Wahrheit ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Christian Morgenstern
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von Soléa P.
von Soléa P.
von Jana Scheumann
die schönsten
von Axel C. Englert
von Ingeborg Henrichs
von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

WIE?! SO könnten Sie nicht SINGEN?!
Faule Ausreden! Es MUSS gelingen!
Denn – dass ein Opernsänger singt:
Das weiß ja wirklich jedes Kind ...

Kopfüber, an einem Bungee-Seil?!
Also – ICH fand meinen Einfall GEIL!…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Einmal als die Feuer entflammten
Dem Anschein nach auch Wahrheiten
Verbrannten
Da blieb zurück in der Glut
Ein Schimmern
Entfachte aufs Neue wieder
Guter Gedanken Mut

von Soléa P.
Mitglied

A bgekommen von Natürlichkeit
B richt man Werte grob entzwei
H at nur Sinn für Banalitäten
Ä chtet Mühen und Sozialitäten
N icht zurückstehen, immer präsent
G laubst, das du alles und jeden kennst
I mmer um…

von Soléa P.
Mitglied

Das alte Jahr – es fällt zu Boden
stürzt in die Vergangenheit
das neue steht auf der Schwelle
unschuldig – für die Zukunft bereit.

Gestern war und Morgen ist
nichts hat wirklich Bestand
nur die Zeit war und…

von Willi Grigor
Mitglied

Gedanken entstehen und ziehen hinaus,
wie Winde, die unspürbar wehen.
Sie leise entschwinden, ihr Dasein läuft aus,
wie Winde sie sterben, vergehen.
Wohin werden wir nie verstehen.

Doch etliche werden - geschrieben…

von marie mehrfeld
Mitglied

Mit jedem gedachten, geflüsterten Wort,
wohin auch immer wir uns begeben,
zu jeder Zeit und an jedem Ort -
setzen wir Zeichen, solange wir leben.

Und stell’ ich auch unter den Scheffel mein Licht:
Selbst, wenn ich…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Eine Plakatwand fand es grässlich –
Meine Güte! Sind DIE HÄSSLICH …
PLAKATIEREN STRENG VERBOTEN!
Politiker! Fort mit den Pfoten!

Doch hohle Köpfe nicht allein –
Auch leere Phrase muss nicht sein!
Wer MICH…

von Alf Glocker
Mitglied

Sanfte Hügel, glitzernd Wellen,
schöne Berge, Wolkenspiele -
faszinierend viele Stellen,
als das höchste der Gefühle,
für die Maler dieser Welt!

Angenehme Temperaturen,
Strände voller weichem Licht -

von Yvonne Zoll
Mitglied

Im Labyrinth mit Geistern
tanzt mein Irrlicht
leicht um sich

Bemühte Zuversicht
zu geben wirre Wucht
Befreit von bangen Tränen Ohren
atmen ringt im Kreis

Gezeiten zeichnend lausche
komplizierend…

von marie mehrfeld
Mitglied

Fließende Worte sind Leben, nicht Tod,
wenn Worte stocken, bist du in Not.
Worte des Hasses? Sie sollen zerstören,
nicht wiederholen und nicht darauf hören.

Streichelnde Worte wollen dich heilen,
denn selbst du…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Mich dürstet es irgendwie
nach Wahrheit.....
Doch welche Wahrheit?

Das weiss ich irgendwie
auch nicht!
Nur so'n Gefühl.

Hat sie ein Gesicht?
Wie fühlt sie sich an?
Kann man sie schmecken?
Wo…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Sommernachrichten
Ankommen und loslassen
Reisezeit zum Selbst

von Christian Morgenstern
Bibliothek

Was klagst du an
die böse Welt
um das und dies?
bist du ein Mann,
der niemals Spelt
ins Feuer blies?

Hat Haß und Harm
und Wahn und Sucht
dich nie verführt,
daß blind dein Arm
der…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Entblätterungen
Wesentliches auflesen
Natur der Wahrheit

von marie mehrfeld
Mitglied

Das Einkaufsnetz, von Oma selbst gehäkelt, es ist stabil und hält, an dem wird nichts bemäkelt. Ganz ohne Ösen und auch Laschen passt es in alle Hosentaschen. Du nutzt es schon seit dreißig Jahren und willst es sorgsam aufbewahren. Viel besser…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„Rotkäppchen“ haben Sie gelesen?
Ganz anders ist der Fall gewesen!
In Wirklichkeit war ICH der Held!
Ein Umstand, der mir gut gefällt …

Dank MIR gab es ein Happy End!
Das leider keine Sau mehr kennt …
ICH warf…

von Soléa P.
Mitglied

Heilig
Das Leben
Aller Hoffnung entledigt
Das Monster ein Faschist
Auschwitz

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Auf Spurensuche
Stolpersteine übersehen?
Da liegt die Wahrheit

von Soléa P.
Mitglied

Der Herr im Himmel ist klüger geworden,
schaut gefrustet von oben herab!
Das, was er auf Erden betrachten kann,
wird prompt unter „selber schuld“ abgetan,

Seit es unten nur noch rundgeht,
gibt's nie wirklich klare…

von Alf Glocker
Mitglied

Bäume gehen nicht spazieren,
Menschen haben keine Rinde,
Steine wollen nicht kapieren –
am besten aber sehen Blinde.

