Lustige Gedichte & Satire ✓ witzige, satirische & Scherzgedichte

Bild zeigt Tucholskys Eintrag in sein Sudelbuch

Lustige Gedichte müssen nicht immer trivial sein (sie dürfen es aber, ohne Abstriche). Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Kurt Tucholsky oder Else Lasker-Schüler, haben lustige Gedichte geschrieben. Auch weniger bekannte Persönlichkeiten lieben lustige Gedichte, den satirischen Umgang mit allen Themen des Lebens, das ulkige und scherzhafte.

Sie finden hier lustige Gedichte verschiedener klassischer und moderner Autoren. Sie dürfen hier stöbern und sollen natürlich auch lachen!

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Beitrag 2661 - 2695 von insgesamt 2760 Texten in dieser Kategorie
von Volker C. Jacoby

Durch einen Wald von Eich- und Tannen
galoppte dereinst ein Wildbrett
mit unnormalem Lauf von dannen,
Rekordzeit er fast erzielt hätt'!

Doch ward, man hatte es gerochen,
der Lauf ihm plötzlich unterbrochen -

von Axel C. Englert

Ein Tüpfelchen (auf einem „I“)
War erzürnt – weshalb es schrie:
Ich bin so groß! Bin gar nicht klein!
Muss ergo schon ein „Tüpfel“ sein…

Da „I – Tüpfel“ kaum existieren –
Musst’ erst er sich neu orientieren…

von Axel C. Englert

Irgendjemand kocht Kaffee!
Bügelt! Putzt! Ich nicht VERSteh’:
Die Krause? Ist es SICHER nicht!
(Die faulenzt nur – auch im Gedicht…)

Wer kann der „Gute Geist“ dann sein?
Der kocht sogar – und das recht fein…

von Karl Oetzmann

Die Liebe mein Freund ist,
wie soll ich sagen,
großer Mist.
Denn sollte jemand es wagen,
zu tragen diese last.
So wird er bald gehasst.

Denn Liebe und Hass
gehören zusammen also lass
ja von der…

von Mara Krovecs

Unter den Sonnenhüten
diesen lichten Himmelsblüten
lebte ein zungenhoher Blauhirsch
mit seiner lieben Frau
jaujau!

sie hieß Salamanja Schneewirbelflippen
mit goldnen Ohren und silbernen Lippen
und tanzte…

von Volker C. Jacoby

Bocklos, sagt der Mann, der junge,
sei er und nicht gut am Sprunge.
Seht, wie lustlos er dort hockt,
leidig, müd und unbebockt!

Tagesablauf ohne Bock:
Midnight durch bis Twelve O’ Clock,
Arbeit, Mühe sich…

von Jürgen Wagner

Ich hatte eine Kokosnuss
Die wollte nicht - nun denn, i c h muss!
Mit Gewalt müsst' man doch finden
die süße Milch, die sie soll spenden

Ich holte Säge, Beil und Messer
Es wurde leider nicht viel besser
Die…

von Volker C. Jacoby

oder: Sagenhafte Interaktivität beim PC-Spiel

Vom Drachenfels der dröge Drach
schlägt zu als wie ein Dunnerschlach,
zieht rein sich ohne viel Getricksel
Personen zahlreich wie die Pixel.

Verschlingt Vertreter ohne…

von Volker C. Jacoby

Was für Wichte sind Gedichte,
wenn ich sie mir selbst einrichte?
Welche lustigen Gesellen
gilt’s für mich, in Schrift zu stellen?

Diese Burschen, Freunde, fänd‘ ich
allgemein recht bodenständig,
mal geerdet…

von Dieter Strametz

Der Aal bringt einen Antrag ein
beim Fischverschönerungsverein:
so lang und dünn will ich nicht sein,
ich wäre lieber runder,
so etwa wie die Flunder!
Der Antrag wurde angenommen,
zufrieden ist er fort…

von Volker C. Jacoby

Ein Eitel-Ei sich reflektierte
im Pfannenfett und jubilierte:
„Ich bin, nie war es zweifelsfreier,
das schönste aller Spiegeleier!“

Das Zauberpfännlein reduzierte
die Euphorie und referierte:
„Hinaus! Sonst…

von Axel C. Englert

Ein Tiger (er war aus Papier)
Benahm sie wie ein wilder Stier:
Jeder redet von mir. Schlecht!
Diskriminierung! UNGERECHT!

