Muße ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Volker C. Jacoby
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von Axel C. Englert
von Johanna Ambrosius
von Barbara Schleth
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von Axel C. Englert

Ein Dichter wartete – seit Jahren:
Stürmet herbei, ihr Musen-Scharen!
Trist blieb immer er Solist –
Nimmer noch ward er geküsst …

So geht es vielen Schreibern ja –
Niemals ein Musen-Kuss geschah!
Wie bekannt,…

von Johanna Ambrosius

Lebte in den Tag hinein
Leidlos, freudlos heute;
Kannte selber mich nicht mehr,
War wie andre Leute.

Wie ich das empfunden hab‘
Und mich darüber gräme,
Gähnt gelangweilt gleich das Herz;
Wenn doch etwas…

von Barbara Schleth

Befreit vom Alltag
Sich treiben lassen
Die Füße ziellos
Sinne geschärft und
Gesicht sonnenwärts

Inwendiger Raum
Für Stille die klingt
Für Licht und Schatten
Farben Begegnung
und Liebe allemal…

von Willi Grigor

Ein Morgen wie im Bilderbuch,
die Götter Stille säten.
Mir zeigen sich, mit Landgeruch,
Naturaktivitäten.

Auf dem Wasser ziehen Kreise,
Fische schnappen Kleingetier.
Eine Katze schleicht ganz leise

von Barbara Schleth

Weg
durch Felder
führt zu mir
erdverwurzelt von Stille ummantelt
wolkennah

von Monika Laakes

Ein Lob der Muße!
Verbirg all deine Uhren.
Freisein ist Genuss.

Such stille Wege.
Wie es zwischen Bäumen blitzt!
Feixende Sonne.

Träum in die Wolken,
streck die Arme himmelwärts.
Freiheit ist…

von Monika Laakes

Flinke Hände, flinke Beine,
diese Frau ist nur in Eile.
Schön, dass sie so sinnvoll hastet.
Ist sie noch nicht überlastet?

Alle Menschen lieben sie,
weil sie ja so fleißig wirkt.
Sie nimmt ihnen Lasten ab,…

von Sigrid Hartmann

Im Sonnenschein, da sitzt ein Huhn,
das grinst, denn es hat nichts zu tun.
Das Ei, das hat es schon gelegt,
ganz früh, bevor der Hahn sich regt.

Es hat sich aus dem Stall geschlichen,
dem Fuchs ist's grad noch…

von Axel C. Englert

U, v, w, x, y nd z
Machen nn Pase? Ist nicht nett …
Das Alphabet ird sabotiert?!
Weil es so kam fnktioniert …

ie? Ihr hättet hete FREI?!
Hmbg! Reinste Narretei …
NEIN! Ihr Penner! „NACH T SCHICHT“
Gilt…

von Axel C. Englert

Ein „BITTE NICHT STÖREN“-Schild war empört:
Mann! ANDAUERND werde ICH gestört!
Man hängt nicht NUR vor Türen draußen –
Manchmal hat man auch SELBST ja PAUSEN!

Bin in der Gewerkschaft nun. Aktiv!
Seitdem häng ich…

von Michael Dahm

Hoch zu Ross auf Schusters Rappen,
will ich mir den Tag noch schnappen,
nehm den Hund und seine Leine,
ach, wie scheint die Sonne feine.

Auf des Waldes trauter Bühne,
winken mir die Bäume grüne,
und darinnen…

von Xenia Hügel

Jener Klang der heilt,
eine Zeit spielt diese Melodie.
Der Rhythmus schwingt hoch,
passende Zeilen.
Wut entschwindet aus dem bewegten Körper.
Das Herz singt positiv: befreit -
Musik heilt die Seele...

von Marcel Strömer

Musik – herzsprunggeführter Ton, der Freude ein Ohr,
Aufregung begreift Sinn in tanzerlöster Vollendung;

von Xenia Hügel

Liegt sie im Auge des Betrachters…

Er steht still,
lässt die Sinne sprechen,
sucht nach Symbolen, Zeichen und dem Sinn.

Die Farben wirken auf ihn ein,
den Duft der Blüten kurz vernommen.

Die kleine Fahrt –…

von Uwe Röder

Georg Friedrich
Händel
führt an seinem
kleinen Bändel,

üppige und
scharfe Damen.
Halleluja?
Amen.

Beispiel aus dem Geschenk-Buch o.g. Titels (ISBN 9783741289750),
das humorvoll Gründe findet…

von Volker C. Jacoby

BÖHNCHENTÖNCHEN

Quietscht die alte Kaffeemühle,
ist's das höchste der Gefühle!
Quietscht vor Lust doch - müsste lügen -
drauf man selbst im Trinkvergnügen!

vcj

von Antonia Löschner

Ein Sitzplatz am Fenster,
Landschaften ziehen vorüber,
saftiges Grün – in seinen unzähligen
Schattierungen.
Kuh- und Schafherden wechseln sich ab,
Pferde traben auf der Koppel,
eines wälzt sich genüsslich im…

von Jürgen Wagner

Himalaya, das ‚Haus von Schnee‘
Ein Forscher hatte die Idee
Dort etwas Neues zu entdecken
Zu allgemeinen Wissenzwecken

Nahm mit sich Träger aus dem Land
Die er in kleinen Dörfern fand
Ein Sherpa kannte wohl…

Rezitation:
Sprache, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Maik Kühn

umgeben von dichten Wäldern thront mächtig der Berg
verfolgt lustvoll eines Mannes schöpferisches Werk
denn hier am Fuße des Massivs im hölzernen Haus
entsteht dank begabter Hand ein bunter Augenschmaus

der Pinsel gleitet…

von Alexander Paukner

Ein Sonnen Kern sprach leis vom Winde,
sich kleidet nur das Himmels Kinde.
In Wolken Tagen Monden Sagen,
will man den Sinn der Zeit erfragen.

Ein Windes Hauch ein liebend Aug,
als ob die Sonne grünt, noch mehr als…

von Alexander Paukner

Ein Blattes Silben Korb umwandte sich,
verweht gelebt im Winde stilliglich.
Was einst wurd Staub, blieb bedecktes Laub.
Unter allem Wasser wog, der Schein geblieben lag.
Wie Sonnenwinde, gleicht sich der wohlste Tag.…