Lieder / Songs ✓ die beliebtesten Songtexte

Notenblatt

Aus einem Gedicht ein 'Lied' zu machen, fällt einem Komponisten nicht schwer - vorausgesetzt, dieser Text vermittelt eine homogene Rhythmik, die mit musikalischen Mittel über Melodik und Instrumentierung zu einem Lied verschmolzen werden kann. Die klassischen Lieder kommen -entsprechendmusikalischen Vorgaben- meist gereimt und nach Versmaß als 'gebundene Rede' in die musikalische Komposition.

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 78 Texten in dieser Kategorie
von Bettina Wegner

Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zeh'n.
Darf man nie drauf treten
könn sie sonst nicht gehn.

von Rio Reiser

Da war ein Licht am Anfang der Welt,
ein Strahl, der die dunkelste Nacht erhellt,
der in die finsterste Ecke fällt,
das war das Licht am Anfang der Welt.

Am Anfang der Welt war da ein Klang,
schöner als jeder…

von * noé *

Dein Bild, es schwebt, und nichts vergeht,
wie Nebelfäden, leicht vom Wind verweht,
und in der Stille steht ein Baum,
auch seine Blätter hört man kaum
in diesem sonderbaren Traum.

Für Liebe ist es nie zu spät,…

von Rio Reiser

Tag für Tag weht an uns vorbei,
bringt das Boot in den Wind!
Und ein Kuss und ein Tag im Mai,
sei nicht traurig mein Kind.
So viele Jahre und so viele Sterne
ist es schon her
seit wir draußen sind auf dem Meer…

von Annelie Kelch

(Strauß für Micha - für seine Da(h)me)

Nachts, wenn alle Kinder schlafen,
Mond und Sterne durch die blinden
Kneipen- und Spelunkenfenster sehn,
dann muss ich durch viele dunkle Gassen
und in zwielichtige Häuser…

von Rio Reiser

Ich hab geträumt, der Winter wär vorbei,
du warst hier und wir war'n frei
und die Morgensonne schien.
Es gab keine Angst und nichts zu verlieren.
Es war Friede bei den Menschen und unter den Tieren.
Das war das…

von Annelie Kelch

Was bin ich doch für ein Narr ...
einer, der sich bislang niemals wirklich
in einen anderen Menschen verliebt hat.
Ich glaube fast, ich bin der einzige
Mann auf dieser Welt, der immer
nur in Gedanken liebte.

von Jürgen Wagner

O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für

Zu retten diesen schönen Stern
Auf dem wir leben ja so gern
Der Himmel hat das…

Rezitation:
Gesang, Gitarre und Einspielung: JW
von Christian Kelch

Lieder die die Welt bedeuten,
Sag mir, wie ich sie schreiben soll,
so viel Töne - so viel Worte -
einfach ist das nicht.

Menschen die mir viel bedeuten,
Sag, wie ich`s auch zeigen kann,
das Herz zu öffnen,…

von Bernhard Hermann Efinger

Deutschland rühmlich auferstanden,
reicht die Hand in Friedenszeit
allen Völkern guten Willens,
drängend nach Gemeinsamkeit.
Lasst uns eine Einheit werden
unter einem Himmelszelt,
mit der Kraft der…

von Bernhard Hermann Efinger

Auf dem Fundament der Freiheit
stehen wir für Frieden ein,
lasst uns alle treu zum Bunde
durch Vernunft geläutert sein.
Stete Forschung und die Lehre
sind des Volkes Unterpfand,
niemals andern Leid zufügen,…

von Werner Krotz

Noch ungeboren warst du
und schon ahntest du,
dass Menschen einander hassen,
und durch deine ganze Kindheit
haben sie's dich spüren lassen.
Du zogest dich zurück
ins Reich der Fantasie
und sahst, an eine…

von Edgar Allan Poe

Es sind viele, viele Jahre her,
Dass am Meeresufer allhie
Ein Mädchen lebte – o fragt nicht mehr! –
Mit Namen Annabel Lee.
Und dies Mädchen lebte für mich allein,
Und ich lebt’ alleine für sie.

Ich war…

von Jürgen Wagner

An hellen Tagen hört man es sagen:
Störche und Stare, sie sind zurück,
singen am Morgen, frei von den Sorgen
nach langer Reise, welch ein Glück!
Bienen die summen, Hummeln, die brummen,
Blätter die treiben, Lämmer,…

von Alfred Krieger

Wann i mal g'scheit woana möcht
- auf Kommando geht 's halt schlecht -
brauch' i g'rad de Fotos da
an meine Wänd' o'schaug'n …
… Buid'l san 's von meine Leit,
aufg'nomma vor g'raumer Zeit …
[: … und…

Rezitation:
vertont am 19. Oktober 2016
von Klara K.

Immer wieder muss ich an Dich denken,
kann meine Gedanken gar nicht lenken,
ist als hättest Du Besitz von mir ergriffen,
und meine Gedanken danach geschliffen,
gleich ist es soweit, es ist Weihnachten,
ich würd so…

von J.W. Waldeck

manch ewige Nahtlos-Nacht
denk ich getrost an dich
so manche Nahtod-Nacht
brennt mir ein Lebenslicht

doch ist es meine Kerze
einsamer Flammenseele
aus ewig dunkler Stehle
funkelnde Liebessterne

so…

von Michael Dahm

Dumpf schlägt Dein Herz im Melanchton,
Aus Erz ist Dein Herz so lange schon,
Stumm schwebt das Schwert über Deinem Haupt,
Wer hat zu leben Dir erlaubt!

