Umzingelt!

von Soléa P.
Mitglied

Üppig ist das Mahl bereitet,
saftiges Grün, wohin man schaut.
Der Kostgänger will auf seine Weide,
doch nun auf einen Draht er schaut,
den hat der Bauer aufgebaut.

Die Natur ist eingezäunt,
als Schutz, vor Wildschwein und dem Reh.
Auch Wege wurden dichtgemacht,
mit Wut dieses die Bürger sehen,
sie können es überhaupt nicht verstehen.

Der Schaden, er war nie so groß,
geringer als alle Pestizide.
Vielleicht gab es vom Staat ’nen Schub,
es genau zu wissen würde sehr interessieren.

Die Welt umzingelt von Zäunen und Mauern,
was ohne ging, geht heut nicht mehr!
Das ist wirklich sehr zu bedauern
und zu verstehen äußerst schwer.

Bild: © Soléa P.
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Kommentare

15. Jun 2019

Der MENSCH zäunt ja sich selber ein, er wird die TIERE nicht befrei'n ...

Liebe Grüße - Marie

17. Jun 2019

Im Bauen und Grenzen ziehen sind wir famos:
Und im kleinkariert Denken wirklich groß …

Sei lieb gegrüßt
Soléa

17. Jun 2019

Und dann sich noch weigern zu verstehen:
Zu engstirnig soll man die Welt nicht sehen …

Liebe Grüße
Soléa

15. Jun 2019

Zäune, Grenzen, hohe Mauern,
Sie sind wahrlich zu bedauern.

Liebe Grüße
Ella

17. Jun 2019

Es bleibt wohl doch ein Handicap,
das mancher Mensch nur schwer bekäppt'

Liebe Grüße
Soléa

15. Jun 2019

Natürliche Lebensräume werden beschnitten, durchtrennt von Asphaltbahnen. Und dann werden wieder Zäune zum "Schutz"
vom heimischen Wild errichtet. Das Foto spricht ... Gut dargestellt, liebe Solea. HG kommen von Ingeborg

17. Jun 2019

Liebe Ingeborg, als ich sah, wie emsig der Zaun aufgestellt wurde, blutete mir schon das Herz. Man würde es verstehen, wenn ein dementsprechender Schaden vom Wild auszumachen wäre. War es aber nicht. An allem legt der Mensch Hand an, der Uhr – an der Natur …

Viele liebe Grüße in deinen Montag
Soléa