Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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von Franz Kafka

Mit stärkstem Licht kann man die Welt auflösen. Vor schwachen Augen wird sie fest, vor noch schwächeren bekommt sie Fäuste, vor noch schwächeren wird sie schamhaft und zerschmettert den, der sie anzuschauen wagt.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Es kommt immer einmal der Tag,
da rechnet der Mensch mit sich
selber ab. Viele versuchen ihr
Ergebnis zu frisieren. So behält
das Herz seine Risse, die Seele
ihre Schatten, weil es nur den
Anschein der Glut…

von Rainer Maria Rilke

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.

von Franz Kafka

Es wäre denkbar, daß Alexander der Große trotz der kriegerischen Erfolge seiner Jugend, trotz des ausgezeichneten Heeres, das er ausgebildet hatte, trotz der auf Veränderung der Welt gerichteten Kräfte, die er in sich fühlte, am Hellespont stehen…

von Yvonne Zoll

Gedichte sind nicht dazu da, verstanden zu werden, sondern um in und mit ihnen, durch sie zu leben, zu lieben, zu lachen, zu weinen - zu fühlen in Wirklichkeit.

von Franz Kafka

Lächerlich hast du dich aufgeschirrt für diese Welt.

von Franz Kafka

Die Tatsache, daß es nichts anderes gibt als eine geistige Welt, nimmt uns die Hoffnung und gibt uns die Gewißheit.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Nacht bricht ihr Schweigen,
wenn der Tag vor ihrer Türe steht,
geblendet zeigt sich Trunken schlafende
Wahrheit mit ganzem Gesicht,
ihr Glanz hat Schatten bekommen.

von Franz Kafka

Noch spielen die Jagdhunde im Hof, aber das Wild entgeht ihnen nicht, so sehr es jetzt schon durch die Wälder jagt.

von Franz Kafka

An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, daß ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben.

von Franz Kafka

Gingest du über eine Ebene, hättest den guten Willen zu gehn und machtest doch Rückschritte, dann wäre es eine verzweifelte Sache; da du aber einen steilen Abhang hinaufkletterst, so steil etwa, wie du selbst von unten gesehn bist, können die…

von Marie von Ebner-Eschenbach

Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.

von George Sand

Glück liegt nur in dem Bewusstsein, das wir von ihm haben,
und keineswegs darin, wie die Zukunft ihr Versprechen hält.

von marie mehrfeld

Nichts ahnend schläfst Du
hinter geschlossenen Läden,
während Osterglocken in Deinen
Beeten nachts ein Freudenfest feiern
und sich am eigenen Duften berauschen.

von Franz Kafka

Die Hintergedanken, mit denen du das Böse in dir aufnimmst, sind nicht die deinen, sondern die des Bösen.

von Arthur Schopenhauer

Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.

von Franz Kafka

Das Wort „sein“ bedeutet im Deutschen beides: Dasein und Ihm-gehören.

von Franz Kafka

Es bedurfte der Vermittlung der Schlange: das Böse kann den Menschen verführen, aber nicht Mensch werden.

von Arthur Schopenhauer

Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es – daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.

von Franz Kafka

Je mehr Pferde du anspannst, desto rascher gehts – nämlich nicht das Ausreißen des Blocks aus dem Fundament, was unmöglich ist, aber das Zerreißen der Riemen und damit die leere fröhliche Fahrt.

von Johann Wolfgang von Goethe

Ach! Ich bin des Treibens müde! Was soll all der Schmerz und Lust? Süßer Friede! Komm, ach komm in meine Brust!

von Franz Kafka

Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der…

von Franz Kafka

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.

von Franz Kafka

So fest wie die Hand den Stein hält. Sie hält ihn aber fest, nur um ihn desto weiter zu verwerfen. Aber auch in jene Weite führt der Weg.

von Willi Grigor

Der Alten Kreis sich ständig lichtet,
doch Nachschub man im Umkreis sichtet.

von Franz Kafka

Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam, heute begreife ich nicht, wie ich glauben konnte, fragen zu können. Aber ich glaubte ja gar nicht, ich fragte nur.

von Franz Kafka

Wie ein Weg im Herbst: Kaum ist er rein gekehrt, bedeckt er sich wieder mit den trockenen Blättern.

von Yvonne Zoll

Sammele Erinnerung
und reihe perlengleich auf
deine Kette sie, es bleibt
ein Wimpernschlag die
Wirklichkeit lebendiger
Gewesenes im Augenblick
des sanften Abendlichts.

von D.R. Giller

Wenn alle Blätter von den vielen Bäumen gefallen sind, kann man sie ineinander kehren um der Fantasie wegen, neue Zitate kreieren, um prachtvolle Sorten, etlicher Bäume als ein Manifest zeitnah geerdet schmücken, die Welt festhalten und am Zuge…

von Franz Kafka

Es gibt kein Haben, nur ein Sein, nur ein nach letztem Atem, nach Ersticken verlangendes Sein.

von George Sand

Du willst das Glück in der Liebe sehen.
Da ist es nicht.
Das Glück ist in der Ruhe, in der Freundschaft;
die Liebe, das ist ein Sturm, ein Kampf.

von Friedrich Nietzsche

Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

von D.R. Giller

Jedes Neujahr ist eine Wartungsschleife der Alten Wiederholung, in die Jahre gekommene, tobende, rasende uns prägende Weite, durchblätternde Seiten, gebrandmarkt
bei Zeit.

von Franz Kafka

»Einer staunte darüber, wie leicht er den Weg der Ewigkeit ging; er raste ihn nämlich abwärts.«

von Franz Kafka

Das Mißverhältnis der Welt scheint tröstlicherweise nur ein zahlenmäßiges zu sein.

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Bild zum Arthur Schopenhauer Aphorismus
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg
Bild zeigt Zitat von Kafka und Franz Kafka
Bild zum Zitat Ihr führt Krieg - Friedrich Nietzsche mit Quelle
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Das Negative zu tun, ist uns noch auferlegt
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Das Halbwissen ist siegreicher, als das Ganzwissen: es kennt die Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender.
Buld zum Aphorismus Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat
Bild von Friedrich Nietzsche und Zitat - Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.
Bild zeigt Aphorismus und Franz Kafka: Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.