Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

empfohlene Aphorismen
von Johann Wolfgang von Goethe
von Johann Wolfgang von Goethe
neue Aphorismen
von Alf Glocker
von Alf Glocker
die schönsten Aphorismen
von Arthur Schopenhauer
von Marie von Ebner-Eschenbach
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 694 Texten in dieser Kategorie
von Franz Kafka

Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend. Darum sind die revolutionären geistigen Bewegungen, welche alles Frühere für nichtig erklären im Recht, denn es ist noch nichts geschehn.

von Katharina Dotzki

Die Digitalisierung wird nach wie vor
Chancen und Risiken mit sich tragen,
diese wir kritisch hinterfragen sollten.

von Franz Kafka

Verstecke sind unzählige, Rettung nur eine, aber Möglichkeiten der Rettung wieder so viele wie Verstecke.

von * noé *

Zu der Frage: „Was wohl ist ein Feminist?“,
kommt die Gegenfrage, was das denn ist ...?

Erst, wenn die Frage an sich entfallen kann,
gilt Gleichberechtigung, bei Frau wie bei Mann.

von Franz Kafka

Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden, und weiß nicht, daß das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.

von Willi Grigor

Ein Grapscher ist kein freier Mann,
ihn zwingt ein Zwang - und macht es dann,
wird so am Ende, irgendwann,
ein Mensch, den niemand mögen kann.

von Yvonne Zoll

Sammele Erinnerung
und reihe perlengleich auf
deine Kette sie, es bleibt
ein Wimpernschlag die
Wirklichkeit lebendiger
Gewesenes im Augenblick
des sanften Abendlichts.

von Franz Kafka

Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?

von Katharina Dotzki

Die Liebe, das Glück und die Hoffnung sind Faktoren die glänzen, wenn man sie gefunden hat.
Man sollte nur an sie glauben und daran festhalten!

von Michael Dahm

Aus Trümmern kann man Häuser bauen,
dasselbe gilt fürs Leben ...

von Johann Wolfgang von Goethe

Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

von * noé *

Die Hoffnung stirbt ZULETZT?
Naja, solange
die Hoffnung nicht zuletzt STIRBT …

von Willi Grigor

Das Leben sich doch gar nicht schert,
was mit dem Einzelnen geschieht.
Es hat im Grunde nur das Ziel,
dass es selber überlebt.

von D.R. Giller

Bestimmt ist nichts, wo doch alles etwas wird, stimmt uns nur fortlaufend anbei, verstärkt sowie bescheiden und verbleibt gegenwärtig- Vergangen in einer zukünftigen Zeitlosigkeit etlicher Besonderheiten herbei!

von D.R. Giller

Es ist eine Illusion, während draußen die Gesellschaft genug Schmutz, Dreck und Leid hinterlässt und wir unsere Sicht im eigenen Heim durch sauber geputzte Wohnzimmerfenster trüben..Der Regen wäscht als einziger, Schritt für Schritt und Tropfen…

von Michael Dahm

Die Macht der Liebe ist allgegenwärtig, jedoch lässt sie es nicht jeden spüren.
Der, den sie es spüren lässt, bemerkt ihre Launen und ihre Macht in der Fluktuation.
Wer ist nun besser dran, der geradlinig Nichtbesessene … oder der…

von Michael Dahm

Der Kreis des Lebens wird erst durch die Liebe geschlossen ...

von Wolfgang Endler

auch der Zahn der Zeit
bekommt eines Tages
Karies

von Ben Bayer

Die größte Angst des besonnenen Menschen, ist die Angst, Kontrollverlust könne ein Innerstes preisgeben, das ihm selbst nicht gefiele. Die Kontrolle über sich selbst zu wahren ist eines seiner höchsten Güter.

von Franz Kafka

»Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.«

von Yvonne Zoll

Nicht Stunden
Manchmal
Reichen
Sekunden
Um Glück
Zu empfinden!

von Thomas Brod

Ein Gedicht kann auch ein Statement sein.
Ein Künstler ist, wer dies kann und schafft.
Doch nicht jedes Statement ist ein Gedicht.

von Franz Kafka

»Zwei Möglichkeiten: sich unendlich klein machen oder es sein. Das zweite ist Vollendung, also Untätigkeit, das erste Beginn, also Tat.«

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Schönheit ist eine Frage der
Distanz zwischen Subjekt und Objekt.
Stehst du zu weit, dann verschwimmt sie,
stehst du zu nah, dann erkennst du
ihre Schattenseiten.

Schönheit ist also eine Frage des
richtigen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Sterben sieht
sich das Leben
als Leben erfüllt.
Der Tod sorgt
für Vergänglichkeit.
Der Ruhm krönt mit
lebendiger Erinnerung.
Das "Sein"
es war
dann gewesen.

von Thomas Brod

Gedanken muss man manchmal verwerfen,
Menschen ziehen lassen, um sie wiederzufinden,
doch an Träumen darf man stets festhalten.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Werfe keine Steine auf
das Leben, dass dir nicht
wohlgesonnen ist.
Sonst erniedrigst du
dich selber nur und
wirst zum Schuldigen,
der seine Schuld im
Leben zu verstecken sucht.

von Willi Grigor

Das Leben entstand
mit dem Rücken zur Wand,
die lange hielt stand.
Jetzt bröckelt sie.

von Friedrich Nietzsche

Eine Begierde nach Liebe ist in mir,
die redet selber die Sprache der Liebe.

von Alf Glocker

Ein erkanntes Problem, bei dem die Lösung verboten ist, ist das Schlimmste, was es auf der Welt geben kann!

von Franz Kafka

Was ist fröhlicher als der Glaube an einen Hausgott!

von Franz Kafka

Sein Ermatten ist das des Gladiators nach dem Kampf, seine Arbeit war das Weißtünchen eines Winkels in einer Beamtenstube.

von Yvonne Zoll

Gedanken fliegen
ach so schnell dahin.

Stift eilt hinterher
sie fassen, kriegen,
die Stürme bannen.

Er muss fangen,
fest sie halten:
Aufgeschrieben.

von Alf Glocker

Vor dem Spiel sollte stets nach dem Ernst sein!

Seiten

Neue Bilder

Bild zeigt Franz Kafka und Aphorismus - Wenn es möglich gewesen wäre, den Turm von Babel zu erbauen, ohne ihn zu erklettern, es wäre erlaubt worden.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Sein Ermatten ist das des Gladiators nach dem Kampf
Bild zeigt Franz Kafka und Zitat Die Tatsache, daß es nichts anderes gibt als eine geistige Welt, nimmt uns die Hoffnung und gibt uns die Gewißheit.
Bild zeigt Franz Kafka und Aphorismus - Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Es gibt kein Haben, nur ein Sein
Bild zeigt Arthur Schopenhauer Zitat Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Früher begriff ich nicht, warum ich auf meine Frage keine Antwort bekam
Bild mit Franz Kafka und Zitat Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.