Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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Beitrag 36 - 70 von insgesamt 464 Texten in dieser Kategorie
von Franz Kafka

Die Tatsache, daß es nichts anderes gibt als eine geistige Welt, nimmt uns die Hoffnung und gibt uns die Gewißheit.

von Friedrich Nietzsche

Copien. — Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen; und den Meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Copien besser als die Originale.

von Franz Kafka

Noch spielen die Jagdhunde im Hof, aber das Wild entgeht ihnen nicht, so sehr es jetzt schon durch die Wälder jagt.

von Franz Kafka

An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, daß ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben.

von Franz Kafka

Die Hintergedanken, mit denen du das Böse in dir aufnimmst, sind nicht die deinen, sondern die des Bösen.

von Arthur Schopenhauer

Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es – daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.

von Franz Kafka

Das Wort „sein“ bedeutet im Deutschen beides: Dasein und Ihm-gehören.

von Franz Kafka

Es bedurfte der Vermittlung der Schlange: das Böse kann den Menschen verführen, aber nicht Mensch werden.

von Franz Kafka

Je mehr Pferde du anspannst, desto rascher gehts – nämlich nicht das Ausreißen des Blocks aus dem Fundament, was unmöglich ist, aber das Zerreißen der Riemen und damit die leere fröhliche Fahrt.

von Franz Kafka

Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der…

von Franz Kafka

Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern.

von Friedrich Nietzsche

Fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.

von Franz Kafka

Lächerlich hast du dich aufgeschirrt für diese Welt.

von Franz Kafka

Gingest du über eine Ebene, hättest den guten Willen zu gehn und machtest doch Rückschritte, dann wäre es eine verzweifelte Sache; da du aber einen steilen Abhang hinaufkletterst, so steil etwa, wie du selbst von unten gesehn bist, können die…

von Marie von Ebner-Eschenbach

Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.

von Simone Weil

Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet, ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt.

von Franz Kafka

Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.

von Franz Kafka

Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.

von Sigrid Hartmann

Wenn die Träumer dieser Welt aufhören zu träumen – was sind sie dann?
Realisten, die die kleinen und großen Wunder nicht mehr sehen?
Sind es nicht die Träumer dieser Welt, die aufgewacht sind und sehen, was wirklich zählt
in…

von D.R. Giller

Jedes Neujahr ist eine Wartungsschleife der Alten Wiederholung, in die Jahre gekommene, tobende, rasende uns prägende Weite, durchblätternde Seiten, gebrandmarkt
bei Zeit.

von Franz Kafka

Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar. Man schämt sich nicht mehr, sterben zu wollen; man bittet aus der alten Zelle, die man haßt, in eine neue gebracht…

von Franz Kafka

Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könnte den Himmel zerstören. Das ist zweifellos, beweist aber nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben: Unmöglichkeit von Krähen.

von Franz Kafka

Wenn es möglich gewesen wäre, den Turm von Babel zu erbauen, ohne ihn zu erklettern, es wäre erlaubt worden.

von Johann Wolfgang von Goethe

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

von Franz Kafka

Das Mißverhältnis der Welt scheint tröstlicherweise nur ein zahlenmäßiges zu sein.

von Franz Kafka

Viele Schatten der Abgeschiedenen beschäftigen sich nur damit, die Fluten des Totenflusses zu belecken, weil er von uns herkommt und noch den salzigen Geschmack unserer Meere hat. Vor Ekel sträubt sich dann der Fluß, nimmt eine rückläufige…

von Franz Kafka

Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat, verlangt es nicht mehr, daß man ihm glaube.

von Yvonne Zoll

Lies nicht, sondern schreibe
Deine Gedanken nieder
Bist Du beschäftigt, eile
Suche die Ruhe wieder
In schönen Vers sie kleide
Damit im Wort verweile
Des Seins verborgener Sinn.

von Franz Kafka

An diesem Ort war ich noch niemals: Anders geht der Atem, blendender als die Sonne strahlt neben ihr ein Stern.

von Franz Kafka

Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam, heute begreife ich nicht, wie ich glauben konnte, fragen zu können. Aber ich glaubte ja gar nicht, ich fragte nur.

von Franz Kafka

»Einer staunte darüber, wie leicht er den Weg der Ewigkeit ging; er raste ihn nämlich abwärts.«

von Franz Kafka

Nur unser Zeitbegriff läßt uns das Jüngste Gericht so nennen, eigentlich ist es ein Standrecht.

von Franz Kafka

Es gibt zwei menschliche Hauptsünden, aus welchen sich alle andern ableiten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Paradiese vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt es nur eine…

von Friedrich Nietzsche

Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

von Franz Kafka

Das Negative zu tun, ist uns noch auferlegt; das Positive ist uns schon gegeben.

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Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Nicht selten begegnet man Copien bedeutender Menschen
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich.
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
Bild zum Zitat von Arthur Schopenhauer
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.
Bild zum Friedrich Nietzsche Aphorismus
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine