Neue Gedichte

Die neuesten Gedichte aus der Bibliothek und von Mitgliedern

von Marie von Ebner-Eschenbach

Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
Wie Sturmwind geflogen.

Voll Jubel…

von Marie von Ebner-Eschenbach

Ein kleines Lied! Wie geht's nur an,
Daß man so lieb es haben kann,
Was liegt darin…

von Heinrich Heine

I.

Mir träumte einst von wildem Liebesglühn,
Von hübschen Locken, Myrten und Resede…

von Heinrich Heine

II.

Ein Traum, gar seltsam schauerlich,
Ergötzte und erschreckte mich.…

von Rainer Maria Rilke

Zur kleinen Kirche musst du aufwärts steigen,
auf einen Hügel hat man sie gebaut;

von Rainer Maria Rilke

Ist ein Schloss. Das vergehende
Wappen über dem Tor.
Wipfel wachsen wie flehende…

von Rainer Maria Rilke

Gehst du außen Mauern entlang,
kannst du die vielen Rosen nicht schauen
in dem…

von Rainer Maria Rilke

Und ich ahne: in dem Abendschweigen
ist ein einstiger Opferbrauch;
tiefer atmend…

von Rainer Maria Rilke

Lauschende Wolke über dem Wald.
Wie wir sie lieben lernten,
seit wir wissen, wie…

von Rainer Maria Rilke

Ernster Engel aus Ebenholz:
Du riesige Ruh.
Dein Schweigen schmolz
noch nie in…

von Rainer Maria Rilke

Um die vielen Madonnen sind
viele ewige Engelknaben,
die Verheißung und Heimat haben…

von Rainer Maria Rilke

Seine Hände blieben wie blinde
Vögel, die, um Sonne betrogen,
wenn die andern über…

von Rainer Maria Rilke

Wenn ich einmal im Lebensland,
im Gelärme von Markt und Messe –
meiner Kindheit…

von Rainer Maria Rilke

Hat auch mein Engel keine Pflicht mehr,
seit ihn mein strenger Tag vertrieb,
oft…

von Rainer Maria Rilke

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die…

von Rainer Maria Rilke

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde…

von Rainer Maria Rilke

Träume, die in deinen Tiefen wallen,
aus dem Dunkel lass sie alle los.
Wie Fontänen…

von Rainer Maria Rilke

Ich möchte werden wie die ganz Geheimen:
Nicht auf der Stirne die Gedanken denken,

von Rainer Maria Rilke

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir…

von Rainer Maria Rilke

Du wacher Wald, inmitten wehen Wintern
hast du ein Frühlingsfühlen dir erkühnt,
und…

von Rainer Maria Rilke

Du, den wir alle sangen,
du einziger und echter Christ,
du Kinderkönig, der du bist…

von Rainer Maria Rilke

Und einmal lös ich in der Dämmerung
der Pinien von Schulter und vom Schoß
mein…

von Rainer Maria Rilke

Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum.
Dort wo die Kinder schläfern, heiß vom Hetzen,…

von Rainer Maria Rilke

Weiße Seelen mit den Silberschwingen,
Kinderseelen, die noch niemals sangen, –
die…

von Rainer Maria Rilke

Das ist der Tag, in dem ich traurig throne,
das ist die Nacht, die mich ins Knieen warf;…

von Rainer Maria Rilke

Ich geh jetzt immer den gleichen Pfad:
am Garten entlang, wo die Rosen grad
Einem…

von Rainer Maria Rilke

Arme Heilige aus Holz
kam meine Mutter beschenken;
und sie staunten stumm und stolz…

von Rainer Maria Rilke

Die armen Worte, die im Alltag darben,
die unscheinbaren Worte, lieb ich so.
Aus…

von Rainer Maria Rilke

Meine frühverliehnen
Lieder oft in der Ruh
überrankter Ruinen
sang ich dem…

von Rainer Maria Rilke

Ich will nicht langen nach dem lauten Leben
und keinen fragen nach dem fremden Tage:…

von Rainer Maria Rilke

Ich will ein Garten sein, an dessen Bronnen
die vielen Träume neue Blumen brächen,

von Rainer Maria Rilke

Ich bin so jung. Ich möchte jedem Klange,
der mir vorüberrauscht, mich schaudernd schenken…

von Rainer Maria Rilke

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das…

von Heinrich Heine

Einsam klag ich meine Leiden,
Im vertrauten Schoß der Nacht;
Frohe Menschen muß ich…

von Heinrich Heine

Die du bist so schön und rein,
Wunnevolles Magedein,
Deinem Dienste ganz allein…

von Heinrich Heine

Einsam in der Waldkapelle,
Vor dem Bild der Himmelsjungfrau,
Lag ein frommer,…

von Heinrich Heine

Ein Pudel, der mit gutem Fug
Den schönen Namen Brutus trug,
War vielberühmt im…

von Heinrich Heine

XII.

Das gelbe Laub erzittert,
Es fallen die Blätter herab.
Ach! alles was…

von Heinrich Heine

Ein Traum, gar seltsam schauerlich,
Ergötzte und erschreckte mich.
Noch schwebt mir…

von Rainer Maria Rilke

Alte Häuser, steilgegiebelt,
hohe Türme voll Gebimmel, –
in die engen Höfe liebelt…

von Johann Wolfgang von Goethe

nach dem Italiänischen.

von Wolfgang Borchert

Lass mir deinen Rosenmund
noch für einen Kuss.
Draußen weiß ein ferner Hund,

von Wolfgang Borchert

Du warst die Blume Makellos
und ich war wild und wach.
Als deine Iris überfloss,…

von Wolfgang Borchert

Das macht das Fenster, daß wir «draußen» sagen –
und weil wir selber drinnen sind.

von Wolfgang Borchert

Stell dich mitten in den Regen,
glaub an seinen Tropfensegen
spinn dich in das…

von Wolfgang Borchert

Erinnerung an die Hohen Bleichen

von Wolfgang Borchert

Die Göttin Großstadt hat uns ausgespuckt
in dieses wüste Meer von Stein.
Wir haben…

von Wolfgang Borchert

Rote Münder, die aus grauen Schatten glühn,
girren einen süßen Schwindel.
Und der…