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von Angélique Duvier
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 6620 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Am Abend steigt der gute alte Mond hinab
und prahlt mit seinen Sternen: Glitzersteinen.
Mein Lieb', wer wird denn traurig sein und weinen,
sich was draus machen, weil ich dich verlassen hab?

Auch du verließest mich…

von Lisi Schuur

Die schwarze Stille
atmet Jahrhunderte aus
nicht mehr nahe genug
etwas auszulösen in uns
du und ich
unverrückbar
liegt der Findling
der Zypressen
schmale Schatten
bleiben reglos
wie sie…

von Rainer Maria Rilke

Wir bauen an dir mit zitternden Händen
und wir türmen Atom auf Atom.
Aber wer kann dich vollenden,
du Dom.

Was ist Rom?
Es zerfällt.
Was ist die Welt?
Sie wird zerschlagen
eh deine Türme Kuppeln…

von Angélique Duvier

Beschützt werden die Liebenden,
über ihnen strahlt der Himmel
und wärmt sie mit seinem Atem.
Seit ihrer ersten Begegnung

beobachtet er ihren Weg
und schützt sie vor Kälteschauern.
Für sie schlägt die…

von Angélique Duvier

Das Leben leben
und die Menschen hören,
mit der Natur in Berührung gehen,
in eigenen Gedanken versinken
beim Spaziergang in der Landschaft.

Die Vögel kehren zurück,
fliegen in den Wolkenhimmel,
suchen…

von Soléa P.

Der Himmel voll mit Sternen steht
leuchten zusammen um die Wette
einer davon anderen Weg einschlägt
als ob er was besseres jetzt zu tun hätte.

Durchs Firmament rast er auf die Erde zu
verfolgt vom Schweif auf…

von Annelie Kelch

A ch, mein Frühling, trotz der kalten Nächte bricht dein milder
B lütenzauber durch die nassen kahlen Zweige ...
C horgesang auf uns herab - vom Himmel tönt es wilder:
D unkle Winterszeit, nun spute dich und geh' zur Neige!…

von Angélique Duvier

Es kreisen ständig meine Gedanken
still, ohne dass ich etwas frage
oder mich gar laut beklage.
Sie sprießen, wachsen und ranken.

All mein Streben und mein Sehnen
und die hoffnungsvolle Mühe,
wünscht…

von Angélique Duvier

Wir sollten das Leid umarmen,
es anerkennen, um zu wachsen.
Wir können auf Wellen reiten,
doch werden wir sie nicht stoppen.

Versuche, schmutziges Wasser zu waschen,
doch sauber bekommst du es nicht.
Kann Hass…

von Else Lasker-Schüler

Ich will in das Grenzenlose
Zu mir zurück,
Schon blüht die Herbstzeitlose
Meiner Seele,
Vielleicht ists schon zu spät zurück.
O, ich sterbe unter euch!
Da ihr mich erstickt mit euch.
Fäden möchte ich um…

von Angélique Duvier

Krachende Böller, um Mitternacht,
Geruch nach verbranntem Gras.
Es hallt durch Gassen und Straßen.
Papierfetzen und Flaschen in Höfen
und auf Wegen.
Menschenlachen und Krakeelen.
Bunte Blitze aus Herzen,

von Angélique Duvier

Ich war vor Freude beinah erschrocken,
das Glück kam zu mir über Nacht,
ganz früh, es klangen grad die Glocken,
jetzt steht es vor mir in voller Pracht.

Nun hoffe ich, es wird mir treu bleiben.
Es wird gar sicher…

von Mara Krovecs

mir sind sie zuwider
diese lieder
mir sträuben sich die haare
wie hier als bunter flieder
menschen so wie ware
verkauft - verraten werden
für noch mehr lacher
und deren macher
im rampenlicht erhellt…

von marie mehrfeld

Das zweite Gesicht? Ich habe es nicht. Die Zukunft zu ahnen, das lenkt mich in Bahnen der Traurigkeit. Zu kostbar die Zeit, die hier mir noch bleibt. Was zählt ist heute, sind liebe Leute, was mich hält, das bist du, ist das Schweben in Ruh.…

von Angélique Duvier

Vor vielen Jahren,
als ich dich erstmals sah,
mit deinen Lockenhaaren,
schlug mein Herz dem deinen nah.

Wir gehen Hand in Hand
seitdem, durch manches Jahr,
weit über Fels und Sand.
Unsere Liebe ist wahr…

von marie mehrfeld

Im grauem Wolkengebirge
randvoll mit Eiskristallen
bricht dein später Nachmittag

nun zum Schwarzen,
zieht dir die Schar schreiender
Krähen über die Stirn

und verdunkelt dein Gemüt
mit flüchtigen…

von Rainer Maria Rilke

Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles…

von * noé *

Schließlich ist es wie mit Regen,
der sich nicht an Grenzen hält.
Wer wohl könnte ihn bewegen,
nicht zu fallen, wo er fällt!

