Kinder- und Jugendliteratur ✓ Geschichten, Abhandlungen oder Erzählungen zum Thema

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von Theodor Storm
von Sigrid Hartmann
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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 39 Texten in dieser Kategorie
von Theodor Storm

(Ein Kindermärchen.)

Es war einmal ein kleiner Junge, und der hieß Häwelmann; des Nachts schlief er in einem Rollenbett und auch des Nachmittags, wenn er müde war; wenn er aber nicht müde war, so mußte seine Mutter ihn darin in der Stube…

Hörbuch:
»Der kleine Häwelmann« Hörbuch gelesen von Franziska Nelson
von Sigrid Hartmann

Gähnend erwachte der Morgen. Er war noch sooo müde. Schnell zog er sich die Wolkendecke wieder bis zur Nasenspitze und fragte die Nacht, ob sie nicht noch ein bisschen bleiben wolle!
Die schaute ihn an und schüttelte verwundert den Kopf…

von Alf Glocker

Tante Dämony staunt nicht schlecht, als sie den Verhau betritt, der heute wieder einmal ganz besonders unordentlich wirkt. „Ja, seid ihr denn völlig verrückt geworden?!“, brüllt sie lautstark, „könnt ihr denn nicht einmal einfach euren…

von Nele Nikolaisen

Es ist nicht so, dass ich Menschen hasse. Ich werfe ihnen nur häufig vor, dass sie nicht aus Papier sind. Und dass ich sie nicht einfach zwischen zwei Buchdeckel klappen kann, wenn ich genug von ihnen habe. Ich könnte natürlich mit einem Buch…

von Monika Laakes

Sie sitzt vornübergebeugt und funkelt mich erwartungsvoll an.
"Nun leg schon los", drängt meine Tochter.
lch denke, jetzt, genau jetzt müsste der richtige Zeitpunkt sein.
"Nun, es ist ein Märchen", beginne ich und schlage die…

von Hans Christian Andersen

Weit draußen im Meere ist das Wasser so blau wie die Blütenblätter der schönsten Kornblume, und so klar wie das reinste Glas. Aber es ist dort sehr tief, tiefer als irgendein Ankertau reicht. Viele Kirchtürme müssten aufeinander gestellt werden,…

von Mathieu Swoboda

Einst lebte ein Kätzchen in einem kleinen Dorf im Norden.
Mit ihrem braunen Fell und den ebenso braunen Augen war sie die erste Wahl für die Familie, die sie unbedingt haben wollte. Die Familie hatte nicht viel Geld. Aber trotzdem…

von Sabrina Jung

Gespräch unter Kindern
1. Kind: Kann man eigentlich jedes Geld umtauschen?
2. Kind: Was meinst Du mit jedes Geld?
1. Kind: Na deutsches Geld in chinesisches Geld?
2. Kind: Na klar
3. Kind: Nur gefälschtes Geld kann…

von Annelie Kelch

Ich höre, die Axt hat geblüht,
ich höre, der Ort ist nicht nennbar ...
Paul Celan, Schneepart

Niemand, niemand erwartet mich. Das Haus ist leer. Es ist so still darin geworden. Totenstill. Gestern, heute: leer. Mama! ‑ Ich bin…

von Dieter J Baumgart

                                                           Erinnerungen einer Hauskatze
        Aus dem Miauischen übertragen von Dieter J Baumgart

          Guten Tag, Freunde!
          Hört mal, ich möchte euch eine…

von Corinna Herntier

Ich heiße Nathan und ich bin Hirte. Vor einiger Zeit hat sich etwas Unvergessliches zugetragen, das ich Dir unbedingt erzählen möchte:
Ich hütete gemeinsam mit einigen anderen Hirten Schafe auf den Feldern in der Nähe von Bethlehem. Jeder…

von Somos Eleen

Der Tag an dem Tobias abhob

Es war einmal ein kleiner Junge namens Tobias. Er war vor kurzem sieben Jahre alt geworden und hatte seit langem jede Nacht den gleichen Traum.
In seinen Träumen war er ein mächtiger Adler, der im…

von Bubu Dascal

Herr Dubzki, trüb, mit seiner grauen, struppigen Gestalt, ohne Freude oder Trauer, war einfach nur da.

