Enttäuschung ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von Soléa P.
die schönsten
von Axel C. Englert
von Annelie Kelch
von Axel C. Englert
Beitrag 176 - 199 von insgesamt 199 Texten in dieser Kategorie
von Looper +

Liebe ist Grenzenlos,
gleich einem freien Floß.
Gedanken stoppen diesen Sog,
Möglich ists.
Gedankenlos tropfen wie Obst.
Sie klopft an, öffne den Schrank.
Bedank dich.
sie bedankt sich.
Lass ihn zu…

von bernd tunn tetje

Hält sich fest,
vernebelter Sinn.
Tropfen befeuchten
das weiche Kinn.

Lallt paar Worte.
Will gerne Heim.
Torkelt und stürzt.
Kontrolle nicht sein.

Nicht Einer war da
ihn zu stützen.

von bernd tunn tetje

Hat so vieles.
Glaubt sich reich.
Will noch mehr.
Möglichst gleich.

Verprellt Andere,
mit seiner Sicht.
Doch wenn er stirbt
ist er in Pflicht.

Ist ganz nackt
wenn Gott ihn fragt:
Hast…

von bernd tunn tetje

Ein kleiner Vogel
pickt ganz schnell.
Hängt am Häuschen.
Ist noch hell.

Besucht uns oft.
Teilt nicht immer.
Flattert am Fenster.
Blickt in das Zimmer.

Wo bleibt er denn?
So fragen wir.…

von Alfred Mertens

Schön ist es , mit der politisch weißen Weste
die Welt zu beglücken. Liebevoll ist es nicht, denn
das Mögliche muss jetzt gemacht werden.
Es hilft den jetzt Lebenden nicht, ihnen das Wünschbare
für in fernen Zeiten möglich…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Für andere bist du der Sündenbock,
fühlst dich bloßgestellt, wie ohne Rock
und dein Herz droht zu zerspringen
bei Sätzen, die anschuldigend klingen.

Es scheint dir fast das Herz zu brechen,
aufgestaute Tränen…

von Alfred Mertens

Was der Bürgerkrieg nicht wusste,
das man dieses doch nicht musste.
sich gegenseitig dabei anzugreifen
kann ich bis heute nicht begreifen.

Schulden, Elend, Wirtschaft down,
darüber konnte niemand stau`n.
War…

von Kerstin Vivien Schmidt

Du strampelst und ruderst
und erreichst nie das Ufer
Du kraulst und schwimmst
weil du deine Chance wahr nimmst

Doch deine Versuche
sind nicht von Erfolg gekrönt
doch weil ihre Stimme
immer noch in deinen…

von bernd tunn tetje

Verdrängt die Frage
ob Gott ihr verzeiht.
Sie hatte sich früh
dem Teufel geweiht.

Für sie so spannend
und lebte danach.
Mit all den Spießern
war sie verkracht.

Die Familie flehte.
Ihr längst…

von bernd tunn tetje

Klingelt an der Tür.
Sie torkelt hin.
Gedanken verwirrt.
Was hat noch Sinn?

Öffnet ein Spalt.
Der Kirchenmann.
Mit glasigen Blick
schaut sie ihn an.

Stolpert zurück.
Schlägt hart hin.

von bernd tunn tetje

Er musste hin.
Etwas klären.
Angestautes
soll sich leeren.

Ist gespannt.
Wartet draußen.
Zeigt sich gleich
wer weit außen.

Die Worte fliegen.
Harte Schläge.
Das hier bringt

von Klaus Mattes

Ob dick,
ob dürr,
Wegen oder trotz!
ob da,
ob la,
ob di,
ob la lopp,
ob dadi,
ob dumm da,
oh damm,
dumm di da dumm.

Es ist doch immer das Gleiche.
Ob hetero,
ob homo,…

von Hartmut Müller

Als ich noch unerfahren war,
es ist schon langelange her,
mit mittelblondem vollem Haar,
wär ich so gern Historiker,

denn ich dachte, dass die Zunft
für uns doch ziemlich nützlich ist,
weil sie mit Coolness…

von Jürgen Wagner

Ich hatte eine Kokosnuss
Die wollte nicht - nun denn, i c h muss!
Mit Gewalt müsst' man doch finden
die süße Milch, die sie soll spenden

Ich holte Säge, Beil und Messer
Es wurde leider nicht viel besser
Die…

von Klaus Mattes

Von allen denkbaren Reimen, den feinen,
lauscht das Ohr am liebsten ja den reinen.
Aber die brutal gesonnenen Rapper, die
brachten uns Assinanz und Egozentrie.

von bernd tunn tetje

Straßen voll Wasser.
Flut schiebt nach.
Häuser im Dunkel.
Mancher liegt wach.

Schlimme Stunden.
Das Wasser steigt.
Pegel zeigt es an
der Wohnzimmerwand.

von bernd tunn tetje

Er musste hin.
Etwas klären.
Angestautes
soll sich leeren.

Ist gespannt.
Wartet draußen.
Zeigt sich gleich
wer weit außen.

Die Worte fliegen.
Harte Schläge.
Das hier bringt

von bernd tunn tetje

Ungeduld prägt.
Fast schon Wahn.
Horcht und schaut.
Wo ist der Kahn?

Tage ein Sturm.
Schiff vermisst.
Harte Nachricht.
Halbmast gehisst.

Trügerische See.
Steht noch da.
Begreift…

von bernd tunn tetje

Schwierige hatte
kaum einer lieb.
Erlebnisse lenkten
ihren Trieb.

Das Kinderheim
Notlösungen bot.
Damit sei wohl
alles im Lot.

Hier ist es gut,
sagte man klar.
Seelen weinten:

von Alfred Mertens

ALOSIUS trank nicht gerne Manna,
dös war eam zwider, er woit a Maß,
als er auf einem Wölkchen saß,
und singa a net HOSIANNA!
Der Heilige Vater war entsetzt,
und Petrus kam schnell angewetzt,
sie hörten beide…

von Alfred Mertens

Wenn die Menschen, Menschen wären,
würden sich auch so benehmen,
dann käme mancher auch zu Ehren
und man brauchte sich nicht schämen.

Doch was heute menschlich ist
wird sehr oft hier missverstanden,
wie ihr…

von Dieter Strametz

Der Schlachtenlenker Ellenkrieg
versprach dem Volk den schnellen Sieg,
verlor dann alle Schlachten
und ließ das Volk verschmachten.
Drum seht ihr einen Schlachtenlenker
schafft ih sofort zum nächsten Henker!

von bernd tunn tetje

sie wirken nett.
Geben ihr was.
Doch in ihr wächst
ein ernstes Lass.

Fast zu spät
dieser Entschluss.
Gedanken klammern.
Ein teuflischer Kuss.

Will sich lösen.
Die Lehre verneint.

von bernd tunn tetje

War mal ein begabtes Talent.
Halbe Welt ihren Namen kennt.

Ihre Musik hat Sinne beraubt.
Händen war so Großes erlaubt.

Tränen tropfen auf die Hände.
Die Erkrankung spricht nun Bände.

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