Spatzen geben sich in Hände,
Taube sitzen auf dem Dach
und der Kopf kennt keine Wände –…

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Weiße Sterne fallen leise
Lang und weit war ihre Reise
Wollen uns in diesen Tagen
Einen Gruß vom Himmel sagen

Glitzernd liegt das weite Land
Stille, Frieden wurd’ gesandt
In die kalte dunkle Nacht
Die…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Nilpferd stand einst vor Gericht –
(Als ZEUGE bloß, als Täter nicht!) –
Es hatte wohl ein Krokodil
Damals einen Drink zu viel …

Was Krokodilen gern passiert –
Dann wird ausgiebig randaliert!
Das Nilpferd,…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Hohes Gericht! Das war mein JOB!
ICH bin KORREKT! Sehr selten grob …
Ich KENNE überhaupt kein G!
Selbst – wenn ich dies vor mir seh …

„KÖRPERVERLETZUNG“?! Wohl ein Witz!
Guter Mann: ICH bin ein BLITZ!
(Fatale…

von Helena Thany
Mitglied

Da ist ein Platz
direkt vor mir.
Einmal saß da die Liebe meines Lebens.
Ich war mit ihm zusammen.

Da ist ein freier Platz
direkt vor mir.
Einmal saß dort mein Freund.
Sein Name war Lukas.

Da ist…

von Angélique Duvier
Mitglied

So klatscht doch in die Hände
und lacht mit vollem Klang,
lasst es hallen durch die Wände
und alle Flure entlang.

Endlich spielen wir wieder,
damit es Freude euch bringt,
wir singen manche Lieder,
damit…

von Soléa P.
Mitglied

Ob schrullige Tante und klappriger Onkel
Oma, Opa, Mutter und Vater
eure Erzählungen sind keine Floskeln
klärt uns auf, ohne Zeter und Hader!

Ihr habt gesehen, ihr habt erlebt
was wir vielleicht erst sehen werden…

von Robert K. Staege
Mitglied

O Sternenhimmel, o schweigende Nacht,
o lichter Glanz, o dunkle Pracht,
ich bin in jenem fernen Land,
in welchem keiner Ruh‘ je fand!

Es ist so fern und doch so nah,
und manches Schöne ich dort sah.
Nur…

von * noé *
Mitglied

Man könnte es auch so betrachten:
Die Kunst zu schreiben, ist schon speziell;
doch sollte man sie nicht verachten!
Gedanken kommen und gehen schnell,

sie kurz vordem noch zu fixieren,
und möglichst auch was…

von Somos Eleen
Mitglied

Vier Tomaten, Knäckbrot,
roten Wein zum Abendbrot,
Oliven, aber die mit Mandeln,
Wundschnellverband zum
schnellen Handeln.

Neue Messer sind so scharf
wie keins wirklich scharf sein darf.
Da, ich schneid…

von Soléa P.
Mitglied

Eingehüllt in laue Luft –
Musik klingt romantisch in meinen Ohren.
Der Körper, er ruht völlig entspannt,
im warmen Sand, am Meeresrand.

In einem Lied, von gut vier Minuten Dauer,
läuft das Leben erschreckend schnell…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Wahres Wirklichkeit
Zug phasenhaften Basements
Injektionen in

heterogene
Fabeln jene Falze die
entgrenzend erstürmt

unverwischbar bis
ins Überzeitenlose
Ausgewiesen zur

Zeitlupe pausiert…

von Angelika Zädow
Mitglied

auf offenem Wolkenwagen
schweben
schwerelos
Herz und Sinn

Verstand schaukelt
wie Treibholz
Strom abwärts
strandet am rechten Ufer

in der Tiefe
würgen
Gedanken
Luftblasen hervor…

von Robert K. Staege
Mitglied

Aus Figuren und aus Zahlen
zeigt sich nur die halbe Wahrheit;
erst der Dichtung Worte malen
uns das Bild in ganzer Klarheit.

von Soléa P.
Mitglied

Da gibt es zwei große Probleme
sie zerstören die Welt
eines davon heißt Geld
und Klimawandel sich dazu gesellt.

