Ballade ✓ Mehrstrophige, erzählende Balladen

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von Willi Grigor

Die Lampe ist nun ausgelöscht, die Nacht ist still und klar,
es kommen die Gedanken aus der Zeit, die einmal war,
und milde Sagen fliegen rund wie Streifen durch das Land,
und wunderbar und wehmütig und warm das Herz ist dann.…

von Annelie Kelch

Natsuko, Kind des Sommers,
steigt den Frühlingsweg hinunter ...
In einem Dorf am Fudschijama
steht ihr kleines Haus. –
Noch halb im Schlaf: Natsuko ...
ist betäubt, kein bisschen munter. –
Sie hält die…

von Willi Grigor

In Hamburg 1963-64

Dreiundsechzig
20 Jahre
klar die Lehre
erster Auftrag
ab nach Hamburg
erster Klasse
mit dem Zug

Toller Bahnhof
grad im Umbau
Karbonade
Labskaus Pannfisch…

von Heinrich Heine

Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir…

von Soléa P.

Wenn Dunkelheit geschlichen kommt,
der Nebel steigt in die Dämmerung,
wenn alles Laute, hellhörig, schweigt –
hört man den Hafen – er scheint nicht weit,
die Schiffe schaukelnd – sind noch wach,
dicht an dicht, eines…

von Corinna Herntier

An Ufers Strand steht sie allein. Der Wind bläst wild und mächtig,
und in ihr ruht das nächste Kind. Sie streichelt ihren Leib so lind,
voll Wehmutlieb – bedächtig.

Ihr Mann spie ihr ins Angesicht – die Scham ließ sie erröten.…

von Willi Grigor

Als sein Leben noch jung war
und die Bauchgegend platt,
als die Zähne noch echt war'n
und die Wangenhaut glatt,
jeder Muskel gern zeigte
wo er ist, was er hat,
ging der Jüngling spazieren
mit Jackett und…

von Willi Grigor

Und *hier ist der Platz, wo der Kuckuck rief,
die Mädchen liefen umher
und bückten sich in ihren Röckchen tief,
die Beeren mochten sie sehr,
und hier gab es Schatten und Sonnenschein,
und hier hatten Blumen ihr…

von Willi Grigor

Das Leben ist eine Reise,
sie beginnt mit der Geburt.
Der Tod ist nicht die Endstation,
am Lebensbahnhof wartet schon
die nächste Generation.
***
Im Jahr 1790
verließen mehrere Ahnen
einer mir…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

bewahre die Gedanken an die Kindheit

Die Kindheit weckt in uns starke Gefühle,
was sagt uns das?

Wohl behütet, in Liebe und Geborgenheit,
es war damals noch ungewiss die Zeit ,
doch glücklich und zufrieden schauten…

von Willi Grigor

Segringen, 1949-51

In den schweren Nachkriegsjahren
waren viele zu bedauern.
Ich gehöre nicht zu jenen,
ich war Kühehüter eines Bauern.

Nach der Schule, in den Ferien
war ich ein Teil der Bauernwelt.

von Jalid Sehouli

Menschen auf der Flucht verlassen viel, meist zu viel.
Manche von ihnen sind für immer entwurzelt,
Manche von ihnen werden niemals mehr den unvergessenen und
sie so betörenden Duft ihrer verlorenen Heimat wieder riechen,

von Flora von Bistram

Ich gehe durch verwildert‘ Land,
verschlungen stehen Kraut und Blumen,
zerborsten ist schon lang die Wand
des alten Hauses. Dunkle Krumen

der Erde liegen hart und schwer.
Doch sehe ich im Nähergehen,
mit…

von Flora von Bistram

Tanz der Blätter, wildverwegen,
kichernd, knisternd - Glück im Wind.
Müde Füße raschelnd schlurfen,
fühlen sich wie einst als Kind.

Bunte Tage voller Sonne,
letzte Schmetterlinge fliegen
und auf lang vergang‘…

von Willi Grigor

"Es ward einmal, zur Winterzeit,
ein Bub gebor'n, es hat geschneit."
Mit diesen Zeilen fängt er an,
der Lebenslauf von einem Mann:

Er hat im Krieg die Welt erblickt
und diese damit wohl beglückt.
Als Kind war…

von Willi Grigor

Am Wald, nah Tannenriesen,
ein Leben sich versteckt.
Die Nachbarn, Blumenwiesen,
es jedes Frühjahr weckt.

Es deckt sich schon im Sommer
mit Winternahrung ein.
Im Herbst, wenn Stürme kommen,
lässt es die…

von Alfred Mertens

Die Freiheit strahlt besonders hell,
wenn dafür einsteht man ganz schnell.
Und viele haben ungedämpft
für den Erhalt stets hart gekämpft.

