Die besten Gedichte

Die 100 am besten bewerteten Gedichte

Sie finden hier eine Auflistung von 100 Gedichten, die von Nutzern als die besten Gedichte eingestuft wurden. Je nach Bewertungen wird die Liste automatisch aktuell gehalten und gibt die jeweils besten Gedichte aus der Bibliothek oder von Mitgliedern wieder. Stöbern Sie in den besten klassischen und modernen Gedichten aus allen Kategorien.

  1. von Rainer Maria Rilke

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,…

    Audiodatei:
    Rezitation: Angélique Duvier, Klavier und Komposition: Vladyslav Sendecki
  2. von Else Lasker-Schüler

    Es ist der Tag im Nebel völlig eingehüllt,
    Entseelt begegnen alle Welten sich –
    Kaum…

  3. von Rainer Maria Rilke

    Ich bin auf der Welt zu allein und doch nicht allein genug
    um jede Stunde zu weihn.

  4. von Johann Wolfgang von Goethe

    Dämmrung senkte sich von oben,
    Schon ist alle Nähe fern;
    Doch zuerst emporgehoben…

  5. von Else Lasker-Schüler

    Auf die jungen Rosensträucher
    Fällt vom Himmel weicher Regen
    Und die Welt wird immer…

  6. von Joseph Freiherr von Eichendorff

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich…

  7. von Kurt Tucholsky

    Wenn du zur Arbeit gehst
    am frühen Morgen,
    wenn du am Bahnhof stehst
    Mit…

  8. von Bettina Wegner

    Sind so kleine Hände
    winz'ge Finger dran.
    Darf man nie drauf schlagen
    die…

  9. von Joachim Ringelnatz

    Von weit her Hundebellen
    Klingt durch die nächtliche Ruh.
    Es spülen die schwarzen…

  10. von Rainer Maria Rilke

    Im alten Hause; vor mir frei
    seh ich ganz Prag in weiter Runde;
    tief unten geht die…

  11. von Theodor Storm

    Am grauen Strand, am grauen Meer
    Und seitab liegt die Stadt;
    Der Nebel drückt die…

    Audiodatei:
    „Die Stadt", gesprochen von Claudia Salto
  12. von Rainer Maria Rilke

    Ich finde dich in allen diesen Dingen,
    denen ich gut und wie ein Bruder bin;
    als…

  13. von Joseph Freiherr von Eichendorff

    Es war, als hätt’ der Himmel
    Die Erde still geküßt,
    Daß sie im Blütenschimmer

  14. von Joachim Ringelnatz

    Ich war nicht einer deiner guten Jungen.
    An meinem Jugendtrotz ist mancher Rat
    Und…

  15. von Joachim Ringelnatz

    Daß bald das neue Jahr beginnt,
    Spür ich nicht im Geringsten.
    Ich merke nur: die…

  16. von Rainer Maria Rilke

    Vor lauter Lauschen und Staunen sei still,
    du mein tieftiefes Leben;
    dass du weisst…

  17. von Else Lasker-Schüler

    (Dem Heinz Simon in Frankfurt zur Freundschaft)

  18. von Tilly Boesche-Zacharow

    Du gehst, mein Sohn, nach Israel,
    und mit dir geht der Geist,
    der dir, mein Sohn, in…

  19. von Rainer Maria Rilke

    Wenn ich gewachsen wäre irgendwo,
    wo leichtere Tage sind und schlanke Stunden,
    ich…

  20. von Rainer Maria Rilke

    Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
    Wenn das Zufällige und Ungefähre
    verstummte…

  21. von Rainer Maria Rilke

    Ich glaube an alles noch nie Gesagte.
    Ich will meine frömmsten Gefühle befrein.
    Was…

  22. von Else Lasker-Schüler

    Dass uns nach all' der heissen Tagesglut
    Nicht eine Nacht gehört . . .
    Die Tuberosen…

  23. von Christian Morgenstern

    Wir müssen immer wieder uns begegnen
    und immer wieder durch einander leiden,
    bis…

  24. von Joachim Ringelnatz

    Such nicht der Sorge mattes Grau.
    Ist nicht die Jugend ein funkelnder Tau?
    Gleichen…

  25. von Marianne Jankowski

    Die Stille ist zu groß,
    hier schläft der Himmel,
    das Schweigen fällt wie Regen,…

  26. von Else Lasker-Schüler

    Du wehrst den guten und den bösen Sternen nicht;
    All ihre Launen strömen.
    In meiner…

  27. von Kurt Tucholsky

    Ich kann den Blick nicht von dir wenden.
    Denn über deinem Mann vom Dienst
    hängst du…

  28. von Theodor Storm

    Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
    Ein milder Stern herniederlacht;
    Vom Tannenwalde…

    Audiodatei:
    „Weihnachtslied" von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus, Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“
  29. von Rainer Maria Rilke

    Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
    die ihm ein Rand von alten Bäumen hält;
    du…

  30. von Joachim Ringelnatz

    Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
    Still und verklärt wie im Traum.
    Das…

    Audiodatei:
    »im Park« - gesprochen von Joachim Ringelnatz
  31. von Kurt Tucholsky

    Von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pdeudonym von Kurt Tucholsky)

  32. von Christian Morgenstern

    O wie gerne lern ich Milde,
    liebes Herz, von deinem Munde,
    folge dir in stillem…

  33. von Rainer Maria Rilke

    Das ist mein Streit:
    Sehnsuchtgeweiht
    Durch alle Tage schweifen.
    Dann, stark…

  34. von Rainer Maria Rilke

    Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
    ich liebe dich mehr als die Flamme,
    welche die…

  35. von Christian Morgenstern

    Wer vom Ziel nicht weiß,
    kann den Weg nicht haben,
    wird im selben Kreis
    all…

  36. von Rainer Maria Rilke

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, daß er nichts mehr hält.

    Audiodatei:
    Rezitation: Angélique Duvier, Klavier und Komposition: Vladyslav Sendecki
  37. von Joachim Ringelnatz

    Meisters Violinenklänge
    Führten mich aus der stieren Menge
    Hoch in himmlische Fernen…

  38. von Else Lasker-Schüler

    Ich will in das Grenzenlose
    Zu mir zurück,
    Schon blüht die Herbstzeitlose

  39. von Rainer Maria Rilke

    Wir bauen an dir mit zitternden Händen
    und wir türmen Atom auf Atom.
    Aber wer kann…

  40. von Kurt Tucholsky

    Plötzlich fängt sich dein Blick im Spiegel
    und bleibt hängen.
    Du siehst:

  41. von Heinrich Heine

    Freilich, ein ungläub'ger Thomas,
    Glaub ich an den Himmel nicht,
    Den die…

  42. von Rainer Maria Rilke

    Was irren meine Hände in den Pinseln?
    Wenn ich dich male, Gott, du merkst es kaum.

  43. von Rainer Maria Rilke

    Wir sind ganz angstallein,
    haben nur an einander Halt,
    jedes Wort…

  44. von Joachim Ringelnatz

    In der Villa am Berg, die ob ihrer Pracht
    Im Dorf als „das reiche Schloß“ bekannt,

  45. von Else Lasker-Schüler

    War sie der große Engel,
    Der neben mir ging?

    Oder liegt meine Mutter begraben…

  46. von Rainer Maria Rilke

    Ich lebe grad, da das Jahrhundert geht.
    Man fühlt den Wind von einem großen Blatt,

  47. von Else Lasker-Schüler

    Verhöhnt mich auch lachend der Wirbelwind,
    – Mein Kind, das ist ein Königskind,
    Mit…

  48. von Else Lasker-Schüler

    Daß du Lenz gefühlt hast
    In meiner Winterhülle,
    Daß du den Lenz erkannt hast

  49. von Christian Morgenstern

    Das bloße Wollen einer großen Güte
    ist ganz gewiß ein hohes Menschentrachten.
    Doch…

  50. von Kurt Tucholsky

    Von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

  51. von Heinrich Heine

    In Vaters Garten heimlich steht
    Ein Blümchen traurig und bleich;
    Der Winter zieht…

  52. von Joachim Ringelnatz

    Mir wuchs aus Sorgen und Schmerzen
    In Kummers Nacht
    Ein Reis. Das hat meinem Herzen…

  53. von Kurt Tucholsky

    Alle stehn um dich herum:
    Photograph und Mutti
    und ein Kasten, schwarz und stumm,…

  54. von Rainer Maria Rilke

    Mein Leben ist nicht diese steile Stunde,
    darin du mich so eilen siehst.
    Ich bin ein…

  55. von Kurt Tucholsky

    Von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pdeudonym von Kurt Tucholsky)

  56. von Kurt Tucholsky

    Von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

  57. von Joachim Ringelnatz

    Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
    Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit
    Und…

  58. von Kurt Tucholsky

    von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

  59. von Kurt Tucholsky

    Von Theobald Tiger
    (Anmerkung Redaktion: Pseudonym von Kurt Tucholsky)

  60. von Else Lasker-Schüler

    (Gottfried Benn)

    So still ich bin,
    All Blut rinnt hin.

    Wie weich umher,…

  61. von Christian Morgenstern

    „Laß den Helden in deiner Seele nicht sterben!“
    Welkst du hin wie die Blume, der Baum im…

  62. von Joachim Ringelnatz

    Mir ist, als bräch aus meinem Herz
    Ein Strom durchglühter Lavafluten.
    Ach wüßtest du…

  63. von Joachim Ringelnatz

    Meine frühe Kindheit hat
    Auf sonniger Straße getollt;
    Hat nur ein Steinchen, ein…

  64. von Theodor Storm

    1

    Du bissest die zarten Lippen wund,
    Das Blut ist danach geflossen;
    Du hast…

    Audiodatei:
    »Weiße Rosen« von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus (LibriVox)
  65. von Else Lasker-Schüler

    (Dem Bischof Ignaz Jezower)

    Als Moses im Alter Gottes war,
    Nahm er der wilden Juden…

  66. von Christian Morgenstern

    Die zur Wahrheit wandern,
    wandern allein,
    keiner kann dem andern
    Wegbruder…

