Lieder / Songs ✓ die beliebtesten Songtexte

Notenblatt

Aus einem Gedicht ein 'Lied' zu machen, fällt einem Komponisten nicht schwer - vorausgesetzt, dieser Text vermittelt eine homogene Rhythmik, die mit musikalischen Mittel über Melodik und Instrumentierung zu einem Lied verschmolzen werden kann. Die klassischen Lieder kommen -entsprechendmusikalischen Vorgaben- meist gereimt und nach Versmaß als 'gebundene Rede' in die musikalische Komposition.

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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 95 Texten in dieser Kategorie
von Bettina Wegner

Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zeh'n.
Darf man nie drauf treten
könn sie sonst nicht gehn.

von Rio Reiser

Da war ein Licht am Anfang der Welt,
ein Strahl, der die dunkelste Nacht erhellt,
der in die finsterste Ecke fällt,
das war das Licht am Anfang der Welt.

Am Anfang der Welt war da ein Klang,
schöner als jeder…

von Enrico Buchta

Fernweh

Als ich noch jung und durchtrainiert
hab ich so manches Land probiert
mit meinem Hund und meiner Klampfe
bin ich durch die Welt marschiert

seit Jahren sesshaft und ganz resigniert
infolge dessen…

von Katharina Dotzki

Ich sehe wie das Feuer in dir brennt
Du hast ein klares Ziel vor Augen
Doch stellst dir selber Steine in den Weg
Und verzweifelst mit gemischten Gefühlen

Versuchst einen klaren Kopf zu bewahren
Redest dir ein, dass…

von * noé *

Dein Bild, es schwebt, und nichts vergeht,
wie Nebelfäden, leicht vom Wind verweht,
und in der Stille steht ein Baum,
auch seine Blätter hört man kaum
in diesem sonderbaren Traum.

Für Liebe ist es nie zu spät,…

von Rio Reiser

Ich hab geträumt, der Winter wär vorbei,
du warst hier und wir war'n frei
und die Morgensonne schien.
Es gab keine Angst und nichts zu verlieren.
Es war Friede bei den Menschen und unter den Tieren.
Das war das…

von Rio Reiser

Tag für Tag weht an uns vorbei,
bringt das Boot in den Wind!
Und ein Kuss und ein Tag im Mai,
sei nicht traurig mein Kind.
So viele Jahre und so viele Sterne
ist es schon her
seit wir draußen sind auf dem Meer…

von Enrico Buchta

Der Teufelskreis

Des Kindes Wollen ,Sein und Träumen
Des Kindes Sehnsucht und Vertrauen
vom gebeugten und gehorsamen Erwachsenen
argwöhnisch , ja feindselig beäugt
im Bestreben dieses auszuräumen
und statt…

von Jürgen Wagner

Nimm einen Kiesel und wirf ihn ins Wasser
Schau die Kreise, wie sie sich entfalten
Mein Gesicht verströmt sich in deinen Augen,
rührt unseres Lebens Gewalten

Schnipsel der Erinnerung sind geblieben,
Friedhöfe von…

von Sascha El Farra

HURRA HURRA!
Bald sind wir alle tot.
Genießet euer Leben,
bei Wasser und bei Brot.

HURRA HURRA!
Bald sind wir alle still.
Drum fanget an zu sagen,
was man doch fühlt und will.

HURRA HURRA!…

von Annelie Kelch

(Strauß für Micha - für seine Da(h)me)

Nachts, wenn alle Kinder schlafen,
Mond und Sterne durch die blinden
Kneipen- und Spelunkenfenster sehn,
dann muss ich durch viele dunkle Gassen
und in zwielichtige Häuser…

von Christian Kelch

Lieder die die Welt bedeuten,
Sag mir, wie ich sie schreiben soll,
so viel Töne - so viel Worte -
einfach ist das nicht.

Menschen die mir viel bedeuten,
Sag, wie ich`s auch zeigen kann,
das Herz zu öffnen,…

von Annelie Kelch

Was bin ich doch für ein Narr ...
einer, der sich bislang niemals wirklich
in einen anderen Menschen verliebt hat.
Ich glaube fast, ich bin der einzige
Mann auf dieser Welt, der immer
nur in Gedanken liebte.

von Bernhard Hermann Efinger

Aus der Asche auferstanden
keimt die Saat der Offenheit,
blühen soll sie in den Herzen,
fruchten durch Gemeinsamkeit.
Möge unterm Schirm des Friedens
nicht mit Worten nurr allein
die Vernunft uns stetig zwingen…

von Uwe Kraus

Liebst du dich mehr als mich
Dann bist du egoist
Einklemmen in kleinen schubladen
Mich ordnen und orten –
Nie wirst du mich benutzen
Oder vergessen
Das leben birgt kraft und hall.
Einst der donner der…

von Ekkehard Walter

Ein Kind kam einst in diese Welt
und ward im Stall geboren,
von dem die Schrift noch heut erzählt,
dass Engel es erkoren

