Dichtung ✓ klassische & moderne Dichtungen

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von * noé *

Hört ihr sie heulen in der Nacht?
Wölfe sinds, Wölfe ...
Doch ist ihr Fell nicht grau,
Wölfe, reißende Wölfe ...

Wird die Herde gut bewacht?
Sie kommen heimlich im Dunkel der Nacht -
die Herde schweigt…

von Alf Glocker

Ich lieb‘ dich so, wie ich nicht bin:
rücksichtslos und unverschämt.
Du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn,
wenn ich dich seh‘ bin ich gelähmt,
kann mich überhaupt nicht wehren!
Das gereicht dir wohl zu Ehren?!

von Marcel Strömer

der Himmel bricht
sein Schweigen nicht
hält Hände über Wunden

was er verspricht
trägt er zum Licht
wird unsichtbar gesunden

und sieht man dich
versteck dich nicht
wer suchet wird gefunden

von Mara Krovecs

Die Häuschen im Dorf stehen leise
aus der Dämmerung schwingt Licht
wir gehen auf uns´re tägliche Reise
ein Katzen - ein Hunde - ein Menschengesicht

im Ofen die Pute
am Eckschrank die Rute
und der schwere Sack…

von Robert K. Staege

Der Ast wächst seitlich am Baume.
Der Bast ist als Röckchen nicht trendig.
Das Fast ist zumeist unvollständig,
und der Gast reist nicht nur im Traume.

Die Hast hat es fast immer eilig.
Die Last ist meistens…

von René Oberholzer

Aufblättern die Moderne
Mit den Augen der Pinguine
Und von der Sprache springen
Ins Unterbewusstsein der Buchstaben
Mit einem Seitenblick zu Brecht und Celan
Und ja nicht zweifeln ob des Donners
Von Nietzsche…

von Ralf Risse

Ein Raureif sehnte Ebenmaß,
bestachelte exakt . . .
Nur was er leider nicht bedacht,
die Sonne leckt es nackt.

von Alf Glocker

Heut‘ bete ich den Tulpenkreis!
Das ist fromm, soviel ich weiß!
Oder, heißt das Wickenring?
Es ist halt doch nicht so mein Ding!
Nein, sorry, jetzt hab‘ ich es ganz –
Es war, glaub‘ ich, der Rosenkranz!

Dann…

von Alf Glocker

Verrate keinem wer du bist,
weil das niemand hören will!
Und wenn dich die Wahrheit küsst,
dann schick sie sofort ins Exil!

Denn man wird sie so verwenden,
daß es dir am Ende schadet –
da kannst du Ess-O-Essen…

von Jürgen Wagner

Ist das so schlimm? – Du meine Güte!
Heut nehm‘ ich mal ‘ne Plastiktüte
Ist so bequem, geschickt und praktisch
Und ich sag mal prophylaktisch:
Beschwere bloß nicht mein Gemüte!

von Alf Glocker

Der Wind bläst ohne Instrument
die allertollste Melodie,
die man schon zur Genüge kennt,
doch ist sie eisig wie noch nie!

Er kommt dort über’s freie Feld,
und er geht fast bis auf die Knochen,
nicht fragend ob…

von Libusa Odenwaeller

Es regnet geheim
Ich schenke dir
meine Ohnmacht
Schon morgen
triffst du
uns
im Labyrinth
Wehre dich nicht
Höchste Zeit
richtig
einzuatmen
Und dann
befreit
Fange mich…

von Alfred Mertens

Glücklich ist nur der es weiss
denn, es schliesst sich erst der Kreis
wenn Zufriedenheit sich weitet
und nach Möglichkeit verbreitet

Dass auch seine Umwelt dann
davon profitieren kann
Glück muss man gemeinsam…

von Alf Glocker

Die Urwelt geschieht und ist verloren,
sie hat sich selber um die Ohren
und sie erstickt am eigenen Wissen –
sie hat sich damit selber beschissen!

Und keiner Größe leerer Odem winkt
ihr Rettung zu, wenn sie sich…

von Peter H. Carlan

Als du gingest, trug der Wind
den sanften Klang deiner Harfe
in das Gehörte

und allso

als du gingest, trieb eine
meiner Tränen dein Spielgelbild
in das Erblickte

und allso

als du gingest, atmete…

von Marcel Strömer

die Welt hat mich vergessen
verlassen bleib ich stehn
an ihrer Zeit gemessen
kann ich nicht mit ihr gehn

und fliegen ohne Flügel
noch schwimmen übers Meer
das klettern über Hügel
fällt immer noch zu…

von Marcel Strömer

Wer da mutig Wahres spricht
dunkle Räume überwindet
manches ahnt das Wort noch nicht
das in treue Ohren findet
rechter Eifer sucht sein Ziel
mündig dessen Geist bestärke
wer so handelt trägt schon viel

von * noé *

Landeinwärts der Wind
pustet kräftig von Nord,
wenn er Drückendes find’t,
bläst er’s einfach mit fort.
Er lüftet gut durch
und macht die Welt wieder frisch.

