Frauen ✓ Frauengedichte, Gedichte zum Thema

empfohlene Gedichte über Frauen
von Rainer Maria Rilke
von Christian Morgenstern
von Kurt Tucholsky
neue Gedichte über Frauen
von Peter Stampfer
von Axel C. Englert
die schönsten Gedichte über Frauen
von Kurt Tucholsky
von J.W. Waldeck
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 59 Texten in dieser Kategorie
von Kurt Tucholsky

Ich kann den Blick nicht von dir wenden.
Denn über deinem Mann vom Dienst
hängst du mit sanft verschränkten Händen
und grienst.

Du bist berühmt wie jener Turm von Pisa,
dein Lächeln gilt für Ironie.
Ja … warum…

von Uwe Röder

Ein Mann kam in das Liebesland;
die Sprache blieb ihm unbekannt.

Er suchte eine Frau,
und wie es geht, weiß er genau.

Die Erste war ihm zu gescheite.
Da sucht ein Mann das Weite.

Die Zweite tat ihn herzlich…

von Rainer Maria Rilke

Diese Neigung, in den Jahren
da wir alle Kinder waren
viel allein zu sein, war mild;
andern ging die Zeit im Streite,
und man hatte seine Seite,
seine Nähe, seine Weite,
einen Weg, ein Tier, ein Bild.

von J.W. Waldeck

tanzende Regentropfen
entlang grüner Halme
auf der Zunge
Regenbogenpsalme

glitzernde Perlen
windgewiegter Spitzen
blaue Sterne
die Wimpern kitzeln

wendest dein Sonnenhaar
krönender Strahlen…

von Axel C. Englert

Seitenweise weiße Seiten?!
Was hat DAS denn zu bedeuten?!
Hab meine Muse schon vermisst,
Die mich einst so schön geküsst ...

Draußen steht – vor meiner Tür –
(Nein, BORCHERT war auch nie bei mir ...) –
Ein…

von Christian Morgenstern

„Laß den Helden in deiner Seele nicht sterben!“
Welkst du hin wie die Blume, der Baum im Herbst, –
höre nimmer doch auf, um den Kranz zu werben!

Alle andern Kränze bleiben zurücke,
schwinden hin wie die Glieder, die sie…

von Soléa P.

Rote Tropfen fallen nieder
Spuren zeichnen sich im Schnee
schwerelos des Leibes Glieder
die Nacht sich eisig auf sie legt.

Ihr Körper ist durch ihn zerrissen
der Unterleib brutal entstellt
er hat geschlagen…

von Soléa P.

Es liegt was schweres in der Luft
die Lungen können kaum noch atmen
süßlich und blumig ist der Duft
das kommt vom Tisch der betagten Damen.

Sie gickeln und schnattern munter drauf los
der Kuchen geht weg wie warme…

von Axel C. Englert

„Die Sitzung ist geschlossen“?! Au-gen-blick!
Erinnye Megaira schlägt zurück:
Als GenDIEbeauftragte bin ich EMPÖRT!
Da jene „ER“ in uns stark stört ...

Weshalb ich hier den Antrag stell:
Wir nennen uns „SIEinnyen“!…

von Axel C. Englert

Wsie reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist die Muttsie! (Goethe spinnt …)
Sie hält die Tochtsie wohl im Arm,
Sie hält sie sichsie, sie hält sie warm …

„Meine Tochtsie, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„…

von Soléa P.

Beschwingt und taff, lacht sie ihn an,
hat Kurven so scharf wie ein roter Ferrari.
Ist Vollblutweib mit allem drum und dran,
wie ein Porträt, gemalt von Dali.

Sinnliche Lippen werfen einen Abschiedskuss,
ihre Augen…

von Annelie Kelch

Die Nacht hebt einen neuen Tag aus den Angeln;
im Hafen werden die letzten Schatten gelöscht.
Mit Schaum vor den Lippen begrüßt der große Strom
die kleine Mole: Seine Wellen hüpfen vor Freude
über die Mauer am Brodersen-…

von Axel C. Englert

Sagen Sie?! Sie OLLER KNACKER!
Machen Sie sich ZACK! vom Acker!
Das ist kein PARKPLATZ! Ist ein FELD!
Man kann kaum halten, wo‘s gefällt ...

Eine ELFE sind SIE?! Nein –
Haben Sie einen FÜHRERSCHEIN?!
Wie – „LD…

von Michael Dahm

In einer lauen Sommernacht,
mitten in Berlin,
da sah ich Dich, in aller Pracht,
übern hellen Alex gehn.

Grazie stand vor Anmut noch,
im luftig' Sommerkleid,
beschwingt und feminin – jedoch,
in den…

von J.W. Waldeck

sie will Weihrauch atmen

gehe ihr aus dem Weg
wie ein Wolf weiß
das er das weiße Lamm reißt

nach Feldblumen
duftet ihr süßes Fleisch
nach Wassermurmeln
ihr glitzerndes Reich

gehe ihr aus der…

von Axel C. Englert

Natürlich kann ICH sprechen! LIPPE!
Und ICH bin NICHT Adams Rippe …
„Die Lippen SCHÜRZEN“?! Meine Güte!
MISOGYN! Olle Hüte! Nicht in die Tüte!

