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von Marcel Strömer

Samtvorhang auf
für die grandiose Show
Knieschlottern
auf offener Bühne

das Tempo verschlägt
Atem raubt
geballter Sanftmut
gebanntes Publikum schaut

himmelt an
unter Erwartungsdruck

von Heinz Helm-Karrock

ich will es dir geben,
will mit dir tragen

will dich erheben
und dich fragen

deine Nähe bei mir spüren
in deiner Seele die Saiten rühren

komm zu mir, Kuss,
ich kann nicht anders, muss

Blumen…

von * noé *

Was nützen uns Worte,
wenn wir sie missverstehen?

Nicht die Sprache ist es,
die uns zu Menschen macht.
Aus dem Ganzen kommen wir
und sind auch dort vereint,
werden Teil wieder des Ursprungs,
wenn unsere…

von * noé *

Brinkling - twinkling - overkill,
Herr zu sein in diesem Spiel,
folg' du ruhig deiner Lust,
tu, was du nicht lassen musst.

Ei, da lacht es, ei, da kracht es,
und dein kleines Herz, da lacht es,
dass die…

von * noé *

Jeder Liebe, jeder Freude
beigemischt ist auch das Leid.
Wer im Lieben sich vergeude,
sei auch für den Schmerz bereit.

Doch tritt lieber nicht mit Füßen,
was dich inniglich wohl liebt,
denn du kannst es…

von Alf Glocker

Alle Vöglein sind schon da…
Äh, nein – es ist erst Jahresende!
Wir singen trotzdem „Tra-la-la“
und klatschen fröhlich in die Hände,
wenn die Bescherung dann erfolgt.

Sogar der weiße Rabe kolgt,
wenn überall…

von Jürgen Wagner

Die glücklichen Kühe auf saftiger Wiese
ist unserer Landwirtschaft schöne Devise
Nur stehen die Tiere zeitlebens im Stall
mit Kraftfutter aufgepumpt überall

Die Kühe müssen n o c h Größeres leisten
bei diesen…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Die Flamme des Zorns
steigt in ihm hoch,
seine Seele wird
zur brodelnden Hölle,
wo der Teufel regiert.
Er versucht ihn
zu vertreiben,
indem er andere
verteufelt und an ihnen
seinen Zorn…

von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

Die Dunkelheit, die Dunkelheit.
Ach kommt sie stets zur schlimmsten Zeit.
Wenn's Herzen mir nicht leuchten kann, dringt sie dann nah an mich heran.
Wenn Augen nichts mehr sehen könn', wenn die Nase nichts mehr riecht und ich am…

von Kerstin Vivien Schmidt

Hier gehen Sonne und Mond
gleichzeitig auf
Hier nimmt der Schatten
seinen eigenen Lauf
Hier ziehe ich mich
an den Gegebenheiten
wieder herauf
Hier liegen die
unbewussten Träume
Hier befinden…

von * noé *

Im Leben braucht es mehr als Mut,
drum bleib' du schön bescheiden
und finde das gefälligst gut -
sonst mag man dich nicht leiden.

Hast du ein Weh und auch ein Ach,
dann jammere nicht laut,
es fragt ja eh…

von Marcel Strömer

Grenzenlos blaue Sehnsucht überall
Sonnenatem stößt Hauch von Übermut
treibt flüchtiges Strahlenspitzeln ins Ohr
Cremespuren erregen, vertiefen Hautglück
Sommerträume umflattern exotische Früchte
Hitze brütet, altert…

von Marcel Strömer

Ein Kuss
eine zarte Berührung
ein leises Wort
zu mehr
hatte es nicht gereicht

Ein Blick
eine Verschwiegenheit
ein sanftes Lächeln
zu mehr
kam es nicht

Ein Stich
eine lange Nacht…

von Alf Glocker

Die Frauen speichern das Testosteron!
Sie haben sich über-emanzipiert!
Die Männer fliehen, auf und davon!
Sie lassen das jetzt lieber unberührt,
was von jeher ihre Passion gewesen –
dann damit können sie sich nicht…

von Marcel Strömer

Im dunkelsten Schatten
lebt nur die Nacht
und weil wir den hatten
ist Hass erwacht

Wut fiel über Lichter
löschte sie aus
verdunkelte dichter
das Nachbarhaus

Sprichwörter gesprochen
Blitze…

von Marcel Strömer

Aus siedend Beglühter,
ihren Wunsch verfrühter,
in wonniglich Sonnen -
erregtem Wallen -
Herzens Entflammbarkeit,

im Feuerrausch weitend,
des Blutstromes treibend,
versteckter Zungen
des ewigen…

von Marcel Strömer

Die Welt ist voller Leben
Die Welt ist voller Schein
Die Erde muss sich drehen
um nicht verrückt zu sein
Der Mensch der will bestehen
und ist so furchtbar klein
Doch alles muss vergehen
und wird…

von Reim Ereien

es ist wie Regen im August
der Himmel könnt vor Freude weinen
der Sommer ist ihm endlich nah
Herbst wird sich mit ihm einen

der Himmel trägt sein schönstes Blau
zeigt seine schönste Weite
doch sieht man bald…

von Marcel Strömer

dann und wann
vermisse ich dich Harfenklang
dein Lobgesang
der einst aus göttlich Himmelsphäre sprang

hier und dort
vermisse ich dein liebes Wort
am trauten Ort
schickst alle meine Alltagssorgen fort…

von Alf Glocker

Es ist Nacht und Nebelfelder heben
sich weißlich vor dem Himmel ab –
allerdings nur in der Fantasie!
Die Sterne wollen Zeichen geben,
die Furcht winkt mit dem Zauberstab
und du ertrinkst in Euphorie.