Beide sind von Menschenhand
da der Mensch nur will und kann
setzt er die Erde in den Sand

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Meine Farbe Grau
Zwischen Weiß und Schwarz ihr Sein
Unbunte Wahrheit

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

FRAU KRAUSE! Hier ist eine MAUS!
Schmeißen Sie das Untier raus!
„Det kleene Mäusken bleibt nu da!
Det is doch die VIKTORIA!“

Hundert Euro kriegen Sie!
Entsorgen sie dies fiese Vieh!
Außerdem gibt es 4 Bier…

von Corinna Herntier
Mitglied

Eben fand ich durch Zufall
einen angefangenen Kummer wieder,
den hatte ich noch gar nicht
zu Ende beweint
und ihn aus Zeitmangel
zwischengelagert
unter unausgesprochenen Wünschen,
unter unbewältigten…

von Elmar Vogel
Mitglied

Trunken sind die Trunkenbolde,
dennoch sind aus reinem Golde,
ihre Becher die sie kippen,
die sie setzen an die Lippen,
die geschwind hinab sie stürzen,
um das Leben zu verkürzen,
und es dennoch auszukosten…

von Sigrid Hartmann
Mitglied

Es waren zwei Schwalben,
die schwatzten vom Schnee:
„Der soll ja eiskalt sein
und tut auch sehr weh.

Ich hört’s von der Meise,
die kennt ihn sehr gut,
doch im Winter zu bleiben,
dazu fehlt mir der Mut…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Ein Doktor an der Universität
kam selten pünktlich, meist zu spät.
Doch von den Lernenden tat er erwarten,
dass sie ja stets nur pünktlich kamen.
Er predigte damit Wasser und selbst trank er den Wein,
ein solch'…

von Corinna Herntier
Mitglied

Es hallt ein Ruf als Echo noch durch alte Mauern,
wie wehe Klage, die die alte Zeit beschwört.
Was einstmals prächtig stand, ist heute zu bedauern.
Der Kriegsruinen Ruf bleibt ungehört.

Seht, immer neu entflammen Häuser…

von Jana Scheumann
Mitglied

Tief im Schoß der Mutter vergraben
lag ein Knabe Namens Rabe.

Der kleine Rabe wollte nicht an's Licht,
doch er war der Mutter zu viel Gewicht.

So ließ sie ihn fallen,
den Knaben mit Namen Rabe- im Graben...

von * noé *
Mitglied

Ganz leise klirren Blumentöpfe,
sie wandern näher an den Rand,
benötige ich jetzt Saugnäpfe,
verbinde sie mit Gummiband?

Von Nahem kann man dumpfes Röhren
plus Steinfraßkreischen, quietschend schrill,

von Michael Dahm
Mitglied

Ein Affe und ein Barsch
bespritzten sich mit Wasser
dabei wurd' nicht der Barsch
sondern der Affe nasser.

Da sprach der Affe barsch
nur ich hab nasses Fell
es gluckst das Fischlein harsch
das liegt am…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Eine Feige hatte Mut:
Was ich mache, mach ich gut!
Wer alles in der Bibel steht?!
Von wegen „Apfel”! Voll verdreht …

Wurmholz-Äppel schmecken mies!
ICH war einst Star im Paradies!
Mein Feigenbaum war le-gen-…

von Michael Dahm
Mitglied

Wieder mal mit Branntwein voll
wankte ich nach Hause
wenn sie fragt, was das wohl soll
ich schwöre – ich verhau se.

Voll angetrunkenem Lebensmut
schritt ich wacker hin
macht übers Moore Meilen gut

von Corinna Herntier
Mitglied

Ich fand einen Kummer durch Zufall heut wieder.
Ich hatt‘ ihn vergessen, doch – wumms! – war er da.
Ich senkte mit tränenden Augen die Lider,
er wollte nicht weichen, war wieder ganz nah.

Ich musste mich, um ihn zu finden…

von Soléa P.
Mitglied

Friedlich steigt die Sonne rot auf
Vögel zwitschern ihr munter entgegen
kühl die Luft, weht wie ein Hauch
diese Ruhe ist ein wahrer Segen.

Langsam erwacht der kleine Ort
durch offene Läden flutet Licht ins Haus…

von John Ende
Mitglied

Ich lebe heute
Jeden Tag Beute
Neue Ansichten
Sind Nachrichten

Wer analysiert so etwas?
Macht schon Spaß
So ganz ohne Zweck
Zeit in das hier steck´.

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Lügendetektor ging gern aus:
Mein harter Job! Ich muss mal raus …
Stets hatte der Gattin er erzählt:
Streng Überstunden-Druck mich quält!

Jenes tat kund er seiner Frau -
Der Detektorin! Die war schlau …

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