Jeder Tag glich für Herrn Dubzki dem anderen. Bei Sonnenaufgang wachte Herr Dubzki, mehr ungewollt als gewollt, auf, stellte fest, dass…

von Mathieu Swoboda

Vor vielen Jahren lebte ein kleines Erdmännchen in Afrika.
Es war besonders stolz auf sein glänzendes braunes Fell.
Daher konnte man es immer schon aus weiter Ferne erkennen.
Es mochte glänzende Dinge.

Doch das war nicht…

von Christin Maja

Die Schildkröte auf ihren vier Beinen,
fing ganz plötzlich an zu weinen.

Da kam ein flinker Hase vorbei,
Und fragt warum sie traurig sei.

Die plärt:,, ich wünsch mir eins so sehr,
ach wenn ich doch nur schneller…

von Annelie Kelch

Bäume sind anders

Ich erinnere mich noch gut an jenen Tag, als meine Mama still und heimlich meinen Lieblingsteddy „Brumm“ verschwinden ließ, der mich auf allen Wegen begleitet hat. Schon damals war ich mir ganz sicher, dass sie ihn mit…

von Ingrid Herta Drewing

Ja, es gibt sie noch immer, diese Poesiealben, wenn sie auch ein wenig anders gestaltet sind.
Heute schaut dich kein weißes Blatt mehr an und fordert dich indirekt auf, ja fein säuberlich zu schreiben und schöne Glanzbildchen einzukleben.…

von Brigitte Beyer

S W E E T Y

Das ist meine Geschichte.
Ich bin Sweety, wahrscheinlich geboren am 15.09.2005. Das ist nur geschätzt worden, denn ich bin eine rumänische Straßenhündin. Wer mir den Namen gegeben hat und wo ich gelebt habe kann ich Euch…

von Jan Jendrejewski

Es waren einmal zwei Bäume, die standen dicht beieinander auf einer weiten, kahlen Feldlandschaft, irgendwo im Nirgendwo.
Die Bäume hatten nur einander, und sie plagte oftmals die Einsamkeit, die Stille, das Leben im Nirgendwo.
Sie…

von Peter H. Carlan

1.
Es war Abend. Die Sonne stand schon tief am Horizont und der Abendhimmel schimmerte rot. Noah aber war noch nicht müde. Er hatte sich auf das Fensterbrett gesetzt und schaute durch das offene Fenster hinaus in die Welt, als ein…

von Books Nights

Meine Gefühle stauen sich in mir an und ich drohe an ihnen zu ersticken.
Ich möchte sie in Worte fassen und frei lassen. Sie einfach in die Welt hinausschreien.
Doch du darfst sie nicht hören, denn ich weiß, dass du nicht so fühlst…

von Annelie Kelch

Wenn Menschen älter werden, denken sie oft an ihre Erlebnisse in der Kindheit zu­rück. Die Erinnerungen kommen ganz von allein, auch solche an schlimme Dinge, die man am liebsten vergessen möchte, obwohl sie doch längst Vergangen­heit sind und…

von Candice Stoker

-Für Eva und David, die mir in Zeiten der fehlenden Worte Mut zusprechen-

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Es war zur Zeit der Feuer und Legenden, als Arkyn, Sohn der Nanéladun und rechtmäßiger Erbe Demorgons, zum König gekrönt und damit alleiniger…

von Dieter J Baumgart

     Als Friedhelm auf die Welt kam, war er wohl ganze zweiundzwanzig Zentimeter lang. Das war nicht viel. Schon gar nicht im Vergleich zu seinem Vater, der es mit seinen vierundsechzig Jahren immerhin auf die stattliche Länge von vier Metern…

von Flora von Bistram

Der dreijährige kleine Johannes meint, er sei ein Sternenjunge, weil er wie die Sterne nachts Abenteuer erleben möchte. So entstehen bei ihm Phantasie- und Traumgeschichten, gekoppelt mit echten Erlebnissen.
Ob sich der Prinz aus der Tapete…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Es war Freitag, ein Tag wie alle anderen, aber es hatte
wieder einmal geschneit. Es lag in allen Ecken, Straßen, Gassen und auf allen
Dächern eine riesengroße Schneepracht. Für viele Menschen eine Last und aber
für die Kinder…

von Dieter J Baumgart

     In einem Pappkarton fanden unsere Freunde im Nachbardorf das Vogeljunge, morgens vor der Haustür…
     Und am nächsten Morgen bestellten sie uns zu Pflegeeltern für einen Tag. Das Wichtigste, die Ernährungsfrage, war schon geklärt: Es…

