Kindergedichte ✓ die schönsten Gedichte für Kinder und über sie

Kind sitzt auf Büchern

Von-, für- und über Kinder, so können die Gedichte in der Kategorie Kindergedichte überschrieben sein. Sie finden hier besonders schöne und bekannte Kindergedichte von klassischen Autorinnen und Autoren. Aber auch moderne Kindergedichte machen diese Kategorie zu einer Fundgrube für die Schule oder den Kindergarten. Bringen Sie ihren Kindern Gedichte näher, diese wunderbare Art mit Sprache umzugehen. Viel Freude in dieser Kategorie!

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die schönsten Kindergedichte
von Bettina Wegner
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von Michael Dahm
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 106 Texten in dieser Kategorie
von Bettina Wegner

Sind so kleine Hände
winz'ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zeh'n.
Darf man nie drauf treten
könn sie sonst nicht gehn.

von Sigrid Hartmann

Ein Eisbär traf' ’nen Pinguin.
Er war erstaunt und sagt' zu ihm:
„So was wie dich, ich muss gestehen,
das habe ich noch nie gesehen!

2 große Füße, kurze Beine,
sind nicht mal halb so lang wie meine!
2 Flügel,…

von Michael Dahm

Wo die alten Weiden rauschten,
in vergangnen Kindertagen,
wir der Grillen Zirpen lauschten,
als wir auf der Wiese lagen.

Der Sommer schien so endlos lang,
Freude stand uns im Gesicht,
behütet noch des…

von Kurt Tucholsky

Alle stehn um dich herum:
Photograph und Mutti
und ein Kasten, schwarz und stumm,
Felix, Tante Putti …
Sie wackeln mit dem Schlüsselbund,
fröhlich quietscht ein Gummihund.
„Baby, lach mal!“ ruft Mama.
„…

von Soléa P.

Weine nicht mein liebes Kind
die Sonne scheint auf Dich
das Leben ist ein Labyrinth
ich find Dich ohne Licht.

Angst vom dunkeln musst Du nicht haben
ein Engel hält die Wacht
auf weiten Schwingen wirst Du…

von Annelie Kelch

Was macht die Fledermaus am Tag,
wenn sie nicht fliegt und frisst?
Sie schläft, mein liebes Kind, sie schläft,
weil sie sehr müde ist.

Und warum schläft die Eule nicht,
wenn draußen dunkle Nacht?
Weil sie ein…

von Karin *

Den Garten voller Kinder
ein buntes Blütenmeer.
Ja manchmal schaut ein Augenpaar
auch traurig und ganz leer.

Schafft sie es, sich zu finden
in ihrem Augenlicht.
So leicht erkennt sie jetzt schon
das…

von Flora von Bistram

Dieses Leid in Kinderaugen
ist ein Dolch in meiner Brust.
Bestien, die ihnen rauben
Lebensfreude, Lebenslust.

Dieser Mob kennt kein Erbarmen,
macht nicht Halt vor eig‘nem Kind,
kennt kein tröstendes Umarmen,…

von Annelie Kelch

Ja, wir kommen alle aus dem Hort
und spazieren, wie man sieht,
durch unsere Stadt,
die vor kurzem erst
der Frühling abgebusserlt hat.

Wir sind gut gelaunt und schreiten fort.
Glücklich der, der Wanderlust im…

von Günter Ullmann

In einer Seifenblase
spiegeln sich Haus und Hase,
Baum und Vase,
Wolke und Straße,
Sonne und –
deine Nase.

von Soléa P.

Ganz traurig schaut die kleine Maus
aus ihrem Bau betrübt heraus.

Sieht nur Schatten, wenig Licht
weint und fragt sich wunderlich.

Warum ist nur alles grau
auch der Himmel gar nicht blau?

Machen meine Augen…

von Soléa P.

Ein Stacheltier, etwas kräftig
träumt von der großen weiten Welt
sein Catwalk ist ein grüner Teppich
als Gage gibt’s Schnecken, statt Ruhm und Geld.

