An die Stille

von Robert K. Staege
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Ich danke Dir, Du liebe Stille,
dass Du das Sein mir nahebringst,
und dass Du, so wie es mein Wille,
das wilde Leid in mir verschlingst!

Du öffnest tief in mir die Truhe,
aus der des Herzens Regen quillt,
und füllst mich mit der Kraft der Ruhe,
die Dunkel, Angst und Beben stillt.

Geschrieben am 9. Mai 2018 in Schlangenbad.

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Kommentare

09. Mai 2018

NIcht allein in der Ruhe, auch in der Stille liegt die Kraft.
Danke vielmals für das ausgezeichnete Gedicht.

LG Annelie