Vögel ✓ Vogelgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 40 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Ein Kuckuck war komplett entsetzt:
Zum Kuckuck! Was las ich da jetzt?!
Wenn man von „Kuckucks Kindern“ spricht –
Sind dies die EIGNEN Kinder NICHT?!

Wildfremde Leute schieben munter
Dem Kuckuck Beute-Gören unter?!…

von Axel C. Englert

Amsel! Drossel! Fink und Star!
Seid ihr endlich alle da?!
VERSpätet, Fräulein Nachtigall!
Typisch Diva – Meisen-Knall …

Das Ding hier nennt sich „Mikrofon“!
Dahinein singt ihr den Ton!
ICH mach bloß kurz den…

von Axel C. Englert

Ein Andenkondor war geknickt:
Wieder nix! Ich werd verrückt!
Mein Briefkasten erstickt im Rost –
Niemals kommt was mit der Post …

Schuld muss die doofe E-Mail sein –
Seither schreibt mir ja kein Schwein …
DER…

von Axel C. Englert

Bin ein NOTFALL! Freie Bahn!
Was heißt da „Mein lieber Schwan“?!
Klar bin ICH ALLEINE hier!
Schließlich bin ich selbst das Tier …

Quatsch! ICH würde MICH vordrängeln?!
Hören Sie bloß auf zu quengeln …
Das ist…

von Axel C. Englert

Sagen Sie mal, guter Mann –
Ob man hier PROBESITZEN kann?
Die Möbel sind ein bisschen groß:
Ich bräucht ein kleines Teilchen bloß …

VÖGEL kämen als Kunden selten?!
DIE Ausrede lass ICH nicht gelten!
PIEPEN?…

von Axel C. Englert

Ein Schwan sang wie ein junger Gott:
Schwang bis zum C sich! Aber flott …
Zur Oper watschelte er hin –
Dort gab man eben „Lohengrin“ …

Hässlich dünkt mich DIE Attrappe!
Mir schwant, das Teil ist ja von Pappe ……

von Soléa P.

Im Chor sang sie vor langer Zeit
war eine unter vielen
Lieder geschrieben wie auf den Leib
das Orchester konnte gut spielen.

Ihre kräftige Stimme hob sich heraus
sehr laut und auch sehr deutlich
sie sagte sich…

von Angélique Duvier

Ein winzig kleines Vögelein
hat die ganze Nacht gesungen,
ich bin, durch diesen süßen Schall,
mit lautem, klaren Widerhall
aus meinem Bett gesprungen.

Doch war ich nicht in heller Wut
und nicht etwa von Sinnen…

von Axel C. Englert

Im SIEBENTEN Himmel?! TOTaler Käse!
Wenn ich schon solchen Schwachsinn lese!
Was es nicht so an Himmeln gibt!
Direkt ein Fimmel – höchst beliebt …

Selbst Mörder – mickrig, madig, mies –
Basteln sich heut IHR „…

von Axel C. Englert

Eine Amsel interessierte sich nie
Für Goethe und die Poesie:
WÜRMER find ich richtig gut!
Mit Kunst hab wenig ich am Hut …

So saß sie stur in ihrem Baum -
Nur – literarisch war sie kaum …
Jäh hat ein Kribbeln…

von Soléa P.

Richtung Himmel tobt die Schar
alles trifft sich in der Krone
nur einer macht aus sich den Narr
das ist In, auch heute Mode.

Isoliert sitzt er um Ast
die Party steigt halt ohne ihn
abgeschrieben als Ballast…

von Axel C. Englert

Du liebe Zeit! DAS ist nicht fair!
DIE fette Henne scheint sauschwer …
DREI METER hat das Viech SPANNWEITE?!
DAS gibt buchstäblich 'ne Riesen-Pleite …

Wusst ich es doch! VOLL das Malheur!
WO kriegt man so ein…

von Karin Fluche

Im tiefen Wald in Baumesfäule
lebt unsichtbar die Waldohreule.
Sie leiht dem Wald ihr Federohr,
das kommt bei Tieren selten vor,

weiß alles, was im Wald geschah,
gestern und vor hundert Jahr.
Sie ist des…

von Axel C. Englert

Nandus gelten als pfeilschnell –
Geistig jedoch als wenig hell:
Klein das Köpfchen, groß der Hals –
Ganz lange Haxen – jedenfalls …

Ein Nandu war intelligent –
Freilich gar kein Lauf-Talent:
Diese saudoofe…

von Jürgen Wagner

Der Marabu, der Marabu
Der schreitet würdig immerzu
Auf hohen Beinen er stelziert
Ich meine fast, er hat studiert

Schwarzblauer Frack und weiße Beine
So weite Schwingen, Federn feine
Mit rotem Schopf und…

von Soléa P.

Wie wunderbar ist doch die Welt
ein Storch ist heut mein größter Held.

Ich sah ihn hier das erste Mal
eigentlich sind es genau zwei an der Zahl.

