Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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Beitrag 1996 - 2030 von insgesamt 2568 Texten in dieser Kategorie
von Volker C. Jacoby

Es kommt der Mensch, der Schöpfung Kron‘,
ursprünglich aus dem Meer,
nutzt dank der Evolution
nun Füß‘ zum Landverkehr.

Der Mensch, er stammt vom Fische ab,
hat teilweis‘ heut‘ noch Schuppen:
ich seh‘ sie…

von Alfred Mertens

So war sie, unsere Old Miss Marple,
sie riss so manches Leder vom Stapel.
Denn auch an jedem fernen Ort
kannte man Margaret Rutherford.

Ihre Karierre begann zwar reichlich spät,
Miss Marple lernte, wie es geht,…

von Axel C. Englert

Eine Vase (sie hieß „Ming“)
War recht luxuriöses Ding!
Gar Millionen ich einbring!
(In China wär ich quasi King…)

Doch: Blumen? Krieg ich leider nie!
Bin viel ZU kostbar! Idiotie…
Ein bunter, kleiner…

von Volker C. Jacoby

Libellchen traf am Uferrand
die Schildkröte vom Weiher;
dies Panzerwesen nett sie fand -
tolle Begegnungsfeier!

„Ich bin erst kürzlich ausgeschlüpft
nicht in der Puppe mehr,
Natur den Vorhang hat gelüpft!…

von Volker C. Jacoby

Zum Papst sprach Luther: „Ich bedaur‘ es,
mit Thesen gilt’s zur Kirch‘ zu ziehn.
Nichts Süßes gibt’s: ich geb euch Saures!
Hallo an Rom, s’ist Halloween!“

vcj

von Volker C. Jacoby

.
Kennst mich, lieber Freund, schon lange:
seit du auf der Erde bist!
Bin ich fort nachts, wird‘s dir bange,
weil du mich sodann vermisst.

Meist nutzt du mich als Solares,
du ergötzt dich an mir sehr,

von Volker C. Jacoby

oder: Eine gemütliche Ode

Schnecke,

Auggehörnt,
Wohlbehaust,
Futterheischend Gras durchzwitternd,

Schleimbedeckt, ...
Breitbefußt, ... ...
wellenkreuchend Fraß erwitternd... ... ...

von Axel C. Englert

Eine Spülmaschine flippte aus!
Sie hielt sich für den Star im Haus:
Du lahmer Herd! Blöd-öder Mixer!
Ich bin schöner! Besser! Fixer!

So schäumte sie direkt, vor Wut –
(Dem Besteck tat das kaum gut …)
Ich werde…

von Alfred Mertens

Ich koche Kaffee, kaufe Kuchen,
ein tolles Weib will mich besuchen.
und jeder weiß, was das bedeutet,
aha - da hat sie schon geläutet.

Doch als ich aufmach - sonngebräunt,
da steht vor mir ein alter Freund.

von Willi Grigor

Ein ganz normaler Pensionär
zeigt sich hier als Pessimist.
Er meint, das Leben ist so schwer,
auch wenn es manchmal freundlich ist.
***
Der Anfang des Morgens ist meistens um acht,
die Nacht gut mit Schlafen…

von Alfred Mertens

Die Lunte riecht immer unangezündet
der Ekel ist uns noch lang nicht vergangen,
doch höre ich noch, was sie früher sangen
hab großes Bedenken, wo dieses mündet.?

Ich hatte gedacht, damit zu erinnern
wir hätten…

von Axel C. Englert

Ein Hab und Gut fand Kapital
Gar nicht gut! Fatal BRUTAL!
EIGENTUM verpflichtet? MIST!
Das Hab und Gut war Kommunist…

Gut – Haben – dick auf der Bank?
So was – ist doch TOTAL KRANK!
Das Hab und Gut drum…

von Alfred Mertens

Ein HAAR ist schon etwas Besonderes,
und viele auf der Brust erst recht,
Nur auf dem Kopfe, wenn sie fehlen,
dann fehlt echt was, und das ist blank
Und sehen das die lieben Frauen,
dann werden sie vom Anblick krank.…

von Alfred Mertens

Ein Sternenkind sah ich im Norden ,
nachdem es dunkel war geworden ,
am Firmament, da kam ein Schweif
von dem Komet, man sah ihn live ,

Der winkte froh der Sternenpuppe ,
ihr war es offensichtlich schnuppe ,

von Axel C. Englert

Ein chaotischer Komet
Kam chronisch zu spät:
Meist lag er im Koma –
Platt wie (s)eine Oma …

Was ich gar nicht voll begreif:
WO steckt dieser doofe SCHWEIF?!
Bis ich korrekt bin angezogen –
Sind längst…

von Volker C. Jacoby

oder: Wie der Sturm entstand

Stur blies ein Starkwind -
wie plemplem! –
ein Alphabet fort.
Bis auf’s M.

Trotz Starkwinds
Anstrengung
beim Wehen:
Das M blieb stehen.

Auch bei seiner

von Axel C. Englert

Ein Balken gut 2 Zentner wog –
Weshalb der Balken schwerlich flog…
(Da Wasser keine Balken hat –
Fand einzig er am Festland statt!)

