Elfchen ✓ Elf Wörter-Gedichte, in festgelegter Folge

neue Elfchen
von Angelika Wessbecher
von Angelika Wessbecher
von Soléa P.
die schönsten Elfchen
von Monika Laakes
von marie mehrfeld
von Soléa P.
Beitrag 71 - 105 von insgesamt 137 Texten in dieser Kategorie
von Angelika Zädow

Leer
das Büro
kein Bild mehr
an den weißen Wänden
Wechsel

von marie mehrfeld

Komm. Sing mir
deine stillen Weisen.
Die mich wärmend
sanft umhüllen.

Du. Sag mir
was mich heilt.
Deine Worte können
wispernd streicheln.

Halte. Meine Hand
fest in deiner.
Viele rote…

von Angelika Wessbecher

Andras
Schiff spielt
die Englischen Suiten
für mich. Nur für
mich!

von Angelika Zädow

Schweinehund
spielt Ball
du gehst los
mutig in die Welt
Leben

von Angelika Wessbecher

Schneegestöber
vor rosafarbener
Wolkenwand. Ich bin
es wert, gerettet zu
sein.

von Robert K. Staege

Rauschen

Sanfte Wellen

Endlos blaue Weite

Bewegende Predigt ohne Worte

Innenstille

von Angelika Wessbecher

Frauen
mit Glatzen,
Stoppelhaaren und Kurzhaarfrisuren.
Überlebende vom Krieg in ihren
Körpern.

von Angelika Wessbecher

Der
Frühling hat
den Winter überwunden.
So wie ich die
Krankheit.

von Angelika Wessbecher

Schritte
schlurfen. Ein
Teewagen rollt. Weiße
Kittel wehen über den
Flur.

von Wolfgang Luley

bäume
leuchten grün –
fühle mich vogelleicht –
in meinem kopf erwachen
meisen

von Somos Eleen

Morgengraun.
In Kühle
erwacht der Tag.
Pause für den Sommer.
Stundenweise.

von Brigitte-Hanna-Dorit Lebelt

M o r g e n
schon ausgeschlafen?
Bett noch warm
komm kuscheln zu zweit,
L u s t

von Angelika Wessbecher

Du
kamst, warst
einfach da, ohne
Vorbehalt, ohne Bedingungen, Großer
Mann.

von Angelika Zädow

Wind
weht Blüten
wie Himmelsboten landeinwärts
zaubert Lächeln ins Gesicht
Glück

von Angelika Wessbecher

Ich
pokere mit
dem Schmerz, tanze
Tango mit der Übelkeit.
Krankheitsalltag.

von Sascha El Farra

Pupillchen sieh’ das Wetter grau,
die Wolken ziehn vorüber.
Der Regen der ist auch nicht schlau
und fällt auf uns hernieder.
So steh’ ich da und werd’ klatschnass
und fange an zu reimen.
Und bete für den…

von Angelika Zädow

Bar
ein Cocktail
gerührt und geschüttelt
aus Freudentränen Friedensgrüßen Freiheitsträumen
wunderBar

von Angelika Wessbecher

Krähenkonferenz
vor meinem
Fenster. Was habt
ihr zu besprechen über
mich?

von Angelika Zädow

Los
lassen laufen
der Sonne entgegen
Arme ausgebreitet vor mir
Sehensfreiheit

von Angelika Wessbecher

Hyazinthfarbene
Abenddämmerung vor
dem Krankenhausfenster. Die
Infusion tropft in die Vene.
Hoffnung.

von Angelika Wessbecher

Mittagszeit.
Der See
blinkt am Horizont.
Das Sirren einer Säge.
Mittagspause.

von Angelika Wessbecher

Der
Schnee
leuchtet durchs Fenster.
Ich fühle mich allein.
Einsamkeit.

von Angelika Wessbecher

Schmerzen
überrollen mich.
Schwester rück die
Opiate raus. Sister Morphine.
Please.

von Wolfgang Luley

Körnern
wachsen Schnurrbärte
und spitze Ohren -
im Käfig des Papageis -
Mäuse

von Somos Eleen

erholsam
kühler sommerwind
vergessen die nacht
im bleiernden hitze-stau
morgenfrische

von Sascha El Farra

Ich hab ‘nen kleinen, süßen, durchtrainierten Po,
das macht nicht nur mich sondern auch die Frauenwelt sehr froh,
ich seh' gut aus und geb’ damit hier gerne an,
denn ich bin der Alpha, Beta, Gamma Supermann.

von Somos Eleen

Trugschluss,
du Überraschung.
Aus dem Erwarteten
geschieht etwas völlig Neues.
Perspektivwechsel.

von Angelika Wessbecher

Du
klaust wie
du atmest und
lachst darüber. Nicht erwischen
lassen.

von Angelika Wessbecher

Vier
Engel an
meiner Seite. Ich
erwarte getrost den Tag.
Engelsmacht.

von Angelika Wessbecher

Verloren
im Gestrüpp
von Paragrafen und
Bestimmungen. Ich schrei jetzt
SCH...

von Angelika Zädow

all
aller
allerbarm
allerbarmer
GOTT
schön sind
Deine Namen allerorten
gepriesen von den Völkern
ewig

von Angelika Wessbecher

Sie
sitzen neben
dir. Du klagst.
Sie bleiben da. Hiobs
Freunde.

von Katharina Dotzki

wundervoll
die Liebe
Sie ist grenzenlos
ich fühle mich geborgen
Zweisamkeit

von Angelika Wessbecher

Der
Duft der
Tulpe, der
Geschmack des Apfelkuchens,
die Regentropfen auf dem
Goldfischteich.

Essenz
des Lebens
in der Gegenwärtigkeit.
Das Jetzt ist kostbar,
unwiederbringlich.

von Angelika Wessbecher

Du
Dämon. Neige
dein Haupt und
friss mir aus der Hand.
Schattengeschöpf.

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