Sprüche von Johann Wolfgang von Goethe

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Ach! Ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede! Komm, ach komm…

Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Da sich manches unserer Erfahrungen nicht rund aussprechen und direkt mitteilen läßt, so habe…

Danke, dass die Gunst der Musen Unvergängliches verheißt: Den Gehalt in deinem Busen und die…

Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist.

Denn hat, wie in der Liebe geschieht, ein Mann sein Inneres aufgeschlossen und sich hingegeben,…

Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bisschen, das ihnen von…

Da mir Worte immer fehlen Ihnen zu sagen, wie lieb ich Sie habe, schick' ich Ihnen die schönen…

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf, die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts…

Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen. Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir…

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen…

Aus einer großen Gesellschaft heraus
Ging einst ein stiller Gelehrter zu Haus.
Man…

Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe!
Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe…

Ich bin bei Dir,
du seist auch noch so ferne,
du bist mir nah!
Die Sonne sinkt…

Wenn uns der Morgen nicht zu neuen Freuden weckt, am Abend uns keine Lust zu hoffen übrigbleibt…

Man kann nicht immer ein Held sein,
aber man kann immer ein Mann sein.

»Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen.«

Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.

Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben,
Bleib im Dunkeln…

Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.