Schönheit ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von marie mehrfeld
von Axel C. Englert
von Robert K. Staege
die schönsten
von Willi Grigor
von Soléa P.
von Axel C. Englert
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 57 Texten in dieser Kategorie
von Willi Grigor

Man sieht sie nur an klaren Nächten:
Des Nordens mystisch schöne Pracht.
Als käme sie von guten Mächten,
verwandelt sie die Sternennacht.

Es ist so wie ein Zauberglühen,
ein frohes Spiel von Lichterwesen,
die…

von Axel C. Englert

Zum Chef soll ich? Großer Rapport?
Ich komme! Schwebe hin! Sofort:
Mein Nagellack ist noch nicht trocken –
Hab just auch Wickler in den Locken …

Bin schon da! HUI! Das ging schnell –
Ich FLOG direkt! – durchs…

von Soléa P.

Umringt von Fischen der Ozeane
tauche ich ab ins tiefe Meer
stehe trocken, atme entspannt
ein Clownfisch schwebt zu mir hierher.

Eindringlich schauen wir uns an
sacke ab in seine Welt
folge dem Schwimmer in…

von Axel C. Englert

Ein Wochenende war NICHT schön –
Verzweifelt tat es sich ansehn:
Ich bin einfach viel zu LANG!
(Das schien bei ihm beinah ein Zwang …)

Wo man auch hinkommt, hört man's schallen:
„Ein SCHÖNES Wochenend!“ Euch allen…

von marie mehrfeld

ein hauch von seide
lässt trauer gerinnen
bereitet uns wonnen

und himmlisches licht
lässt leuchten sonnen
du raupe willst spinnen

viel silberne bahnen
fast ohne gewicht
webst seliges ahnen…

von Willi Grigor

Eine Milchstraßenfantasie

Sie zieht beständig ihre Bahnen,
wir merken's nicht, wir ziehn mit ihr.
Den Raum in ihr wir kaum erahnen,
den Abstand ihrer Mitt' bis hier.

Sie nimmt dem Himmel seine Schwärze,

von Axel C. Englert

Ein Schreibtisch fand es furchtbar! Schwer:
WO kriege ich bloß HAARE her?!
Angeblich hätt ich ein PLATTE!
Ob ich die schon früher hatte?

Dies Haarwuchsmittel? Angeschmiert!
Ich fühle mich wie frisch lackiert ……

von Willi Grigor

Wer kann es, den Himmel beschreiben,
sein unstetes Spiel mit den Farben,
den tiefblauen, dachlosen Dom?

Die Wolken, die pausenlos treiben,
der Sonne beschauliches Fliehen,
die Stille des Dunkels bei Nacht,
die…

von Axel C. Englert

Ein L erkannte wenig Sinn:
Weil ich wohl auf dem HOLZWEG bin?!
Fische! Angler! Morsche Kähne!
Lahme Enten! Trauer-Schwäne …

SEEKRANK werde ich hier! FLOTT!
NIX wie weg! Du lieber Gott …
Und dieses Kleid bringt…

von Willi Grigor

Sternbeobachtung auf altnordische Weise

Ich gehe gern auf Sternenreise,
den Weg zeigt mir ihr Licht.
Ich tu's auf recht bequeme Weise:
Mein Sehsinn reist, ich nicht.

Allein in meiner warmen Tonne
im Schein…

von Willi Grigor

Wie oft habe ich zu den Sternen gesehen,
am See, umgeben von Wald.
Doch konnte ich niemals so lange dort stehen,
der Winter im Norden ist kalt.

Im Sommer man sieht nicht den Sternenglanz flimmern,
die nordische…

von Axel C. Englert

Zwei Briefe konnten nie sich leiden –
Roh herrschte Zwist zwischen den beiden:
Brief „A“ (ein rosa Liebesbrief)
Fand „B“ (der amtlich) „primitiv“ …

Haach! Du bist sooo ordinääär! –
Du stinkst! Parfum! Bist FETT!…

von Willi Grigor

Ich schau auf "meinen" kleinen See:
Ich seh im See den Himmel.
Den Himmel ich dort unten seh,
mein See er ist im Himmel.

Der See mich fragt: "Was willst du sehn,
ich zeig dir was du willst.
Ich seh dich…

von Monika Jarju

Als magere weiße Seiten
mich anstarren verschwommen
im Umriss des Nachmittags
ihre Geheimnisse verborgen
im leeren Code der Chiffren

steigt unruhig ein Strahl empor
wie der Ruf des Obstverkäufers

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Du - nur Du, bist mir die Rose
in meinem Garten,
dein Gärtner die wahre Liebe,
gewebter Duft schimmernder Träume,
du lächelst unter der Sonne,

vergoldest jedes Harfenspiel.
Scheu sucht deine Wurzel noch die…

von J.W. Waldeck

was alternde Mädchen
an Nachmittagen so erfreut
sind ihre Jugendfältchen

doch auch das alte Fahrrad
wird gefahren
spannt das Kettchen

der neureiche Yuppie
ist Soapschicksen-Futter
für die stumpfe…

von Sascha El Farra

Ist es hübsch was alle sehen?
Ist es das worauf wir stehen?
Ist der Liebreiz so entzückend?
Nur das Äußere beglückend?
Was der Reiz am Gegenüber?
Steht man drauf?
Ja steht man drüber?
Äußerst machtlos,…

von marie mehrfeld

Ich hab’ Dich
roh aus den Beeten
geschnitten, möcht’ Dich
dafür um Vergebung bitten,
mit Dir durft’ ich meinen Morgen
beginnen, und ich nehme Dich an mit all’
meinen Sinnen, von Deiner Schönheit hab’ ich…

von Axel C. Englert

Eine Tasse (sie war trübe)
Wünschte sich, dass dies nicht bliebe:
JA! KLARE Tasse möcht ich werden!
Das muss doch möglich sein auf Erden …

