Sinnsuchendes Wortspiel. Gibt es

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Nacht ohne Not?
Krieg ohne Tod?
Tag ohne Brot?

Ruhm ohne Ehr?
Welt ohne Meer?
Eis ohne Bär?

Schein ohne Licht?
Blick ohne Sicht?
Sein ohne Pflicht?

Witz ohne Spott?
Jahr ohne Trott?
Welt ohne Gott?

Haus ohne Dach?
Weh ohne Ach?
Fluss ohne Bach?

Geist ohne Zeit?
Schmerz ohne Leid?
Gier ohne Neid?

Ruh ohne Rast?
Baum ohne Ast?
Schiff ohne Mast?

Ton ohne Schall?
Kind ohne Ball?
Welt ohne All?

Hieb ohne Stich?
Meer ohne Fisch?

Mich ohne Dich?

Kommentare

02. Jan 2017

Maruschka ohne 'den Mann der nicht'
und ohne 'die halben Schwestern' -
wäre auch ein Gedicht
gewesen.
Bin auf Seite 97; lese momentan drei Bücher gleichzeitig:
Annette Pehnt, Conny Palmen, Marie Mehrfeld.
Du befindest dich also in hervorragender Gesellschaft.

LG Annelie

02. Jan 2017

Ich dachte mir schon, dass du viel liest, reflektierst, verarbeitest, umsetzt. Freut mich, dass mein seltsames Buch bei dir ankonmt.
Es gibt den NICHTvater und den TRAUMvater. Väter sind so wichtig für Töchter ...
LG Marie

02. Jan 2017

Jeder Zweizeiler steht schon für sich. Bildet eine kleine Welt. Dieses Gedicht ist so vielschichtig, das es nicht mal eben so weggelesen werden kann. Das wäre zu schade. Denkanstöße findet man zuhauf. Toll.
LG Monika

02. Jan 2017

ES schien mir etwas verwiirend, deshalb habe ich die Denkanstöße vereinfacht.
Danke für deinen Kommentar - wie stets erfreulich.
LG Marie

03. Jan 2017

Danke, * noé *. Wenn man solche Reim-Wortpaare sucht, die Sinn machen und zum Nachdenken anregen, ist man erstaunt, wie viele es davon gibt. Deutsche Sprache - schöne Sprache,
LG Marie