Bühne & Film ✓ Für oder über die darstellende Kunst

Bild aus Theater Schauspieler hinter Bühne

Bühnen- und Drehbuchtexte beinhalten die niedergeschriebene "Steuerung des Geschehens". Hier finden Sie Prosa zum Thema.

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von Oscar Wilde
von Klaus Rödder
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von P R
von Alf Glocker
von Alf Glocker
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von D.R. Giller
von D.R. Giller
von Hartmut Dotzki
Beitrag 1 - 30 von insgesamt 30 Texten in dieser Kategorie
von D.R. Giller

„Überlegen“ über die anderen oder über dieses Wort.? Überlegen, mehrfach von Nutzen, als bedeutender Zweck der Sache? „Überlegen“ ist die Pracht, die lacht mit Macht als Reim in Verdacht oder sich der Sinne hin bewegt..
Eben über Erde…

von D.R. Giller

Zuerst meinesgleichen, meinetwegen liebes Publikum
Was für trübe, geile Gäste
Sprechblasen schweben über euch
Man sieht sie als direkte, manch verdeckte
Lug und Trug, Wahrheit und die Lüge
Nur zu im Ton, lacht man…

von Hartmut Dotzki

Schwarz Weiss

Schwarz weiss Klimperei.
Spiele schwarz und wirst seh`n,
bist im Orient und mit Tausend
und einer Nacht.

Spiele Weiss
und wirst seh`n,
nicht mehr asiatisch,
hast ein anderes Feel…

von Oscar Wilde

THE PERSONS OF THE PLAY

Lord Windermere
Lord Darlington
Lord Augustus Lorton
Mr. Dumby
Mr. Cecil Graham
Mr. Hopper
Parker, Butler

Lady Windermere
The Duchess of Berwick
Lady Agatha…

von Klaus Rödder

Leseprobe

Insgesamt schrieb Agatha Christie 13 Romane, in denen Miss Marple ermittelt:

1930: The Murder at the Vicarage (dt.: Mord im Pfarrhaus)
1932: The Thirteen Problems (dt.: Der Dienstagabend-Klub)
1942: The Body in…

von Hartmut Dotzki

Eine ganz klare Sache
oder auch Sauce.

Klar, heißt es immer wieder
keiner versteht mich
und ich werde nicht verstanden
in meiner Message

und verdeutlichst
das auch noch in einem Thema
ey, heute is…

von Alf Glocker

Ein Einakter

(Schauplatz: ein Straßencafé in einer x-beliebigen D-Stadt)
Grund der Unterhaltung: ein „Männergespräch“ …

Vater: „Sag mal Junge, du bist doch jetzt über 16. Bist du verliebt?“

Sohn: „Nein, keinesfalls!“…

von Alf Glocker

Ruhig geht der majestätische Kosmos seiner Vollendung entgegen. Da werden auf einmal seltsame Stimmen im Überraum hörbar.

„Heute ist der Tag der offenen Tür!“
„Wer sagt das?“
„Ich, die Erkenntnis. Und wer bist Du?“
„Ich…

von Hartmut Dotzki

Einfach

Einfach mal,
oder doch die
Einfachheit

mit Schwierigkeitsgrad
gefressen?

Je nachdem,
wie de geschult bist
und dein Brain
ausgereift ist
und nicht abgereift ist,

kommst…

von D.R. Giller

Transparente Gänge verlaufen in Träumen
vorwärts erproben um die eine Falltür..
Wer wird betreten, daraus irrt ein
überrollen am End‘ verbleibt, wo Ewigkeit
andauert Führung – Zukunftsrätsel
ausgespielt, wem nicht…

von Alf Glocker

Stimme:
„Die Wahrheit ist ein hohes Haus!“

Sonnenmann:
„Wo steht sie denn zum Kauf bereit?
Die vielen Sinnestäuschungen ...
Die vielen Sinnestäuschungen ...
Woher nehmen wir die Gewissheit –
daß wir…

von Hartmut Dotzki

Leben, Sterben und von mehr.

Wir ticken so,
einfach so.

Manche
begreifen nie,
dass das Leben einfach
in uns nur eine Uhr ist,
die abläuft.

Wir werden geboren,
die Uhr tickt langsam.

von Alf Glocker

Ein vielleicht alter Mann betritt die Bühne (Dekoration: eine Ruinenstadt). Er ist als trübe Sonne verkleidet (verwaschenes gelbes Trikot mit hängenden Strahlen). Er phantasiert! Er dreht sich einmal um die eigene Achse, „strahlt“ – „oh!“ sagt er…

von D.R. Giller

Es fing damit an, als mein Tagesausflug ´´natürlich in Zürich´´ abrupt sein Ende nahm. Man hat mich verhaftet, da ich mich an Orten und Geschehen vom Wortspiel gerne zur Umsetzung, in eigenwilliger, skurriler Kunstform leiten ließ. Also sozusagen…

von Alf Glocker

Ein, ein Akter für Trottellummen

Die Bühne ist dunkel, der Zuschauerraum hell erleuchtet. Laute Trampelgeräusche sind zu hören, so als befänden sich eine Million Elefanten auf der Bühne.

Dann wird es ruhig. Trommeln erklingen,…

von Alf Glocker

Die Bühne verdunkelt sich und nur ein fahler Spot beleuchtet noch die traurige Gestalt, die gleich erschrickt, als eine Stimme spricht …

Stimme:
„Du bist in keinem Tempel, kleiner Freund,
und was so groß und göttlich dir…

von Alf Glocker

I. Cielo

Engelschor: Hosianna, uns geht‘s gut,
wir haben keinerlei Probleme,
wir sind ja nicht aus Fleisch und Blut –
wir schätzen das Bequeme!