  67. von Christian Morgenstern

    Das ist der Ast in deinem Holz,
    an dem der Hobel hängt und hängt:
    dein Stolz,

  68. von Johann Wolfgang von Goethe

    Bedecke deinen Himmel, Zeus,
    Mit Wolkendunst,
    Und übe, dem Knaben gleich,
    Der…

    Audiodatei:
    Prometheus von Johann Wolfgang von Goethe, Rezitation von Phantomkommando für Wikisource
  69. von Christian Morgenstern

    Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen.
    War’s wert, daß wir den Bann des Schweigens…

  70. von Joachim Ringelnatz

    Ich geh durch das schlafende Dorf bei Nacht.
    Trüb flackert die alte Laterne.
    Ein…

  71. von Joachim Ringelnatz

    Dort ruhen sie unter den Hügeln.
    Unsere Augen sehen sie nimmer erwachen.
    Auf der…

  72. von Christian Morgenstern

    Nebel lag überm Land,
    und die Bäume rauschten so sacht,
    da gab mir deine liebe Hand…

  73. von Juliana Modoi

    Ohne dich
    versteinert die Nacht in den Ästen,
    und Donner stürmen das Meer;

  74. von Joachim Ringelnatz

    Freude soll nimmer schweigen.
    Freude soll offen sich zeigen.
    Freude soll lachen,…

  75. von Heinrich Heine

    Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
    sie frugen in jedem Städtchen:
    “Wo geht…

  76. von Johann Wolfgang von Goethe

    Mayfest.

    Wie herrlich leuchtet
    Mir die Natur!
    Wie glänzt die Sonne!
    Wie…

  77. von Rainer Maria Rilke

    Längst geübt, zum kahlen Galgenplatze
    irgendein Gesindel hinzudrängen,
    ließen sich…

  78. von Christian Morgenstern

    Was klagst du an
    die böse Welt
    um das und dies?
    bist du ein Mann,
    der…

  79. von Else Lasker-Schüler

    Wie kann ich dich mehr noch lieben?
    Ich sehe den Tieren und Blumen
    Bei der Liebe zu…

  80. von Rainer Maria Rilke

    Diese Neigung, in den Jahren
    da wir alle Kinder waren
    viel allein zu sein, war mild…

  81. von Rio Reiser

    Da war ein Licht am Anfang der Welt,
    ein Strahl, der die dunkelste Nacht erhellt,

  82. von Sophie Albrecht

    Goldne Freiheit, kehre wieder
    In mein wundes Herz zurück,
    Weck mir neue, heitre…

  83. von Joachim Ringelnatz

    Hinaus an den Strand will ich gehen,
    Wenn keiner wacht
    Das wilde Meer zu sehen…

  84. von Rainer Maria Rilke

    Du, Nachbar Gott, wenn ich dich manches Mal
    in langer Nacht mit hartem Klopfen störe, -…

  85. von Johann Wolfgang von Goethe

    Verzweifelt nicht ihr Jünglinge, wenn eure Mädgen spröde sind.

  86. von Else Lasker-Schüler

    (Meinem Päulchen)

    Unter süßem Veilchenhimmel
    Ist unsere Liebe aufgegangen,

  87. von Else Lasker-Schüler

    (Hans Adalbert)

    Bin so müde.
    Alle Nächte trag ich auf dem Rücken
    Auch deine…

  88. von Johann Wolfgang von Goethe

    Willst du immer weiter schweifen?
    Sieh, das Gute liegt so nah.
    Lerne nur das Glück…

  89. von Rainer Maria Rilke

    Wie manches Mal durch das noch unbelaubte
    Gezweig ein Morgen durchsieht, der schon ganz…

  90. von Rainer Maria Rilke

    Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden,
    in welchen meine Sinne sich vertiefen;
    in…

  91. von Christian Morgenstern

    Verlange nichts von irgendwem,
    laß jedermann sein Wesen,
    du bist von irgendwelcher…

  92. von Rainer Maria Rilke

    DARFST das Leben mit Würde ertragen,
    nur die Kleinlichen macht es klein;
    Bettler…

  93. von Joachim Ringelnatz

    Dorthin geh, wo die Andern nicht sind,
    Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
    Wo dir…

  94. von Heinrich Heine

    Im düstern Auge keine Träne,
    Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
    "…

  95. von Johanna Ambrosius

    Hart am schatt’gen Waldessaume, wo die gold’nen Ähren rauschen,
    Wo die bunten Sommerkinder…

  96. von Friedrich Nietzsche

    Die Krähen schrein
    Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
    Bald wird es schnein. -…

  97. von Tilly Boesche-Zacharow

    Das Leben kämpft und spielt verrückt,
    dem Geist die Fähigkeit zu halten.
    Als ob…

  98. von Joachim Ringelnatz

    Die alte Pappel schauert sich neigend,
    Als habe das Leben sie müde gemacht.
    Ich und…

  99. von Kurt Tucholsky

    Wenn aus den Löchern und aus den Kaschemmen
    Gesichter steigen, die man niemals sah –…

  100. von Christian Morgenstern

    Sieh nicht, was andre tun,
    der andern sind so viel,
    du kommst nur in ein Spiel,…