Ob Lenin, Castro, Che Guevara
ob Tibet`s "Gott" der Dalai Lhama,
ja…

von Johann Wolfgang von Goethe

Herein, o du Guter! du Alter, herein!
Hier unten im Saale, da sind wir allein,
Wir wollen die Pforte verschließen.
Die Mutter, sie betet; der Vater im Hain
Ist gangen, die Wölfe zu schießen.
O sing uns ein Märchen, o…

von Willi Grigor

Gedanken vor einer wichtigen Reise

****

Eine Reise zum Ort unsrer Ahnen
ist der Grund meines Staus der Gefühle.
Denn ich kann es nur raten, erahnen,
nicht wissen, was er mir zeigt, der Ort.

Eine Angst hat…

von Jürgen Wagner

Die Poesie: ein Kind des Friedens!
Künden Sagen alter Zeit
Denn wer spricht, hört und versteht
Meidet Habgier, Krieg und Streit

Die Götter schlossen einstmals Frieden
Und vermischten ihre Kraft
Dann, als…

von Annelie Kelch

Die großen Schiffe – damals,
sprengten fast den kleinen Hafen.
Ich hab so manche Nacht vergrübelt, wachgelegen.
So manche Nacht vergaß ich einzuschlafen
und machte mir umsonst das Leben schwer.

Wo kamen all die…

von Willi Grigor

Ich bin im Krieg geboren,
doch hab ihn nicht erlebt.
Ich hab kein Glück verloren,
im Frieden nur gelebt.

Ich spielte in Ruinen
und spürte nicht die Not.
Wir kriegten bald Rosinen,
es schwamm wieder, das…

von Willi Grigor

Es war kurz vor der Hochzeitsfeier,
dem schönsten aller Feste.
Die Braut trug einen weißen Schleier,
helle Kleidung alle Gäste.

Doch ihre Freude war gespalten,
und sie hatte sich entschlossen
diese dann erst…

von Willi Grigor

Ravensburg, 1970

Die Liebe war nicht programmiert,
der Optimismus einstudiert.
Bescheiden war die Reisekasse
und trotzdem fuhr er erster Klasse,
vom Arbeitgeber finanziert.

Es war für ihn ein Neubeginn,…

von Jürgen Wagner

In der Mitte des Waldes:
ein seltsames Haus
Wer dieses erreicht,
den packt schon der Graus

Großmutter wohnt dort,
eine Frau mit viel Macht
mit ihren drei Reitern
Tag, Sonne und Nacht

Sie wohnt an…

von Soléa P.

Grauer Asphalt mit Rasenrändern
drum rum ein Gebäude in U-Form steht
der erste Schultag war im September
denke an diesen Tag noch äußerst bewegt…

Unser Klassenlehrer war ein Herr Kammer
väterlicher Typ mit Locken…

von Ingrid Herta Drewing

Das letzte Holzscheit glühte im Kamin
und wärmte uns, nicht ließ uns Kälte schaudern.
Gemütlich wars, die Zeit schien uns zu flieh’n,
wir saßen nah‘ beisammen, um zu plaudern.
Da ward geklönt von dunklen, alten Zeiten,…

von Somos Eleen

Am Fuße eines Ahornbaumes liegen viele Blätter.
Sie haben wild getanzt zuvor in einem kleinen Sturm.
Ich streife durch ein Farbenmeer im Regenwetter.
Des Lebens Last verfliegt um einen Glockenturm.

Da spüre ich ein…

von Willi Grigor

Das Schicksal hat mich reingespült
in eine Stadt zur Nachkriegszeit.
Ich war recht durch- und aufgewühlt,
in der schweren Anlaufzeit.

Ich wollte wieder weg von ihr,
zurück zum Dorf der Kinderzeit.
Doch…

von Alf Glocker

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!
Die Wellen sind hoch, sie schlagen aufs Deck.
Es steckt schon länger, hier, mitten im Riff,
und an Bord da stapeln sich Elend und Dreck!

Man hatte einst wertvolle Güter geladen –…

von John Ende

Eine Nachricht vom Boden
um die sich alle sorgen
Ihn gibt es nicht mehr
denn seine Seele war leer
sein Leben nie fair.

Aber zurück zum Anfang
Diese Geschichte wird lang;
Ich hatte nie eine Kindheit…

von Johann Wolfgang von Goethe

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —
Siehst, Vater, du…

Rezitation:
Angélique Duvier, Schauspielerin,Regisseurin und Autorin, Rezitation: Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe. Musik: Vladyslav Sendecki
von Flora von Bistram

Hinter Fenstern tanzen Schatten
fahles Licht weist mir den Weg
Falter fliegen wirr an Lampen
werden still daran verglühn.

Marktplatz - düster, ohne Leben,
grinsend turnen Hausgesichter.
Blumen liegen welk,…

von Soléa P.

Gedanken schwirren verirrt im Kopf
nichts ist jetzt wie es gerade noch war
und weint wie ein Kind, Wasser und Rotz
das macht ihr Angst, fühlt sich wie ein Narr.

Am Fenster stehend, weiß nicht warum
das Bügeleisen im…

von Yvonne Zoll

Ich habe dich so lieb!
- Weiß du wer’s ihr schrieb
Malt ein Herzchen nebenan
Und knickt viel Mal sodann
Steckt im Adventskalender heute
An etwas es erinnern sollte
Hör oh hör im sanften Schlummern
Tiefer…

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