Saudis, im Besitz von Waffen,
werden diese nicht still horten,
weil sie sie für die…

von Theodor Storm

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist…

Rezitation:
„Weihnachtslied" von Theodor Storm, gesprochen von Hokuspokus, Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“
von Sigrid Hartmann

Am Himmel ein Stern
So nah und doch fern
Ein riesiger Ball
Treibt mit uns im All

Sein strahlendes Licht
Mehr sehen wir nicht
Ist lang nicht mehr dort
Seinen Weg setzt er fort

Ein Punkt nur, ein…

von Angélique Duvier

Du kannst mich nicht mehr verführen,
weder bei Tag noch in der Nacht,
oder meine Seele berühren,
verloren hast du deine Macht.

Was willst du gar in mir wecken?
Was du hattest, ist verloren,
es gibt nichts mehr…

von Rainer Maria Rilke

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich…

Rezitation:
Rezitation: Angélique Duvier, Klavier und Komposition: Vladyslav Sendecki
von Angélique Duvier

Es regnet Rosen auf die Erde,
leuchtend rot schmücken sie die Welt;
sie wünschen, dass es Friede werde,
wenn gar eine weiße niederfällt.

Zwischen Blumenmeeren liegen meine Träume,
ich verschließe sie in meinem…

von Annelie Kelch

Gestern, am lichten Tag, nah' einem blühenden Roggenfeld,
sah ich den Mond umherstreunen: ein vagabundierender Kosmonaut. -
Er segelte mit den Wolken hoch droben am Himmelszelt;
einem bleichen Drachen gleich, den sich ein…

von * noé *

Ihr seid Muslime – und verfemt,
weil Terroristen so sich nennen,
und weil DIE, dreist und unverschämt,
in EUREM NAMEN morden, sprengen,

als Dienst für Allah – wird geprahlt –,
und für den Platz im Paradies ...…

von Soléa P.

Sonne strahlt in mein Gesicht
die Luft ist kühl und riecht nach Herbst
alles golden glänzt im Nachmittagslicht
Erinnerung an Früher... ganz leise schmerzt.

Das zwitschern der Vögel klingt anders als sonst

von Angélique Duvier

Tautropfenschimmernde Zähren,
quellen vor Kummer stumm hervor.
Eure Freude, uns zu quälen,
steigt aus dem Charakter empor.

Was könnte es euch wohl bringen,
schöner macht es ganz sicher nicht,
könnt ihr euch…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

In tiefe Versenkung begab ich mich,
gefangen vom Spiel der Gedanken,
Wünsche, Träume äugten neugierig hervor,
aus ihren Verstecken stiller Verlangen.

Betrat den Zauberhain,
verschwunden alle Schranken.

Im…

von Karin Steuck

Der Mann der nie lachte,
er winkte mir zu.
Von Weitem schon Freude.
Ich wundere mich so.

Gepflegt ist sein Garten,
voll Konzentration.
Der knappeste Blick sonst,
er arbeitet schon.

Doch gestern am…

von Angélique Duvier

Schenk mir diese süßen Klänge,
die sich in den Wolken wiegen,
und ins Universum fliegen,
lass sie von den Sternen prallen
und mir vor die Füße fallen.

von marie mehrfeld

Ein ruhiger
Sonntagnachmittag,
ich sitze da und
halte die Füße still,

den Blick unscharf
weit gestellt, die
Hände versteckt unter
verschränkten Armen,

langsam atme ich,
mein helles Denken…

von Angélique Duvier

Jedes Jahr im Monat Juni
kommt die Sommersonnenwende,
darüber freut sich auch der Kuni,
drum klatscht er freudig in die Hände.

Die Sonne wird nun umgelenkt
und steht unter dem Horizont,
gebt acht, dass ihr…

von Sigrid Hartmann

Das Laub hat ihren Schlaf bewacht
In vielen dunklen Stunden
Die endlich überwunden
Vergangen ist des Jahres Nacht

Von einem warmen Sonnenstrahl
Geweckt am frühen Morgen
Sind sie nicht lang verborgen

von Willi Grigor

Das Licht des Himmels schwächer leuchtet,
im Osten zeigt der Abend sich,
der Nebel seine Wiese feuchtet,
die Winde atmen zögerlich.

Der Bäume Blätter nicht mehr rauschen,
der See zeigt sich im Abendkleid,
sie…

von Kurt Tucholsky

Von Theobald Tiger
(Anmerkung Redaktion: Pdeudonym von Kurt Tucholsky)

Was aber wird nun aus der Siegsallee?
Wird man dieselbe, weil zu royalistisch,
zu autokratisch und zu monarchistisch,
abfahren in den Neuen See…

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