Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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Beitrag 2556 - 2590 von insgesamt 2624 Texten in dieser Kategorie
von Volker C. Jacoby

So ist mein Weg zur Ruh der Nacht,
die Zeit des Traums zu fassen:
die Augen werden zugemacht,
das Tagwerk wird entlassen.

Ich zähl‘ noch ein paar Schäfchen klein,
lass Lämmlein hüpfen, tanzen.
Drauf schlafen…

von Volker C. Jacoby

oder: Eine kleine Gedichtübung

- „Die Perlen - ohn‘ Reue:
wirf sie vor die Säue!

Die edleren Steine
vor waldwilde Schweine!

Das Gros deines Schmucks
wirf vor einen Fuchs!

Das feine Geschmeide

von Jürgen Wagner

Ich hatte eine Kokosnuss
Die wollte nicht - nun denn, i c h muss!
Mit Gewalt müsst' man doch finden
die süße Milch, die sie soll spenden

Ich holte Säge, Beil und Messer
Es wurde leider nicht viel besser
Die…

von Alf Glocker

Fahr‘ doch auf diesem Schei-See,
nicht zu weit mit dem Ein-Stamm-Baum hinaus,
das ist überhaupt nicht weise!
Reiß‘ lieber das Unkraut im Garten heraus!

Flicht dir die Grenze ins Haar!
Du weißt nicht wo hin aus es…

von Volker C. Jacoby

oder: Böse Spielchen

Worin sind sich Menschen gleich?
Gern spielt man sich einen Streich -
mal erheiternd, klug und lässig,
mal sehr boshaft und gehässig.

Schon so manchen hat's verdrossen,
wenn der Tank…

von Marc R

Hinten auf der Pferdekoppel
steht ´ne alte Silberpappel
ich gehe täglich 1x hin
dahinter steckt kein großer Sinn

Ich mag sie einfach gerne seh´n
drum geh ich täglich 1x hin
und ist dann mal die Blase voll…

von Volker C. Jacoby

.
Ein Wurm in eines Sarges Ecken
begab sich - satt vom Knochenlecken -
zur wohlverdienten Ruh.
Doch leckte Stunden später wieder -
der Pflicht bewusst, exakt und bieder -
er Knochen in der Truh.

Ein…

von Axel C. Englert

Eine Wildbahn war nicht frei –
Schuld war die Heiraterei…
(Eine WILDbahn, die vergrämt gezähmt?
Scheint gelähmt, weil sie sich schämt…)

So, wie ich die Dinge sehe –
Führ ich eine WILDE Ehe?
Ob - wohl (k)ein…

von Axel C. Englert

Ein „Picasso“ war nicht echt:
Gestern – noch ganz toller Hecht –
Kennt man heute kaum mich mehr!
Ja – ein Kunstwerk hat es schwer…

Ein „KOSSLOVSKY“ soll ich sein?!
DEN kennt garantiert kein Schwein!
Man hat…

von Axel C. Englert

Wie ogt schon hat es mich grustriert:
Dass Buchstaben man sabotiert?
WAS ist mit meinem „G“ passiert?
Ich hatte “G“! – NICHT „G“ notiert…

Grau Krause! Detektiv! Sogort!
Die Krause (sie sah grade Sport)
War…

von Alfred Mertens

Ich hatte gerade Feierabend,
und einen wirklich schweren Tag
da kam im Laufschritt hörbar trabend,
Orpheus und mit einem Schlag

setzt er sich mir grad gegenüber,
schaut mich verzweifelt dabei an,
sein Weib wär…

von Volker C. Jacoby

oder: Umgewidmet

Ein fliegender Teppich aus Isfahan,
entflog passagierlos dem strengen Iran,
und durchkreuzte Amerikas Äther.

Über Washington stieß eine Boeing er an,
doch schadete wenig, was er da getan,

von Axel C. Englert

Ein Haken hat schwer krumm genommen –
(Bei Haken oft schon vorgekommen…)
Ständig schlagen dreist uns HASEN!
Jener Umstand macht mich RASEN!

Der Haken ging drauf auf die Pirsch –
Und lauerte. Erst kam ein Hirsch……

von Alfred Mertens

Ein humpelnder Chilene,
mit seine krummen Beene,
traf kürzlich ein in Sachsen,
wo schöne Mädchen ‘wachsen’.

Da sah er eine Kleene,
die hatte scheene Beene,
das mochte der Chilene,
und glaubt, dass sie…

von Volker C. Jacoby

Ein Pílott und sein Co-Pilott -
Kurt Flessmann und Pitt Leipers -
die flogen Boeings putt, bankrott,
und Cessnas auch und Pipers.

Der Pitt bedauerte dies sehr
gab Kurt oft zu verstehen,
ein bessrer Flugstil…

von Volker C. Jacoby

Gnom, Kobold, Troll, sie hoben
das Glas einst, sich zu loben.

Das fand der drollge Troll
voll lobenswert und toll.
Auch der grobklobge Kob-
old war ganz voller Lob.

Der Klobold lobte doll,
mehr noch als…

von Alf Glocker

Ich seh‘ dich an, mein Herz ist federleicht,
und diese Feder fliegt zu dir!
Sie streichelt dich, sobald sie dich erreicht!
Du dankst mir nicht einmal dafür?