Dies Kind wurd' Gottes Sohn genannt,
es wuchs zum Mann heran,
war als Messias auch…

von Bernhard Hermann Efinger

Auf dem Fundament der Freiheit
stehen wir für Frieden ein,
lasst uns alle treu zum Bunde
durch Vernunft geläutert sein.
Stete Forschung und die Lehre
sind des Volkes Unterpfand,
niemals andern Leid zufügen,…

von Jürgen Wagner

O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für

Zu retten diesen schönen Stern
Auf dem wir leben ja so gern
Der Himmel hat das…

Rezitation:
Gesang, Gitarre und Einspielung: JW
von Werner Krotz

Noch ungeboren warst du
und schon ahntest du,
dass Menschen einander hassen,
und durch deine ganze Kindheit
haben sie's dich spüren lassen.
Du zogest dich zurück
ins Reich der Fantasie
und sahst, an eine…

von Enrico Buchta

Der Sommer schwindet

Der Sommer schwindet und ein bisschen auch die Heiterkeit
die Tage kürzer, die Nächte wieder länger
den Winter schon vor Augen ,beheiztes Zimmer voll Einsamkeit
kein stundenlanges Stille tanken in der…

von Edgar Allan Poe

Es sind viele, viele Jahre her,
Dass am Meeresufer allhie
Ein Mädchen lebte – o fragt nicht mehr! –
Mit Namen Annabel Lee.
Und dies Mädchen lebte für mich allein,
Und ich lebt’ alleine für sie.

Ich war…

von Enrico Buchta

Interim

Zwischen Dir und mir
zwischen hoch und tief
zwischen schweigen und sage mir
zwischen gerade eben oder schief
zwischen du und ich
zwischen Herz und Verstand
zwischen mutig sein und lächerlich…

von Alfred Krieger

Wann i mal g'scheit woana möcht
- auf Kommando geht 's halt schlecht -
brauch' i g'rad de Fotos da
an meine Wänd' o'schaug'n …
… Buid'l san 's von meine Leit,
aufg'nomma vor g'raumer Zeit …
[: … und…

Rezitation:
vertont am 19. Oktober 2016
von Henning Schröder

Als Kind unbeschwert Spielen.
Das war mein Job – Tag für Tag.
Keine Sorgen kein Ängste,
Menschenskinners eben, keiner hat's hinterfragt.
Doch was heute in der Welt passiert,
ist nicht menschlich.
Der Glaube,…

von Jan Jendrejewski

Wir geh'n im Wald spazieren,
wir geh'n im Wald spazieren,
wo viele grüne Bäume steh'n,
wo viele grüne Bäume steh'n,
da kann man Vögel singen hör'n,
kann man Vögel singen hör'n,
und Waldbewohner leben seh'n,…

von Elmar Vogel

Es gibt Zeiten, die mir sagen, wann ich reden muss
und dem kann ich mich nicht einfach widersetzen.
Da hör ich mich in meinem eignen Redefluß,
und hör auch wie sie ihre Klingen wetzen.

Es liegt ein dichter Nebel auf den…

von Michael Dahm

Dumpf schlägt Dein Herz im Melanchton,
Aus Erz ist Dein Herz so lange schon,
Stumm schwebt das Schwert über Deinem Haupt,
Wer hat zu leben Dir erlaubt!

Hart schlägt die Uhr des Schicksals Dir,
Du lebst um zu stillen…

von Enrico Buchta

Integrität

Es gibt sicher so Momente in denen du dich fragst

ob alles was du tust - alles das ist was du magst

ob alles was du fühlst – alles das ist was du willst

und ob mit allem was du willst – du wirklich deine…

von Jürgen Wagner

An hellen Tagen hört man es sagen:
Störche und Stare, sie sind zurück,
singen am Morgen, frei von den Sorgen
nach langer Reise, welch ein Glück!
Bienen die summen, Hummeln, die brummen,
Blätter die treiben, Lämmer,…

von Jürgen Wagner

Oh preist das Leben auf der Erd‘,
das so viel Schönheit uns beschert,
das sich entfaltet, sich erhält,
in Tag und Nacht ist es gestellt

Oh lasst uns uns’re Stimm‘ erheben,
uns’re Händ‘ und Füße regen,
hegen…

von Xenia Hügel

In the middle of the summer.
How have you been doing since the last year of sun?
Another year is over and a new summer is here.
So again summer.
I hope you enjoy yourself -
whether young or old.

Have a nice…

von K. K.

Keine Drogen für Niemand
Wer die Drogen wohl erfand,
war schon mal im Drogenland,
hat die Gefahr gar verkannt.

Keine Macht den Drogen,
denn sie sind verlogen,
die Sicht wird verbogen,
in dem Sog der…

von Jürgen Wagner

We gonna sleep tonight under an oak tree
Through sheltering branches we will see
The firmament with all his glance
The spirits during their night dance
We gonna sleep tonight under an oak tree

In the morning waking…

von Johann Wolfgang von Goethe

Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

von Uwe Kraus

von gebinden und bünden
auch gefrorenes leises glück
kein elementares jetzt
licht am ende der botschaft
ich sehe dich
famoser greis oder lehrender
bilder der gezeit
willst mich zügeln
oder beflügeln…

Seiten

Moderne Werke unterscheiden sich nicht grundsätzlich vom althergebrachten Vorbild - doch auch hier gilt, wie beim Gedicht als rein literarische Gattung, ein loser Aufbruch und die Hinwendung zu freien Formen. Ob dabei ein Liedtext zuerst da war oder die Melodie den Text nachgezogen hat, bleibt hier außen vor. Moderne Liedtexte entwickeln sich oft genug parallel zur Musik - vor allem auch deshalb, weil Komponist und Autor in vielen Fällen eins sind. Die Unterscheidung zwischen "Lied" und "Song" ist dabei eher willkürlich - auf den modernen Musikbetrieb mit populären Hit-Titeln abzielend, amerikanisiert und als Begriff etwas verschwommen.