Im spiegelnden Wasser wäscht er die Nase
Stacheln cool gestylt,…

von Sigrid Hartmann

Vor unserer Türe stehen zwei Schuh,
Sind für den Nikolaus -
DER geht vorbei am Haus.
Die Kinder sehen's, rufen ihm zu:

„Warum nur, lieber Nikolaus,
Bringst du uns nichts zum Naschen?
Hol doch aus deinen…

von Susanna Ka

Die Maus und der Klaus
kämpften sich durch‘s Sturmgebraus,
wollten aus dem Wald hinaus,
wollten nimmermehr nach Haus.
Die graue Maus und der blaue Klaus.

Die Maus und der Klaus
liefen Hand in Hand.
Sie…

von Sigrid Hartmann

Schaut euch die Tante Erna an,
was Tante Erna alles kann!
Sie steht und hüpft auf einem Bein,
wie alt mag Tante Erna sein?

Sie sieht so aus wie die Mama,
doch ist schon ziemlich grau ihr Haar
und Falten hat…

von Yvonne Zoll

Willkommen, kleiner Sonnenschein,
Du bringst helles Licht und Leben
In die traute Zweisamkeit hinein
Schreiend noch, doch bald schon strebend

Entdeckst die Welt, ob groß, ob klein
Auf zwei Beinchen dich erhebend,…

von Soléa P.

Auf strammen Beinen flitzt der Kleine
am Zaun aus Holz sicher entlang
(Angst hat er, wie es aussieht, keine)
zum Bauernhof, da gibt’s ein Lamm.

Dies will er knuddeln und auch drücken
das Tier ist genauso groß wie er…

von Claudia Willmes

Oh weh,
mein Schatz,
auf einen Satz,
nehm ich mal Platz
und hoff, es ist okay.
Scheinst ganz verwirrt,
hast dich im Leben verirrt.
So erzähl´s mir doch, ganz ungeniert,
haben deine Freunde dich…

Rezitation:
Sprecher: Walter Zeis
von Willi Grigor

Du siehst den Stern, du siehst sein Licht,
wohin es zieht, das weiß man nicht.
Man weiß, es seinem Stern entflieht,
wie Wasser seiner Quell entfließt.
Das Licht rast durch den Weltenraum,
man sieht es nie,…

von Jürgen Wagner

Der Wind trägt einen Samen
an einen stillen Ort
Die Botschaft seiner Ahnen,
die führt er mit sich fort

Die Frau bringt eins der Kinder
aus ihrem Bauch zur Welt
Es wird zum Neuerfinder
des ganzen…

von Jürgen Wagner

Jetzt Vorhang auf und Bühne frei!
Geboten wird heut' vielerlei
Das Schauspiel ist bereits bekannt
Das Welttheater wird's genannt

Ganz vorne steht ein Advokat
Er sorgt für Recht mit Rat und Tat
Denn Räuber…

von Alfred Krieger

Osterhäschen, Mümmelnäschen,
malt mit einem zarten Gräschen
an … Frau B. Huhns frische Eier,
dass sie bunt zur Osterfeier.

Fleißig schafft es schon seit Tagen
ohne Murren, ohne Klagen …
Kunstbegabt, mit eig'…

gelesen am 15.4.2017
von Jürgen Wagner

Ich steh meist im Wald,
Du siehst mich nur halb
Würdest ganz mich einmal seh'n,
wäre es um mich gescheh'n

von Susanna Ka

Wer bist du
Und wer bin ich
Verschlungene Seelen
Find‘ die Grenze nicht

Du stehst erst am Anfang
Und ich bald am End
Doch die Spanne der Zeit
Uns beide nicht trennt

Die Zeit ist ein Band
Und…

von Annelie Kelch

Morgens weck ich dich
abends deck ich dich
sorgsam zu.

Mittags koch ich dir.
Du fragst: Hilfst du mir,
eine Ritterburg zu baun?

Vorher lachten wir
und dann gingen wir:
du mit mir
ich mit dir…

von Susanna Ka

Langgezogener Cirrus
im Azurblau.
Spur eines Flugzeugs
oder eines himmlischen LKWs,
seitlich auf zwei Rädern fahrend.

