Sprüche ohne Zuordnung ✓ ungeordnet, aber lesenswert

neue Sprüche ohne Zuordnung
von Volker Harmgardt
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Sabrina Jung
die schönsten Sprüche ohne Zuordnung
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 116 Texten in dieser Kategorie
von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Lichtkegel
eine Fratze, die sich
im Spiegel bricht,
im Hintergrund
Munchs Schrei,
entsetzen im Gesicht.

Spiegelbild, woher nur
all' die Angst???

von Annelie Kelch

"Na, Herr Sauertann? In meiner Krone nisten heuer ..."

von Marcel Strömer

Der Augenaufschlag der Nacht sind die funkelnden Sterne

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Wie ungerecht ist doch
die Gerechtigkeit.
Ich habe ihr alles gegeben.
Bekommen haben sie jene,
die sie für sich in Anspruch
nahmen , in dem sie das
Unrecht zu Recht machten.

von Annelie Kelch

"Zum allerletzten Mal:
Wenn dieser gelbe Hund da drüben
gleich sein Bein hebt und pinkelt:
dann kommt sie endlich zu mir
hinübergeschwommen ...
anderenfalls
ist es aus - für immer ...

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Gier ist wie ein Tier,
wie ein Hund bepinkelt,
markiert sie ihr Revier.

von Regina Bäcker

Manche Geschäftsbetriebe sind wie ein Theaterstück, wunderbar von außen inzeniert, schaut man hinter die Bühne, erkennt man die Ausbeuterkulisse.

von Willi Grigor

"Da ist ein Winkender im Meer,
ein Ertrinkender, er winkt.."

Sein Winken, Rufen half nicht mehr,
winkend er im Meer ertrinkt.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Zeit stiehlt mir
meine Jugend,
und das Leben
schenkt mir dafür
sein Alter.
Und das alles ohne
mich zu fragen?!

von Annelie Kelch

" ... und schräg gegenüber wohnt Buh-buh, Marie-Luise;
er hat eine Flügelspannweite von hundert Zentimetern,
fünf Zentimeter mehr als Papi. Aber wehe, du erzählst
irgendjemandem, woher du das weisst, dann kannst
du was…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Müde vom Leben?!
Ich stehe im Abseits,
im Vakuum.
Rauschen die Ereignisse
an mir vorbei.
Ich sehe den Halt nicht?!
Verwunderung?!
Was ist passiert?

von Willi Grigor

Die Kugel folgt nur einer Richtung:
Die, die der Schütze ihr gegeben!
Den Auftrag kennt sie: Die Vernichtung!
Trifft sie ihr Ziel, dann stirbt ein Leben.

von Annelie Kelch

"Sieh an, der Frühling
lässt sich sogar auf
den ollen Steinen nieder.
Da pell' ich mir doch
'ne Maus drauf ...!"

von Regina Bäcker

Wir gehören uns nicht selbst ...

von Kant Arte

EINE KONSTITUTIONELLE ANALYSE

Schauspieler benutzen die Bühne
zur Befriedigung der eigenen Eitelkeit

Blender verkaufen ihre Unfähigkeit
als politisches Kalkül

Ignoranten sehen ihre Wiederwahl
in der "…

von Susan Melville

Wenn du die Wahrheit suchst,
such sie nicht in meinen Worten
oder meinen Gedanken,
sondern in meinem Herzen.

von Susan Melville

Ich lese Goethe, lese Schiller,
gedankenversunken werd´ ich stiller.
All die Poesie um mich herum
und ich werde stumm.

von Volker Harmgardt

"Wenn Bücher den Herbst nicht überleben,
werden sie eilig zu reduzierter Mängelware
oder Restposten ohne Preisbindung degradiert
und landen auf den Wühltischen der Supermärkte."

von Annelie Kelch

Rücksichtslosigkeit - eine Freiheit, die sich Egoisten (heraus-)nehmen.

von Marcel Strömer

Lass die Welt zürnen, toben, stürmen. Du bist der zarte Falter, der sich freien Flugs dem Glück ausnahmslos ergibt.

von Annelie Kelch

Das Größte in einem totalitären Staat sind seine unerschrockenen, kritischen Geister.

von Susan Melville

Nur ein kurzer Moment nach langer Zeit
und das Herz lacht, für einen kurzen Augenblick.

Danke

von Willi Grigor

Ein Beispiel aus der Wirtschaftswelt:

Wenn der Gewinn in einem Quartal
von drei auf zwei Milliarden sinkt,
dann hat der Vorstand keine Wahl:
Mitarbeiter werden freigestellt!

Ein Beispiel, das zum Himmel stinkt.

von Annelie Kelch

Jetzt ist er endlich da (s. bitte weiter unten):
Der Frühling kommt auf Touren,
verzaubert jeden Baum -
mit seinen Trend-Frisuren.

von J.W. Waldeck

Geist (oder Gott) ist ohne Hautfarbe.
Wo er fehlt, verkommt die leere Hülle
zum Inhalt.

von Volker C. Jacoby

Einer Reuters-Meldung zufolge habe er sich dieser Tage nach längerer künstlerischer Pause mit einem neuen Roman wieder zu Wort gemeldet.

Der aktuelle Thriller ist im politischen Bereich angesiedelt, überaus spannend und hochbrisant. Zur…

von Willi Grigor

Das milde Lächeln eines Kindes,
gefolgt von wildem Aufbegehren,
ist wie das Fächeln eines Windes
kurz vor dem stürmischen Zerstören.

von Heinz H.-K.

Kunst ist die Bürste
des Alltags

Kunst ist die Begierde Gottes
Ordnung herzustellen

Kunst ist die Begierde Gottes,
und seine Bürste im Alltag,
mit der er versucht
Ordnung herzustellen

15. Aug.…

von Marcel Strömer

Tränen des Glücks sind die Perlen der Liebe

von Annelie Kelch

Morde nie
diese Demokratie!
Oder willst du wirklich
Grauen schaffen …

von Luisa Tintenklecks

In der Liebe ist Mitleid die schlimmste Form des Verlassensein.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ecco homo - Seht, ein Mensch!
Er hat verloren!
Die Zeit hat ihn überholt.
Ungesättigte Flamme.
Einsam schwimmt nun sein
Nachen hinaus;
glatt liegt Seele und Meer.

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