Wahrheit ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Christian Morgenstern
neue
von Angélique Duvier
von Ingeborg Henrichs
von Yvonne Zoll
die schönsten
von Axel C. Englert
von Ingeborg Henrichs
von Alf Glocker
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 118 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

WIE?! SO könnten Sie nicht SINGEN?!
Faule Ausreden! Es MUSS gelingen!
Denn – dass ein Opernsänger singt:
Das weiß ja wirklich jedes Kind ...

Kopfüber, an einem Bungee-Seil?!
Also – ICH fand meinen Einfall GEIL!…

von Ingeborg Henrichs

Einmal als die Feuer entflammten
Dem Anschein nach auch Wahrheiten
Verbrannten
Da blieb zurück in der Glut
Ein Schimmern
Entfachte aufs Neue wieder
Guter Gedanken Mut

von Willi Grigor

Gedanken entstehen und ziehen hinaus,
wie Winde, die unspürbar wehen.
Sie leise entschwinden, ihr Dasein läuft aus,
wie Winde sie sterben, vergehen.
Wohin werden wir nie verstehen.

Doch etliche werden - geschrieben…

von Alf Glocker

Sanfte Hügel, glitzernd Wellen,
schöne Berge, Wolkenspiele -
faszinierend viele Stellen,
als das höchste der Gefühle,
für die Maler dieser Welt!

Angenehme Temperaturen,
Strände voller weichem Licht -

von Soléa P.

Das alte Jahr – es fällt zu Boden
stürzt in die Vergangenheit
das neue steht auf der Schwelle
unschuldig – für die Zukunft bereit.

Gestern war und Morgen ist
nichts hat wirklich Bestand
nur die Zeit war und…

von Soléa P.

A bgekommen von Natürlichkeit
B richt man Werte grob entzwei
H at nur Sinn für Banalitäten
Ä chtet Mühen und Sozialitäten
N icht zurückstehen, immer präsent
G laubst, das du alles und jeden kennst
I mmer um…

von Yvonne Zoll

Im Labyrinth mit Geistern
tanzt mein Irrlicht
leicht um sich

Bemühte Zuversicht
zu geben wirre Wucht
Befreit von bangen Tränen Ohren
atmen ringt im Kreis

Gezeiten zeichnend lausche
komplizierend…

von marie mehrfeld

Mit jedem gedachten, geflüsterten Wort,
wohin auch immer wir uns begeben,
zu jeder Zeit und an jedem Ort -
setzen wir Zeichen, solange wir leben.

Und stell’ ich auch unter den Scheffel mein Licht:
Selbst, wenn ich…

von Axel C. Englert

Eine Plakatwand fand es grässlich –
Meine Güte! Sind DIE HÄSSLICH …
PLAKATIEREN STRENG VERBOTEN!
Politiker! Fort mit den Pfoten!

Doch hohle Köpfe nicht allein –
Auch leere Phrase muss nicht sein!
Wer MICH…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mich dürstet es irgendwie
nach Wahrheit.....
Doch welche Wahrheit?

Das weiss ich irgendwie
auch nicht!
Nur so'n Gefühl.

Hat sie ein Gesicht?
Wie fühlt sie sich an?
Kann man sie schmecken?
Wo…

von Christian Morgenstern

Was klagst du an
die böse Welt
um das und dies?
bist du ein Mann,
der niemals Spelt
ins Feuer blies?

Hat Haß und Harm
und Wahn und Sucht
dich nie verführt,
daß blind dein Arm
der…

von marie mehrfeld

Fließende Worte sind Leben, nicht Tod.
Wenn Worte stocken, bist du in Not.

Worte des Hasses? Sie sollen zerstören.
Nicht wiederholen. Und nicht darauf hören.

Streichelnde Worte wollen dich heilen,
denn selbst du…

von marie mehrfeld

Das Einkaufsnetz, von Oma selbst gehäkelt, es ist stabil und hält, an dem wird nichts bemäkelt. Ganz ohne Ösen und auch Laschen passt es in alle Hosentaschen. Du nutzt es schon seit dreißig Jahren und willst es sorgsam aufbewahren. Viel besser…

von Yvonne Zoll

Wahres Wirklichkeit
Zug phasenhaften Basements
Injektionen in

heterogene
Fabeln jene Falze die
entgrenzend erstürmt

unverwischbar bis
ins Überzeitenlose
Ausgewiesen zur

Zeitlupe pausiert…

von Ingeborg Henrichs

Auf Spurensuche
Stolpersteine übersehen?
Da liegt die Wahrheit

von Alf Glocker

Bäume gehen nicht spazieren,
Menschen haben keine Rinde,
Steine wollen nicht kapieren –
am besten aber sehen Blinde.

Spatzen geben sich in Hände,
Taube sitzen auf dem Dach
und der Kopf kennt keine Wände –…

von Axel C. Englert

Ein Nilpferd stand einst vor Gericht –
(Als ZEUGE bloß, als Täter nicht!) –
Es hatte wohl ein Krokodil
Damals einen Drink zu viel …

Was Krokodilen gern passiert –
Dann wird ausgiebig randaliert!
Das Nilpferd,…

von Robert K. Staege

O Sternenhimmel, o schweigende Nacht,
o lichter Glanz, o dunkle Pracht,
ich bin in jenem fernen Land,
in welchem keiner Ruh‘ je fand!

