Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

empfohlene lustige Gedichte
von Else Lasker-Schüler
von Kurt Tucholsky
von Kurt Tucholsky
neue lustige Gedichte
die schönsten lustige Gedichte
von Axel C. Englert
von Axel C. Englert
von marie mehrfeld
Beitrag 2661 - 2680 von insgesamt 2680 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Eine Fahnenstange fragte sich:
WAS für ein Ende nehme ich?
Was wohl von meinem Leben bleibt –
Wenn gar man mir Gedichte schreibt?

In aller Munde bin ich schon!
Doch ernte ich bloß Spott und Hohn…
Auch weiß ich…

von Volker C. Jacoby

Gnom, Kobold, Troll, sie hoben
das Glas einst, sich zu loben.

Das fand der drollge Troll
voll lobenswert und toll.
Auch der grobklobge Kob-
old war ganz voller Lob.

Der Klobold lobte doll,
mehr noch als…

von Volker C. Jacoby

Beim Sitzen hemmen in Kaschemmen
Scheißschemel hemmungsloses Schlemmen.
Schluckt schlürfend man - am Tresen klebend -
sind sie zu niedrig, unerhebend.

Im Schummerlichte, schemenhaft,
schmeckt scheußlich…

von Axel C. Englert

Ein Geist war leider arg vergesslich:
Meine Güte! Wirkt DAS hässlich!
WO hab ich nur meinen Kopf?
Verloren! So, wie Malz und Hopf…

Bestimmt lacht man mich wieder aus!
Wie letzte Nacht! Ein wahrer Graus!
Ich…

von Philipp Otto von Buchhain zu Hannover

Die Sonne scheint, doch wärs gelacht, wenn Sie mir mal die Bräune bracht'.

Die Haut wird Rot und obendrein, lässt Sie das schuppen auch nicht sein.

Und ein, zwei Tage später nennen Sie mich wieder "Käsepeter"..

von Volker C. Jacoby

Newton sprach in Iserlohn
zu den Professores,
dass die Erdgravitation
mache Kokolores.

Sollt' im täglichen Gebrauch,
niemand dies vergessen,
ja, man sähe dies gleich auch
schon zu Tisch beim Essen.

von Robert K. Staege

Es trinkt ja nun die Blutzikade
nur Pflanzensaft, nie Limonade.
Auch Blut saugt sie in keiner Weise,
drum sinne ich und frag' mich leise:
"Wo hat's den Namen her, das Biest?"
Ich weiß es nicht, was mich verdrießt.…

von Alfred Mertens

Das Bett ist ein Schlachtfeld, aus dem sich jeden Morgen zwei erheben: Eine Siegerin und ein Besiegter.

Aber auch ein nützlicher und gefährlicher Gebrauchsgegenstand, des nächtlichen Lebens:

Es ist statistisch nachgewiesen worden,…

von Alfred Krieger

Ich spiele gern' mit meinem Huhn ...
Das sollt' ich nicht so innigst tun,
denn - geht’s bei mir dann in die Hose,
hab' ich vom Hühnchen Kokzidiose!

Rezitation:
von Alf Glocker

Das Jetzt besteht aus großen Zeichen,
die (allesamt nicht viel bedeuten)
vom Himmel auf die Erde reichen –
durch alle Träume aller Zeiten!

Sie geben dir die Seinsversprechen,
daß alles gut wird, glaub es nur!

von Volker C. Jacoby

oder: Des Dichters Weißblatt-Dilemma

Den Bogen des Blattes der Feder / des Füllers zum Schreiben geöffnet,
gedanklich auf's Äußerste dem / zugewandt, was er möchte vollbringen,
nicht könnend verstehen, warum / die Umwelt sich…

von Axel C. Englert

Ein Lack im Wartezimmer saß,
Wobei er in der Zeitung las:
Ich fühle mich ein wenig MATT!
(Meinte jener Lack.) [Mit Blatt!]

Die Blutgruppe, wohl ganz allein,
Wird schuld an der Misere sein:
„Der Lack ist AB“!…

von Michael Dahm

Heute regnet es kleine Tropfen
gestern waren sie groß
verloren sind Malz und Hopfen
wir werden sie nicht mehr los.

Auf der Wiese steht traurig ein Schimmel
sucht sich ne Bleibe der Gaul
ich zieh an den Fäden…

von Axel C. Englert

Was soll nas heißen: „Mein Genicht?“
Irgennetwas stimmt na nicht!
Frau Krause! Sofort her zu mir!
(Als Herr im Haus gebiet ICH ihr…)

„Wat sinSe nu nerart am Quieken?!
Net stört mir! Beim Fußball – Kieken!“
Für…

von Alf Glocker

Fahr‘ doch auf diesem Schei-See,
nicht zu weit mit dem Ein-Stamm-Baum hinaus,
das ist überhaupt nicht weise!
Reiß‘ lieber das Unkraut im Garten heraus!

Flicht dir die Grenze ins Haar!
Du weißt nicht wo hin aus es…

von Volker C. Jacoby

Jeder Topf ehrt seinen Deckel,
jede Sint ehrt ihre Flut,
jede Nadel ihr Gesteckel,
jeder Bürger seine Wut.

Jeder Fisch ehrt seinen Kutter,
jede Feder ihre Nut.
Jeder Mensch ehrt seine Mutter:
Denn, dass…

von Axel C. Englert

Eine Sommer – Sprosse dachte sich:
WAS mache bloß im WINTER ich?
Wintersprossen? Gibt es nicht!
Winterdienst? Kaum für mich Pflicht…

Sollte ich zu Hause bleiben –
Meine Memoiren schreiben?
Ich könnte – nach…

von Axel C. Englert

Hab Krause oftmals aneheuert –
(Als Putze wär die länst efeuert!)
Stets ab sie stark den Detektiv –
(Für hundert Euro „rund – Tarif“…)

Bei mir daheim – das kennt man schon:
Vor der Verkleidun – erst der Lohn!

von Volker C. Jacoby

Oben rumpeln Bruchsteinquader.
Wolken türmen auf sich dreist.
Wilder Raben schwarz Geschwader
krächzend um den Burgfried kreist.

Sturmwind heult hinein zum Turme.
Bleicher Mond glotzt in den Saal.
Morsches…

von Enrico Ledzinski

Es gibt da so einen kleinen Ort
Für manche nur ein Witz oder Scherz
Buxtehude, nenne ich es dort.
Für mich bleibt es Heimat und Herz

Die Reise dorthin ist weit und schwer
Drum frag ich gerne bei Blablacar
Da…

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