Elfchen ✓ Elf Wörter-Gedichte, in festgelegter Folge

neue Elfchen
von Soléa P.
von Angelika Wessbecher
von Monika Laakes
die schönsten Elfchen
von marie mehrfeld
von Monika Laakes
von Soléa P.
von Angelika Wessbecher
Mitglied

Die
Lüftung der
Tiefgarage brummt durch
das geöffnete Fenster. Frühling
passiert.

von Soléa P.
Mitglied

Verlaufen
Im Winterwald
Einem Märchen gleich
Entsprungen aus der Fantasie
Nostalgie

von Barbara Schleth
Mitglied

Weg
durch Felder
führt zu mir
erdverwurzelt von Stille ummantelt
wolkennah

von Soléa P.
Mitglied

Heilig
Das Leben
Aller Hoffnung entledigt
Das Monster ein Faschist
Auschwitz

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Ein
Hund bellt
in der Ferne.
Die Hitze ist gebrochen.
Fein.

von Soléa P.
Mitglied

Zeit
Läuft davon
Wie am Schnürchen
Fahre mit dem Rad
Hinterher

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Leise
träufelt der
Himmel aufs Blattwerk.
Wir packen unser Leben
an.

von Soléa P.
Mitglied

Schwarz
Die Magie
Sonnenuntergang vom Feinsten
Im Land des Voodoo
Schweißgebadet

von Martha lds
Mitglied

Auf dem schmalen Grad
Dir
tanzend begegnen
und dabei
Balance halten.

von Angelika Zädow
Mitglied

Gedichte
wie Traubenzucker
süß und stark
ich trinke die Kraft
Wirklyrik

von Annelie Kelch
Mitglied

Winter –
ein Menschenherz
schläft sich gesund;
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Frühling –
In Gedanken
leben wir längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n

Sommer –

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Das
Gold vor
meinem Fenster wechselt
zu Rost. Verwandlung passiert
unaufhörlich.

von Soléa P.
Mitglied

Still
Das Jammertal
Trauer und Qual
Für immer und ewig
Friede

von Soléa P.
Mitglied

Schlafend
Die Welt
Jetzt und immer
Ein Traum in Weiß
Eiszeit

von Soléa P.
Mitglied

Schmusig
Die Katzen
In warmer Sonne
Vorbei das graue Einerlei
Vielleicht

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Schwarzweißes
Ästegewirr vor
fahlgrauem Himmel. Eichhörnchen
provozieren durch vergnügtes Toben.
Winterblues.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Hilfe!
Gleich kommt
der Himmel runter!
Nichtsdestotrotz segelt ein Eichhörnchen
vorbei!

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Heute
Morgen hörte
ich Schreie aus
der Entbindungsstation. Heute Nachmittag
der

mit
einem Tuch
verhüllte Tote auf
der Bahre im Aufzug.
Gleichzeitigkeit.

von Soléa P.
Mitglied

Beschmutzt
Das Nest
Er war's nicht
Spieglein an der Wand
Erkannt?

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Ich
habe Zeit
geschenkt bekommen. Zeit
zum Gestalten, zum Verschwenden.
Zeit.

von Martha lds
Mitglied

Sehnsucht
zwei Optionen
Hingeben oder wegpusten
Doch Träume wiegen schwer.
Hoffen.

von Susan Melville
Mitglied

Natur
Liebe pur
Die Sinne entschwinden
Gefühle euch immer aneinanderbinden
Himmlisch

von Barbara Schleth
Mitglied

Strömung
des Flusses
hält meinen Blick
Lasten fallen schwimmen fort
atemleicht

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Vorfrühling
Schmelzende Träume
Tränken den Zeitenfluß
Füllen auf tiefe leere
Lebensmeere

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Pünktlich
zum Winteranfang
Annemonen und Gäsenblümchen.
Köpfe einziehen. Es wird
kalt.

von Susan Melville
Mitglied

Horch
Nur Stille
Ringsumher diese Idylle
Lebensfreude rein und pur
Natur

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Die
Krähen
diskutieren etwas
aus. Die Luft ist
frisch. Der Liebste fern.
Herbsttag.