Bloß, weil es DIE Lippe heißt,
Behandelt man MICH derart dreist?!

von Axel C. Englert

Frau Krause! Schaun Sie nur! Dies K!
Ist ÖLIG?! FETTIG?! Wie furchtbar …
ALLE meine Ks – verdreckt?!
Mit Schrecken hab ich es entdeckt …

SOFORT die Krause engagiert –
Auf dass sie für mich spioniert:
Als „K-…

von Norval Blaquire

Unter meiner Haut, wohnt für immer dein Duft,
Egal wo ich bin, er hängt in der Luft,

In meinen Augen, wohnt dein Gesicht,
dich zu beschreiben, schafft kein Gedicht,

Kein Wort kann deine Schönheit erfassen,
muss es…

von Aad van der Klaauw

Sie sinds so schön
Alle Frauen neben uns
Frauen voll Leben
Frauen voller Liebe
Frauen voller Halt

Lauschende Ohren
Stützende Hände
Schlanke Schönheit
Voller Wärme

Laß sie nicht gehen

von Thomas Brod

Alle betört Circe
durch Erosgiftwürze,
filigran gesalzen.
Heiß ihr Jugendbalzen.
Küsst lustvoll Munde.
Nutzt oftmals profunde
Quellen Rednersüße,
sehr traute Unschuldsgrüße.
Verwünscht Worteklauber…

von Ekkehard Walter

Ein letztes Pressen, noch einmal ein Schrei,
die Gebärende schweißgebadet, doch nun ist's vorbei.
Der neue Erdenbürger, gerade erst geboren,
erblickt seine Mama, die Händchen erhoben.
Das Glück der Mutter, einfach…

von Annelie Kelch

Lieben Schwestern, damit unsere Worte erhört werden,
die wir schon als Kinder im Herzen trugen
(oft waren es auch Bilder, Namen, Schwüre):
Lasset dieselben reifen zur Wahrheit, Stille und Schönheit;
aber vor allem, Mädels…

von Monika Laakes

Da gibt es zwei hitzige Frauen,
die sich das Leben versauen.
Sie keifen sich an,
wegen 'nem Mann,
den woll'n beide der Ehefrau klauen.

von Axel C. Englert

Eine Hyäne hat gelesen:
(In Schillers „Glocke“ ist's gewesen)
„Da werden Weiber zu Hyänen“?!
Sie knirschte heftig mit den Zähnen:

Ergo bin ich – eigentlich -
Eine FRAU?! Höchst ärgerlich …
Wie verwandle ich…

von Uwe Röder

Eine Frau, und nicht
ein Mann ersann
den ersten Kuss.

Wer küssen kann,
der will das tun
und muss.

Doch bei gespitztem Munde
lässt sich schwerlich
streiten.

Kriege anzuzetteln -
wird…

von Robert Burns

Nicht Edelfrau’n, wenn noch so fein,
Soll’n meiner Muse Sorge sein:
Ihr äußrer Glanz macht mich nicht froh;
Gebt mir mein Hochland-Mädchen, O! –

Wohl in dem Thal, so rauschig, O,
Auf eb’nem Feld, so lauschig, O,…

von Volker C. Jacoby

Den Sauerkohl wärm‘ gern ich auf!
Ich schwärm’ da zwar besonders für
und hol mir stets vom Keller rauf,
was Tags zuvor zuviel war mir.

Doch mehrmals wöchentlich? Hör auf!
Ist viel zu oft, denn auf die Dauer

von Corinna Herntier

Frauen schlagen nicht mit Fäusten,
brutal und blutig wird es kaum.
Sie spielen gern die Allertreuesten,
verteilen Klatsch – sehr gern den neuesten,
und sind ein wahrer Männertraum!

Auch Frau ’n betrügen: Mit Finesse…

von J.W. Waldeck

viriles Vakuum retuschiert sein Enthüllen
verlockter Träumer
das darbende Nichts mit ihrem Leben
zu erfüllen

deine geschminkten Samtlippen...

ein Nachtschmetterling
aufgeschlagener Pfauenaugen
die stolz…

von Peter Stampfer

Ich gehe so vor mich hin
ohne zu suchen, einfach so
im Glanz deiner Augen grellt das Grün
und riecht nach dir

Verwelkte Blätter formen Lippen
dein Atem wiegt ruhig die jungen Triebe
streicht sanft durch mein…

von Monika Laakes

Sieh nur, die Frauen,
sie strömen herbei.
Kann meinen Augen kaum trauen,
hier bricht ein Weltbild entzwei.

Sieh nur, sie streifen
ihre heiligen Tücher ab,
denn sie begreifen,
ihre Chancen auf Freiheit…

von Mira Leonie Balvert

Eine richtige Gleichberechtigung wär´ schon schön-
doch laut der Männer interessieren wir uns ja ohnehin nur für Make Up und unseren Föhn.
Frauen gehören hinter den Herd,
gehn' nicht zum Fußball, sondern zum Pferd.
Rosa…

von Uwe Röder

Die Liebste kann
zwei Sätze sich
nicht merken
und verstehn:

Die Liebe mag
Personenwaagen
nicht mal mit dem
Arsch ansehn.

Und Falten zählen
ist weit unter
ihrer Würde
wie auch…

von Ekkehard Walter

Unsichtbar noch bin ich verborgen,
doch bald schon werde ich geboren.
Der Mutter ist's schon etwas bange,
es dauert nicht mehr allzu lange.

von Michael Dahm

Es war einmal ein Stachelrochen
Der hieß Jochen
Und eine Seeanemone
Die hieß Simone.

Was bist Du für ein reizendes Gewächs?
Sprach Jochen perplex.

Errötend sagte Simone – Tioa
Ich stamme von den…

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