du

von Kilian Schwanke
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wirre lichter spielen mit den gesichtern der gäste
aufregung umspielt ihre ausgelassenen züge wie feuerschein
dein auge wie ein teich in einem grünen garten
erblickte das meine und war sich der folgen nicht bewusst

rauchschwaden ziehen durch die straßen und steigen gen himmel
ohne richtung und ohne ziel losgelassen ohne zweck
verändern sie das bild aller die sie sehen und spüren
und verändern die welt in jedem pulsierenden herzschlag der beteiligten

die nacht ist schnell und sie ist laut und wild
ohne richtung und ohne ziel ist sie entgleist in der dunkelheit
nimmt fahrt auf und reißt alles mit sich in ihren wirren strom
in der willkür ihrer schönheit laufen alle stränge zusammen

und abseits der gruppe nur ein stück entfernt
im hintersten wagon der oase der wüste
erblickte mein auge das deine und war sich vollkommen bewusst
das diese nacht nicht ohne folgen bleiben würde

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Kommentare

10. Apr 2017

Ein schneller, wilder Text !
Mit oder ohne Folgen ?
Lesenswert und findet sicherlich
seine Leser.
Gruß um Mitternacht,
Volker

10. Apr 2017

Wie der Abend an dem die Gedanken kamen!
Über die Folgen darf natürlich spekuliert werden,
denn auf wilde Nächte folgen häufig schwere Schleier des Schweigens.

Vielen Dank lieber Volker,
einen guten Abend (wenn man ihn denn noch so nennen darf?) wüscht dir,
Kilian

10. Apr 2017

Wenn ich hier schreibe "ein schwüler Text", meine ich das atmosphärisch und nicht anrüchig.

10. Apr 2017

Vielen Dank, Marie!
Ja, ist zwar schon eine Weile her aber es musste mal zu Papier (mehr oder weniger) gebracht werden.

Liebe Grüße

10. Apr 2017

Lieber Kilian,

wie schön, dass ein Auge genügt, um sich bewusst zu werden,
die kommende Nacht in jeder Hinsicht zu bereichern ! Ich gönne es Dir !

LG
Alfred