Maigedichte ✓ Gedichte zum Thema Mai

empfohlene Maigedichte
von Johann Wolfgang von Goethe
von Kurt Tucholsky
von Johanna Ambrosius
neue Maigedichte
von Kurt Tucholsky
die schönsten Maigedichte
von Mara Krovecs
von Axel C. Englert
von Annelie Kelch
Beitrag 1 - 15 von insgesamt 15 Texten in dieser Kategorie
von Mara Krovecs

Umarmung Umarmung Umarmung
von überall kommen Schönheiten
unter meine Augenflügel - huschen
ihren Weg in alle frühlingstiefen Seen

der Raps so gelb - (ich möchte ihn als Sari )
umschwirrt mein Haar und meine Brust…

von Axel C. Englert

SONNEMONAT?! Dauernd nass!
Dieser Mai macht wenig Spaß …
Was Wunder – lag der Lümmel doch –
In meiner WANNE gestern noch?!

Sind Sie denn total behämmert?!
Der Mai meinte: „Jo mei ...“ – belämmert …
Ein WONNE-…

von Annelie Kelch

Nicht selten überfällt im Mai noch Nachtfrost unsere Beete.
Dagegen helfen den sensiblen Pflanzen Zeitungen und Gartenvlies.
Die klügsten unter ihnen freuen sich und lesen das und dies,
die zarten schlafen gern unter den Resten…

von Annelie Kelch

Schöner Mai -
die Schiffe fahren hinaus aufs Meer
und am Himmel spielen Wolkenkinder Verstecken …
Der Schäfer hat seine liebe Müh' mit den fröhlichen Lämmern:
Mit dem Mai zog der Frühling ins Land - hörst du ihn auch …?…

von Annelie Kelch

Apfelbaum -
tausend Blüten
sorgenfrei unterm Himmelsblau
seine Schäfchen hüten –
schöner Frühlingstraum …

Abendwinde
übern Maienhang
atme ich des Nachts
stundenlang den Duft
einer Sommerlinde…

von Annelie Kelch

M ächtig wird in diesen Tagen manches bange Sehnen
A uch der Mai scheint nicht das wahre Ziel zu sein
I st er kühl und ziert sich, dann
E rwartet man ein Sommerglück
N ur die Sehnsucht nach mehr Wärme
Z ieht…

von Johann Wolfgang von Goethe

Mayfest.

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
Aus iedem Zweig,
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch,

Und Freud und Wonne

von Walter Zeis

Sanft schwingt das Mai-Gelb des Rapsfeldes gegen
das Auf und Ab der grünen Weide.

Ich wende mich nach links, nach rechts.

Immer streift mein Auge der Rhythmus von Gelb,
Grün und Blau: Blau oben und in der Ferne im

Rezitation:
Sprecher Walter Zeis
von Rainer Maria Rilke

Wir gingen selig, still selband';
die Welt so feierlich
lag vor uns da; - und Hand in Hand
wir gingen, sie und - ich.
Wir schwuren Liebe uns und Treu
mit Hoffen im Gemüt ...
Das war im schönen, goldnen Mai,…

von Kurt Tucholsky

Von Theobald Tiger

Ich falle lyrisch in die Saiten,
klim plum – es sprießt im Blumentopf.
Der Lenz rumort in diesen Zeiten
auch in dem ernsten Denkerkopf.
Ists recht, wenn ich ein Liedlein quarre?
So komm, du…

von Jürgen Wagner

Es wird gelacht, es wird gesungen
Es wird getanzt und wird gesprungen
Der Maien zieht ins Land

von Peter Boensch

Frisst Fressfraß faules Frühjahrsfraumeln?
Klebt Klumpenkotklotz kleisterkrank?
Kein Kack kannst kudernd knusperkaumeln?
Weil'st weil'st wo wirrer Weltgestank?

Zieh' zupfend zur Zufriedenheit,
frustfremdelnd fließe…

von Johanna Ambrosius

Der Mond geht auf! Noch einmal holt tief Atem
Der Wind und legt sich müde dann zur Ruh;
Die Blümlein falten alle fromm die Hände
Und schließen langsam ihre Augen zu.
Ein Friedenshauch durchzittert Wald und Fluren,
In…

von Jürgen Wagner

Die Bayern können noch verlier'n
Schwarz-Grün politisch koalier'n
Das TTIP ist noch nicht beschlossen
Die AfD treibt ihre Possen

Donald Trump noch nicht am Ziel
Die Siemensaktie doch nicht fiel
Leicester wurd…

von Jürgen Wagner

Welch ein Drängen, was für ein Ranken
Welch ein Blühen, welche Zier
Was für ein Überschreiten aller Schranken
Und ein Weckruf Dir und mir

Rezitation:
Lied: 'Doen Daphne d'over schoone Maeght' 1. Variation von Jakob van Eyck (1590-1657); Flöte: Cornelia Staib, Sprecher und Gitarre: Jürgen Wagner