Schönheit ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Marie von Ebner-Eschenbach
von Axel C. Englert
von Johanna Weiß
die schönsten
von Willi Grigor
von Soléa P.
von Axel C. Englert
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von Willi Grigor

Man sieht sie nur an klaren Nächten:
Des Nordens mystisch schöne Pracht.
Als käme sie von guten Mächten,
verwandelt sie die Sternennacht.

Es ist so wie ein Zauberglühen,
ein frohes Spiel von Lichterwesen,
die…

von Axel C. Englert

Zum Chef soll ich? Großer Rapport?
Ich komme! Schwebe hin! Sofort:
Mein Nagellack ist noch nicht trocken –
Hab just auch Wickler in den Locken …

Bin schon da! HUI! Das ging schnell –
Ich FLOG direkt! – durchs…

von Axel C. Englert

Ein Jo-Jo (es war klein und rund)
Dachte, es sei ungesund:
Dick und doof bin ICH gewesen!
Hab (in der Zeitung) jüngst gelesen:

Da schrieb man vom „Jo-Jo-Effekt“!
DIE Chose passt für mich! Perfekt ...
Mein…

von Soléa P.

Umringt von Fischen der Ozeane
tauche ich ab ins tiefe Meer
stehe trocken, atme entspannt
ein Clownfisch schwebt zu mir hierher.

Eindringlich schauen wir uns an
sacke ab in seine Welt
folge dem Schwimmer in…

von Axel C. Englert

Ein Wochenende war NICHT schön –
Verzweifelt tat es sich ansehn:
Ich bin einfach viel zu LANG!
(Das schien bei ihm beinah ein Zwang …)

Wo man auch hinkommt, hört man's schallen:
„Ein SCHÖNES Wochenend!“ Euch allen…

von marie mehrfeld

ein hauch von seide
lässt trauer gerinnen
bereitet uns wonnen

und himmlisches licht
lässt leuchten sonnen
du raupe willst spinnen

viel silberne bahnen
fast ohne gewicht
webst seliges ahnen…

von Axel C. Englert

Ein Schreibtisch fand es furchtbar! Schwer:
WO kriege ich bloß HAARE her?!
Angeblich hätt ich ein PLATTE!
Ob ich die schon früher hatte?

Dies Haarwuchsmittel? Angeschmiert!
Ich fühle mich wie frisch lackiert ……

von Willi Grigor

Eine Milchstraßenfantasie

Sie zieht beständig ihre Bahnen,
wir merken's nicht, wir ziehn mit ihr.
Den Raum in ihr wir kaum erahnen,
den Abstand ihrer Mitt' bis hier.

Sie nimmt dem Himmel seine Schwärze,

von Willi Grigor

Wer kann es, den Himmel beschreiben,
sein unstetes Spiel mit den Farben,
den tiefblauen, dachlosen Dom?

Die Wolken, die pausenlos treiben,
der Sonne beschauliches Fliehen,
die Stille des Dunkels bei Nacht,
die…

von Axel C. Englert

Ein L erkannte wenig Sinn:
Weil ich wohl auf dem HOLZWEG bin?!
Fische! Angler! Morsche Kähne!
Lahme Enten! Trauer-Schwäne …

SEEKRANK werde ich hier! FLOTT!
NIX wie weg! Du lieber Gott …
Und dieses Kleid bringt…

von Willi Grigor

Ein Satz zu einem Phänomen

Wenn die Nacht im Norden fällt,
sich zu ihr das Licht gesellt,
das durch die Luft gestreute Strahlen
der Sonne - nah am Horizont -
den Himmel zaubergleich erhellt.

von Willi Grigor

Wie oft habe ich zu den Sternen gesehen,
am See, umgeben von Wald.
Doch konnte ich niemals so lange dort stehen,
der Winter im Norden ist kalt.

Im Sommer man sieht nicht den Sternenglanz flimmern,
die nordische…

von Willi Grigor

Sternbeobachtung auf altnordische Weise

Ich gehe gern auf Sternenreise,
den Weg zeigt mir ihr Licht.
Ich tu's auf recht bequeme Weise:
Mein Sehsinn reist, ich nicht.

Allein in meiner warmen Tonne
im Schein…

von Axel C. Englert

Zwei Briefe konnten nie sich leiden –
Roh herrschte Zwist zwischen den beiden:
Brief „A“ (ein rosa Liebesbrief)
Fand „B“ (der amtlich) „primitiv“ …

Haach! Du bist sooo ordinääär! –
Du stinkst! Parfum! Bist FETT!…

von Willi Grigor

Ich schau auf "meinen" kleinen See:
Ich seh im See den Himmel.
Den Himmel ich dort unten seh,
mein See er ist im Himmel.

Der See mich fragt: "Was willst du sehn,
ich zeig dir was du willst.
Ich seh dich…

von J.W. Waldeck

was alternde Mädchen
an Nachmittagen so erfreut
sind ihre Jugendfältchen

doch auch das alte Fahrrad
wird gefahren
spannt das Kettchen

der neureiche Yuppie
ist Soapschicksen-Futter
für die stumpfe…

von Axel C. Englert

Der TRESOR! ICH bin ge-ni-al!
Mein Plan geht wieder auf! Ide-al!
Perfekt durchdacht – bis ins Detail –
Ja – ICH – DAS SUPERHIRN – bin geil!

