Schuld ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von bernd tunn tetje
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von Maya Aditi Pichlhöfer
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von Corinna Herntier
von Soléa P.
von Soléa P.
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von Corinna Herntier

An Ufers Strand steht sie allein. Der Wind bläst wild und mächtig,
und in ihr ruht das nächste Kind. Sie streichelt ihren Leib so lind,
voll Wehmutlieb – bedächtig.

Ihr Mann spie ihr ins Angesicht – die Scham ließ sie erröten.…

von Soléa P.

Mensch so klein und rein geboren
lagst hilflos und zart in liebenden Arm
wärst ohne Mutter und Vater verloren
stets war dein Nest bequem und warm.

Doch was ist bis heute aus dir nur geworden
respektlos, provokant…

von Soléa P.

Noch ist keinerlei Schnee in Sicht
nur Väterchen Frost klopft zaghaft an
Winterreifen werden Pflicht
an Kälte und Eis gewöhnt man sich dran.

Die Pferdchen harren draußen aus
bald jede Nacht friert es ein
es…

von Angélique Duvier

Egoismus großgeschrieben,
nur eigene Qual ist nah.
Wo ist dein Herz geblieben,
war es jemals wirklich da?

Bei dir ist alles schlimmer
als anderer Leute Leid.
So war es wohl schon immer
und stets war da…

von Soléa P.

Der Himmel trauert, weint hemmungslos
an tiefen Wunden die Welt erlag
war gestern noch so schön und groß
wird heute bejammert und beklagt.

Mit Füßen getreten und angespuckt
man hat sie bös attackiert
doch sie…

von Alfred Mertens

Vom "Thema" war ich ganz entzückt
ich hab die Gläser heut "verrückt"
Mein Weib war grade beim Frisör,
sie hat`s nicht gern, wenn ich sie stör !

Weil ihr es ansich doch obliegt
an welcher Stell das Glas nun liegt .…

von Johanna Ambrosius

Du fragst, warum ins Auge
Sich mir die Träne drängt?
Warum ich klag‘ und leide,
Was mir die Brust zersprengt?
Ja, schautest meinem Jammer
Du offen ins Gesicht,
Du würdest Mitleid haben, -
Doch Du…

von marie mehrfeld

Böse Gerüchte
Können Leben zerstören.
Nur nicht hinhören!

von Ekkehard Walter

Bist auch Du wie Petrus, der da spricht:
"Nein, meinen HERRN, den kenn' ich nicht!?"
Drei Mal verleugnete er seinen HERRN,
dem er einst folgte doch so gern.
Doch kaum log er zum dritten Mal,
als auch schon kräht' von…

von Alfred Krieger

Zählt das, was man will …
zählt das, was man tut … ?

Man meint es zwar gut
in vielerlei Dingen,
die dennoch – was arg ist -…

Rezitation:
gelesen am 22.2.2017
von ulli nass

wenn Bienen nie mehr Nektar sammeln
Stallhasen nur lustlos noch rammeln
Spechte beim klopfen Kopfschmerzen haben
buntes Gefieder gerne trügen alle Raben
die geplagten Kühe allenthalben
nur künstlich befruchtet mit…

von Soléa P.

Ach Heiland was ist nur geworden
schließen mit Teufeln Pakt um Pakt
Seelen gehen allmählich verloren
machen vor Gier uns splitternackt.

Demokratisch sind wir, schwören auf Frieden
verurteilen Gewalt durch Waffen und…

von Soléa P.

Endzeitstimmung wird langsam bewusst
der Untergang steckt im Detail
man kriegt ja kaum noch saubere Luft
mit Leben hier ist`s bald vorbei.

Industrie verpestet Land und Leute
gelber Smog lähmt Chinas Stadt
der…

von Soléa P.

Cool gestylte rote Haare
Sommersprossen verteilt im Gesicht
die Brille modern und ohne Rahmen
soweit okay, außer dass er kaum spricht.

Als Spießer und Streber in der Klasse verschrien
piesacken Mitschüler ihn wo es…

von Brandon Hoffmann

Berühre zwei Lippen an einem Tag,
wovon ich eine gänzlich vergessen mag.

Die andere, die mein Herz zum schlagen bringt.
Und das Gefühl, daran festzuhalten.
Sie ist es, die mir ins Gewissen singt.
In der Hoffnung,…

von Soléa P.

Schwarze Nacht mit langen Schatten
die leeren Straßen regennass
der Kragen vom Trenchcoat weit hochgeschlagen
die Hände versteckt in Taschen.

Man hört nur Schritte vom fremden Mann
in der Dorfkneipe da brennt noch…

von Maya Aditi Pichlhöfer

Eine Seele wohnt in mir,
tief mit Stock.
Sie gräbt sich ein in mich.
Sag: „Du bist es.“

Kästen aus Holz, Leim und Rädern.
Niemand öffnet sie jetzt.

Erkenne ich mich heute noch im Spiegel,
aber was wird…

von Marcel Strömer

Sie werden wohl längst in Vergessenheit geraten sein, diejenigen, die in Angst getauft, die von Geburt an Betrogenen, augenscheinlich auch Erdenkinder wie wir. Lebenslänglich aber blieben ihre zarten Hände heimatlos und unberührt. Beinahe…

von bernd tunn tetje

Dieser Abend
war so schön.
Mildes Wetter,
sanfter Fön.

Noch den Weg.
Haus in Sicht.
In der Küche
brennt noch Licht.

Brutale Griffe
.Beiseite gezerrt.
Mit dieser Kraft
wird sie…

von Somos Eleen

Es schien ein Tag zu sein wie andere,
das Land zerstört, die Sonne, sie geht auf.
Von ferne stelle ich mir vor ich wandere,
durch Schutt und Asche, Weinende zuhauf.
Der Teufel zischt vom Himmel jetzt, wir laufen.

von Sascha El Farra

Oh Herrgott ist es wirklich schon zu spät?
Hilft nicht mal mehr ein Gebet?
Die Kirchen aller Weltkulturen,
verkommen nun mehr zu Gottes Huren.
Käuflich, dreckig und ohne Glanz,
bitten sie zum letzten Tanz.

von bernd tunn tetje

Gesellschaftlich damals gemieden.
Behinderte heimlich verschieden.

Programme erlösen wurde gesagt.
Betroffene wurden nie gefragt.

Methode lief gut und weiter gepflegt.
Kaum ein Grabstein das dieses belegt.

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Flamme des Zorns
steigt in ihm hoch,
seine Seele wird
zur brodelnden Hölle,
wo der Teufel regiert.
Er versucht ihn
zu vertreiben,
indem er andere
verteufelt und an ihnen
seinen Zorn…

von bernd tunn tetje

Liegt noch wach.
Tränen im Gesicht.
Belastetes Gewissen
trägt Gewicht.

Nur nicht denken
an des Kindes Bild.
Was nur tun?
Gefühle jagen wild.

Eingriff erfolgt.
Hat sich überwunden.
Nur…

von bernd tunn tetje

Streichholz gehalten,
Wut entbrannt.
Ließ es fallen
und verschwand.

Loderndes Feuer
leckte am Haus.
Im obersten Stock
schrie jemand: Raus!

Am anderen Tag
fand man die Toten.
Und einen…