Du klimperst mir mit Augen zu,
die sinnlich in die Seele…

von Axel C. Englert

Ein Yeti fühlte sich nicht fit:
Diese Kälte! Nicht der Hit…
Den ganzen Tag nur Eis und Schnee!
Dazu sture Gipfel - Touristen! Nee…

Eben fällt mir (brühwarm!) ein –
Ich bin ja Mitglied – im „Verein –
Für Tiere…

von Volker C. Jacoby

Schon mancher Wünschler, brave, gute,
fiel über seine Wünschelrute
und brach sich was, und war ganz platt.
Weil dies er nicht gewünschelt hat.

vc

von W. Löffler

Ich bin ein Dichter, ich bin ein Denker,
ob heute was kommt, das weiß nur der Henker.
Manchmal sprudeln die Gedanken heraus
und manchmal ist das Dichten ein Graus.
Bin ich ein Dichter, bin ich ein Denker?
Mir ist so…

von Volker C. Jacoby

„Komm, sing, Tenor, auf, sing uns was!“
„Bin kein Tenor, ich bin der Bass.“

„Ach so, der Bass. – Es kam mir vor,
ihr Stimmvermögen sei Tenor.“

„O nein, der Tenor dieser Sach‘
ist’s, dass ich tiefe Stimmen mach.…

von Alf Glocker

Ich bin die heilige Sexfaltigkeit,
Vorsitzender der Volkspartei WSE*.
Ich denke was mir grade passt!
Drum halt' dich fern von einem Streit,
denn sowas tut nur meistens weh!
Ich heiß Odysseus, häng' am Mast.

von Axel C. Englert

Ein Greif konnte sich nicht verkneifen:
ICH lasse „G-s“ beruflich reifen?!
Ein FABEL-TIER, dem ARBEIT droht?
Ich bin ein GREIF! Und kein Idiot …

Ein GREIF kann auch ein Schmuckstück sein?
ARM- oder BEIN-Greif?! Also…

von Volker C. Jacoby

.
Von einem Dach ein Ziegel
verlor den Halt vom Riegel
und stürzte unabänderlich
hinunter zum Geländer sich.

Wo dem Postboten er unsanft
ein Loch in die Gedanken stampft
von ungewohnter Tiefe.
Nun…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein offenes Wörtchen vor dem Auftritt
(Das jeweils erste Gedicht bei meinen Rezitationsprogrammen)

Zu eurem Wohlbehagen
gilt's, euch was vorzutragen!
Die passende Lektüre
ich in praesentiam führe!

Das…

von Axel C. Englert

Als einst die große Sintflut kam,
Herr Noah Tier – Paare aufnahm;
In seiner Arche unter brachte –
Wobei er freilich nicht bedachte:

Familie Holzwurm (stark verfressen)
War wild auf Bootsplanken versessen!
Nach…

von Axel C. Englert

Dass Krause erst 3 Jahre alt –
Erwies grundfalsch sich – ziemlich bald:
Als Ahnen – Forschung sie betrieb!
Jene Erkenntnis niederschrieb:

„Justav! Det is ewich her!
Tyrannosaurus! Im Tertiär!”
DIE Ähnlichleit…

von Volker C. Jacoby

Ein saarländischer Ort der wahren Freude

Wadgassen ist ein schöner Ort,
ein mancher wäre gerne dort!
Hier freut man sich langer Zeit
der Tugend und der Höflichkeit.

Die "Villa Wuadegozzinga"
war Königsort der…

von Axel C. Englert

Meine „R-s“ im Text: katastrophal!
Klapprig! Und zittrig! Auf EINMAL?!
Frau Krause! Denken Sie mal nach …
„Die sin wie Sie! Vakalkt! Alt! Schwach!“

Besonders charmant war Krause nicht –
Doch schien was dran – an dem…

von Volker C. Jacoby

Messer-, Gabel-, Löffelweis:
Melodie der Tellerspeis,
Nudelsoß und Schweinereis,
Corned Beefy, Ochs mit Mais.

Jüngling speist und Jubelgreis,
Fettmatron im Paradeis,
Rumgekau und Reingebeiß,
Supp,…

von Axel C. Englert

Bei Lesungen manch lautes „BUH“?
Bin ich gewöhnt. Doch – was heißt „HU!“?
Gerade schrieb ich am Gedicht –
Hörte „Hu“ – doch sah ich nicht –

Wer jener Schreihals wohl gewesen?
Frau Krause! (Rief ich meinen Besen…)…

von Alfred Mertens

Auf der Bühne steht Herr Popel
rollt und bastelt sich sein Teil
und er formt und knetet „Dinger“
weil er weiss, das ist so geil!

Besser jedoch ist der Zweite,
Knetekünstler, hält parat
herrlich in der Hand so…

von Volker C. Jacoby

Was für Wichte sind Gedichte,
wenn ich sie mir selbst einrichte?
Welche lustigen Gesellen
gilt’s für mich, in Schrift zu stellen?

Diese Burschen, Freunde, fänd‘ ich
allgemein recht bodenständig,
mal geerdet…

von Volker C. Jacoby

Aus den Beerlein lässt sich freilich
gut und gern ein Schnäpslein bosseln;
Brüder, trinkt dies nicht zu eilig,
feindosiert sei es euch heilig,
wird’s zu viel: Wachholder drosseln!

vcj

von Volker C. Jacoby

oder: Hommage an Ritter Kaub

Sagenumwoben ist jene Geschichte,
vom vielfach gelobeten Fahrzeuge kündend,
ausgiebig nutzvoll zum praktischen Laden
durch Antrieb des dieselgenähreten Herzens.

Trotzig die…

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