Frauen ✓ Frauengedichte, Gedichte zum Thema

empfohlene Gedichte über Frauen
von Rainer Maria Rilke
von Robert Burns
von Kurt Tucholsky
neue Gedichte über Frauen
von Alfred Mertens
von Aad van der Klaauw
die schönsten Gedichte über Frauen
von J.W. Waldeck
von Soléa P.
von Soléa P.
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 36 Texten in dieser Kategorie
von J.W. Waldeck

tanzende Regentropfen
entlang grüner Halme
auf der Zunge
Regenbogenpsalme

glitzernde Perlen
windgewiegter Spitzen
blaue Sterne
die Wimpern kitzeln

wendest dein Sonnenhaar
krönender Strahlen…

von Soléa P.

Es liegt was schweres in der Luft
die Lungen können kaum noch atmen
süßlich und blumig ist der Duft
das kommt vom Tisch der betagten Damen.

Sie gickeln und schnattern munter drauf los
der Kuchen geht weg wie warme…

von Soléa P.

Beschwingt und taff, lacht sie ihn an
hat Kurven so scharf wie ein roter Ferrari
ist Vollblutweib mit allem drum und dran
als Portrait gemalt von Salvador Dali.

Sinnliche Lippen formen Abschiedskuss
ihre Augen…

von Kurt Tucholsky

Ich kann den Blick nicht von dir wenden.
Denn über deinem Mann vom Dienst
hängst du mit sanft verschränkten Händen
und grienst.

Du bist berühmt wie jener Turm von Pisa,
dein Lächeln gilt für Ironie.
Ja … warum…

von Axel C. Englert

Wsie reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist die Muttsie! (Goethe spinnt …)
Sie hält die Tochtsie wohl im Arm,
Sie hält sie sichsie, sie hält sie warm …

„Meine Tochtsie, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„…

von Michael Dahm

In einer lauen Sommernacht,
mitten in Berlin,
da sah ich Dich, in aller Pracht,
übern hellen Alex gehn.

Grazie stand vor Anmut noch,
im luftig' Sommerkleid,
beschwingt und feminin – jedoch,
in den…

von Axel C. Englert

Frau Krause! Schaun Sie nur! Dies K!
Ist ÖLIG?! FETTIG?! Wie furchtbar …
ALLE meine Ks – verdreckt?!
Mit Schrecken hab ich es entdeckt …

SOFORT die Krause engagiert –
Auf dass sie für mich spioniert:
Als „K-…

von Axel C. Englert

Eine Hyäne hat gelesen:
(In Schillers „Glocke“ ist's gewesen)
„Da werden Weiber zu Hyänen“?!
Sie knirschte heftig mit den Zähnen:

Ergo bin ich – eigentlich -
Eine FRAU?! Höchst ärgerlich …
Wie verwandle ich…

von Rainer Maria Rilke

Diese Neigung, in den Jahren
da wir alle Kinder waren
viel allein zu sein, war mild;
andern ging die Zeit im Streite,
und man hatte seine Seite,
seine Nähe, seine Weite,
einen Weg, ein Tier, ein Bild.

von Annelie Kelch

Lieben Schwestern, damit unsere Worte erhört werden,
die wir schon als Kinder im Herzen trugen
(oft waren es auch Bilder, Namen, Schwüre):
Lasset dieselben reifen zur Wahrheit, Stille und Schönheit;
aber vor allem, Mädels…

von Corinna Herntier

Frauen schlagen nicht mit Fäusten,
brutal und blutig wird es kaum.
Sie spielen gern die Allertreuesten,
verteilen Klatsch – sehr gern den neuesten,
und sind ein wahrer Männertraum!

Auch Frau ’n betrügen: Mit Finesse…

von Aad van der Klaauw

Sie sinds so schön
Alle Frauen neben uns
Frauen voll Leben
Frauen voller Liebe
Frauen voller Halt

Lauschende Ohren
Stützende Hände
Schlanke Schönheit
Voller Wärme

Laß sie nicht gehen

von J.W. Waldeck

viriles Vakuum retuschiert sein Enthüllen
verlockter Träumer
das darbende Nichts mit ihrem Leben
zu erfüllen

deine geschminkten Samtlippen...

ein Nachtschmetterling
aufgeschlagener Pfauenaugen
die stolz…

von Mira Leonie Balvert

Eine richtige Gleichberechtigung wär´ schon schön-
doch laut der Männer interessieren wir uns ja ohnehin nur für Make Up und unseren Föhn.
Frauen gehören hinter den Herd,
gehn' nicht zum Fußball, sondern zum Pferd.
Rosa…

von Monika Laakes

Sieh nur, die Frauen,
sie strömen herbei.
Kann meinen Augen kaum trauen,
hier bricht ein Weltbild entzwei.

Sieh nur, sie streifen
ihre heiligen Tücher ab,
denn sie begreifen,
ihre Chancen auf Freiheit…

von Soléa P.

Wahre Perlen mit graziösen Beinen
schmücken auch gerne so manchen Mann
können auf Kommando bitterlich Weinen
Stimmchen verführt mit zarten Klang.

Das Herz tragen sie auf schneller Zunge
denken nicht nur mit dem Kopf…

von Ralf Risse

Der Männätschah is überzeugt
da mehn Werk den Buchmahkt rockt,
soll ick alle Schongsen nutzen!
( Englert hätte ditt vabockt!)

