Muttergedichte ✓ Mutter, Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer Mutter mit Tochter

Hier finden Sie Muttergedichte. Die Mutter bleibt die wichtigste Frau im Leben fast aller Menschen. Die Gedichte auf dieser Seite widmen sich dieser besonderen Frau im Leben, oder sind ihr gewidmet.

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Schwach war sie geworden auf die alten Tage,
die große, starke, stets selbstbewusste Frau,
die ihren Willen durchsetzte, gar keine Frage,
und was sie wollte, das wusste sie genau!

Mit dem Kopf durch die Wand und sich…

von Else Lasker-Schüler

Verhöhnt mich auch lachend der Wirbelwind,
– Mein Kind, das ist ein Königskind,
Mit Locken, wie Sonnenscheinen.

Ich sitze sinnend unter dem Dach,
Bin in den Nächten Fieberwach
und nähe Hemdchen aus Leinen.

–…

von Luise Maus

Begleitet wurde ich mein Leben lang
von Mutters großer Liebe
was mir nun bleibt ist
ein Leidgesang:

"Ach wär' sie nur bei mir geblieben“

von Else Lasker-Schüler

War sie der große Engel,
Der neben mir ging?

Oder liegt meine Mutter begraben
Unter dem Himmel von Rauch –
Nie blüht es blau über ihrem Tode.

Wenn meine Augen doch hell schienen
Und ihr Licht brächten.

von Soléa P.

Vor vielen Jahren hast Du mich geboren
war schmächtig, konnte kräftig schreien
in Sommersonne habe ich nicht gefroren
war die letzte Tochter von Deinen dreien.

Als Nesthäkchen habe ich alle Ehre gemacht
war…

von Karin *

Zärtliche Geschmeidigkeit
Die Fersen lebendig geerdet
im warmen weichen Rot
für dich.

Aber du willst sie nicht.
Bist verändert.
Das Leben fern von uns trägt dich an Grenzen,
die dich finden, trotz deiner…

von Flora von Bistram

Geh in Frieden, müde Seele,
lass den Lebensmantel los,
der so schwer behindert bloß,
dass er dich nicht länger quäle.

Halte nicht mehr fest dein Leben,
nicht an Tand, an Gut und Geld,
den Ballast der Habenwelt…

von Claudia Willmes

In meiner Hängematte liegend,
wiegend, schaukle ich
hin und her und
hin und wieder
gaukle ich
mir Bilder vor
aus vergangener Zeit,
weit vor dieser.

Träume,
inmitten derer ich gefangen,

Rezitation:
Sprecher: Walter Zeis
von Sarah Schwan

Du bist für immer
Ein Teil von mir.
Wie kann ein Teil
Nur größer als das ganze Herz sein?

Wie kann etwas so Kleines
Mich ganz vereinnahmen und alles was ich war
Verändern, verwerfen, verbessern, vergessen?…

von Astrid Schulzke

Dein Leben war Musik und Tanz,
war Weinen, Lachen, Asche, Glanz,
der Sommer sprosste dein Gesicht,
aus blauen Augen strahlte Licht.

Und huschten Schatten an der Wand,
die Dürre trocknete das Land,
tränkte dein…

von Johanna Anderka

Alles ist zurückgekommen
Mutter meine Mutter
Margeritenwiesen
und die weißen
offnen Hände
des Hollunders

Alles was dich freute
Gänseblümchen
Klee am Wege
und des Lichtes Gold

von Sarah Schwan

Was ist das nur für ein Gefühl?
Kann nicht atmen, kann nichts mehr seh‘n,
will schreien ohne Stimme,
und meine Beine wollen nicht geh‘n.

Was ist das für eine Leere?
Ich kann nichts mehr erkennen,
alles grau,…

von Dieter Strametz

Geboren
im Kriegsjahr drei
der Vater schon gefallen

Aufgewachsen
im dumpfen Mief
einer schwäbischen Kleinstadt

Glücklich
Tage in Jahren
der Mann auf Heimaturlaub

Geboren
drei Söhne…

von Hans Christian Andersen

Deutsche Übersetzung : Adelbert von Chamisso

Robert Schumann
Op. 40

Die Mutter betet herzig und schaut
Entzückt auf den schlummernden Kleinen.
Er ruht in der Wiege so sanft und traut.
Ein Engel muß er ihr…

von Marcel Strömer

Meine Mutter, ich lag an deiner Rippe
sog an deiner Brust, füllte Herz und Seele
und gedachte deiner stillen Not
ich nahm den Mut aus deiner Mitte
flog übers Nest, weit über alle Meere
und fand in dir diesen kleinen…

von Marcel Strömer

Dem Ewiglichen sei gedankt,
dem Tale, dem Berge, dem Meere.
Wirf den Blick aufs Wunderland,
was wenn dieses Werk nicht wäre?
Wieviel Liebe strömt aus Schöpferhand,
wieviel Götterkunst und Ehre?
Knüpft Natur ihr…

von Alf Glocker

Herr, erlöse mich aus der Not,
ich bin in arger Bedrängnis!
Meine Mutter will meinen Tod –
überall droht das Verhängnis!

Sie hetzt auf mich Knechte
des Teufels, als Aufgebot,
zur Zerstörung der Rechte –

von bernd tunn

Nicht leicht sanft zu sein
bei Last und Nervenpein.
Deine Arbeit ist schon groß.
Doch wer sieht dieses Los?

Aus dem holden Familienheer
wird genörgelt, ist nicht fair.
Am Tag Hektik mit Problemen.
Kaum…

von Jürgen Wagner

Elia der Prophet einst sprach zur Frau
Ich sag es Dir ganz schlicht, vertrau
Ihr bukt mir Euer letztes Brot
und halft in einer großen Not

Euch soll das Mehl nie mehr ausgeh‘n
Das Öl im Krug niemals aufhör‘n

von Monika Laakes

Ich stehe neben, vor
und hinter mir.
Jederzeit bereit,
die Illusion
als Wahrheit anzusehen.

Motten zerstieben
im Flammenmeer
wie ein Feuerwerk
in Kinderaugen
brennt mein
Glauben…