„Das war der Kleine Häwelmann …“
sagt mein Kind,
„der fährt immer viel zu schnell“.…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Eine ruhige Nacht,
ein Englein das wacht,
ruft Dir zu ganz sacht,
träum süß bis du aufgewacht.

von Günter Ullmann

Ich habe Angst vor dem Winter.
Angst vor Eis und Schnee.
Die Blumen gehen alle weg.
Die Nase tut vor Kälte weh.

Ich habe Angst vor dem Winter,
Angst vor dem farblosen Baum.
Aber die Bäume werden wieder…

von Soléa P.

Es war einmal ein kleines Mädchen,
das wollte in die Welt hinaus
es hatte kein Geld, auch fehlte ein Zähnchen
mit wilden Locken sah’s possierlich aus.
 
In Sommerrock und bunter Bluse
es einen Weg ins Dorfe…

von Sigrid Hartmann

Fliegenfänger sieht man wachsen
Kriegen langsam ihre Haxen
Hinten erst und später vorn
Werden mit ’nem Schwanz geborn
Der verschwindet ganz und gar
Warum wohl – na ist doch klar:
Muss man vor dem Storche fliehn…

von Günter Ullmann

Ich bin dein  Hampelmann.
    Du musst mich nur
    an der Nase ziehn.
    Ich ziehe deine Stiefel an.
    Das Gras wird nie mehr grün.

von Jürgen Wagner

Die Welt, sie geht jetzt schlafen
Nun schlaf, mein Kind, auch du
Das Schifflein liegt im Hafen
Und schaukelt sich zur Ruh

Die Sonne ist versunken
Der Mond steigt leis hinauf
Die Stern' am Himmel funkeln

Rezitation:
Text, Musik und Einspielung: Jürgen Wagner
von Annelie Kelch

Wiese blüht im Mai,
schöne grüne Wiese -
Schmetterling' sind auch dabei,
Distel, Mohn und Akelei:
eia, bunte Wiese!

Wiese lädt dich ein,
drauf' umherzutollen:
Igel, Frosch und Kälberlein
wollen…

von Günter Ullmann

Der Frühling, der Frühling, das wilde Kind
lutscht jetzt schon Eis von Feld und Straße
und malt dem Winter ins Schneegesicht
riesengroß eine Knollennase.

Der Frühling, der Frühling, das wilde Kind
zieht aus dem…

von Regina Bäcker

Und jetzt ist Schluss

Und so kam der Tag, dass der Elfenrat sich nicht mehr heraushalten konnte.
Die Beschwerdeliste wurde immer länger und
Rösiliköpfli schaffte es nicht mehr, alle missglückten Zauberkunststücke von…

Seiten

Kindergedichte - ergo kindergerechte Gedichte - sind eine feste Größe der Lyrik, und überhaupt in der Literatur. Auch wenn der Fokus des Interesses von Kindern heute (vielleicht schon immer) sicherlich nicht vordergründig auf die Literatur gerichtet ist, so werden sie dennoch - Zuhause, im Kindergarten, in der Schule oder im Kinderhort - an Kindergedichte, Kinderlieder oder auch Märchen (Prosa) herangeführt. Die hauptsächlich positiven Effekte dieses Mediums wirken sich vor allem auf die Sprachentwicklung, auf die Erschließung der eigenen Gefühlswelt und die Entwicklung der Fantasie von Kindern aus.

Klassische Kindergedichte gehören zum festen Bestandteil unserer Kultur. Die größten Dichter haben - im Bewusstsein über den Wert dieses Mediums - Gedichte für Kinder geschrieben, und in der Regel gehört dieses Genre zum nicht unwesentlichen - oder allgemein bekannteren - Umfang Ihrer überlieferten Werke. Der moderne Literaturmarkt liefert ständig - und in allen Auswüchsen - neue Literatur für Kinder und ist sich auch in der heutigen Zeit über die Bedeutung und natürlich auch den Bedarf bewusst.