Ede! Her mit dem Dynamit!
(Hoffentlich hat er‘s HEUT mit ...)
An den…

von Sascha El Farra

Ist es hübsch was alle sehen?
Ist es das worauf wir stehen?
Ist der Liebreiz so entzückend?
Nur das Äußere beglückend?
Was der Reiz am Gegenüber?
Steht man drauf?
Ja steht man drüber?
Äußerst machtlos,…

von Monika Jarju

Als magere weiße Seiten
mich anstarren verschwommen
im Umriss des Nachmittags
ihre Geheimnisse verborgen
im leeren Code der Chiffren

steigt unruhig ein Strahl empor
wie der Ruf des Obstverkäufers

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Du - nur Du, bist mir die Rose
in meinem Garten,
dein Gärtner die wahre Liebe,
gewebter Duft schimmernder Träume,
du lächelst unter der Sonne,

vergoldest jedes Harfenspiel.
Scheu sucht deine Wurzel noch die…

von Axel C. Englert

Schon wieder ist mein Bad BLOCKIERT?!
RAUS MIT IHNEN! ES PRESSIERT!
Den Wettlauf abermals verloren –
Grad heute hätte ich geschworen:

DIESMAL hätte es geklappt!
ICH hätt den Vortritt MIR geschnappt ...
DALLI!…

von Angelika Zädow

Im Rückspiegel: Himmelsglut
küsst
Seelengesicht

Schlummernde Bilder
erwachen

tauchen
Wirklichkeit
in goldenes Licht

Was einmal war
was gerade ist

gibt ahnend
der Zukunft

von Axel C. Englert

Eine Tasse (sie war trübe)
Wünschte sich, dass dies nicht bliebe:
JA! KLARE Tasse möcht ich werden!
Das muss doch möglich sein auf Erden …

BITTE?! Ob just ich aus dem Schränkchen sei?!
IM-PER-TI-NENT! Welch Fragerei…

von Thomas Brod

Flores de escarcha

Las cristalinas flores, los primores,
que crecen en invierno de seguro
en las ventanas por el frío puro
producen velos, muestras sin colores.

Las lindas flores tienen sus fulgores
de hielo…

von Tanja Grün

Die Schönheit
macht Sinn und
weist den Weg
im vagen Urgrund.

So zeigt sie sich
über einer italienischen Stadt
als Zypresse.

Ein schlanker Pfeil zum
Himmel auf einem Hügel,
ein Samen,

von Axel C. Englert

Ein „T“ empfand sich als zu fett:
Ich möcht ein „I“ sein! Das wär nett …
Schlankheitskur?! Kann man vergessen -
Stur Buchstabensuppe nur gegessen …

Eben fällt mir - Gott sei Dank! -
Etwas ein - im Küchenschrank -…

von marie mehrfeld

Ich hab’ Dich
roh aus den Beeten
geschnitten, möcht’ Dich
dafür um Vergebung bitten,
mit Dir durft’ ich meinen Morgen
beginnen, und ich nehme Dich an mit all’
meinen Sinnen, von Deiner Schönheit hab’ ich…

von Willi Grigor

Dies war nicht im Outback,
in dem ich mal war,
doch war's weit vom Meer weg,
wo Wege sind rar,
wo hörbare Stille
sanft schmeichelt das Ohr,
australische Grillen
nachts singen im Chor.

Wo Gräser…

von Marie Anderst

Ich sah wie sich seine Lippen bewegten,
doch hörte ich nichts.
Der Wind lies mich frieren,
doch war mir warm.
Der Mond erhellte den dunklen Ort,
die Leere um uns herum erfüllt meine Gedanken,
das Wasser am…

von Axel C. Englert

Man gibt sich auf Piratenschiffen hart:
Eisen und Holz – nichts scheint hier zart …
Kanonen, Ketten – aus kaltem Stahl -
Stabilstes Holz – bloß erste Wahl!

Natürlich war der Mast aus Holz -
Ob seiner Länge lang…

von Walter W Hölbling

over millennia the question
what is beauty
has occupied the minds
of great philosophers

museums, galleries, and private homes
as well as public monuments
display the sculptures, paintings, texts,…

von J.W. Waldeck

das Aussehen alles bedingt:

die Klarheit einer Quelle
führt zum Fluss
wo goldene Fische sich tummeln
wo Augenblicke abgeblättert verstummen

verfällt jeder flammende Kuss zu Ruß

wirklich wird Seele
nie…

von Jürgen Wagner

Der schönste Schmuck ist uns’re Güte,
der Seele Frühling, ihre Blüte,
der Sommer, wo etwas gelingt
der Herbst, der Ernt‘ und Früchte bringt,

was wir so tief im Herzen tragen,
was wir ganz einfach einmal wagen,…

von J.W. Waldeck

m Sauna-Backofen
erderwärmter Tschernobyl Zonen
erfreuts gebräunte Krebs-durch-Arbeit Schlote
eingefettet, wie mit Ohrenschmalz
im Studio-Lack Kakerlaken-Frack

dann, ein Wolkenbruch
ohne Kopftuch!

von Soléa P.

Faltenlos Altern wollen so viele,
der das sagt, am meisten daran verdiene.

Wegen Eitelkeit und Konkurrenz
die Schmerzgrenze sich nach unten sengt.

Der Catwalk anziehend wie ein Magnet,
das Model von Welt darüber…

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