Frühlingsdringen

von Robert K. Staege
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Milde Luft die Flur durchdringt
froh der Vöglein Laut erklingt,
Blüten schwellen allerwege.
Über Berge, Felder, Stege
sich ein neues Leben schwingt.

Mit des Lenzes Blütenkranz
und der Sonne goldnem Glanz
leuchten Mädchen um die Wette,
dort an jener heitren Stätte,
wo sich alles trifft zum Tanz.

Mancher Jüngling hoffet sehr,
und er legt, von Duft ganz schwer,
nebst den Liebesschwüren nieder
einen frischen Bund von Flieder,
dass die Holde gut ihm wär‘.

Und belohnt wird süßes Hoffen,
haben Herzen sich getroffen,
durch der Liebe starken Bund.
Jauchzend auf von Herzensgrund
sieht man dann den Himmel offen.

Geschrieben am 13. März 2018

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