Es ist so fern und doch so nah,
und manches Schöne ich dort sah.
Nur…

von Angélique Duvier

So klatscht doch in die Hände
und lacht mit vollem Klang,
lasst es hallen durch die Wände
und alle Flure entlang.

Endlich spielen wir wieder,
damit es Freude euch bringt,
wir singen manche Lieder,
damit…

von Angélique Duvier

Die Wahrheit ruht im Nimmerland,
wo sie gar wuchs und blühte,
gedeiht am kargen Wegesrand,
wo sie in Reinheit glühte.

Die Lüge führt mit kalter Hand
und ohne jede Güte,
gräbt sich, mit kühnem Seelenbrand,…

von Sigrid Hartmann

Weiße Sterne fallen leise
Lang und weit war ihre Reise
Wollen uns in diesen Tagen
Einen Gruß vom Himmel sagen

Glitzernd liegt das weite Land
Stille, Frieden wurd’ gesandt
In die kalte dunkle Nacht
Die…

von Somos Eleen

Vier Tomaten, Knäckbrot,
roten Wein zum Abendbrot,
Oliven, aber die mit Mandeln,
Wundschnellverband zum
schnellen Handeln.

Neue Messer sind so scharf
wie keins wirklich scharf sein darf.
Da, ich schneid…

von Axel C. Englert

FRAU KRAUSE! Hier ist eine MAUS!
Schmeißen Sie das Untier raus!
„Det kleene Mäusken bleibt nu da!
Det is doch die VIKTORIA!“

Hundert Euro kriegen Sie!
Entsorgen sie dies fiese Vieh!
Außerdem gibt es 4 Bier…

von Helena Thany

Da ist ein Platz
direkt vor mir.
Einmal saß da die Liebe meines Lebens.
Ich war mit ihm zusammen.

Da ist ein freier Platz
direkt vor mir.
Einmal saß dort mein Freund.
Sein Name war Lukas.

Da ist…

von J.W. Waldeck

mehr als das Meer Tropfen hat
mehr Wellen als meine Zellen träumen
mehr Worte als eine Sprache Atem spart
mehr Orte als eine Warte Arten erprobt
mehr als Vergessen wiederholt

in dunklen Wolken gebettete Geister…

von * noé *

Man könnte es auch so betrachten:
Die Kunst zu schreiben, ist schon speziell;
doch sollte man sie nicht verachten!
Gedanken kommen und gehen schnell,

sie kurz vordem noch zu fixieren,
und möglichst auch was…

von Soléa P.

Ob schrullige Tante und klappriger Onkel
Oma, Opa, Mutter und Vater
eure Erzählungen sind keine Floskeln
klärt uns auf, ohne Zeter und Hader!

Ihr habt gesehen, ihr habt erlebt
was wir vielleicht erst sehen werden…

von Corinna Herntier

Eben fand ich durch Zufall
einen angefangenen Kummer wieder,
den hatte ich noch gar nicht
zu Ende beweint
und ihn aus Zeitmangel
zwischengelagert
unter unausgesprochenen Wünschen,
unter unbewältigten…

von Alf Glocker

Die freie Welt ist nicht muslimisch,
nicht kommunistisch, nicht katholisch,
sie ist auch nicht kapitalistisch -
was ist sie denn, was ist sie denn?
Sie ist mitfühlend, geistreich,
nicht eingeschränkt, durch

von J.W. Waldeck

warum lernst du nicht, statt zu glauben?
empfange was sich dir bietet
wie eine unberührte Blume
die freizügige Sonne genießen sollte
damit ihr Duft die Welt verzaubert

ich habe nie nach toten Tränen gefragt

von Sigrid Hartmann

Es waren zwei Schwalben,
die schwatzten vom Schnee:
„Der soll ja eiskalt sein
und tut auch sehr weh.

Ich hört’s von der Meise,
die kennt ihn sehr gut,
doch im Winter zu bleiben,
dazu fehlt mir der Mut…

von Angelika Zädow

auf offenem Wolkenwagen
schweben
schwerelos
Herz und Sinn

Verstand schaukelt
wie Treibholz
Strom abwärts
strandet am rechten Ufer

in der Tiefe
würgen
Gedanken
Luftblasen hervor…

von Soléa P.

Da gibt es zwei große Probleme
sie zerstören die Welt
eines davon heißt Geld
und Klimawandel sich dazu gesellt.

Beide sind von Menschenhand
da der Mensch nur will und kann
setzt er die Erde in den Sand

von Soléa P.

Hab heute einen schönen Tag
es könnt der letzte sein
umarme Menschen, die du magst
genieß den Sonnenschein.

Geh hinaus in Wald und Flur
zwitschre mit den Vögeln
drück einen Baum an deine Brust
lausch am…

von J.W. Waldeck

mein weißer Himmelshund
das Schneezicklein im grünen Grase
waren sonnige Gefährten

blendende Sprünge
und sprudelnde Freude mehren
das unglaubliche Glück
einfacher Hingabe
bei frischer Milch verzückt…

Seiten