gestillter Durst

von marie mehrfeld
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hob sich silbernes Flüstern längst erloschener Monde im Traum aus den Nebeln ferner Sternenmeere, schüttete sich in meine Augen und Deine, wusch letzte Kälte aus und pflanzte Gesänge des Friedens in unsere Seelen,

so summten wir namenlos an fremdem Orten, bis uns Schlaf überkam, schmeichelnde Winde füllten gläserne Krüge, stillten unseren Durst, Zärtlichkeit schöpften wir mit hohlen Händen aus dunklen Gewässern, die hinter

wisperndem Schilf ruhten, und liebten uns in blauen Zelten, so sehnsüchtig waren unsere Nächte, dass die Steine ihr Schweigen brachen und erzählten von den Zeiten, als es uns noch nicht gab und auch nicht den

Hass und die Kriege, Hand in Hand bestiegen wir den Berg aller Berge, als wir über den Wolken waren, ließen wir uns fallen, einfach so, in die unendliche Tiefe des Raums in der Gewissheit ewiger Wiederkehr

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Kommentare

30. Jul 2018

Ich hörte das schöne, silberne Strahlenflüstern und ließ mich fallen in Erinnerungen und Gefühlen. So bleibt Erlebtes und Gefühltes lebendig - durch Dein wunderbares Gedicht, dessen Worte uns forttragen auf einen anderen Stern.

Liebe Grüße,
Annelie

31. Jul 2018

Liebe Annelie, das hast Du wunderschön formuliert, dafür danke ich Dir ...

liebe Grüße - Marie

31. Jul 2018

Im Traum, da hebt man ab, kann fliegen,
die Last des Alltags ganz besiegen ...

LG und Dank an Axel
Marie

30. Jul 2018

Sich fallen lassen …
so was Wunderbares.

Liebe Grüße zu dir, Marie
Soléa

31. Jul 2018

Danke, Soléa, sich fallen lassen - man müsste es sich öfter trauen ...

Liebe Grüße zu Dir zurück,
Marie

30. Jul 2018

...und im Fallen weiterfliegen
Namenlos zum/im Frieden...

Welch wunderbare Vision - träume weiter so:), ich fliege gerne mit

LG Yvonne

31. Jul 2018

Schön wäre es, mit Dir zu fliegen, aber Du wärst viel schneller als ich ...

mit liebem Gruß und Dank - Marie