Vater…

von Hartmut Dotzki

Im Auge des Sturms

wir uns nie drauf
verlassen.

Im Auge des Sturms,
wir echt viel noch
zu klein sind,

um Hubble
Dingsdabummsda zu
interpretieren,

Wir sehn
und das macht uns aus,…

von D.R. Giller

Traumkonzert

Tosender Applaus ging im Ton über und wandelte als prasselnder Regen auf die Dächer der Häuser ein.Paradebeispiele die zwischen realen und surrealen Gedanken in Bewegung waren.Da wo die Magie mit der Illusion, Rumba tanzte,…

von Alf Glocker

Erster Akt.

Der Vorhang hebt sich …

Zu sehen ist eine grüne Wiese – sie reicht vom Bühnenrand nach hinten, in die Unendlichkeit …

Ein sich mächtig aufplusternder Mann betritt, mit mächtiger Geste, mächtig die Fläche.

von Hartmut Dotzki

Die wahre Lüge in der Liebe

Tja, man bekommt nicht alles
was man sich wünscht und schon
gar nicht in der Liebe,
will mal sagen in der
optischen Liebe.

Damals haste nach schönen
Frauen geguckt,

von P R

Leo [ruhig]: Beginn der Aufnahme. Samstag. 11:08 Uhr. Rey Deus. Depressiver Synästhetiker.
[Türklopfen]
Leo: Guten Morgen Rey. Sie sind spät dran.
Rey: Guten Morgen Leo. Wie immer.
Leo: Wie geht es Ihnen?
Rey […

von Alf Glocker

1. Das Spiegeltreffen

Ich dreh mich panisch in der Nacht um alle Achsen, die es gibt. Und Fragen brüllen ihren Sabber in mein Ohr. Wie kann ich das, bekomm ich dies? Wie lange dauert so ein Machen? Wer ist mir gut – warum geht alles wie es…

von Alf Glocker

Der Teufel sitzt am Tisch auf der Bühne und mosert … (flüsternd):

„Wir sitzen am Frühstückstisch, der Frühling und ich. Mein Name ist Luzifer. Erstaunt sehe ich dem Frühling beim Essen zu."

Der Teufel steht auf, geht ein paar…

von Alf Glocker

Prolog

Wer einsam Kreise zieht und glaubt er müsse das verstehen,
was Welten umtreibt und den alten Kosmos hält,
der soll sich vorseh‘n, daß er nicht im Abseits landet!
Er mag verwunsch’ne Daseinswege gehen,
die ihm…

von Annelie Kelch

Gestern las ich in der Hamburger Morgenpost ein Interview mit Tom Morello (52), Bandleader und Supergitarrist der sich neu formierten Rap-Alternative-Supergroup 'Prophets Of Rage' gegen politisches Unrecht, dessen Ansichten meines Erachtens ein…

von Alf Glocker

1. Akt, 1. Szene

Überall nur Rauch! Der Rauch lichtet sich und ein Mann wird hereingeführt. Er glotzt verwundert um sich. Was er erblickt ist ein Gerichtssaal aus Wolken. Auf einer großen weißen Wolke vor ihm sitzt der Richter – offenbar…

von Klaus Mattes

Teil A, Theaterstücke
Davon gibt es in jedem Jahr einige im angelsächsischen Weltabschnitt: Shakespeare-Dramen modern. Recht knappe Kulissen mit möglicherweise gar keiner offenen Luft oder Bewegung über Land, dafür eine unendliche Überfülle…

von Klaus Mattes

Grand Budapest Hotel (Wes Anderson)

Na ja. In all den Kinos, wo einstmals junge Intellektuelle Antonioni und Bergman anguckten, sitzen heute die Sechzigjährigen und gucken so etwas. Man sollte lieber nicht fragen, wann Wes-Anderson-Filme,…

von Volker C. Jacoby

Was mich doch recht stutzig macht: man spricht immer noch von „Bollywood“-Filmen, diesen bekannten Streifen aus Bombay.

Nun heißt aber Bombay gar nicht mehr Bombay! Am 12. August 1996 hatte nämlich der Stadtrat in der „Corporation…

Obwohl auch heute noch die Spielpläne großer Bühnen Aufführungen von Werken anbieten, die nach strengen Richtlinien keine Prosatexte sind, hat der moderne Bühnenautor keine Verpflichtung mehr, episch, lyrisch, dramatisch oder gereimt zu arbeiten … die Freiheiten sind auch in diesem Bereich grenzenlos geworden: Stegreiftheater mit Skizzenhandlungen, die von den Darstellern/Schauspielern nur als Orientierungshilfe herangezogen werden, Performances, die kaum noch gesprochenes Wort beinhalten, Gesamtkunstwerke, die Text, Musik, Bühnenbild, Licht und Umfeld des Aufführungsortes selbst unter Einbeziehung des Publikums konzipieren, werden auf der einen - klassische, nach Akten getrennte Stücke auf der anderen Seite angeboten … formgebunden, frei - wie es sein soll, wie es die Grundidee des Werkes eben verlangt.

Der Unterschied vom Bühnenwerk oder auch dem Drehbuch für Film und Fernsehen besteht in der mehr oder weniger detaillierten Ausarbeitung der konzeptionellen Aufführungs-Hinweise zu Auftritten, Bühnenbild, Beleuchtung, Musik etc. im Text selbst. Bühnen- und Drehbuchtexte beinhalten damit auch die niedergeschriebene "Steuerung des Geschehens".