Flüchtlinge ✓ Flüchtlingsgedichte, Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild von Flüchtlingskind für Kategorie Gedichte Flüchtlinge

In den Gedichten zum Thema Flüchtlinge geht es um Flüchtlinge, Flucht und/oder - ganz aktuell - die Flüchtlingskrise.

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Beitrag 36 - 60 von insgesamt 60 Texten in dieser Kategorie
von Sascha El Farra

Ein Flüchtling bin ich mein Leben lang,
ich lauf halt gern davon,
der Volksmund nennt mich Hasenfuß,
auf meinem Marathon.

von Ekkehard Walter

Sie machten sich auf aus Afrika und dem Orient
weil dort seit Jahren die eigene Heimat brennt
die pure Not trieb sie zur Flucht
das Heil man nun im Westen sucht

Sogar das große Mittelmeer in seinem Verlauf
hielt…

von Marcel Strömer

Der Wall, das Symbol der Festung Europas, Zäune, kilometerlang, sechs Meter hoch, gesichert mit Nato-Draht, mit Hilfe modernster Technologien wie Wärmebildgeräte, Drohnen, Scanner und Sateliten, arbeiten geschulte Beamte lösungsorientiert. Sie…

von Marcel Strömer

Kinder flüchten
zur Hungerstube, zur Trage,
ihre Last, die hohlen Koffer
durchs ungestillte Meer
Es kommen die bitteren Tage
der schwindenden Kräfte,
zur ewigen Bruders Klage
Ach, wenn der Krieg nicht…

von ulli nass

die alten Römer
nannten' s "Unser Meer"
zum großen Grab ist es mutiert
die Schuld tragen wir alle
sie wiegt so schwer
und wenige verstehen
was passiert

zu lange haben wir
einfach nicht hingesehn…

von Barbara Schleth

Hände deine und meine
Haben fürs Leben gelernt
Feldfurchen beackert
Suppe im Topf gerührt
Für Brot und Rosen gesorgt
Kindertränen getrocknet

Hände deine und meine
Im Rhythmus wild geklatscht
Das…

von Walter W Hölbling

fernseherbilder zeigen tausende
verfolgte und ausgebombte menschen
auf der flucht ins überleben

wir bedauern

die grenzen sind ab nun geschlossen
das boot ist voll
wir nehmen niemanden mehr auf
wir…

von Marcel Strömer

Was achtlos geworfen
auf Schutt und Asche
klagte nicht lange,
kletterte unverzagt
auf schulterlose Wand
Jetzt schlagen genau dort
Sämlinge, wild entschlossen
Wurzeln zu Blüten
verknoten Flucht…

von Annelie Kelch

Traurig die Kutter
kehren heim.
Ich schenke mein
Sternennetz einer
trostlosen
Dämmerung
Flut.

von Jan Halbig

F
__ T
L __ G
__ L __ T
Ü __ S __ O . . . mensch
__ I __ R
C __ S
__ N
H

von Jörg Krüger

Als er in der Dämmerung des Morgens die Sichel des beginnenden Mondes wieder sah, schmal und zäh wie ein scharfes Laubblatt der Seggen auf den struppigen Wiesen, da wusste er um das Ende der drei Nächte der Kalindi, welche ihn an den…

von René Oberholzer

Ich bin so cool
Hinter mir schneit es

Ist in weissen Buchstaben zu lesen
Auf einem T-Shirt in einem Schaufenster

Später im fast verwaisten Museum
Eine Ausstellung über das Lager Gurs

Menschen erlitten…

von Alfred Mertens

Die Weltdiplomatie

Die Welt-Dlplomatie lässt sich nicht einigen,
das Bombardement in Syrien nimmt seinen Lauf,
Und darum kann man uns auch nicht bescheinigen,
wann endlich der Wahnsinn des Krieges hört auf.

Wir…

von * noé *

Traumhaft illusioniert
in der Schwärze dieser Tage,
niemals wirklich eine Frage,
wie der Wahnsinn hier grassiert.

Stetes Hauen oder Stechen,
Zielobjekt seit je "die Kleinen",
stört jemand' ihr…

von Alf Glocker

Augen auf, seid ihr von Sinnen??
was wollt ihr mit der Natternbrut?
Merkt ihr nicht, daß sie nicht spinnen -
sie sind hellwach: Tunichtgut.
Und sie wollen euch bestrafen!
Bei euch ist alles eingeschlafen,
die…

von Willi Grigor

Ein Bub erblickt das Licht der Welt.
Es ist nicht gut um sie bestellt.
Es tobt der Krieg seit fast vier Lenzen,
zerstörte Menschen, Länder, Grenzen.
Der Junge wurde g'rad geboren,
im Januar. Hat er gefroren?

-
von Karsten Eckhoff

Seid verachtet, Unmenschen,
Die ihr den Tod von ertrinkenden Kindern in Kauf nehmt,
Damit eure Besitzstände gewahrt
Und/oder eure Vaterländer heimatlich rein bleiben!

Seid willkommen, Menschen,
Die ihr todesmutig…

von Marcel Strömer

Die aus dem Herzen
Geflüchteten sind es - ein
Volk ohne Heimat

von Peter H. Carlan

Das Leben ging fort aus Aleppo. Unter den Trümmern
Der Häuser begraben liegt
Dein Lächeln,
Suleika.

Zwischen den Mauerresten wohnt nun die Leere,
Hinter geborstenem Glas das
Schweigen der Welt.

Auch Du…

von Peter H. Carlan

Auf deinen Straßen, Europa,
ziehen sie dahin,
die Kinder Agenors,
dessen Tochter dir
deinen Namen lieh.

Auf deinen Straßen, Europa,
ziehen sie dahin,
in zerschlissenen Schuhen,
in schneidender…

von Alfred Mertens

Wenn Millionenfach die Menschen kommen,
zu uns, weil es doch hier so schön,
und nicht zu Fuß, sehr oft geschwommen,
dann kann man das auch kaum versteh`n.

Weil unser Land so freundlich ist,
hier wird man herzlichst…

von A. d. Tiefe

der stoffwechselprozess fernbus :
transportiertes nachtlager . ein
häuptling schnarcht . der keinen
stamm führt . es führt
das allgemeine : das ausgelagerte
lager .

strecken verknappen . bögen entspannen .…

von Marcel Strömer

Blick zurück, Deutschland,
erinnere Dich! Auch du
warst einmal Flüchtling!

von Jürgen Jost

They came from far across the seas,
and left behind their families,
crammed into hostels, gyms and tents,
protected by a safety fence.

While waiting for their next of kin,
the German course might soon begin.

von Peter H. Carlan

der widerschein des feuers
war die morgenröte

als die fassbomben fielen ...

... fingen die stunden
all deine tränen
in einer hohlen hand

... fasste die furcht
deinen gehaltenen atem
leise beim…

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