Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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von Axel C. Englert
Beitrag 1996 - 2030 von insgesamt 2338 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Hab grad mit Krause renoviert!
(Die hat mehr aufs TV gestiert …)
Brandneue Tapeten angebracht –
Die sind todchic! (Hab ich gedacht …)

Die Muster sind (VERSchieden bunt)
Alles „Ws“ – Krauses Befund:
„Siebzicher…

von Alfred Mertens

Die Bezeichnung macht mich heute noch irre
damit ich mich aber nicht restlos verwirre,
würde ich wirklich es gerne erfahren.
wie man das Wort nennt im Druckverfahren?

Im Klartext hieße das Bundesrepublik Deutschland…

von Axel C. Englert

Eine Umkleide – Kabine
Sprach (mit trüber Miene):
LAUFEND kriege ich Besuch!
Fremde Leute! Fast ein Fluch…

Die bringen zwar Geschenke mit –
(Klamotten, Schuhe – sind DER Hit…)
Doch solch Geschenk hat keinen…

von Volker C. Jacoby

Herr Sisphos war ungeraten
durch manche nicht sehr schöne Taten,
worauf der Vater Zeus beschloss,
zu strafen den Herrn Sisyphos.

Im Tartarus, im Reich der Toten,
ward streng ihm Folgendes geboten:
eine hohe…

von Volker C. Jacoby

Mick, der Aboriginee,
hatte einen Bumerang,
den geschickt er warf, und wie,
dass er ihn zurück erlang‘.

Weil‘s im Outback konnt‘ gelingen,
rang er bum im Inback auch;
bummer konnte keiner ringen
wie bei…

von Mathies Klausewitz

Dem Pack hat jetzt die Wut gepackt
der Siegmar hat beim Pack verkackt,
der feine Herr sollte sich schämen
und zukünftig besser benehmen.

von Axel C. Englert

Dass Monster unter Betten hocken,
(Und nicht nur kleine Kinder schocken)
Scheint mehr, als bloß ein Ammenmärchen:
Das gibt’s sehr wohl! Seit vielen Jährchen …

Jüngst hab mein Monster ich getroffen –
(Ich war…

von Axel C. Englert

Eine Fahnenstange fragte sich:
WAS für ein Ende nehme ich?
Was wohl von meinem Leben bleibt –
Wenn gar man mir Gedichte schreibt?

In aller Munde bin ich schon!
Doch ernte ich bloß Spott und Hohn…
Auch weiß ich…

von Axel C. Englert

Eine Glocke gern wollt’ klingen!
(Leider tat’s ihr nie gelingen…)
Was ist los? Du lieber Himmel!
Wieso schaff’ ich kein Gebimmel?

Wut hatte gut sich aufgestaut –
Aufgetaut! So ein Käse! (Rief sie laut…)
Käse?…

von Volker C. Jacoby

Beim Sitzen hemmen in Kaschemmen
Scheißschemel hemmungsloses Schlemmen.
Schluckt schlürfend man - am Tresen klebend -
sind sie zu niedrig, unerhebend.

Im Schummerlichte, schemenhaft,
schmeckt scheußlich…

von Axel C. Englert

Eine Jogginghose war geknickt!
(Auch war am Hintern sie geflickt…)
Einen „Brohlethen“ schimpft man MICH?
ICH UNGEBILDET?! Lächerlich!

„Ortinär“ sollte ICH sein?
Balohnseide ist FEIN!
Ewenduell bin ich leschär…

von Axel C. Englert

Eine Wildbahn war nicht frei –
Schuld war die Heiraterei…
(Eine WILDbahn, die vergrämt gezähmt?
Scheint gelähmt, weil sie sich schämt…)

So, wie ich die Dinge sehe –
Führ ich eine WILDE Ehe?
Ob - wohl (k)ein…

von Alfred Mertens

Niemand fühlt sich wirklich wohl,
wenn sein Gegenüber schlau,
wer liebt gern ein Kopf der hohl
lass ihn glauben und vertrau,

Was du sagst mit groben Wörtern,,
um hier kein Verdacht zu schöpfen,
Vorsicht, lass…

von W. Löffler

Ein feiner Herr aus Hessen,
hat heute 'was vergessen,
nachdem er bei 'ner Dame war
da wurde ihm ganz plötzlich klar,
du hast ja heute Hochzeitstag
die "Liebste" mir verzeihen mag.
ich kauf' noch schnell 'nen…

von Uwe Röder

Ich
bau mir
eine Frau
aus Schnee.

Denn Schnee ist
weiblich weich
und wird
nicht laut.

Auch redet der
nicht allzu viel,
sagt auch nicht
"Nee, nee, nee!"

Und eine

von Volker C. Jacoby

oder: Des Dichters Weißblatt-Dilemma

Den Bogen des Blattes der Feder / des Füllers zum Schreiben geöffnet,
gedanklich auf's Äußerste dem / zugewandt, was er möchte vollbringen,
nicht könnend verstehen, warum / die Umwelt sich…

von Volker C. Jacoby

Wie er leibte, wie er lebte
über dem Gedruckten schwebte,
dies beurteilte mit Biss,
jenes pries oder zerriss.

Ob in Zeitungen, Gazetten,
literarischen Quartetten,
mal mit Worten, hart und weich,
machte…

von Robert K. Staege

Die Leiche an der Kampenwand
hatte ein Schmalzbrot in der Hand,
mit Petersil und Salz gewürzt.
Damit ist der Mann abgestürzt.

