Wissen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von Annelie Kelch
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von Axel C. Englert

Eine Kuh dacht sich: NANU?!
(Und dazu natürlich: MUH!)
Laufend liest man vom „Kuh-P“ –
Was ich freilich kaum VERSteh?!

Mancher schreibt ja „KUH“ als „Q“ –
ICH empfinde dies als Schmu!
WER möchte ein BUCHSTABE…

von Axel C. Englert

Zeit ist Geld! Daher stets knapp –
Laufend hält sie uns auf Trab …
In JEDER Küche stehn Maschinen,
Welche blitzschnell der Menschheit dienen –

Erst AUTOS – heute höchst rasant!
Dennoch verrinnt die Zeit – wie Sand…

von Annelie Kelch

Ex oriente lux: Aus dem Osten
kommt das Licht. –
Der heiße Atem der Sonne bläst
in die Wiege der Menschheit.
Der Meeresspiegel ist gesunken:
Wir sind wieder – unterwegs …

meistens auf Bäumen. Ich sammle

von Axel C. Englert

Ein Rad war durchgedreht. Komplett!
(Das finden Räder ab-solut nicht nett …):
Mir fällt rundum GAR NIX ein!
Ich bin ganz ratlos – wie gemein …

„Die Erfindung des Rades“?! (R)eine Tortur!
WAS erfinde ich denn nur?!…

von Axel C. Englert

Oft scheint es arg bei Fernseh-Quizzen:
Den Kandidaten fehlt das Wissen!
(Man glotzt bloß Wikipedia –
Wo einstmals echte Kenntnis war …)

Sehr schlimm – der Fachbereich „Kultur“!
Stur hört man regelmäßig nur:

von Axel C. Englert

Ein Fisch hieß „G“ mit Namen nur –
Grad Fische sind da knapp und stur …
Aalglatt, war jener Fisch stets pleite –
Kaum flüssig, suchte er das Weite:

Beim Fernsehquiz ist er gelandet!
Nach wirrer Irrfahrt jäh…

von Christian Morgenstern

„Ich will aus allem nehmen, was mich nährt,
was übereinstimmt mit mir längst Vertrautem;
so wird mir manches stille Glück gewährt.

„In Eurer Weisheit fand ich manch geheime
Bestätigung zu von mir selbst Geschautem

von Joachim Ringelnatz

Ich werde nicht enden zu sagen:
Meine Gedichte sind schlecht.
Ich werde Gedanken tragen
Als Knecht.

Ich werde sie niemals meistern
Und doch nicht ruhn.
Soll mich der Wunsch begeistern:
Es besser zu tun…

von Michael Dahm

In der Elbe schwamm
Ein Fichtenstamm
Er kam aus großer Ferne
Denn Fichten schwimmen gerne.

Sie passen nicht in 'n Bus
Drum nehmen sie den Fluss
Und schwimmen munter los
Manchmal sogar als Floß.

von Axel C. Englert

Frau Krause! Ewig Bier und Fußball nur!
Das macht dick und dumm! Und stur …
Ein BUCH sollten Sie einmal lesen -
„Von IHNEN?! Lieba fress ick Besen!

Außadem is det nich fair!
ICK bin bei „Wer wird Millionär?“!“…

von Axel C. Englert

Herr Pan war (und das ziemlich flott)
In grauer Vorzeit Hirten-Gott:
Oft riefen ihn die Hirten an!
(Er ging ans Telefon nie ran …)

Dass Wölfe gerne Schafe holen –
Schädigt die Herden, kostet Kohlen …
Da…

von Axel C. Englert

Mein Gott! Hab ICH MICH blamiert!
Als Stern bist du schwer angeschmiert …
ICH bin gar nicht aus SCHOKOLADE!
Fast scheint mir das ein bisschen schade …

Der „Käse-Igel“ – ist aus KÄSE:
Wenn ich DEN Käse richtig lese…

von Volker Harmgardt

Höhen und Tiefen -
Zwischen den harten Fronten
lebt Heimat/Liebe weiter.

von Annelie Kelch

G aia zeugte Uranos und Pontos: Himmel und Meer
O edipus(sy) hatte tatsächlich geschwollene Füße
E lektra trauerte um ihren Bruder Orest gar sehr
T ithonos schrumpfte zu Lebzeiten mehr und mehr
T hemis gebar mit den Horen…

von Axel C. Englert

Verflixt! Mein Bein! Tut derart weh –
Ich halt‘s nicht länger aus! Oje ... –
WELCHES denn von Ihren Beinen?
Sie haben 4 – will mir wohl scheinen ... –

Das ganz rechts! Vorne! AUA! AUTSCH!
Ach Gott! Ich bin ‘ne arme…

von Christian Morgenstern

Du Weisheit meines höhern Ich,
die über mir den Fittich spreitet
und mich vom Anfang her geleitet,
wie es am besten war für mich, –

Wenn Unmut oft mich anfocht: nun –
Es war der Unmut eines Knaben!
Des Mannes…

von Christian Morgenstern

Nun wohne DU darin,
in diesem leeren Hause,
aus dem der Welt Gebrause
herausfloh und dahin.

