Elfchen ✓ Elf Wörter-Gedichte, in festgelegter Folge

neue Elfchen
von Soléa P.
von Angelika Wessbecher
von Angelika Wessbecher
die schönsten Elfchen
von Monika Laakes
von marie mehrfeld
von Soléa P.
Beitrag 106 - 140 von insgesamt 164 Texten in dieser Kategorie
von Angelika Wessbecher

Der
Schnee
leuchtet durchs Fenster.
Ich fühle mich allein.
Einsamkeit.

von Angelika Wessbecher

Hyazinthfarbene
Abenddämmerung vor
dem Krankenhausfenster. Die
Infusion tropft in die Vene.
Hoffnung.

von Angelika Wessbecher

Mittagszeit.
Der See
blinkt am Horizont.
Das Sirren einer Säge.
Mittagspause.

von Angelika Zädow

Los
lassen laufen
der Sonne entgegen
Arme ausgebreitet vor mir
Sehensfreiheit

von Angelika Wessbecher

Schneegestöber
vor rosafarbener
Wolkenwand. Ich bin
es wert, gerettet zu
sein.

von Robert K. Staege

Rauschen

Sanfte Wellen

Endlos blaue Weite

Bewegende Predigt ohne Worte

Innenstille

von Angelika Wessbecher

Andras
Schiff spielt
die Englischen Suiten
für mich. Nur für
mich!

von Angelika Wessbecher

Frauen
mit Glatzen,
Stoppelhaaren und Kurzhaarfrisuren.
Überlebende vom Krieg in ihren
Körpern.

von Angelika Wessbecher

Der
Frühling hat
den Winter überwunden.
So wie ich die
Krankheit.

von Angelika Wessbecher

Du
klaust wie
du atmest und
lachst darüber. Nicht erwischen
lassen.

von Angelika Wessbecher

Vier
Engel an
meiner Seite. Ich
erwarte getrost den Tag.
Engelsmacht.

von Angelika Wessbecher

Verloren
im Gestrüpp
von Paragrafen und
Bestimmungen. Ich schrei jetzt
SCH...

von Angelika Zädow

all
aller
allerbarm
allerbarmer
GOTT
schön sind
Deine Namen allerorten
gepriesen von den Völkern
ewig

von Angelika Wessbecher

Der
Schmerz hat
mich verlassen. Die
Krankheit gebannt. Für einen
Moment.

von Katharina Dotzki

wundervoll
die Liebe
Sie ist grenzenlos
ich fühle mich geborgen
Zweisamkeit

von Angelika Wessbecher

Livemusik
hallt von
den Schrebergärten herüber.
Der Planet sticht gewaltig.
Sommernachmittag.

von Angelika Wessbecher

Du
Dämon. Neige
dein Haupt und
friss mir aus der Hand.
Schattengeschöpf.

von Angelika Wessbecher

Eine
letzte Blüte
hängt am Spalier.
Du bist nicht da.
Novembermorgen.

von Angelika Wessbecher

Regen
sprüht an
die Fenster. Der
Vorhang bauscht sich. Ach,
Frühling!

von Angelika Wessbecher

Der
Duft der
Tulpe, der
Geschmack des Apfelkuchens,
die Regentropfen auf dem
Goldfischteich.

Essenz
des Lebens
in der Gegenwärtigkeit.
Das Jetzt ist kostbar,
unwiederbringlich.

von Angelika Zädow

Kahl
der Raum
nur der Gummibaum
trotzt grünes Seelenleben hinein
warten

von Angelika Wessbecher

Tag
für Tag
gehe ich in
meine Dichterfabrik. Versprochen ist
versprochen.

von Angelika Wessbecher

Eins,
zwei, drei
hüpfende Fontänen. Der
Buchsbaum hat sich erholt.
Fein.

von Angelika Wessbecher

Die
Nacht durchwachend
besiege ich die
Dämonen. Ganz wach - die
Nacht.

von Angelika Wessbecher

Lichtblitze
in der
Dämmerung. Sie fahren
nach Hause. Wirklich nach
Hause.

von Angelika Wessbecher

Schmerzen
überrollen mich.
Schwester rück die
Opiate raus. Sister Morphine.
Please.

von Wolfgang Luley

Körnern
wachsen Schnurrbärte
und spitze Ohren -
im Käfig des Papageis -
Mäuse

von Sascha El Farra

Ich hab ‘nen kleinen, süßen, durchtrainierten Po,
das macht nicht nur mich sondern auch die Frauenwelt sehr froh,
ich seh' gut aus und geb’ damit hier gerne an,
denn ich bin der Alpha, Beta, Gamma Supermann.

von Alfred Mertens

Der Weltuntergang steht jetzt´ vor der Türe
und bahnt sich den Weg ins Elend voraus.
Bis jetzt weiss er`s nicht, wo das noch hin führe,
selbst Weissagungen machen sich nichts mehr daraus.

Es sind nicht nur Kriege mit…

von Angelika Wessbecher

Sie
sitzen neben
dir. Du klagst.
Sie bleiben da. Hiobs
Freunde.

von Angelika Wessbecher

Du
sträubst die
Apostrophe deiner
Augenbrauen. Ich habe
dich verletzt. Komm zurück
Liebster.

von Annelie Kelch

Schnee
entflammt seine
kalte Mähne: verzaubert
Land, Chaos, die satten
Seelen.

von Angelika Wessbecher

Das
Blässhuhn wendet
seinen Hals, duckt sich
und verschwindet im Wasser.
Applaus

von Annelie Kelch

Wattenmeer -
Wir laufen
der Flut davon.
Über unseren Köpfen Lachmöwen:
lachen.

von Angelika Wessbecher

Dreieck
hinter der
Kontur der Laubbäume.
Tannenbaum, fremd und doch
vertraut.

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