Hast du…

von Alexander Paukner

Im zart geduft des Meereslicht
versank die Lieb so inniglich.

Die Wonnen Abend Monden Säule.
Ein letzt geblieben innern wähnen.

Die Fern noch nah sich liest wohl sprießt,
gehofft,gezimmert, gedacht erwacht.

von * noé *

Noch Nacht, in Stille eingehüllt,
entwickelt sich erst Werden.
Mit tiefen Schatten angefüllt,
mag sich die Welt verbergen.

Noch dunkelt es in diesen Tag,
die Nacht, sie mag nicht weichen,
sie gibt des Tages…

von Axel C. Englert

Leider war der Reimer Rainer
Rein dichterisch eher ein Kleiner…
Maria? Kann „Madonna“ werden –
Poetin? Sicher nicht! (Auf Erden…)

Gescheitert, wie der Schreiber Rilke!
(In Wahrheit schrieb die Gattin – Silke…)…

von Alf Glocker

17. Schritt

Capito?

Was ist die Grausamkeit des Lebens
gegen einen guten Job?!
Nur ein, sich viel zu spät
Herausstellendes, wenn man einmal
die Wirkung dessen bemerkt,
das man viel zu lange

von D.R. Giller

Wenn ich laufe, entlang der Straßen

Ohne Halt verschmilzter Asphalt

Im Eingang, treibende Wege erstaunt geprägt starre ich

In die Menge. Meine sowie etwa auch deine Mimik

Ist kein Gaffer, gar sind die Glotzer

Zu…

von Alf Glocker

Das Böse schränkt sich selbst nicht ein,
es fordert nur Tribut, Tribut!
Umgeben ist’s vom heil’gen Schein –
dahinter steht die blanke Wut!

Es rafft, es mordet und es raubt!
und mit der Zeit herrscht es allein!…

von * noé *

Unfassbar, wie die Sonne strahlt!
Und wie sie Glitzerbilder malt
auf zarten Hauch von erstem Schnee,
auf dem ich bunte Kreise seh!

Im Gegenlicht von feinem Dunst,
entsteht so allerhöchste Kunst.
Ein…

von philipp kirschner

1)
und du iast umanond, trogst so schwa on deim lem, die woahheit tiaf vabonnt, konnst den glaubm net vastehn
denn du iast umanond, so vü noabm in deim lem, mitm finstan vawondt, heast des flüstan, spiast des bem
und du iast…

von Alf Glocker

Nacht ist’s, eine Kerzenflamme
begleitet mich noch durch den Rest
der Gefühle – eine Schramme,
die sich nicht entfernen lässt,
erzählt mir spät von diesem Fest,
das mit fremd war: rätselhaft!

Draußen tummeln…

von Alexander Paukner

Sommer Zeit was neigst du deinen Blick, still betrachtet lachst du in jedem Sonnen hellen Tag. Bis auf bald wenn ich mich wieder frag. Sag bliebest du im Monden Schein, ein trunken sonnen Wonnen Wein. Aus dessen ich mir pflücke die Wärme, gerade…

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von * noé *

Ich sitz, in Decken eingehüllt -
vor mir erscheint ein Winterbild,
von Frost gezeichnet, eisbezapft,
wie man durch Schneeverwehung stapft ...

Ganz fern das warme Sommerbild,
von Eiseskälte ganz verkühlt.
Mein…

von Alexander Paukner

Ein unbeschrieben zierlich Sonnenstrahl,
gewandelt Mond, als Blatt zur Hand.
Beschrieben Feder, Sonnen gleichsam leicht.
Weicht abermals, im Jahr so weich der Zeit.
Weit über Himmel Wolken weichem Weiß.
Sich fühlt es…

von Beatrice Voigt

Liebeswild

Gefangen im Gemäuer der Unvernunft.
Jedes Denken leitet sich ab.
Tag oder Nacht?
Wachen oder Schlafen?
Überbrückung des Empfindens.
Blicke, die nach Innen gehen.
Angst überall.…

von Johanna Weiß

Meine Gedanken, sie rennen hin und her,
sie kämpfen, schubsen, schlagen,
schreien, kreischen, weinen,
Ich will sie zähmen, doch ich kann nicht mehr.
Ich wünsche es mir so sehr,
das ist einfach nicht fair.

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