Hart schlägt die Uhr des Schicksals Dir,
Du lebst um zu stillen…

von * noé *

(mit Emphase nach der Melodie „Walking in a Winter Wonderland“)

Wenn bei Kälte Flocken fallen,
kündet damit Winter allen:
„Dies ist meine Jahreszeit,
ich erhell die Dunkelheit,
haltet euch fürs Weihnachtslichterfest…

von Jürgen Wagner

Die Welt, sie geht jetzt schlafen
Nun schlaf, mein Kind, auch du
Das Schifflein liegt im Hafen
Und schaukelt sich zur Ruh

Die Sonne ist versunken
Der Mond steigt leis hinauf
Die Stern' am Himmel funkeln

von Jürgen Wagner

Oh preist das Leben auf der Erd‘,
das so viel Schönheit uns beschert,
das sich entfaltet, sich erhält,
in Tag und Nacht ist es gestellt

Oh lasst uns uns’re Stimm‘ erheben,
uns’re Händ‘ und Füße regen,
hegen…

von Henning Schröder

Als Kind unbeschwert Spielen.
Das war mein Job – Tag für Tag.
Keine Sorgen kein Ängste,
Menschenskinners eben, keiner hat's hinterfragt.
Doch was heute in der Welt passiert,
ist nicht menschlich.
Der Glaube,…

von Corinna Herntier

Wenn ich sicher wäre, dass du mich wahrgenommen hast
- nicht einfach nur gesehen,
wenn ich wüsste, dass du mein Reden hörtest
und versuchtest zu verstehen,
wenn ich den Eindruck hätte, mein Gefühl für dich
gleicht…

von Jürgen Wagner

Wer kann strahlen mit dem Licht?
Mit Wolken sich ergießen?
Wer kann blühen mit dem Land?
Wer mit Strömen fließen?

Wer kann reisen mit dem Wind?
Mit den Vögeln fliegen?
Wer kann tragen mit der Erd‘?
Wer…

von Jürgen Wagner

Uns jungen Mannen manchmal mag
bei Frauen was misslingen
Es war am hellen Tag,
da hört‘ ich eine schwingen

Oh sie schwang, sie schwang, sie schwang!

„Guten Morgen!“ bot ich ihr,
Ich sprach: „Gott müsse Euch…

von Johann Wolfgang von Goethe

Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

von Melina Keuer

Deine Worte sind federleicht
und Deine Seele ist so schwer wie Blei.
Doch nichts könnte mich mehr rädern,
als immer wieder ein Teil davon zu sein.

Ich weiß, es ist ja einfach.
Ich muss akzeptieren, was mir schwer…

von Rio Reiser

Die Welt schaut rauf zu meinem Fenster
Mit müden Augen ganz staubig und scheu
Ich bin hier oben auf meiner Wolke
Ich seh Dich kommen aber Du gehst vorbei
Doch jetzt tuts nicht mehr weh
Nee jetzt tut's nicht mehr…

von Jürgen Wagner

Himmel und Erde tanzen und singen
und unser Lied mag dazu erklingen
Sonne und Sterne, alle die Sphär’n,
Wälder und Wiesen in bunten Chör’n

Himmel und Erde, die sich verbinden
lassen das Glück auch uns darin finden…

von Alfred Krieger

1./4. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
mich treibt es zum Fenster stets hin …
Man nennt mich „die Lurelei“,
das Lur'n ist mein Lebenssinn!
Ich glotze des Nachts wie am Tage…

Rezitation:
Vertonung im März 2011, beide Gitarren spielt: Mike Kilkenny
von Marc R

Scherz und Quatsch sind mein Geschäft
spielend bring ich euch zum Lachen
bin ein Clown,ein Lebemann
Possen reißen,Witze machen

Ein Schauspieler und Komödiant
mit Talent zum nerven
mach auf eure Kosten Späße…

von Alfred Krieger

Refrain: Wär' ich ein Fischlein, so käm' 's mir vör,
ich wär ein Stör, ich wär' ein Stör …
Ja, weil ich überall nur stör',
wär' ich als Fisch halt 'mal…

Rezitation:
Vertont im April 2011.
von Melina Keuer

Die Angst in Deinen Augen schaut mir entgegen,
und es scheint als würde sie sich niemals wehren.
Das Herz so müde vom Schweigen,
und ich weiß Du trägst das alles ganz alleine.

Sie läuft, sie läuft auf ihren Wegen so als…

von Alfred Krieger

„Du“, sagt oana zu mir -
„da dua i di fei beneid'n,
… so Sachan … wia du
dat i a gern a amoi schreib'n.
Nur …
is halt des Bläde da dro,
dass i 's ned ko.“

Da sag i:
„Sei froh,
denn – ob sd'…

Rezitation:
gesprochen am 18. Oktober 2016
von Alfred Krieger

Refrain: Du sagst, Du werast gern' a Engerl
oder möchast glei oans sei …
ob i Dir da helfa kannt?
- Mei, was fallt mir scho' Groß' ei?

1. Z'erst amoi schau' auf Di' selba,…

Rezitation:
Aufnahme am 31.Juli 2016

Seiten

Moderne Werke unterscheiden sich nicht grundsätzlich vom althergebrachten Vorbild - doch auch hier gilt, wie beim Gedicht als rein literarische Gattung, ein loser Aufbruch und die Hinwendung zu freien Formen. Ob dabei ein Liedtext zuerst da war oder die Melodie den Text nachgezogen hat, bleibt hier außen vor. Moderne Liedtexte entwickeln sich oft genug parallel zur Musik - vor allem auch deshalb, weil Komponist und Autor in vielen Fällen eins sind. Die Unterscheidung zwischen "Lied" und "Song" ist dabei eher willkürlich - auf den modernen Musikbetrieb mit populären Hit-Titeln abzielend, amerikanisiert und als Begriff etwas verschwommen.