Sprüche ohne Zuordnung ✓ ungeordnet, aber lesenswert

neue Sprüche ohne Zuordnung
von Julia W.
von Bernhard Hermann Efinger
von Ingeborg Henrichs
die schönsten Sprüche ohne Zuordnung
von marie mehrfeld
von Yvonne Zoll
von Volker Harmgardt
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 257 Texten in dieser Kategorie
von marie mehrfeld

Die galligen Worte hüte ich,
bewege sie hin und her,
bevor ich sie ausspucke.

Lasse ich sie voreilig fliegen,
verwandeln sie sich in Vögel,
die drohend und krächzend

über meinem Kopf kreisen,
mich…

von Yvonne Zoll

Rein glitzernd durch Gefäße
ädert aus sandig Glück gehäufte
Asche die fließend Staubgedanken webte
im Sprachgefunkel frieselnd
Wie Sonnengrün durch Maschen
tief unter meiner Haut.

von Volker Harmgardt

"Wenn Bücher den Herbst nicht überleben,
werden sie eilig zu reduzierter Mängelware
oder Restposten ohne Preisbindung degradiert
und landen auf den Wühltischen der Supermärkte."

von Yvonne Zoll

Schwermut versteigert
Verträumte wie Nebel
Im leuchtenden Rausch
Roten Dufts verwunschen
Vergraulend Vergängliches
In sinnlichem Leiden
einem
Sehnen ohne Schauer
Erspüren ohne Gärung
Hören…

von marie mehrfeld

wenn ich nun sage, ganz ohne Kühle, wenn ich es wage, das, was ich fühle,
und wenn ich lebe, weil ich Dich liebe und weil ich gebe, wenn ich so bliebe,

weil ich so BIN, ganz un-verstellt, hat das nicht Sinn? weil’s mich erhellt?…

von Soléa P.

Man braucht nicht viel … vom anderen, wenn's echt ist –
und einem selber recht ist.

von Annelie Kelch

"Zum allerletzten Mal:
Wenn dieser gelbe Hund da drüben
gleich sein Bein hebt und pinkelt:
dann kommt sie endlich zu mir
hinübergeschwommen ...
anderenfalls
ist es aus - für immer ...

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es bedarf nur eines Funken,
um die Welt zu bewegen
oder sie zu verbrennen.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

„Es bleibt mir nichts erspart,
selbst das Licht des Tages
verhöhnt mich, wenn ich
ihm mein Antlitz zeige“.

Von einem der in Sehnsucht
ertrank obwohl die Hoffnung
ihm einen Rettungsring
zu warf.

von Ingeborg Henrichs

Es sind nur knappe Siege, die man gegen die Zeit erringen kann:
die flüchtigen Augenblicke der lächelnden Erinnerungen

von Ingeborg Henrichs

Sonne und Mond
Ihr unerschütterlichen Wächter
Über Aufbruch und Dämmerung
Vertrau` euch meine Träume an...

von Ingeborg Henrichs

Wäre nur an einem Tag im Jahr
Muttertag
dann könne man den auch
getrost vergessen,
so sprach einst der Großvater

von Ingeborg Henrichs

Schmetterling
Du zärtlich leiser Gast auf Zeit
Wandelst einer Schwermut sinnlos Gram
In den Reichtum deiner Wahrheit

von Ella Sander

Der Moment,
wenn Du erkennst,
es gibt keine Zahnfee,
Weihnachtsmann
oder Osterhasen.

Und Gott?

Hör sich das einer an!
Wir wollen mal schön
die Kirche im Dorf lassen!

von Ingeborg Henrichs

Ungeachtet einem Morast gefährlicher Leidenschaften
Schimmert demütig der Dichtung ewige Form
Dem Frieden Heimat bereitend

von marie mehrfeld

Ich betrachte mir dein betrübtes Gesicht,
du gibst Vergangenheit zu viel Gewicht,
lass mich dir heute auf’s Neue sagen -
du darfst dich nicht mit Gedanken plagen,
die dich zurück zieh’n in finstere Stunden,
vergiss…

von Soléa P.

Nüchtern betrachtet, ist die Welt besoffen besser …

von marie mehrfeld

Ein Schnupfen blockt die
Nebenhöhlen, der Kopfdruck
macht mich krank und klein,

ich kann nichts außer
jammernd nölen, drum stelle
ich das Schreiben ein.

von Susanna Ka

Sehnsucht
ist die Sucht, sich zu sehnen,
wenn dich die Erfüllung schreckt.

von Annelie Kelch

Groß ist, wer am Dasein wächst, obwohl es ihm Knüppel zwischen die Beine wirft.

von Jana Scheumann

Dein Lachen ist so kunterbunt
kein Platz für schwarzweiß Denker...

von Soléa P.

Mädchen spielen mit Puppen –
Jungs spielen mit Bauklötzen –
Präsident Trump mit dem Frieden ...

von Enrico Buchta

Das Gegenteil von Angst ist nicht Mut
Das Gegenteil von Angst ist Geborgenheit

von Susan Melville

Wohl dem, dessen Weitsicht wunderlich vermessen
denen erschien, die derart weitläufig verfangen waren.
Welch wundersame Wandlung derer, die einst verbohrt
verkehrten Ansichten folgten, die dann weise wurden.

von Sascha Grosser

Eine Tür,
entdeckt im Nirgendwo.
Bin hindurch gegangen
und stehe nun im Irgendwo.

von Ephraim Kolczynski

Der Zorn hat jedes seiner Worte ausgesprochen, nur die Liebe enthält noch ungesagte Worte.

von Ingeborg Henrichs

Du stille Kraft der Veränderung
Kannst mancher Wut frostige Schatten enden
Durch wahren Trost Befreiung schenken

von Annelie Kelch

"Na, Herr Sauertann? In meiner Krone nisten heuer ..."

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Lichtkegel
eine Fratze, die sich
im Spiegel bricht,
im Hintergrund
Munchs Schrei,
entsetzen im Gesicht.

Spiegelbild, woher nur
all' die Angst???

von Ingeborg Henrichs

Diese Erinnerungen an unsere Jugendträume
Sind wie Augenblicke der Verzauberung
Gefühle, schweben beglückend losgelöst
Über jeder heute noch so schönen Echtzeit

von Ingeborg Henrichs

"Das sollten Sie besser vergessen", so lautete einst der wohlgemeinte Rat. Doch genau davon sprach jemand lebenslang.

von Soléa P.

Ich sehe Gesichter und mein Herz beginnt zu strahlen –
Erblicke Menschen, die mich tieftraurig machen –
Ich schaue auf Trump und Konsorten – es juckt in den Fingern …

von Yvonne Zoll

Geflügelte Phantasie
ist alles, was du brauchst,
ich schick die Flügel dir,
doch fliegen musst du selbst
zu mir

von Soléa P.

Ein Wort für – bedingungslose Liebe – Halt – Vertrauen – Trost – Zuversicht –
MUTTER

von Eva Klingler

Situationen drehten sich um als die einseitige Sicht überwunden.
Über Wunden.
Situationen im Facettenreich
drehten bald schwindelig.
Sicht Schwindel.

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