Sprüche ohne Zuordnung ✓ ungeordnet, aber lesenswert

neue Sprüche ohne Zuordnung
von Jan Jendrejewski
von Katharina Dotzki
von Heinz H.-K.
die schönsten Sprüche ohne Zuordnung
von marie mehrfeld
von Volker Harmgardt
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 145 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Die galligen Worte hüte ich,
bewege sie hin und her,
bevor ich sie ausspucke.

Lasse ich sie voreilig fliegen,
verwandeln sie sich in Vögel,
die drohend und krächzend

über meinem Kopf kreisen,
mich…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

„Es bleibt mir nichts erspart,
selbst das Licht des Tages
verhöhnt mich, wenn ich
ihm mein Antlitz zeige“.

Von einem der in Sehnsucht
ertrank obwohl die Hoffnung
ihm einen Rettungsring
zu warf.

von Volker Harmgardt

"Wenn Bücher den Herbst nicht überleben,
werden sie eilig zu reduzierter Mängelware
oder Restposten ohne Preisbindung degradiert
und landen auf den Wühltischen der Supermärkte."

von marie mehrfeld

Ein Schnupfen blockt die
Nebenhöhlen, der Kopfdruck
macht mich krank und klein,

ich kann nichts außer
jammernd nölen, drum stelle
ich das Schreiben ein.

von Soléa P.

Mädchen spielen mit Puppen –
Jungs spielen mit Bauklötzen –
Präsident Trump mit dem Frieden ...

von Monika Laakes

Toleranz kann nur erwartet werden, wenn sie - ohne Missionieren oder Ideologisieren - auf Gegenseitigkeit beruht.

von Annelie Kelch

"Zum allerletzten Mal:
Wenn dieser gelbe Hund da drüben
gleich sein Bein hebt und pinkelt:
dann kommt sie endlich zu mir
hinübergeschwommen ...
anderenfalls
ist es aus - für immer ...

von Soléa P.

Wäre der Mensch ein Affe geblieben –
Wäre Ruhe und vor allem mehr Frieden.

von Susan Melville

Wohl dem, dessen Weitsicht wunderlich vermessen
denen erschien, die derart weitläufig verfangen waren.
Welch wundersame Wandlung derer, die einst verbohrt
verkehrten Ansichten folgten, die dann weise wurden.

von Yvonne Zoll

Geflügelte Phantasie
ist alles, was du brauchst,
ich schick die Flügel dir,
doch fliegen musst du selbst
zu mir

von Karin Steuck

Das Leben zu feiern
braucht nicht drei Tage nur.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Lichtkegel
eine Fratze, die sich
im Spiegel bricht,
im Hintergrund
Munchs Schrei,
entsetzen im Gesicht.

Spiegelbild, woher nur
all' die Angst???

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Gier ist wie ein Tier,
wie ein Hund bepinkelt,
markiert sie ihr Revier.

von Karin Steuck

Kein Geschenk kann die Feindseeligkeit gegenüber anderen fremden Menschen je überglänzen.

von Annelie Kelch

"Na, Herr Sauertann? In meiner Krone nisten heuer ..."

von Marcel Strömer

Der Augenaufschlag der Nacht sind die funkelnden Sterne

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Wie ungerecht ist doch
die Gerechtigkeit.
Ich habe ihr alles gegeben.
Bekommen haben sie jene,
die sie für sich in Anspruch
nahmen , in dem sie das
Unrecht zu Recht machten.

von Regina Bäcker

Manche Geschäftsbetriebe sind wie ein Theaterstück, wunderbar von außen inzeniert, schaut man hinter die Bühne, erkennt man die Ausbeuterkulisse.

von Willi Grigor

"Da ist ein Winkender im Meer,
ein Ertrinkender, er winkt.."

Sein Winken, Rufen half nicht mehr,
winkend er im Meer ertrinkt.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Zeit stiehlt mir
meine Jugend,
und das Leben
schenkt mir dafür
sein Alter.
Und das alles ohne
mich zu fragen?!

von Annelie Kelch

" ... und schräg gegenüber wohnt Buh-buh, Marie-Luise;
er hat eine Flügelspannweite von hundert Zentimetern,
fünf Zentimeter mehr als Papi. Aber wehe, du erzählst
irgendjemandem, woher du das weisst, dann kannst
du was…

von Susan Melville

Erlebte Ereignisse eruieren eindringlich exorbitante Erfahrungen.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Müde vom Leben?!
Ich stehe im Abseits,
im Vakuum.
Rauschen die Ereignisse
an mir vorbei.
Ich sehe den Halt nicht?!
Verwunderung?!
Was ist passiert?

von Willi Grigor

Die Kugel folgt nur einer Richtung:
Die, die der Schütze ihr gegeben!
Den Auftrag kennt sie: Die Vernichtung!
Trifft sie ihr Ziel, dann stirbt ein Leben.

von Marcel Strömer

Lass die Welt zürnen, toben, stürmen. Du bist der zarte Falter, der sich freien Flugs dem Glück ausnahmslos ergibt.

von Alfred Mertens

Der Enkel fragt seine OMA: Wie bist du mit deinem neuen Hörgerät zufrieden ?
OMA: ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät!
Enkel: Wie macht sich das denn bemerkbar?
OMA: Ich habe schon dreimal mein Testament ändern müssen !

von Annelie Kelch

"Sieh an, der Frühling
lässt sich sogar auf
den ollen Steinen nieder.
Da pell' ich mir doch
'ne Maus drauf ...!"

von Regina Bäcker

Wir gehören uns nicht selbst ...

von Susan Melville

Wenn du die Wahrheit suchst,
such sie nicht in meinen Worten
oder meinen Gedanken,
sondern in meinem Herzen.

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von Soléa P.

Menschen, die Notärzte, Feuerwehrleute und Polizisten attackieren,
vergessen, auch ihnen und den Lieben kann mal was passieren ...

von Kant Arte

EINE KONSTITUTIONELLE ANALYSE

Schauspieler benutzen die Bühne
zur Befriedigung der eigenen Eitelkeit

Blender verkaufen ihre Unfähigkeit
als politisches Kalkül

Ignoranten sehen ihre Wiederwahl
in der "…

von Susan Melville

Ich lese Goethe, lese Schiller,
gedankenversunken werd´ ich stiller.
All die Poesie um mich herum
und ich werde stumm.

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