BITTE?! Ob just ich aus dem Schränkchen sei?!
IM-PER-TI-NENT! Welch Fragerei…

von Tanja Grün

Die Schönheit
macht Sinn und
weist den Weg
im vagen Urgrund.

So zeigt sie sich
über einer italienischen Stadt
als Zypresse.

Ein schlanker Pfeil zum
Himmel auf einem Hügel,
ein Samen,

von Axel C. Englert

Ein „T“ empfand sich als zu fett:
Ich möcht ein „I“ sein! Das wär nett …
Schlankheitskur?! Kann man vergessen -
Stur Buchstabensuppe nur gegessen …

Eben fällt mir - Gott sei Dank! -
Etwas ein - im Küchenschrank -…

von Willi Grigor

Dies war nicht im Outback,
in dem ich mal war,
doch war's weit vom Meer weg,
wo Wege sind rar,
wo hörbare Stille
sanft schmeichelt das Ohr,
australische Grillen
nachts singen im Chor.

Wo Gräser…

von Axel C. Englert

Man gibt sich auf Piratenschiffen hart:
Eisen und Holz – nichts scheint hier zart …
Kanonen, Ketten – aus kaltem Stahl -
Stabilstes Holz – bloß erste Wahl!

Natürlich war der Mast aus Holz -
Ob seiner Länge lang…

von J.W. Waldeck

das Aussehen alles bedingt:

die Klarheit einer Quelle
führt zum Fluss
wo goldene Fische sich tummeln
wo Augenblicke abgeblättert verstummen

verfällt jeder flammende Kuss zu Ruß

wirklich wird Seele
nie…

von Axel C. Englert

Ein Diadem
Hatt’ ein Problem:
Ein DIA? WEM?
Unangenehm …

Dies Dia ist doch out?
(Meinte es – kleinlaut …)
Das geht heute digital?
Das Dia – war einmal …

„Digitaldem“ – klingt voll obskur!

von Jan Jendrejewski

Grelles Sternenlicht
eine schneeweiße Blüte
ungreifbare Schönheit.

Kosmische Melodien
ein Flüstern in der Dunkelheit
mächtige Wellen, herzergreifend.

Lichter umschwärmen
Tochter des Ursprungs

von Soléa P.

Faltenlos Altern wollen so viele,
der das sagt, am meisten daran verdiene.

Wegen Eitelkeit und Konkurrenz
die Schmerzgrenze sich nach unten sengt.

Der Catwalk anziehend wie ein Magnet,
das Model von Welt darüber…

von Soléa P.

Heute Mittag ist es wieder so weit
Guido schickt die Damen shoppen
Spaß am Fernseher für Teeny und Greis
weiß die Damen in Boutiquen zu locken.

Selbst ich komme da noch richtig in Fahrt
berate vorm Tele fachmännisch…

von Jan Jendrejewski

Wohltuend die Stille, junger Morgen Frühling
kühler Wind den Duft der Blüten.
Feine Nebelschleier über einen weiten See
blauweiße Himmelsfeste, ein schwaches Schimmern.
Regen einfühlsam, tröstlich der Klang
die…

von marie mehrfeld

Die Amaryllis
Für mich ist sie die Schönste
An dunklen Tagen

von Axel C. Englert

Eine Hydra hatte einen Tick:
Ich finde HÜTE furchtbar chic!
(Da nun ich eine Schlange bin,
Machten Schuhe wenig Sinn …)

Herr Herkules hat mich gesucht –
Wollte mich hauen! Ergriff die Flucht:
Der war geschockt…

von Marie Anderst

Ich sah wie sich seine Lippen bewegten,
doch hörte ich nichts.
Der Wind lies mich frieren,
doch war mir warm.
Der Mond erhellte den dunklen Ort,
die Leere um uns herum erfüllt meine Gedanken,
das Wasser am…

von Jan Jendrejewski

Sie blickt auf
Augen die fesselnd
ihr Lächeln berückend.
Bedürfnis zu küssen
ihre zarten Lippen
die Gier zerreißt.
Eine Haarpracht
tiefschwarze Schönheit
ihr Teint luminös.
Blutjunger Körper…

von Axel C. Englert

Ein Dromedar war sauer – sehr:
Ich will DREI Höcker! Oder mehr!
Dies doofe Kamel ist echt saudumm!
Protzt ständig mit den Dingern rum …

Ach, es ist doch ein Malheur!
Wo kriegt man solchen Krempel her?
Eine…

von Robert K. Staege

Verströme Deiner Liebe Gaben,
verschenke ohne Arg und List
das Gute, das Du in Dir hast;
die Schönheit ist ein flücht‘ger Gast,
der allzu bald gegangen ist,
doch Liebe wirst Du ewig haben.

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