Frauen ✓ Frauengedichte, Gedichte zum Thema

empfohlene Gedichte über Frauen
von Kurt Tucholsky
von Rainer Maria Rilke
von Robert Burns
neue Gedichte über Frauen
von Uwe Röder
von Peter Stampfer
von Peter Stampfer
die schönsten Gedichte über Frauen
von Kurt Tucholsky
von J.W. Waldeck
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 67 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Röder

Ein Mann kam in das Liebesland;
die Sprache blieb ihm unbekannt.

Er suchte eine Frau,
und wie es geht, weiß er genau.

Die Erste war ihm zu gescheite.
Da sucht ein Mann das Weite.

Die Zweite tat ihn herzlich…

von Kurt Tucholsky

Ich kann den Blick nicht von dir wenden.
Denn über deinem Mann vom Dienst
hängst du mit sanft verschränkten Händen
und grienst.

Du bist berühmt wie jener Turm von Pisa,
dein Lächeln gilt für Ironie.
Ja … warum…

von J.W. Waldeck

tanzende Regentropfen
entlang grüner Halme
auf der Zunge
Regenbogenpsalme

glitzernde Perlen
windgewiegter Spitzen
blaue Sterne
die Wimpern kitzeln

wendest dein Sonnenhaar
krönender Strahlen…

von Rainer Maria Rilke

Diese Neigung, in den Jahren
da wir alle Kinder waren
viel allein zu sein, war mild;
andern ging die Zeit im Streite,
und man hatte seine Seite,
seine Nähe, seine Weite,
einen Weg, ein Tier, ein Bild.

von Christian Morgenstern

„Laß den Helden in deiner Seele nicht sterben!“
Welkst du hin wie die Blume, der Baum im Herbst, –
höre nimmer doch auf, um den Kranz zu werben!

Alle andern Kränze bleiben zurücke,
schwinden hin wie die Glieder, die sie…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Der Hund hat eine Zecke –
„ZACK bring det Viech ick um die Ecke!“
Und mein armes Tier gleich mit?
Ein ZECKENHALSBAND wär der Hit ...

„Det koof ick flott im Supamarkt!“
(Wo Krause regelmäßig parkt ...)…

von Soléa P.

Es liegt was schweres in der Luft
die Lungen können kaum noch atmen
süßlich und blumig ist der Duft
das kommt vom Tisch der betagten Damen.

Sie gickeln und schnattern munter drauf los
der Kuchen geht weg wie warme…

von Axel C. Englert

„Die Sitzung ist geschlossen“?! Au-gen-blick!
Erinnye Megaira schlägt zurück:
Als GenDIEbeauftragte bin ich EMPÖRT!
Da jene „ER“ in uns stark stört ...

Weshalb ich hier den Antrag stell:
Wir nennen uns „SIEinnyen“!…

von Axel C. Englert

Was machen Sie mit den RUINEN?!
ZUSCHÜTTEN?! Geht‘s noch bei Ihnen?!
Derart viel Quatsch sah doch ich nie:
Was soll denn DIESE Idiotie?!

Den „Schatz des Priamos“?! O nein –
Den schmeißen Sie ins Loch mit rein?!…

von Uwe Röder

Mein Herz schreibt
in sein Tagebuch
halbstündlich.

Das Verwirrende
daran ist seltsam
gründlich:

"Gestern hat das Lächeln
meiner Liebsten alle Teufel
auf den Mond geschickt."

"Soeben hat sie…

von Axel C. Englert

Seitenweise weiße Seiten?!
Was hat DAS denn zu bedeuten?!
Hab meine Muse schon vermisst,
Die mich einst so schön geküsst ...

Draußen steht – vor meiner Tür –
(Nein, BORCHERT war auch nie bei mir ...) –
Ein…

von Soléa P.

Beschwingt und taff lacht sie ihn an,
hat Kurven so scharf wie ein roter Ferrari,
ist ein Proppenweib, mit allem Drum und Dran,
gemalt wie ein Porträt von Salvador Dalí.

Sinnliche Lippen hauchen einen Abschiedskuss,…

von Axel C. Englert

Wsie reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist die Muttsie! (Goethe spinnt …)
Sie hält die Tochtsie wohl im Arm,
Sie hält sie sichsie, sie hält sie warm …

„Meine Tochtsie, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„…

von Soléa P.

Rote Tropfen fallen nieder
Spuren zeichnen sich im Schnee
schwerelos des Leibes Glieder
die Nacht sich eisig auf sie legt.

Ihr Körper ist durch ihn zerrissen
der Unterleib brutal entstellt
er hat geschlagen…

von Axel C. Englert

Sagen Sie?! Sie OLLER KNACKER!
Machen Sie sich ZACK! vom Acker!
Das ist kein PARKPLATZ! Ist ein FELD!
Man kann kaum halten, wo‘s gefällt ...

Eine ELFE sind SIE?! Nein –
Haben Sie einen FÜHRERSCHEIN?!
Wie – „LD…

von Michael Dahm

In einer lauen Sommernacht,
mitten in Berlin,
da sah ich Dich, in aller Pracht,
übern hellen Alex gehn.

