Briefe / Korrespondenzen ✓ berühmte oder moderne Briefwechsel

Sie finden hier berühmte oder moderne Briefwechsel klassischer und moderner Autoren.

empfohlene
von Lou Andreas-Salomé
von Franz Kafka
neue
von Christof Bauersch
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 53 Texten in dieser Kategorie
von Elise Renoir

Du,
ich habe dich geliebt, seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe.
Ich habe nichts anderes mehr gesehen.
Nur dich.
Ich war blind vor Liebe.
Wenn ich meine Augen in der Nacht geschlossen hielt und in meinen Träumen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Einführung

Unser Protagonist befindet sich auf einer Reise durch Tunesien. Er erreicht die Stadt Mahdia, südlich von der, in der Sahelzone gelegenen, Stadt Sousse. In der pittoresken kleinen Altstadt hat er sich eine kleine tradionelle…

von Franz Kafka

Lieber Oskar!

Du hast mir einen lieben Brief geschrieben, der entweder bald oder überhaupt nicht beantwortet werden wollte, und jetzt sind vierzehn Tage seitdem vorüber, ohne dass ich Dir geschrieben habe, das wäre an sich unverzeihlich,…

von Anouk Ferez

Adèle, erinnerst du dich
als du das erste Mal
Albèrt erblicktest
und von Licht und Schatten gemalt
das Abbild deiner tiefen Liebe
in seinen Zügen entdecktest?
Erinnerst du dich, Adèle,
als sein erstes…

von Monika Jarju

Ich möchte auf diesen Aufruf die Autoren von LiteratPro aufmerksam machen,
beteiligt Euch auch an dieser Aktion mit Eurer Unterschrift:

Der Lyrik eine Bresche – für ein Gedicht je Ausgabe einer Zeitung -
https://www.…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Liebe Freundin,

es ist nicht einfach die Richtigen zu finden, um gute Konversation zu führen. Mir bleibt es auch nicht vergönnt mich aus der Tiefe heraus auszutauschen. Denn das kommt leider nur noch selten vor. Und wenn es vorkommt, dann…

von Franz Kafka

Prag, Ende März 1922

Nun habe ich Ihnen schon so lange nicht geschrieben Frau Milena, und auch heute schreibe ich nur infolge eines Zufalls. Entschuldigen müßte ich mein Nichtschreiben eigentlich nicht, Sie wissen ja, wie ich Briefe hasse…

von Franz Kafka

Liebster Vater,

Du hast mich letzthin einmal gefragt, warum ich behaupte, ich hätte Furcht vor Dir. Ich wußte Dir, wie gewöhnlich, nichts zu antworten, zum Teil eben aus der Furcht, die ich vor Dir habe, zum Teil deshalb, weil zur…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein lieber Freund,

Es sind bereits viele Monate vergangen, dass wir voneinander gehört haben. Ich hoffe, dass Du Dich bester Gesundheit erfreust und Deine archäologischen Arbeiten Fortschritte machten. Mittlerweile habe ich mich in Mahdia…

von Lou Andreas-Salomé

Rom, 26/13 März 1882

Ihren Brief hab ich gewiß schon 5 Mal gelesen, aber kapiert hab ich ihn noch immer nicht. Was, in Dreiteufelsnamen, hab ich denn verkehrt gemacht? Ich dachte ja, Sie würden grade jetzt des Lobes voll über mich sein.…

von Edisa Letic

Ich kann dir nicht versprechen, dass das Leben ohne Enttäuschungen sein wird!
Ich kann dir nicht versprechen,dass das Leben immer leicht wird!
Ich kann dir nicht versprechen, dass das Leben nur von den schönen Dingen geprägt ist!…

von Annelie Kelch

An die Leser vom gestrigen Tage (pardon für den Fehler 'von von gestern', war keine Absicht): "Zum allerletzten Mal" ...
Hier (s. bitte Foto) seht ihr die Angebetete (Entendame), die sich mein Erpel über den Fluss herbeigesehnt hat. Ich…

von Karin Steuck

Wie verrückt sehe ich deine Jacke. Ich atme deinen Duft. Hast sie vergessen. Freude in meinem Herzen. Spürte dich gestern nur so kurz. Weiß jetzt warum. Du wurdest geschützt. Sollte es nicht zu schwer für dich sein? Meine Musik war weg. Ich…

von Lena Lotta

Ich vermisse dich.
Ich hab dich lieb.
Ich glaube an dich.
Du bist ein wunderbarer Mensch.
Ich möchte, dass du glücklich bist.
Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.
Ich möchte dich nie verlieren.

von Klaus Mattes

> Normal ist keine Kategorie, mit der ich mich aufhalte.
Na, super.

>> Architektur, die sich zweckfrei Schönes genehmigen darf.
> Baut niemand. Entweder es vereint Pomp mit Nutzen oder es bleibt in unseren Köpfen.…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mein lieber Freund,

ich hoffe, dass Du mit Deiner Forschungsarbeit gut vorankommst. Ich fiebre förmlich Deinen Ergebnissen entgegen. Allerdings mache ich mir auch Gedanken wie
Du im Heiligen Land unter diesen schwierigen politischen…

von Karin Steuck

Ich glaube sie wusste, dass es unser letzter gemeinsamer Spaziergang war. Sie konnte nicht genug bekommen vom klaren Wintersonnenleuchten. Nahm heimlich Abschied von unseren baumgesäumten Wegen, den bereiften Wiesen, der weichen, heimatlichen,…

von Christof Bauersch

Im Gefecht!
Das Gehege ist wie eine Arena.
Was kämpft hier gegen was?

Die Möglichkeiten der Vernichtung,
sie scheinen grenzenlos.

