Elfchen ✓ Elf Wörter-Gedichte, in festgelegter Folge

neue Elfchen
von Angelika Wessbecher
von Monika Laakes
von Soléa P.
die schönsten Elfchen
von Monika Laakes
von marie mehrfeld
von Soléa P.
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 203 Texten in dieser Kategorie
von Angelika Wessbecher

Schritte
schlurfen. Ein
Teewagen rollt. Weiße
Kittel wehen über den
Flur.

von Angelika Wessbecher

Verloren
im Gestrüpp
von Paragrafen und
Bestimmungen. Ich schrei jetzt
SCH...

von Angelika Wessbecher

Aprikosenfarbener
Himmel hinter
goldenem Blattwerk. Danke
recht schön dem lieben
Maler.

((Oder Malerin))

von Angelika Zädow

Los
lassen laufen
der Sonne entgegen
Arme ausgebreitet vor mir
Sehensfreiheit

von Britta Pelü

Ein
letztes Mal
schlürfen wir die
goldenen Strahlen der Abendsonne.
Sommer-Ende

von Angelika Wessbecher

Andras
Schiff spielt
die Englischen Suiten
für mich. Nur für
mich!

von Angelika Wessbecher

Regen
sprüht an
die Fenster. Der
Vorhang bauscht sich. Ach,
Frühling!

von Katharina Dotzki

wundervoll
die Liebe
Sie ist grenzenlos
ich fühle mich geborgen
Zweisamkeit

von Angelika Wessbecher

Der
Morgen graut
und mit ihm
die schwarze Dame: "Schreib
nicht!"

von Angelika Wessbecher

Tag
für Tag
gehe ich in
meine Dichterfabrik. Versprochen ist
versprochen.

von Angelika Wessbecher

Der
Schmerz hat
mich verlassen. Die
Krankheit gebannt. Für einen
Moment.

von Angelika Zädow

Kahl
der Raum
nur der Gummibaum
trotzt grünes Seelenleben hinein
warten

von Angelika Wessbecher

Livemusik
hallt von
den Schrebergärten herüber.
Der Planet sticht gewaltig.
Sommernachmittag.

von Angelika Wessbecher

Im
dunklen Kino
zu sitzen und
deinen behaarten Unterarm zu
spüren.

von Angelika Wessbecher

Die
Nacht durchwachend
besiege ich die
Dämonen. Ganz wach - die
Nacht.

von Scully van Funkel - Keller

Himmel

Transzendenter Ort

in stagnierender Energie

im substanzlosen Nichts lauern

Wirklichkeiten

von Angelika Wessbecher

Lichtblitze
in der
Dämmerung. Sie fahren
nach Hause. Wirklich nach
Hause.

von Angelika Wessbecher

Der
Duft der
Tulpe, der
Geschmack des Apfelkuchens,
die Regentropfen auf dem
Goldfischteich.

Essenz
des Lebens
in der Gegenwärtigkeit.
Das Jetzt ist kostbar,
unwiederbringlich.

von Angelika Wessbecher

Schmerzen
überrollen mich.
Schwester rück die
Opiate raus. Sister Morphine.
Please.

von Angelika Wessbecher

Eins,
zwei, drei
hüpfende Fontänen. Der
Buchsbaum hat sich erholt.
Fein.

von Wolfgang Luley

Körnern
wachsen Schnurrbärte
und spitze Ohren -
im Käfig des Papageis -
Mäuse

von Angelika Wessbecher

Du
klaust wie
du atmest und
lachst darüber. Nicht erwischen
lassen.

von Sascha El Farra

Ich hab ‘nen kleinen, süßen, durchtrainierten Po,
das macht nicht nur mich sondern auch die Frauenwelt sehr froh,
ich seh' gut aus und geb’ damit hier gerne an,
denn ich bin der Alpha, Beta, Gamma Supermann.

von Angelika Wessbecher

Vier
Engel an
meiner Seite. Ich
erwarte getrost den Tag.
Engelsmacht.

von Angelika Zädow

all
aller
allerbarm
allerbarmer
GOTT
schön sind
Deine Namen allerorten
gepriesen von den Völkern
ewig

von Angelika Wessbecher

Eine
letzte Blüte
hängt am Spalier.
Du bist nicht da.
Novembermorgen.

von Angelika Wessbecher

Du
Dämon. Neige
dein Haupt und
friss mir aus der Hand.
Schattengeschöpf.

von Sascha El Farra

Der Mann der aus der Zukunft kam.
Er ging rückwärts... Bloß warum?
Ihm war das vorwärts gehen
wahrscheinlich nur zu dumm!

von Annelie Kelch

Schnee
entflammt seine
kalte Mähne: verzaubert
Land, Chaos, die satten
Seelen.

von Angelika Wessbecher

Dreieck
hinter der
Kontur der Laubbäume.
Tannenbaum, fremd und doch
vertraut.

von Annelie Kelch

Wattenmeer -
Wir laufen
der Flut davon.
Über unseren Köpfen Lachmöwen:
lachen.

von Angelika Zädow

Langsam
tropft Zweifel
ins Leben hinein
ätzt sich Wege frei
plopp

von Scully van Funkel - Keller

Schmetterlingsessenz

Farbenfrohe Urbilder

warten auf Entbindungsprozesse,

wie Geister im Einmachglas aufs

Himmelsfliegen

von Somos Eleen

erholsam
kühler sommerwind
vergessen die nacht
im bleiernden hitze-stau
morgenfrische

von Angelika Wessbecher

Du
großer Mann
mit den wild zerzausten
Haaren warst meine Kinderliebe.
Cousin.

Seiten