Der Möwen Geschrei,
das ließ er mir da,

von Elmar Vogel

Alles Sterben fällt nach unten
doch das Leben strebt hinan
In der Tiefe liegt gebunden
Schweres, Dunkles – zieht mich an.

Doch wie mag ich Höhe finden
ohne Tiefen je gespürt?
Muss ich doch am Licht erblinden…

von Marcel Strömer

was könnte ich dir schenken
um dir meine Liebe zu beweisen
damit deine Bedenken
endlich nicht mehr um sich selber kreisen
dass du wirklich mir vertraust
und meinen ernstgemeinten Gefühlen
dass du auf die…

von Alexander Paukner

Ein Heiden Schäfer wusst ums Korn,
ein Fichten klarer heller Dorn.
Es nahm die Zeit, das feinste Kleid.
Sich webte einst ein stilles weit.
Seit Anbeginn im rosig lieblich zirpend Klang.
Die Glocke schlug, ein Kirch…

von * noé *

Über die Ebene geht ein sanfter Wind ...
Es tut nicht mehr weh.
Es ist, als ob gerade der Winter beginnt
und alles deckt weiß der Schnee.

Wie Wolken ziehen die Vögel in Scharen,
formieren sich neu.
Und…

von * noé *

Ein großer Mann ist nun gegangen,
Politiker und Hanseat.
Wie er, Respekt sich zu erlangen -
bewundernswert, ein Mann der Tat.

Wir sind - ganz ehrlich - zu bedauern,
die Politik ohne Gesicht ...
Nun lasst uns…

von Alf Glocker

Im Garten (schön) ist eine Bleibe,
für jeden Abend ein Gedicht,
das ich mit ihm zusammen schreibe:
ohne Garten geht es nicht!

Da ziehen Wolken, steht die Sonne,
da darf auch manchmal Regen sein.
Sogar die…

von Alf Glocker

Was trägst du heute - Bodypaint?
Dies Blumenkleid ist gut genug!
Und wenn mal keine Sonne scheint,
dann ist der Fantasien Flug
ganz rosa und ein wenig golden!

Du möchtest dich noch vergewissern,
ob allen…

von Alf Glocker

das Totenglöckchen ruft zu Tisch
und auf dem Friedhof wird es eng.
Es lockt nicht Brot und auch nicht Fisch,
es riecht vielleicht ein bisschen streng
(es hat noch nie so streng gerochen!),
denn heute gibt es mehr als…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Im Poesiealbum überdauert
auf vergilbten Seiten
seit sechs Jahrzehnten
ein Spruch von der Mutter,
voller Mut und Zuversicht,
handgeschrieben
mit blauer, nun verblasster Tinte
und reich verziert mit

von Sabine Daus

Einfach mal ...so zwischen drin

Denk zwischendurch
einfach mal an Gott
sprich mit ihm
nicht nur in der Not

Solche Momente
sind wichtige Phasen
Sie bringen Ruhe
in hektisches Rasen

Brauchst…

von Alf Glocker

Die Verzweiflung ist ewig, nie aufgehoben,
Zierde des Satans im rötlichen Licht.
In das Gelübde des Erfolgs eingewoben –
ein immerfort taugliches Lebens-Gedicht!

Lasst sie mich hören, sie ist so fantastisch.
Nichts…

von Herbert Koller

Ich sitze auf einem hohen Berg ganz alleine,
auf einem dieser dicken Steine.
Mein Blick schweift in die weite Ferne
da hinten wäre ich mal gerne.

Wieso hat mich die Sehnsucht so stark gepackt,
wo ich doch hier…

von Marcel Strömer

Was Gott als Werk gegeben
ist des Menschen Gedicht
lässt den Jüngling erregen
und des alten Mannes Sicht

Was uns mit Geist behauchet
lebendig voller Lust
den tiefsten Sinn ertauchet
dem Wort nur ists…

von Sabine Daus

Für meinen Sonnenschein

Wäre ich ein Stern
Hättest Du mich gern
wenn ich wäre ein kühler Stern?

Wäre ich ein Baum
Hättest Du zu mir Vertrauen
wenn ich wäre ein starker Baum?

Wäre ich ein Haus

von Marcel Strömer

Ich bin nicht weit davon entfernt, der Stelle Naht,
doch zweifelsfrei kein Mensch, dem Funken fehlt zum Draht!
Der mühelos, engelsgleich durch leere Räume schreitet,
den Weg durchs Dornenmeer fast unversehrt erleidet.
Der…

von Michael Dahm

Das Leid

Ein Leid ging runter an den Bach
und wollte sich ertränken
doch es war der Bach zu flach
es konnt ´sich nicht versenken.

Ich bin es leid ein Leid zu sein
und solches auch zu haben
sprach es und…

von Alfred Mertens

Sie schnitt die Rose, Ein Blatt fiel herab,
als sie verliebt die Rose ihm gab,
Die Rose, das Herz lässt die Sonne erglüh`n,

Schon morgen muss sühnen, was heut war zu kühn.
Er gab ihr die Hände, er gab ihr den Mund,

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