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

Mein Goldfisch

Mein kleiner Goldfisch heißt Goldi, den habe ich zu meinem Geburtstag von meinen Eltern bekommen. Ich durfte keine anderen Haustiere haben, da ich eine Tierhaarallergie habe. Das ist so etwas blödes, darf nicht einmal einen…

von Alf Glocker

Nach reiflichem Überlegen und unter Zuhilfenahme meines mühsam erlernten Wissens bin ich jetzt zu dem Ergebnis gekommen, daß ich glücklich sein darf. Jawohl!
Man stelle sich vor: bei allem was wir tun auf Erden können wir uns frei…

von Dieter J Baumgart

Es war einmal ein kleines, aber aufgeklärtes Mädchen. Und weil es stets ein rotes Kopftuch trug, nannte man es im ganzen Dorf nur Rotkäppchen.
Das kleine Mädchen wußte, daß es nie mit einem fremden Mann mitgehen durfte, es wußte, daß alle…

von Dieter J Baumgart

Dies ist die Geschichte vom Geist Dagobert und seinem unfreiwilligen Ausflug in das Zwanzigste Jahrhundert. Eigentlich gehörte er in das Jahr 1673. Seine Behausung war ein altes, halbverfallenes Schloß, und das Ganze war eine Geschichte, die in…

von Alf Glocker

In der dritten Klasse hatten wir öfter mal Frollein Schäfer, die Aushilfslehrerin für ein Stündchen – immer wenn Frau Schrecklich unsere reguläre Klassenleiterin weg musste, zu einer Besprechung oder so…

In der Ersten hieß unser Lehrer „…

von Dieter J Baumgart

                                                                          Vorwort
Dies ist eine wahre Geschichte. Sie beginnt im Jahre 1942 auf einem Berliner Hinterhof, und sie endet auf einem im Aufbau befindlichen Spielplatz am Rande von…

von Mara Krovecs

Als der Ostwind seinen eisigen Hauch
über die blauen Wellen des Stadtsees schickte,
erstarrten sie in ihrer Bewegung, erstaunt und sehr überrascht,
da lächelte der raubackige Wind amüsiert.
Er hatte dem stolzen Gewässer…

von Dieter J Baumgart

     „Gute Nacht, Swantje.“

     „Gute Nacht, Mami, schlaf schön!"

     „Danke, du auch.“

     Ein Tag ist vergangen. Ein Tag voller neuer Erfahrungen, in der Schule, auf dem Spielplatz und Zuhause. Nebenan, im Wohnzimmer…

Seiten

Während Kleinkinder sich noch von Erwachsenen vorlesen lassen, (=Vorlesebücher, in der Regel bebildert), integriert der Bereich Kinder- und Jugendliteratur bereits den selbstständigen, jungen Leser, der an Inhalte, Form und Aussage eines literarischen Textes herangeführt werden soll. Die Wertschätzung und Erwartungshaltung erwachsener, gereifter und damit erfahrener Leser unterscheidet sich wohl von jener der Zielgruppe, daher die Kriterien, nach denen entsprechende Werke für neue Lesergenerationen von Verlagen und auch Preisrichtern ausgewählt werden, anderen Maßstäben unterliegen als die Programmpflege der Belletristik für die Elterngenerationen. Vom pädagogischen Standpunkt her wird die Ansicht vertreten, dass entsprechend hochwertige Literatur immer auch eine Pilotfunktion für die unerfahrenen Leser haben müsse … hinführend zu den berühmten Werken der Geschichte.

Inwiefern Bücher für junge Leser auch moralische Werte und Verständnis für Mitmenschen und Umwelt vermitteln können oder sollen, bleibt dabei eine Vorgabe des jeweiligen Verlags-Programmes und der individuellen Einstellung des Autors zur gewählten Thematik.