Memento mori

Bild von Ursula Rischanek
Bibliothek

Ich trauere um einen Freund,
wie sehr hab ich um ihn geweint -
wie sehr fehlt er mir Tag für Tag,
dass ich's kaum ausdrücken vermag!

Er fehlt mir jeden Tag noch mehr!
Sein Platz – er blieb bislang so leer!
Vom Dichterfirmament hoch droben
mit Funkelwörtern dort ganz oben,
sieht er mir zu, von Zeit zu Zeit.

Ach lieber Freund, was gäb ich heute
dich zu fragen, mit dir dichten,
an all den Tagen, all den Nächten,
Stund um Stund, manch Reim zu schlichten -
bist nicht mehr da und mir nun bang.

„Ach lieber Freund verzeih es mir,
nur einen Wunsch, du wärst noch hier!“

..und wenn auch mich das Schicksal einst ereilt,
blick gerne ich zurück voll Dankbarkeit und Glück,
durft doch bislang ich leben, lieben, lachen;
Es hat wohl gut mit mir gemeint,
im Hier und Jetzt mich kennenlernen lassen,
gar Dich, werter Poetenfreund!

"Wenn nun am Firmament ein Sterngefunkel
des Nachts gibt mir ein Zeichen - so ist's von dir,
lässt meinen Kummer nunmehr weichen.
Du schicktest mir erneut nun einen Freund -
vertrauensvoll legst mich in seine Hand,
mit inniglich Gedanken, so wie der
der auch uns beide einst verband! "

© Uschi R.

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

27. Mai 2021

Wenn die Worte richtig funkeln,
Sieht man sie - sogar im Dunkeln ...

LG Axel