Der rote Mohn nun allerorts...

von Ursula Rischanek
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Wenn nunmehr zarter Mohn erblüht,
die Kraft der Farben ungemein,
für unser Auge nur genügt
wie Hauch der Blütenblätter Schein.

Ganz zart gestreift, geküsst vom Wind,
wenn Blütenköpfchen sanft geneigt,
manch Künstler selbst, malt nun geschwind
und auf Papier uns dies gezeigt,

gleich einem Flügelschlag apart,
als kunterbunter Edelstein,
der Schmetterling in seiner Art...

und er besucht sie federleicht,
um aufzusteigen schwebend rein
bis feinster Wind selbst ihn zart streicht.

© Uschi R.
(Text/Bild)

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Kommentare

29. Jun 2020

Der Klatsch-Mohn gern Dir applaudiert:
Denn fein hast Du ihn hier skizziert!

LG Axel

30. Jun 2020

Nur allzuleicht verweht der Wind,
beim Mohn selbst zartes Blütenkind...
der Farbenrausch er trägt sich fort,
gar in so manchem schönen Wort!

LG Uschi

29. Jun 2020

Eine wunderschönes Sommergedicht. In Gedanken laufen ich an den Feldern vorbei. Ich bin nämlich ein halbes Landei :-)

Viele Grüße - Jürgen

30. Jun 2020

Ach lieber Jürgen,

der Mohn am Wegesrand er stand,
die Blüten selbst die ich dort fand
so zart, ein Hauch nur wenn erblüht,
sie anzuschauen schon genügt,

wenn sich die Blütenblätter sanft geneigt
und Windeshauch sich nunmehr zeigt,
von weit leuchtet die Farbenpracht
und mancher Dichter schon erdacht,

oft Verse übers Blümelein,
ich bin da sicher nicht allein ;-)))

Ganz liebe Grüße zu Dir
Uschi

30. Jun 2020

Der schöne, ach so zarte Mohn -
kaum ist er da, welkt er auch schon...

LG Alf

30. Jun 2020

Ja lieber Alf, gebe Dir recht,
trotz Schönheit für die Vase schlecht,
so war auch nunmehr schnell zur Hand,
mit Kamera - aufs Bild gebannt...

LG Uschi