Traurigkeit / Schmerz ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 191 Texten in dieser Kategorie
von Yvonne Zoll

Flogen Gefühle unvergessen
Fliehend Schneegestöber und Bögen
Regen weiß - wer weiß um mein Vermögen
und wird die Trauer wohl ermessen

Gewaltsam auseinander brechend
Was tiefer ging im Einst verbunden
Entgegen…

von Johanna Blau

Es umfasst mich die Dunkelheit.
Ich sage: "Geh!"
Geh spielen mit deinen Kindern.
Geh jagen im weiten Wald.
Geh fort von mir und bald,
Bin ich allein und ohne Furcht.
Das Morgen ist mir wieder hold.
Ich…

Rezitation:
Johanna Blau
von Marc R

Mein Geist schreit vor lauter Wahn
mein Hirn beginnt, sich zu zersetzen
mir reisen die schlimmsten Träume an
ich will, ich muss - mich selbst verletzen

Irrsinn und Leere um mich herum
obwohl ich nicht alleine bin…

von Manuela Ellrich

Augen betrachten, aber erkennen nicht viel
Tür zu! Nichts hinaus und nichts herein
Bauch verkrampft und hart wie Stein
Gedanken rasen kreisend ohne ein Ziel

Füße laufen, rennen, aber kommen nicht an
Stimme außer…

von Robert K. Staege

Heut‘ mein wundes Herz gedenkt,
wie in herber Trauer wir,
als man Dich ins Grab gesenkt,
gaben leisem Abschied Dir.

Ach, das Leid in diesem Leben
ist mir rauhe, harte Kost,
und an Aug‘ und Seele kleben

von J.W. Waldeck

Schwingen trägt die Nacht
Schleier trägt die Ohnmacht

graues Gewebe erstickter Zeit
und Dementoren
nähren ihre toten Träume
von der Seele Sehnsucht

dort weinst du in deinem Puppenkleid

für immer

von Roman Rudenko

Wie so oft im Leben es passiert,
Dass man sich verlieben tut,
So oft wird auch, wen's interessiert,
Das eigne Sein voll Weh und Unmut.

In solch einem widerwärtigen,
Ja durchaus verrucht ekelhaftem,
Überaus…

von Susanna Ka

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen, der niemals geliebt wurde.
Der nie die Umarmung seiner Mutter spürte,
oder die Achtung seines Vaters.

Ich wollte eine Geschichte schreiben
über einem Jungen,…

von Corinna Herntier

Sein Herz ist vom Verstümmeln und vom Morden
so kalt geworden, dass es nichts mehr spürt.
Ihm ist egal, dass Menschenhorden morden,
da ihn das viele Morden nicht mehr rührt.

Der müde Gang schwer tragend kleiner Schritte,…

von Annelie Kelch

Die Nacht ist eine Ode an die Toten,
ein dickes Buch mit leeren Traueranzeigen.
Wir füllen sie mit Lichtern und Glanz,
Feiern, Musik und Tanz,
Streit und Delikten,
Arbeit, Sex und Relikten,
mit Schlaf und…

von Em Chu

ich stehe da,
und rauch meine Kippen,
seit neusten ohne Filter,
weil sie nicht mehr wirken,
seit wir uns nicht mehr sehen.

Mein trüber Blick malt uns in unserer Vergangenheit,
starre Augen auf ein leeres Feld…

von bernd tunn tetje

Schaut zum Fluss
in seiner Not.
Die Gefühle
nicht im Lot.

Will nicht mehr.
Hoffnung gelähmt.
Hat sich oft
selbst gezähmt.

Ist kein Leben
wie er es will.
Paar Schritte vor.
Wasser…

von Robert K. Staege

Zur Nacht umkreiset Dich mein Sinnen;
Du warst der Mittelpunkt der Welt,
und alles ist in mir zerschellt,
als Du einst wortlos gingst von hinnen.

Im Mondlicht muss ich Dein gedenken,
wenn Schatten lautlos tanzen an…

von Susan Melville

Siehst du die Träne auf ihrem Gesicht?
Längst schon ist diese verwischt.
Verbittert schaut sie nun drein,
denn sie lebt ihr Leben ganz allein.

Die Spuren der Melancholie im Herzen,
niemand linderte jemals ihre…

von J.W. Waldeck

- das funkelnde Kirchenfenster einer eiligen
Heiligen -

dort verglaste die blutrote Sonne
Rosensplitter für das Himmelslicht
unter dem sich Jungfrauen bekreuzen

geschliffene Figuren
überfliegen ausgelöschte…

von Willi Grigor

Sie waren Freunde von Jugend an,
heirateten zwei Schwestern.
Sie standen beide stets ihren Mann.
Der eine starb im vorigen Jahr,
der andere folgte ihm gestern.

Ich wurde ein Freund - von Anfang an -
der Männer…

von Franziska Perica

Verbitterung du schleichst heran
Legst Fesseln um meine bange Brust.
Wo Rosen lockten blühend an,
Lässt Dornen wachsen unbewusst.