Statt ewig dumm herumzuliegen –
Würd gerne ich ja einmal fliegen!
Es soll…

von Volker C. Jacoby

Gar tief und feste penn' ich
nach Mankell’s ihrem Hennich,
und auch nach Larsson‘s Stiegen
kann fix im Traum ich liegen.

Dank Thrills von Raymond Chandler,
bin nie ich Nachtschlafwändler,
und auch der Dashiell…

von Alfred Mertens

Ein kleines Girl aus Oberbayern
aus einer ländlichen Provinz
wollte so gern geheirat`…werden
und fand endlich ihren Prinz

Jeden Abend er nun startend
bummelt mit ihr Hand in Hand
doch auf einen Kuss sie…

von Terence Horn

Auf der Wiese saß’ne Biene,
ne fiese Biene.

Die Biene ganz widerlich,
mochte meine Füße nicht.

Sie stach mir in den großen Zeh,
Scheiße, wie tat das weh.

Mein Zeh, der war ganz schön lädiert,
mit…

von Alfred Mertens

Europa ist als Familie nicht mehr zu retten,
weil es eine Familie niemals gab,
wir können in Zukunft auf eines nur wetten,
dass keiner bricht über den Euro den Stab !

Wenn wir als Familie zusammen brechen,
dann…

von Volker C. Jacoby

Wer sitzt, im Knopfloch eine Nelke,
dort hinten? Ist’s nicht Schneiders Helge?
Nein, vorn sitzt er, mit einer Rose
am Bund einer zu großen Hose.
Doch seh ich, nein, es ist nicht, leider,
zu schade, wirklich, Helge…

von Klaus Mattes

Da war der Dichter Schnabelmann.
Der hatte vorn ‘nen Schnabel dran.

von Volker C. Jacoby

Dem Aug' goutiert's: das Rostigbraune
in Laub- und Blattwerk ist nun da!
Solch' Rost, geschmackvoll, hebt die Laune.
Nicht jener am Metall vom Zaune.
Die Rostwurst schmeckt im ganzen Jahr.

vcj

von Alfred Mertens

Wir leben mit Buchstaben, Formeln und Ziffern.
Wir zählen die Zeit. Wir rechnen voraus.
Aber der Rosen sich öffnende Chiffern,
Sind uns Geheimnis. Wir deuten´s nicht aus.

Wir wissen den Sinn nicht der Schönheit, des…

von Axel C. Englert

Wer kennt sie nicht: solch Warte-Schlangen,
Vor den Toiletten? Jene endlos langen
Stur-stupiden Prozessionen,
Die die Menschheit kaum VERSchonen …

ALLES BESETZT?! Das kann nicht sein?
KEINE ZEIT! Man muss – da rein…

von Willi Grigor

Sein letzter Wunsch ganz ihm entspricht:
Ein Grab mit Heizung und mit Licht.

Der Pfarrer sah´s aus andrer Sicht:
Wärme: Nein. Beleuchtung: Nicht.

von Axel C. Englert

Die Medusa fand kaum es schicklich:
ACH! Meine Haare! Bin nicht glücklich …
Längst doofer Schlangen-Stil ist OUT!
(Ich fürchte, ich bin ganz VERSaut …)

Der Trump dagegen – der ist TOP!
Trägt Yorkshire Terrier auf…

von Alfred Mertens

Der Friede wird jetzt wieder nützlich
wir sehnten uns so sehr nach ihm.
Ich selbst schon lange, wie mir schien
es geht um einen, der zu "kitzlig".

Denn dieser Mann hat viel gelernt
vermutlich aus den braunen Zeiten…

von Alfred Mertens

Wir können nicht dem Wunsch entrinnen,

und denken täglich mit viel Weh,

ob wir nochmal den Weg beginnen,

begegnend im Faksimile ?

Wir würden es nicht besser machen,

der Lebensabschnitt fließt dahin,

von Alfred Mertens

Sie kennen bestimmt ihr Denkvermögen
wenn man die Kunst dabei bedenkt.
Das hat bekanntlich viele Bögen,
die man in seinem Hirn auch kennt.

Das zeigt von großer Intelligenz,
man kennt sie heut in allen Zügen

von Axel C. Englert

Ein Maulwurf (jener hieß „Max-Thorben“)
War letzten Mittwoch jäh VERStorben –
Wild blies darauf Familie Wurm
Augenblicklich laut zum Sturm:

Der hat die Ahnen weggefressen!
Nun soll er selbst einmal ermessen –

von Volker C. Jacoby

Die bislang unbestätigte Herkunft eines
saarländischen Ortsnamens

Die Saar fließt um die Ecke rum
bei Mettlach, jenem schönen Ort,
doch weiß kaum einer wohl, warum
der Ort so heißt, woher das Wort.

Gesucht -…

von Volker C. Jacoby

Welch jammervoll-unnützes, sinnloses Dasein
wär' doch beschieden dem trefflichsten Grundeis,
glich' seinen Gangarten - zitternd und zagend -
bisweilen nicht bildlich ein furchtsamer Arsch!

vcj

von Alfred Mertens

Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr als ganz verdorben,
der freien Völkrerschar, die rasende

Alle Berge, seine Höhen ist der Natur geschuldet.
Und das Schweigen deines Waldes,
widmet es dir in seinem Hauch,
auch was…

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