von Angelika Zädow
Mitglied

Stop
Halt ein
So geht’s nicht
Am Horizont blitzt Segenslicht
Blickwechsel

von Soléa P.
Mitglied

Verrückt
Die Welt
Farbe statt Geld
Laufe dem Glück entgegen
Lebe

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Dämmerung
in orange
und violett. Dankbarkeit
nach einem harten Tag.
Abendfrieden.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Frühlingssturm
vor dem
Krankenhausfenster. Zögernder Sonnenuntergang.
Die Bettnachbarin inhaliert Wasserdampf,
Frühlingsabend.

von Monika Laakes
Mitglied

Strubbeliges
Wurzelgesicht blickst
ins wirre Leben.
Langsam, noch im Verenden,
hoffnungsfroh.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Du
gütige Kraft,
die mich am
Leben hält, verschaffst mir
eine

Pause
vom Schmerz.
Du gütige Kraft bist
immer da, auch wenn
ich

dich nicht sehe.

((Drei Worte zu viel für ein…

von Soléa P.
Mitglied

Gut
Die Überlegung
Ja und Nein
Soll ich oder nicht
Ungewiss

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Oh
Schreck.Der
Himmel ist errötet.
Jetzt löschen sie ab.
Dunkelheit.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Sonnenuntergang,
rot, violett,
türkis gestreift. Der
ganze Aufwand. Nur für
mich.

von marie mehrfeld
Mitglied

Sand.
Tonnenschwer. Fließendleicht.
Urgestein, fein zermahlen.
Alter Zeiten Weisheit Grab.
Ewigkeit.

Sand.
Weich gewellt.
Berg und Tal.
Zieht im schnellen Wolkenwind
weit.

Sand.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Heute
fühle ich
mich verletztlich
wie eine Schnecke ohne
Haus.

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Die
Macht der
Erinnerungen brechen. Geborgenheit
finden in der Bedrohung.
Dezemberregen.

von Monika Laakes
Mitglied

Versteinerung
der Herzen
im brutalen Stress
der unerträglichen, weltumspannenden Bilderflut.
Mediensegen?

Klimawandel
in frostigen
dennoch komfortablen Gefilden
verdrängt Mitgefühl durch Aggression…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Hoch
im Geäst
jagen sich zwei
Eichhörnchen. Auf der Balz.
Beneidenswert.

von Monika Laakes
Mitglied

Sturm
bürstet brutal
Bäume und Sträucher
Gestrüpp trudelt auf Wegen
Chaos

Geheul
weckt Furcht
vor der Gewalt
dem Wüten der Natur
Orkan

Blau
blitzt hervor
Sturm treibt…

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Vor
dem Fenster
leuchtet blau der
Schnee in der Dämmerung.
Zuversicht.

von Monika Laakes
Mitglied

Hurra!
Im kosmischen
Ideenpool zu wühlen,
strubbelige Ideen zu fischen.
Musenküsse.

Plötzlich
blauer Himmel,
meine Vision lebt,
ein Traum vom Frühling.
Sonnenleuchten.

Gebraus
im…

von Soléa P.
Mitglied

Geschworen
Die Treue
Jahr um Jahr
Ein Herz aus Gold
Verwittert

von Monika Laakes
Mitglied

Herbst,
deine Farben
entspringen dem Verglühen
der sommerlichen, scheidenden Hitze.
Wohlfühlzeit.

Septemberflair
umweht Baumwipfel,
zeigt in Richtung
leuchtender, flammender, farbiger Pracht.…

von Soléa P.
Mitglied

Auffallend
Die Scharen
Alles in Bewegung
Zähle längst nicht mehr
Hinterher ...

von Angelika Wessbecher
Mitglied

Der
Dampfer verließ
den Hafen und
ließ die Toteninsel links
liegen.

Sie
verließ das
Schiff an der
Fraueninsel. Der Regen strömte.
Glücksgefühl.

von Angelika Zädow
Mitglied

Himmel
klart auf
Tauben fliegen gurrend
Worte erinnern unsagbares Leid
Hoffnungsschimmergedanken

von Soléa P.
Mitglied

Sehnsucht
Unter Wolken
Träume gehen spazieren
Starke Armen halten mich
Lieb

Seiten