Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe

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Aus der Bibliothek

Betrachtet, wie in Abendsonne-Glut
Die grünumgebenen Hütten schimmern!
Sie rückt und…

Zu lieblich ist's, ein Wort zu brechen,
Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,
Und…

Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;

Es nannten ihre Bücher
Die alten sonst nach Göttern,
Nach Musen und nach Freunden,…

Dichter lieben nicht zu schweigen,
Wollen sich der Menge zeigen.
Lob und Tadel muß…

Den Einzigen, Lida, welchen du lieben kannst,
Forderst du ganz für dich, und mit Recht.…

Herein, o du Guter! du Alter, herein!
Hier unten im Saale, da sind wir allein,
Wir…

O liebliche Therese!
Warum seh’ ich so böse
Mit offnen Augen dich?
Die Augen…

Dämmrung senkte sich von oben,
Schon ist alle Nähe fern;
Doch zuerst emporgehoben…

Das Leben ist ein schlechter Spaß,
dem fehlt's an Dies, dem fehlt's an Das,
der will…

Laß mein Aug’ den Abschied sagen,
Den mein Mund nicht nehmen kann!
Schwer, wie…

Ich bin der wohlbekannte Sänger,
Der vielgereiste Rattenfänger,
Den diese…

Arm am Beutel, krank am Herzen
Schleppt' ich meine langen Tage.
Armut ist die größte…

Der Türmer, der schaut zumitten der Nacht
Hinab auf die Gräber in Lage;
Der Mond,…

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister…

Es flattert um die Quelle
Die wechselnde Libelle,
Mich freut sie lange schon;

Ein großer Teich war zugefroren,
die Fröschlein in der Tiefe verloren,
durften nicht…

Donnerstag nach Belvedere,
Freitag gehts nach Jena fort;
Denn das ist, bei meiner…

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück…

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat…

Rezitation:
Angélique Duvier, Schauspielerin,Regisseurin und Autorin, Rezitation: Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe. Musik: Vladyslav Sendecki

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt…

Trink’, o Jüngling! heil’ges Glücke
Taglang aus der Liebsten Blicke;
Abends gaukl’…

Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön…

Dringe tief zu Bergesgrüften,
Wolken folge hoch zu Lüften;
Muse ruft aus Bach und…

In tausend Formen magst du dich verstecken,
Doch, Allerliebste, gleich erkenn’ ich dich,…

Kleine Blumen, kleine Blätter
Streuen mir mit leichter Hand
Gute iunge…

eine Erzählung.

Euer Beyfall macht mich freyer, Mädgen, hört ein neues Lied. Doch…

Seht den Felsenquell,
Freudehell,
Wie ein Sternenblick;
Über Wolken

Mayfest.

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie…

Nun weiß man erst, was Rosenknospe sei,
Jetzt, da die Rosenzeit vorbei;
Ein Spätling…

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,…

Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst,
Und übe, dem Knaben gleich,
Der…

Rezitation:
Prometheus von Johann Wolfgang von Goethe, Rezitation von Phantomkommando für Wikisource

Weint, Mädchen, hier bei Amors Grabe; hier
Sank er von nichts, von ohngefähr danieder.…

Nach Mittage saßen wir
Junges Volk im Kühlen;
Amor kam, und stirbt der Fuchs

Alle viere, mehr und minder,
Necken wie die hübschen Kinder.

Frühling

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend…

Mir schlug das Herz; geschwind zu Pferde,
Und fort, wild, wie ein Held zur Schlacht!…

Wer die Körner wollte zählen,
die dem Stundenglas entrinnen,
würde Zeit und Ziel…