Was ist nun noch mein Sinn, –
als daß auf eine Pause
ich einzig DEINE Klause,
mein Grund und Ursprung bin!

von Axel C. Englert

Ein Wassermann war grün – steinalt:
Schon fast achthundert Jahre bald …
Heut finden sich – nicht nur im Meer -
Haufen von Müll! Tagtäglich mehr …

So war es auch in seinem Reich:
Ein trüber, ziemlich flacher Teich ……

von J.W. Waldeck

nicht für jeden glitzern
die gefallenen Steinchen
modernen Asphalts
in der Sternstraße Morgensonne

manch Unwesen lebt
mit untoten Geliebten -
unfähig zu leben
oder zu sterben

mit dürren Armen…

von J.W. Waldeck

zentausend Lichtzyklen
seit meiner Sternreise
im Zeichen des Widders
zu fruchtbaren Feldern!

...

bebende Wälder
lebende Felder!
wer weiß es noch?
was das Kreuz bedeutet -
wessen Zeichen…

von J.W. Waldeck

Tunnelblicke
sind abgelaufene Schlusslichter
einhellig eingetrichtert
ohne eigene Geschichten

Masse verhält sich eben relativ
zum gern gesehenen Schauspiel
das EINE spielt bloß mit…
das Andere ist rein…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Vernunft ist ihr Universum,
Geist ihre Weite, Energie,
fortwährende Ausdehnung.
Sterne werden geboren,
Sterne wachsen,
Sterne sterben.

Des Menschen Vernunft
ist sein Kosmos, Natur sein
Lebensraum.…

von Axel C. Englert

Eine Schule schien VERS(p)onnen:
WAS steht da?! ICH hätt BEGONNEN?!
Ja – WOMIT denn – ihr Idioten?!
Ab in die Ecke! Auf die Pfoten …

Bin ich der Trottel der Nation?!
Laufe ich nun MARATHON?!
Nehm mir 4 Stunden…

von Sabrina Jung

Silbrig glitzernder Stern,
im Universum fern,
ungesehen Dein Kern.

Seit Menschen gedenken faszinierend,
für Gedanken und Geist inspirierend,
ein jeder anders interpretierend.

Müssen wir alles über Dich wissen…

von Axel C. Englert

Einst las ein Wurm (in einer Rübe)
Schillers Werk „Kabal' und Liebe“!
Im Abfalleimer lag das Buch –
Für unsern Wurm ein Hausbesuch …

Der Wurm las langsam – immer mehr –
Fast ward zum „Bücher-Wurm“ schon er:

von Volker C. Jacoby

Wissen schaffen - das scheint mir
der Wissenschaft erklärte Pflicht.
Meist schafft sie's auch. Nur da und hier
schafft sie's - vielleicht zum Glück - auch nicht.

vcj

von Robert K. Staege

Wenn ich zärtlich Dich im Arm darf halten
dort unterm Grün von duftig stillen Bäumen,
dann werd’ immer, ich mag wachen oder träumen,
gefangen ich von Deiner Augen Walten.

Mich bestrickt stets wie mit zauberischer Hand…

von Cycas Palmfarn

Es ist schon erstaunlich und sonderbar:
Elementarste Teilchen
sind un-unterscheidbar
und die jeweils gleichen,
das ist wahr
sind exakt identisch in allen Eigenschaften.
...und dennoch entstehen aus dem…

von Alf Glocker

Die Macht der Fehler schleift mit scharfen Messern
und stöhnt sich Sterne aus dem steifen Matschgesicht
und Menschen gehen vorbei an Menschenfressern
und einer schreibt sich aus an dem Gedicht.

Scheinwerferstrahlen fallen…

von Julia Christiane Scholler

Wenn dich eine Türe schließt,
dann öffnet sich eine Neue,
auch wenn ein Schmerz ins Herze schießt,
bleib Dir selber treue.

Dieser Schmerz will Dir was sagen,
er ist Dir bekannt aus weiter ferne,
solange wirst…

von Yvonne Zoll

Ein Fach Deutsch mal aufgetischt
Kafkas Josef Goethes Faust
Lyrisch, tragisch, sprachlich auch
Jährlich wieder aufgefrischt

Ehrlich sie gar konzentriert
Über Seiten sich ergießen
Heute muss aus Federn fließen…

von Cycas Palmfarn

Bisher beobachtete man Teilchen und Licht,
alles physikalisch Mögliche ist das noch nicht-
endlich ist langwieriger Vorarbeit Lohn
die Messung von Wellen der Gravitation.

von Cycas Palmfarn

Viele hätten Privates und Beruf gern planbar,
ganz geht das nicht, das ist schon klar.
Die meisten Grundlagenforscher glauben: Zufall
existiert und er beherrscht die Welt seit dem Urknall...

von J.W. Waldeck

unabänderlichen Stillstand
zum Höhepunkt
entfaltenden Lebens
(v)erklären
ist die Erbärmlichkeit der Perfektion

ihr Geistestod ist Konservator
verkümmert alle Vielfalt
zur identischen Gestalt

ihre…

von Hildegard Strauben

Wer denkt ein jedes Leben wäre doch in den Prinzipen gleich, der irrt
Es gibt solche, die gelebt werden und andere die sich leben
Welch ein poetisches Wortspiel
Du hast recht, mein lieber Freud

Der aufmerksame Leser meint…

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