Durch Gras und Blumen stolzieren sie
mit ihren Bildern eröffne ich…

von Annelie Kelch

Weich fließt der Abend
jenseits finsterer Kriege.

Das Auge des Schwans
liest:
Tau
Spreu
Allee
Schnee.

von Mara Krovecs

Wie stolz sie quer durch Himmelsstädte fliegen
durch Königreiche ohne Zahl
wie sie sich in den Wolkenfeldern wiegen
Ihr Flug? Zum sonnenreichen Saal.

Doch ihre Lieder sind uns hier geblieben
sie klirren durch das…

von Annelie Kelch

Küken: „Wenn ich Euch doch schwöre, dass Ihr zum Vogel dieses Jahres
gewählt worden seid, um für den Bestand uralter Bäume und unschuldiger
kleiner Küken in Wäldern und Parks zu werben, lasst Ihr mich dann laufen,
ehrwürdiger…

von Alfred Krieger

Dreht sich der Hahn nicht auf dem Dach,
ist sicherlich der Wind zu schwach.
Rotiert jedoch der Gockel stark,
dann treibt's der Sturm g'rad wirklich arg!

Im Sonnenscheine glänzet…

von Annelie Kelch

Heimkehr -
Ein Vogelzug
schreibt sich ins Himmelsblau

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Dans les couloirs de mon cœur
Il manquait de lumière.
Je suis allé au marché des oiseaux
Pour acheter un rossignole.
Chante mon petit oiseau,
Chante une chanson de l'amour.
Allume mon cœur froid,
Allume…

von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem

Frau Nachtigall, flieg' über Berg und Tal,
Und schmettre dein süßestes Lied,
Auf dass es mit Maiduft und Mondenstrahl
Wie seliger Gruß zu ihm zieht!

Und singe so lockend, und singe so leis,
So süß wie noch keine je…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In den Fluren meines Herzens
Fehlte strahlendes Licht.
Ich bin auf den Markt der Vögel gegangen,
Um mir eine Nachtigall zu kaufen.
Sing, mein kleiner Vogel,
Sing ein Lied von der Liebe.
Zünde an mein kaltes…

von Annelie Kelch

Ein kleiner Kuckuck schlüpfte und stieß in bewährter Manier
seine Futtergenossen, insgesamt vier,
aus dem behaglich gepolsterten Nest.
„Dieses Kind ist die reinste Pest!“,
klagte die Sperlingsmutter dem Murmeltier ...

von Jürgen Wagner

Sie brüten nur in Kolonien
um ihre Jungen großzuzieh'n
Geselligkeit wird großgeschrieben
Zu zweit allein, das wird vermieden

Hat sich ein Paar am Fels gefunden
fliegt man herum gar viele Stunden,
verbeugt sich…

von Anner Griem

In der kleinen Schlucht
Da am Rande
Zwischen Krautfeld und Kartoffelacker
Dort, wohin früher die Dörfler
Ihren Abfall warfen
Wo heute der Ahornbaum
Sich über der Schlehenhecke erhebt
Am Fuße ragt noch,…

von Annelie Kelch

Ein Bienenfresser aus Nyda
war stolz auf sein buntes Gefieder;
er flog ins Café
und nippte am Tee -
vor den Spiegeln am Tisch bei Frieda

von Jürgen Wagner

Ein Papagei, der sitzt am See
und sieht sein Bild und sagt: Herrje!
Wie seh ich aus, was ist mit mir?
So bunt gescheckt ist keine Zier

Wie edel doch die weiße Taube
Wie herrlich grün die kleine Raupe

von Annelie Kelch

Sie: „Lass uns umkehren, Hugo-Schatz. Mich gruselt hier. So furchtbar kalt war es in Deutschland nun auch wieder nicht.“

Er: „Ja, glaubst du denn, Claire, wir finden in irgendeinem Garten in Berlin noch altes Matschobst und ein Plätzchen…

von Jürgen Wagner

Ich denk an die Schwärme
die früher hier flogen
als tausende Stare
durch Lüfte wogten

den Himmel einschwärzten
Formationen vollbrachten
die Menschen verzückten
was immer sie machten

Man spürt das…

von Volker C. Jacoby

Ich grüße dich,
Veloziraptorurenkel,
downunderoutback-
regenwäldischer König,
schwarzfederpelzprächtiger
schierer Taktierer,
dreizehprofußbeiniger
Helmaufsatzträger,
schwerer Kopffedernentbehrer,…

von Jürgen Wagner

Huiiiirhh, huiiiirhh, huiiiirhh
Die Lüfte vibrieren
Sie zelebrieren
Ekstase pur

Srieh, srieh, srieh
Sie schlafen im Fliegen
sie rasen und stieben
in einer Tour

Sisisisi, sisisisi, sisisisi

von Jürgen Wagner

Sie brüten an Seen
und ziehen in Höhen
in großen Scharen
gen Süden sie fahren

Und kommen sie wieder
sind schwach ihre Glieder
Sie nisten und brüten
Wie sorgsam sie hüten

ihren Nachwuchs zu zweit…

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