Machst Blütenblätter welken
und alle Pracht vergehn.
Kompost in meinem Herzen…

von Annelie Kelch

Leah Goldstein, 90, zur Befreiung des Lagers Auschwitz-Birkenau
im Januar '45:

„Gegen Mittag krochen wir aus den Baracken – fiebrig, verlaust,
Skelette in Lumpen.

Isaak Singer vom Jüdischen Ordnungsdienst hatte…

von Alfred Krieger

Heit kann i was nimmer,
und des werd oiwe schlimmer,
worin i guat war, als a Kloana,
--- i kann nimmer woana.

Geh', ihr Kinder, ihr kloana,
i…

Rezitation:
gelesen am 15.9.2016
von Walter W Hölbling

19 massenmorde in 48 tagen

die waffenlobby liegt in deckung
der präsident
nicht unerwartet
vermeidet klare worte

17 schulkinder sterben
weil im land der großen freiheit
jeder irre ohne probleme…

von Chaleb Symphonia82

Gezeugt in einem vermeintlichen Akt der Liebe
Geboren in einem Akt der Gewalt
Erzogen in einer Atmosphäre vergifteter Gefühle
Elterngift für die Kinderseele –
erstickt sie schon vor der Geburt

So bleibt das Herz…

von ulli nass

und wieder
Tote durch dumme Gewalt
sie macht
einfach nicht mehr Halt
nicht vor Kindern,
Greisen,vor Frauen
täglich wächst Furcht gebärend
das Grauen

brutale Gesinnungsidioten
eiskalte…

von Walter W Hölbling

denk‘ an die kinder

wenn deine kinder
in ihrer schule
von einem verrückten
erschossen werden

und dein präsident einfliegt
um zu betroffenen familien zu sprechen
aber in seiner „fake“ trauerrede

von Robert K. Staege

Ach, wer bringt die lichten Stunden
und der Liebe Zeit zurück?

Mir ist ja mein Leben Plage,
da mein Herz hat lauter Wunden,
und vergangen ist mein Glück!

O, wie plötzlich sind verschwunden
all die schönen,…

von Manfred Peringer

du hast mir den abschied auf die zunge
gelegt den duft der rosen
gegen zitronensaures getauscht

nun trage ich die last des verlorenen
auf ameisenschultern zum opferberg
lasse sie brennend in den fluss rollen

von Annelie Kelch

Gestern noch, als sanfte Winde
durch die alte Weide im Stadtpark strichen,
dort, wo die hölzerne Bank dich einlädt,
durch das Laub der sich neigenden Zweige
zu stillen deine Sehnsucht nach Wasser,
dort applaudierten…

von Annelie Kelch

E isblume, sei mir herzlich willkommen
I ch sitze hier jeden Tag am Fenster bei trübem Licht
S oviel hat man mir im Leben genommen
B in auch schon recht wacklig auf den Beinen: die Gicht
L iebe? Kenne ich nicht: Mutter…

von Robert K. Staege

Wohin das Auge Du schickest,
stets rote Rosen aufsprießen.
Wohin Du immer auch blickest,
sich duft‘ge Blüten erschließen.

Doch weil Dein‘ Augen mich meiden,
erwachsen um mich lauter Ranken
von kummervoll…

von J.W. Waldeck

in lächerlichen Zügen
dreht die Geräuschkulisse
das Kinderlachen
windiger Spielplätze
durch heruntergezogene Rollos

erinnert an das unbeschwerte
Frohlocken junger Zicklein
oder als ich Hahnenkämpfe…

von René Oberholzer

Er baut Kartentürme
Bis sie zusammenbrechen
Dann macht er eine Pause
Und beginnt wieder von vorne

Das tut mir gut
Sagt er dann immer
Bevor er aufsteht
Und auf die Wand einschlägt

von Steffi Illi

Kennst du meinen Schmerz?

Wenn das Herz zerreisst,
die Seele Tränen speist
Dunkel in Dich kehrt,
sich nichts mehr wehrt?

Der Körper ohne Hülle,
umgeben nur von Stille,
leise huscht durch Sphären

von Robert K. Staege

Eine Wolke schmiegte abendlich heiter
an die Weide am Flusse sich an,
zog am Morgen gar frühe schon weiter,
als der Wind dort sein Tagwerk begann.

Wie ein Hauch aus todkalten Grüften
liegt‘s nun auf den trauernden…

von Annelie Kelch

Den er von Herzen geliebt hat
und immer noch liebt -
nie zärtlicher als
in diesem Augenblick:
leblos, voller Blut,
sagt nie mehr ein Wort,
wird nie mehr lächeln,
ihm nie mehr in die Augen schauen.

von Jan Jendrejewski

In der Dunkelheit
Furcht uns erfasst
eine Erschütterung.

Blicke zur Tür
Schritte näherkommen
ein Aufschrecken.

Sie flüstern
angsterfüllte Mienen
ist es Zeit?

Gehe zurück
greife ihre…

von ulli nass

Hass
macht Spass
töten auch
's ist alter Brauch

du bist ich
ich bin du
zusammen
zu selten ein wir

ecce homo ?
oder
doch nur Tier ?

Terror zeigt
wieder mal
brutal…

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