Wache, warme, sanfte Augen
Gutartigkeit und Güte
Sie schauen voll Liebe…

von Klaus Mattes

Hallo Thomas,
> Anschließend in Glastonbury.
Kenne mich nicht aus mit Excalibur- und Guinnevere-Zeug. Platzierte es auf meiner geistigen Landkarte mehr nördlich, Schottland zu. Glastonbury ist aber bei Bristol. Über diesen Berg…

von Klaus Mattes

> Ein Teenie-Huhn?
Dieses scheint der Rot selbst zu ahnen. Heute gab’s ein konstruktives Metagespräch. Frau Rot bekam das bravourös hin. Bei Wucherpfennig, Pommerenke, Michelle noch dachte ich, man könne die Probleme, die sie einem erst…

von Sabrina Jung

Tag 1:
Du meldest Dich nicht, warum nicht. Diesmal bist Du an der Reihe, Dich zu melden, ich werde mich nicht melden. Ich warte.
Tag 2:
Immer noch meldest Du Dich nicht, vermisse Deine Nachrichten, aber dennoch Du bist an der…

von Klaus Mattes

Hallo.
Nein, es ist nicht meine Absicht, meine ganzen Tage mit solcher Schreiberei zu vergeuden. Ich komme nur nicht los davon. Wenn es bei meinen ernst gemeinten Anstrengungen doch auch mal so wäre!

> Wenn ich das lese, überlege…

von Klaus Mattes

Es stimmt, meistens hat man nach dreißig Seiten schon raus, wie der Hase laufen wird in einem Buch. Wenn es nervt, denkt man, ich muss mir das bis zum Ende nicht mehr antun. Ich kann jetzt schon verkünden, welch Schmarren das ist. Aber in diesem…

von Klaus Mattes

Hi.
> Ich verliere die Lust, mir zum Thema Kopf zu machen.
So kann’s aber nie mehr was werden. Das war mit Benno das große Problem, dass du die geringste Lust nie hattest, ihm auf seine Probleme ein Echo zu geben. Momentan kann ich…

von Klaus Mattes

Als strebender, vom kleinbürgerlichen Elternhaus aber nicht angeleiteter Jugendlicher suchte ich nach Autoritäten, die mir sagen sollten, was man statt Karl May, Jules Verne, Hans Dominik (deutsche Science Fiction nicht ohne eine gewisse Nazinähe…

von K. K.

Denke doch nicht soviel darüber nach, ob Du das alles schaffst. Was willst Du denn noch schaffen? Du denkst zuviel über irgendwelche Konsequenzen nach, lebe doch einfach Dein Leben, irgendwie wird sich schon alles fügen, lass doch einfach los,…

von Klaus Mattes

>> Wenn ich Zeit hätte ...
> Welches Schicksal hat dich ereilt? Therapie seitens des uneinsichtigen Amtes?
Den Ärger darüber, dass du meine längeren Mails so flüchtig liest, verklemme ich mir. Bei Frau Rot habe ich gekündigt…

von Klaus Mattes

Hallo,
> Es ist lang. Hab’s gespeichert.
Och, na ja. In dieser Blocksatzfassung ist mein „Ahoj“ momentan 36 Seiten lang. Im Vulcano, ganz enger Satz, waren es einst neun Seiten. So extrem viel ist das nicht. Nicht mehr lesen…

von Klaus Mattes

The News: Im Waisenhaus, letzten Freitag, gehe ich die Treppe rauf zum ersten Stock und denke, der Typ dort sieht doch fast wie ein angebarteter Benno Sperr aus. Nein, kann er nicht sein, der hier ist teigiger, der echte ist auch verkracht mit…

von Klaus Mattes

Hallo Thomas,
>> Beinahe-Zusammenbruch
> Erzähl!
Och ... Na ja ... Das geschah in Sulzbach, wo es viel weniger als in Brettheim gibt, was erledigt werden muss und zuvor verstanden sein sollte. Auch viel weniger Kunden,…

von Klaus Mattes

Hallo Thomas,
von Buddhismus habe ich kaum eine Ahnung. Kommt aber vielleicht noch. Inzwischen war Mitarbeiterbesprechung in der Buchhandlung Rot. Bei der sie einen Pressetext vorlas, der in der örtlichen Werbepostille kommt, als (bezahlter…

von Klaus Mattes

Ich habe seit zwei Wochen nichts mehr gemailt, einfach, weil es nicht ging.

Wir haben den Zustand erreicht, den ich bei der Post schon mal erlebt habe. Früh aufstehen (nicht immer, aber zur Zeit um Viertel nach sechs), Arbeit mit…

von Marcel Strömer

Mona: Attraktivität nervt extrem
Dali: Die sogenannte Mitte ist ein unlogischer Ort
Mona: Künstlicher Wunschort des Glücks
Dali: Man suche besser im Wandel am Rande der Gesellschaft
Mona: Zwischen Gefälligkeitsverhältnis…

von Klaus Mattes

Hallo Thomas,
habe am Wochenende, aus gegebenem Anlass, „Tod in Venedig“ wiedergelesen. Nach 25 Jahren. Wunderte mich, wie viel ich davon noch wusste. Anscheinend stand mein Gedächtnis letztlich aber unter der Herrschaft von Viscontis…

von Klaus Mattes

> Heinzelmännchen im Keller? Benno hat an die zwei Stunden Weg. Sie schlafen nie und essen aus Tuben.
Wie Vielarbeiter Benno das alles schafft, ist auch mir ein Mysterium. Er hat auf meine Mails so oft aus dem Geschäft um 18.40 Uhr oder…

Seiten