unser ständiger Begleiter,

so wie der Schatten der nicht weicht
selbst wenn wir unser Ziel erreicht,
die Frage stellt sich mir sodann
wer bist du - großer Schattenmann?

© Uschi R.
(Text/Bild)

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Kommentare

30. Mär 2020

...und ist es nicht g'rad dieses Licht,
worin sich mancher Schatten bricht?

LG Uschi

29. Mär 2020

Der Schattenmann gibt keine Ruh,
Sät dunkle Samen, hört nicht zu.
Er wütet, tobt sich gerne aus
Es sei denn, du schmeißt ihn raus! ;)

Möge dir dies stets gelingen
Dir Freude, Liebe, Friede bringen. :)

Herzliche Grüße
Ella

30. Mär 2020

Der Schatten selbst ist nur so stark,
wie es das Licht auch wohl vermag,

denn wäre da kein heller Schein,
müsst' bleiben er sogleich allein

und selbst das schwächste, kleinste Licht,
ist, das den stärksten Schatten bricht!

Herzlich liebe Grüße zu dir liebe Ella,
gsund bleiben!
Uschi

30. Mär 2020

Der Schattenmann - ist das der Tod?
Er flüstert uns mit süßem Wort:
"Da ist doch nichts, das einem droht,
die ganze Welt ist nur ein Hort,
voll von Geborgenheit und Lust -
hast du das, Menschlein nicht gewusst?!"

LG Alf

30. Mär 2020

Mein Schattenmann gemeint wohl war,
manch trüb Gedanken sonderbar,
der uns befällt so dann und wann,
erscheint sogleich - der Schattenmann!

Herzlichen Dank lieber Alf!
LG Uschi

31. Mär 2020

Ursula, nicht "Kleine Bärin",
sondern, wie der Text überzeugt,
eine Große Bärin.

LG Grüße, bin beeindruckt, wenn auch nicht überrascht, denn da loderte schon so manches Mal ein Licht oder Feuer auf, das lange Schatten (weg)zuwerfen in der Lage war.
Uwe

31. Mär 2020

Lieber Uwe,

das freut mich sehr,
dies umsomehr
da ich, wenn ich ein
leeres Blatt,
mitunter in den Händen hab',
die Zeilen fallen mir
gar nie recht schwer,
von ganz alleine
kommen sie her,
zumeist des nachts
wenn ich allein,
es fällt mir
mancher Reim
so ein,
doch auch des Tages
wenn ich träum -
vom Wie und Wo
es könnt' so sein,
da brauche ich
nur Blatt und Blei
und fertig ist's -
nie einerlei!

Allerherzlichsten Dank zu Dir, es ist schon so, dass ich mich sogar an manchen Tagen ausschließlich reimend unterhalten könnte - ich mache es nur nicht - denn es kann mitunter nerven ;-)))))

Liebe Grüße, gsund bleiben!
Uschi