Grazie stand vor Anmut noch,
im luftig' Sommerkleid,
beschwingt und feminin – jedoch,
in den…

von Annelie Kelch

Die Nacht hebt einen neuen Tag aus den Angeln;
im Hafen werden die letzten Schatten gelöscht.
Mit Schaum vor den Lippen begrüßt der große Strom
die kleine Mole: Seine Wellen hüpfen vor Freude
über die Mauer am Brodersen-…

von J.W. Waldeck

sie will Weihrauch atmen

gehe ihr aus dem Weg
wie ein Wolf weiß
das er das weiße Lamm reißt

nach Feldblumen
duftet ihr süßes Fleisch
nach Wassermurmeln
ihr glitzerndes Reich

gehe ihr aus der…

von Axel C. Englert

Natürlich kann ICH sprechen! LIPPE!
Und ICH bin NICHT Adams Rippe …
„Die Lippen SCHÜRZEN“?! Meine Güte!
MISOGYN! Olle Hüte! Nicht in die Tüte!

Bloß, weil es DIE Lippe heißt,
Behandelt man MICH derart dreist?!

von Axel C. Englert

Frau Krause! Schaun Sie nur! Dies K!
Ist ÖLIG?! FETTIG?! Wie furchtbar …
ALLE meine Ks – verdreckt?!
Mit Schrecken hab ich es entdeckt …

SOFORT die Krause engagiert –
Auf dass sie für mich spioniert:
Als „K-…

von Aad van der Klaauw

Sie sinds so schön
Alle Frauen neben uns
Frauen voll Leben
Frauen voller Liebe
Frauen voller Halt

Lauschende Ohren
Stützende Hände
Schlanke Schönheit
Voller Wärme

Laß sie nicht gehen

von Thomas Brod

Alle betört Circe
durch Erosgiftwürze,
filigran gesalzen.
Heiß ihr Jugendbalzen.
Küsst lustvoll Munde.
Nutzt oftmals profunde
Quellen Rednersüße,
sehr traute Unschuldsgrüße.
Verwünscht Worteklauber…

von Ekkehard Walter

Ein letztes Pressen, noch einmal ein Schrei,
die Gebärende schweißgebadet, doch nun ist's vorbei.
Der neue Erdenbürger, gerade erst geboren,
erblickt seine Mama, die Händchen erhoben.
Das Glück der Mutter, einfach…

von Annelie Kelch

Lieben Schwestern, damit unsere Worte erhört werden,
die wir schon als Kinder im Herzen trugen
(oft waren es auch Bilder, Namen, Schwüre):
Lasset dieselben reifen zur Wahrheit, Stille und Schönheit;
aber vor allem, Mädels…

von Axel C. Englert

Eine Hyäne hat gelesen:
(In Schillers „Glocke“ ist's gewesen)
„Da werden Weiber zu Hyänen“?!
Sie knirschte heftig mit den Zähnen:

Ergo bin ich – eigentlich -
Eine FRAU?! Höchst ärgerlich …
Wie verwandle ich…

von Peter Stampfer

tiefe Blicke – heiße Schwüre
gestohlene Herzen
Taschendiebe!

von Robert Burns

Nicht Edelfrau’n, wenn noch so fein,
Soll’n meiner Muse Sorge sein:
Ihr äußrer Glanz macht mich nicht froh;
Gebt mir mein Hochland-Mädchen, O! –

Wohl in dem Thal, so rauschig, O,
Auf eb’nem Feld, so lauschig, O,…

von Monika Laakes

Da gibt es zwei hitzige Frauen,
die sich das Leben versauen.
Sie keifen sich an,
wegen 'nem Mann,
den woll'n beide der Ehefrau klauen.

von Volker C. Jacoby

Den Sauerkohl wärm‘ gern ich auf!
Ich schwärm’ da zwar besonders für
und hol mir stets vom Keller rauf,
was Tags zuvor zuviel war mir.

Doch mehrmals wöchentlich? Hör auf!
Ist viel zu oft, denn auf die Dauer

von Corinna Herntier

Frauen schlagen nicht mit Fäusten,
brutal und blutig wird es kaum.
Sie spielen gern die Allertreuesten,
verteilen Klatsch – sehr gern den neuesten,
und sind ein wahrer Männertraum!

Auch Frau ’n betrügen: Mit Finesse…

von J.W. Waldeck

viriles Vakuum retuschiert sein Enthüllen
verlockter Träumer
das darbende Nichts mit ihrem Leben
zu erfüllen

deine geschminkten Samtlippen...

ein Nachtschmetterling
aufgeschlagener Pfauenaugen
die stolz…

von Jürgen Wagner

In Gotland war’s, zu alten Zeiten
Der König Frodi herrschte dort
Er kaufte sich zwei starke Frauen
Und Mühle Grotti – die sofort!

Menja und Fenja mussten mahlen
Fast ohne Ruh von früh bis spät
Nur während…

von Norval Blaquire

Unter meiner Haut, wohnt für immer dein Duft,
Egal wo ich bin, er hängt in der Luft,

In meinen Augen, wohnt dein Gesicht,
dich zu beschreiben, schafft kein Gedicht,

Kein Wort kann deine Schönheit erfassen,
muss es…

von Maya Aditi Pichlhöfer

Der Wolf sieht die Frau in ihrer anmutigen Abwehr.
Alle Mädchen sind nun still, ihre Münder formen laute Fragen.

Er schleicht sich im Traum um sie herum, wo sich scharfe Zähne und
sanfte Pfoten ein Liebesnest erbauen.

von Uwe Röder

Eine Frau, und nicht
ein Mann ersann
den ersten Kuss.

Wer küssen kann,
der will das tun
und muss.

Doch bei gespitztem Munde
lässt sich schwerlich
streiten.

Kriege anzuzetteln -
wird…

Seiten