Grusel, Horror & Spuk ✓ klassische und moderne Gruselgeschichten, Horrorgeschichten & Spukgeschichten

empfohlene Gruselgeschichten
von Theodor Storm
von Edgar Allan Poe
neue Gruselgeschichten
von Denis Waßmann
von Christof Bauersch
von Klaus Mattes
die schönsten Gruselgeschichten
von Denis Waßmann
von Theodor Storm
Beitrag 1 - 15 von insgesamt 15 Texten in dieser Kategorie
von Denis Waßmann

Ich hasse alte Fotografien. Das Bild, welches mir beim Ausräumen der Schränke in die Hände gefallen war, ist furchtbar. Als ich es das erste Mal betrachte, habe ich das Gefühl, einen ungeheuerlichen Betrug aufzudecken. Es ist nicht größer als die…

von Annelie Kelch

Wenn unsere Feinde wüssten, wie viel wir ihnen zu verdanken haben, würden sie uns womöglich lieben. – Das überlebe, wer kann.

Gesünder jedenfalls sind kreuzehrliche Freunde, die mit ihrer Meinung über uns weder hinter dem Berg halten noch…

von Theodor Storm

»Ich werde Gespenstergeschichten erzählen! – Ja, da klatschen die jungen Damen schon alle in die Hände.«

»Wie kommen Sie denn zu Gespenstergeschichten, alter Herr?«

»Ich? – das liegt in der Luft. Hören Sie nur, wie draußen der…

Hörbuch:
„Am Kamin" von Theodor Storm als Hörbuch, gesprochen von Hokusbokus
von Edgar Allan Poe

Ich erwarte und verlange nicht, für die seltsame und doch schlichte Geschichte, die ich hier niederschreibe, Glauben zu finden. Es wäre ja auch Wahnsinn, da ich in diesem Falle nicht einmal meinen eigenen Sinnen traue. Und doch, wahnsinnig bin…

von Alf Glocker

Komm mit mir nach Satanopolis – aber bitte verhalte dich ruhig! Man darf nicht auf uns aufmerksam werden. Pssst! Man darf uns auf keinen Fall erkennen! Aber leicht ist es nicht, seit sich alles so sehr verändert hat. Was ist es denn, das sich…

von Christof Bauersch

Tik tak tik tak tik tak tik tak
Tik tak tik tak tik tak tik tak
Tik tiaktak tik tiaktak tik…

Hörbuch:
Experiment mit Worten, der "Text" ist danach entstanden. Sprache und Sound Christof Bauersch
von Balthasar Mowdray

Er ist mir das erste mal vor fast genau einem Jahr aufgefallen, aber auch zu diesem Zeitpunkt war er mir kaum bewusst. Es war schon relativ spät Abends und als ich vor dem Schlafengehen in den Spiegel blickte, sah ich ihn plötzlich. Er stand in…

von magne pater

Ich stehe im Garten meiner Kindheit.
Schwer sind die Schritte,
die Treppen erscheinen so hoch,
der Körper ist träge.

Der Himmel verdunkelt sich urplötzlich,
die Umgebung in einer Mischung,
von nebelgrau und…

von * noé *

Seit ihrer Knie-OP war Margie nicht mehr die Wendigste. Darunter litt sie mehr als unter den Schmerzen, die sie immer noch hatte, besonders, wenn sie vom Sitzen ins Stehen kam. Früher war sie ja noch in der Lage gewesen, sich frei zu bewegen und…

von Alf Glocker

Ich glaube nicht an meine Standuhr, oder die vom Armband, ich glaube an den Hosenband- und den Strumpfbandorden, wenn sie unordentlich sind und an den Spätling, der nach dem frühen Ling, dem Sommer und vor dem Winterling kommt. Aber an die Macht…

von * noé *

Auch wenn die Evolutionstheorie – wie der Name sagt – nach wie vor eine bloße Theorie ist, bei der die „Beweise“ so offen herumliegen, dass jedem Kriminalisten ernste Zweifel kämen, lehrt uns die Natur in ihrer Kreativität zum Artenreichtum, dass…

von Balthasar Mowdray

Das ist also Sterben.
Ich drücke die blutverschmierte Hand an meine warme Brust. Fasst bleibt mir die Luft weg. Ich keuche. Ich betrachte die rötlich gefärbte Schneide des Messers. Es steckt tief im Fleisch. Tödlich. Ich bemerke wie die…

von A. d. Tiefe

*Eigentlich fand niemand sie in den helllichten Tagen, doch sofern die Sonne unterging, rief er sie hervor, die zarten, ohne ihn wohl nie Gewesen. Sie kamen nicht ratlos, so wie er, denn sie taten ihre Schritte erhaben in seichte Wässer, sodass…

von Klaus Mattes

Mit wem ich immer schon Sex haben wollte, war der Tod. Einfach mal, dass der so dünn ist. Härter, gespenstischer als ein Leptosom. Reduziert aufs Wesentliche. Auch hat er keine Haare am Leib und große schwarze Augen, in die er einen zieht.

von PAscal Malbrun

Man stelle sich eine Welt vor, welche durch Sorgen, Leid und Misstrauen, dunkel geworden und setze sie der uns wohl bekannten Welt gegenüber. So gebe es auf beiden Seiten, der Unseren und der düster-dunklen, einen Mann. Jedereiner identisch in…