Derwegen hatter ehnen Plan
un mia dringenst anjeraten
watt Intimet zu entbehren…

von Kerstin Vivien Schmidt

Sie hat ihr Leben den Kindern geschenkt.
Doch heute weiß sie nicht mal
ob Eins von Ihnen an sie denkt
Sie ist tief innen stark daurch gekränkt
und fühlt wie es aus ihr heraus drängt,
sie die Tränen nicht mehr…

von Yvonne Zoll

Was soll ich anziehn
Wie verkleiden mich
So bin nicht ich

Doch das Kleid
Macht Kleidung nur
Kleidsam Kleidung eingekleidet

Nicht heute für - wofür
Liebe Lebe ungesund
Neue Leute, früh spät bunt…

von Marcel Strömer

Von der Terrasse aus, auf der malerischen Anhöhe hatte man einen atemberaubenden Blick ins Tal. Ich wollte nicht mehr als einen Kaffee mit ihr trinken, sie besser kennenlernen und träumte von genussreichen Stunden. Mit der Kanne aus echtem…

von Alf Glocker

(Aus: Pro islamische Gedichte)

Muslimische Männer haben Ehre!
Sie sind DIE Männer überhaupt!
Sie müssen keine Liebe schwören!
Denn nach der allerhöchsten Lehre,
sind ihnen viele Frauen erlaubt -
die ihnen dann…

von Sommer Wind

Umarme es zärtlich
Küsse und liebkose es

Es ist scheu
Wenn Du ihm wehtust
läuft es weg

Es ist klein
nur
Eine Träne weniger
Ein liebes Wort mehr

Unsichtbar
wenn
In deinen dunklen…

von Annelie Kelch

O verliebtes Weib,
öffne dein Fenster
keinem galligen Herbst.

Erspar dir das Schicksal
verdrießlicher Alltage.

von Robert Burns

Nicht Edelfrau’n, wenn noch so fein,
Soll’n meiner Muse Sorge sein:
Ihr äußrer Glanz macht mich nicht froh;
Gebt mir mein Hochland-Mädchen, O! –

Wohl in dem Thal, so rauschig, O,
Auf eb’nem Feld, so lauschig, O,…

von Alfred Mertens

Man wollte eine große Lange,
bekam am End ne kleine Dicke.
Mal war es eine Brillenschlange,
Auch ab und zu mal eine Zicke.

Ich hab gesucht in all den Jahren,
und alles dabei abgewägt,
was bin ich suchend…

von Sascha El Farra

Als die Muschel sich noch Währung nannte,
auf dem Marktplatz stets ein Feuer brannte.
Und der Häuptling KOMMRAUSKUCK
die anderen mit der Keule schlug.

KOMMRAUSKUCK ein wilder Mann
trug um den Hals ‘nen Säbelzahn.…

von Michael Dahm

Was ist ein Mann nur ohne Frau
so stachelbärig ohne Zärte
er ist ne arme, arme Sau
und spürt des Einsam´n Härte.

von Alfred Mertens

Schon früher ging ich gern durch Betten,

doch nicht in Spanien mit Kastagnetten.

Oder die Bast - Röckchen trugen,

die dann auf meinem Filzstift schlugen.

Wenn ich mit ihr dann in der Kammer,

dann dacht ich…

von Walter W Hölbling

zarter nebel
verbirgt den blick
auf ein gesicht
vielleicht wunderschön

wir wissen es nicht

das gesetz erlaubt
den anblick nur dem erwählten
nach dem abschluß
der arrangierten heirat
durch…

von Volker C. Jacoby

„Den Sauerkohl wärm‘ gern ich auf!
Ich schwärme da besonders für
und hol mir stets vom Keller rauf,
was Tags zuvor zuviel war mir.

Doch mehrmals wöchentlich? Hör auf!
Das wär‘ zu oft, denn auf die Dauer -

von Mara Krovecs

Kurz vor Mitternacht
weckte mich Fledermausflug,
meine Haut schimmerte weiß
im milchig vollem Mondenschein.
Ich schlief im Sommergarten,
ein Windlicht flackerte
knisternd sein Leben aus,
da trat sie wie…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Sie springt von einem Thema zum anderen,
reitet auf alten Themen herum,
jongliert mit mehreren Themen gleichzeitig
wirft mit Kraftaudrücken um sich,
trifft mit pfeilschneller Logik mitten ins Schwarze
und überspannt…

von * noé *

Oh, wie sie spinnen, wie sie weben,
und wie geschickt nach Beute streben!
Wenn die in ihre Netze geht,
ist es für sie auch schon zu spät.

Da wird mit Fäden sie umgarnt,
denn schließlich hat man sich getarnt,

von Hans-Jörg Große

Es stritt das Ja sich mit dem Nein
und jedes will der Sieger sein.
Man hörte, wie das Ja laut rief:
“Warum bist du so negativ?”

Das Nein sprach wütend: “Du Idiot,
für dich ist alles rosarot.
Ich sehe großes…

von Alf Glocker

Das Angesicht der Frau ist groß!
Es ist im Ganzen übermächtig,
reicht von der Seele bis zum Schoß –
ihr Einfluss zeichnet: „Schicksalsträchtig“.

Wer das verbietet ist nicht klug!
Er treibt mit uns ein falsches Spiel…

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