Ingeborg Schneidereit

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zur Person

Ingeborg Schneidereit wurde am 18. Mai 1924 in Berlin geboren, der Stadt, die sie liebte und der sie ihr Leben lang verbunden blieb, um schließlich am 23. August 2005 hier auch zu sterben. Sie wünschte sich ein anonymes Grab, da sie zuletzt völlig ohne Familie geblieben war.Von ihrer Mutter, einer Sängerin und Korrepetitorin, stark beeinflusst, wollte sie ursprünglich Schauspielerin und Bühnenbildnerin werden. Doch Kriegswirren und ein früh einsetzendes schweres Augenleiden verhinderten die Ausführung dieser Wünsche. So blieb für sie über lange Zeit nur die Phantasie und das geschriebene Wort, sich künstlerischen Ausdruck zu verschaffen. Ein Interesse daran, schließlich damit an die Öffentlichkeit zu gehen, folgte verhältnismäßig spät.Ihr erstes Buch „Das Erbe des Belial“ (usprünglich unter dem Titel „Die goldenen Äpfel des Luzifer“ geplant) wurde 1987 vom Clemens Zerling-Verlag herausgebracht. Es folgten :Kontur im Wi – e – derschein (1991) - Kulissennachschau (1992) – Dialog zwischen Tomaten und Schnecken, Neandertaler und Teufel (1994) - Der elfte Mond des Sirius (1996) – Spectrum / Vorher,Nachher, Dazwischen (2000) – Zusammengefegt / Gedanken Betrachtungen (2002).Seit 1991 entstanden 420 Gemälde von ihrer Hand in Öl, Kreide, Gouache, (z.T in Privatbesitz sowie öffentlichen Einrichtungen), .Ihre danach veröffentlichten Bücher versah sie mit eigenen Zeichnungen und Vignetten.Kritiken:„Es wird eine Wirklichkeit widergespiegelt, wie sie nur wenige gesehen haben…“Pharma Lichtwer, Vernissage in Berlin„Der Akt künstlerischer Schöpfung entwickelt sich aufgrund der stets bei ihr vorherrschenden (religiös- philosophisch-)politischen Tendenz…A.B.T, Berlin

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Aufbruch

Du stehst im Schatten des Schattens
und raubst den schlafenden Traum

Hommage an Immanuel Kant

Königsberg
Kaleningrad
die Stadt die Schmerz bereitet
zu weit entfernt

Vorwort

Die Fabel hat abgelehnt
sie ist alt und gebrechlich
man hat sie lange nicht…

Spaziergang

Der Parkweg gibt sich steil,
doch ehe ein Gedanke aufsteigt,
fällt er in eine…

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