Er wurde in den Tod gerissen,
und hatte nicht mal abgebissen.
Als man den Toten…

von Volker C. Jacoby

oder: Wotans Nachtklops

Wotan wütet in Walhalla
wüst im Vollrausch, fidiralla!
Mit viel Met und Schnapsgetümen
muss er sich des Stracksuffs rühmen.

Furchtbar angefüllt und schicker
schleicht er aufwärts zu…

von Volker C. Jacoby

Goldgelb der
Dotter
Ei-
nes
Eis.

Ei,
ob
wohl
das das
Eiweiß weiß?

vcj

von Alfred Mertens

Staatsbürgerschaft doppelt, wie ist das bequem,
und außerdem auch noch recht angenehm.
Wenn mir das eine, oder andere nicht passt,
bin ich als Asylant auch nicht mehr geschasst!

Ich suche mir aus, was nicht für mich gut,…

von Jenno Casali

Die Brille dient erstens zum Sehen
Und zweitens zum Verlorengehen.
Nur irgendwo kurz liegen bleiben
Genügt zu diesem Zeitvertreiben.
Man sucht, man sucht
Und flucht und flucht,
Das Brillensuchen setzt dich matt…

von Axel C. Englert

Ein Katapult konnte kaum lesen!
(Es ist kein Schreib – Pult je gewesen…)
Ergo es rollte in den Zoo:
Ein Steinwurf nur! (War echte Show…)

Bei den KATTAS bin ich richtig!
(Das zweite „T“? Ist nicht so wichtig…)

von Volker C. Jacoby

Die Schildkröten im Reimwerk hier
gehör’n zur Feinschmeck-Gilde:
die eine beißt in einen Kür-
bis rein wie eine Wilde.

Die andern tun's ihr nach direkt,
schnell kleiner wird der Kürbis;
ist saftig so ein…

von Alf Glocker

Ich seh‘ dich an, mein Herz ist federleicht,
und diese Feder fliegt zu dir!
Sie streichelt dich, sobald sie dich erreicht!
Du dankst mir nicht einmal dafür?

Du klimperst mir mit Augen zu,
die sinnlich in die Seele…

von Axel C. Englert

Die Krause kritzelt Blödsinn nur!
(Der fehlt nicht nur das Abitur …)
Sie dünkt sich dennoch ein Genie:
„Bin ick ooch! Jawoll! Un wie!“

Die Themen „Bier“ – oder „Fußball“:
DIE wären garantiert ihr Fall …
Doch…

von Volker C. Jacoby

Schenk ich dir mal einen Pfirsich
von zwei’n, so denk‘ immer pfir dich:
„Er gibt einen Pfirsich pfir mich,
behält‘ Nummer zwei, klar, pfir sich!“

Oft denk ich: „So an und pfir sich -
und ich denk das klammheimlich…

von Volker C. Jacoby

Ein Gnu traf einst ein anderes.
Gnufrau mit dem Gnumanne,
vor Liebe wohl verirrten sich
die Gnüs in der Savanne.

Wenn sich zwei Gnüs verirren so,
tun sie’s in vollen Zügen,
drum nennt der Gnüs Verirrung auch…

von Volker C. Jacoby

.
Von einem Dach ein Ziegel
verlor den Halt vom Riegel
und stürzte unabänderlich
hinunter zum Geländer sich.

Wo dem Postboten er unsanft
ein Loch in die Gedanken stampft
von ungewohnter Tiefe.
Nun…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein offenes Wörtchen vor dem Auftritt
(Das jeweils erste Gedicht bei meinen Rezitationsprogrammen)

Zu eurem Wohlbehagen
gilt's, euch was vorzutragen!
Die passende Lektüre
ich in praesentiam führe!

Das…

von Axel C. Englert

Auch Osterhasen kriegen Grippen –
Wodurch sie aus den Latschen kippen!
(Okay, die tragen Schuhwerk selten –
In DEM Fall auch die Pfoten gelten …)

Unser Osterhase, jedenfalls,
Lag (mit dickem Schal am Hals)

von Volker C. Jacoby

Ein Knab‘ als Kind ins Leben eilt‘.
Die Eltern haben rasch ge-teilt
den Fakt im sozialen Netze,
dass die Geburt ein jeder schätze.

Der Knabe wuchs heran hinfort
und Facebook war der rechte Ort,
sich seinem…

von Axel C. Englert

Ein G war GRAD extrem verwöhnt –
Es hat den GANZEN Tag G - tönt:
ICH habe EIGNEN Bücherschrank!
(So sorgte GRELL es GERN für Zank…)

Die andern Buchstaben (empört)
Fühlten dadurch sich G – stört -
Jedoch…

von Volker C. Jacoby

Weilend auf der Liegestatt
seh hinaus zum Himmel glatt
fast ich wie ein Astronaut,
welcher in den Weltraum schaut.

Schau zur Einschlafprozedur
Jupiter nach, Mars, Merkur;
Sandmann findet ohne Murrn
mich…

von Volker C. Jacoby

WACHOLDERDROSSELN

Aus den Beerlein lässt sich freilich
gut und gern ein Schnäpslein bosseln;
Brüder, trinkt dies nicht zu eilig,
feindosiert sei es euch heilig,
wird’s zu viel: Wachholder drosseln!

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