Dabei bin ICH doch sehr viel besser!
Denn ICH bin ja kein Menschenfresser…
Ein Raubtier…

von Axel C. Englert

Ein Aufzug war VERSstört. Total:
Stur Auf und Ab! Ist reine Qual!
Nur eingesperrt! Im Treppenhaus!
Komme ich denn niemals RAUS?

Mit schickem Anzug ausstaffiert –
(Ganz ohne hätt’ er sich geniert …)
Türmte der…

von Alfred Mertens

Heut morgen habe ich schon acht,
der schlimmen Stubenfliegen
sprach stolz der Gatte, umgebracht
und zwar mit viel Vergnügen.

Von diesem lästigen Getier,
im Sommer unausbleiblich.
von diesen Achten waren hier.…

von Axel C. Englert

Ein Geist war leider arg vergesslich:
Meine Güte! Wirkt DAS hässlich!
WO hab ich nur meinen Kopf?
Verloren! So, wie Malz und Hopf…

Bestimmt lacht man mich wieder aus!
Wie letzte Nacht! Ein wahrer Graus!
Ich…

von Volker C. Jacoby

Newton sprach in Iserlohn
zu den Professores,
dass die Erdgravitation
mache Kokolores.

Sollt' im täglichen Gebrauch,
niemand dies vergessen,
ja, man sähe dies gleich auch
schon zu Tisch beim Essen.

von Volker C. Jacoby

.
Wuchern Wildkraut, Nesseln, Hecken
dir im Garten rund ums Haus,
die in dir Empörung wecken:
rein ins Reich von Wurm und Zecken,
nimm mit Zorn und Zähneblecken
jäh Reißaus! Oder Reißaus!

vcj

von Alf Glocker

Leisetreter, Quasselstrippen,
Texte, auf den Müll zu kippen,
zeichnen sich meist selber aus,
finden sich berauschend gut,
genial, bis dorthinaus -
in den Adern fließt kein Blut!

Murks lässt sich einfach machen…

von Volker C. Jacoby

Willst im Galopp die Mosel haben?
Fang an in Trarbach mit dem Traben!

vcj

von Alfred Mertens

Nach Ostern sind die Eier teurer,
das fand ich wirklich ungeheuer.
Man sagte mir und das ergreifend,
nachdem man durch die Ställe streifend,

dass Hühner, als sie frei gelaufen,
nun alle seien weg gelaufen.
Den…

von Michael Dahm

Heute regnet es kleine Tropfen
gestern waren sie groß
verloren sind Malz und Hopfen
wir werden sie nicht mehr los.

Auf der Wiese steht traurig ein Schimmel
sucht sich ne Bleibe der Gaul
ich zieh an den Fäden…

von Axel C. Englert

Was soll nas heißen: „Mein Genicht?“
Irgennetwas stimmt na nicht!
Frau Krause! Sofort her zu mir!
(Als Herr im Haus gebiet ICH ihr…)

„Wat sinSe nu nerart am Quieken?!
Net stört mir! Beim Fußball – Kieken!“
Für…

von Volker C. Jacoby

Als Robespierre, der Volkstyrann,
sich machte auf dem letzten Gang
zum Henkerskarren ohne Gnaden,
auf diesen schließlich aufgeladen -
vom Volk verachtet und besiegt -
ins Auge ein Insekt ihm fliegt.

Da dieses…

von Alf Glocker

Fahr‘ doch auf diesem Schei-See,
nicht zu weit mit dem Ein-Stamm-Baum hinaus,
das ist überhaupt nicht weise!
Reiß‘ lieber das Unkraut im Garten heraus!

Flicht dir die Grenze ins Haar!
Du weißt nicht wo hin aus es…

von Axel C. Englert

Ein Weihnachts – Stress
War wenig kess:
Ewig tobt der olle Rummel!
Besonders nervt stupider Bummel –

Über teuren Weihnachtsmarkt!
Bis man nur die Karre parkt!
ERHOLUNG soll so etwas sein?!
Da erholt sich…

von Ekkehard Walter

Das Stachelschwein, das Stachelschwein
das trägt ganz viele Stacheln heim.
Gar lang sind diese Pickser auch,
hoffentlich macht es davon keinen Gebrauch.

von Axel C. Englert

Ein Greif konnte sich nicht verkneifen:
ICH lasse „G-s“ beruflich reifen?!
Ein FABEL-TIER, dem ARBEIT droht?
Ich bin ein GREIF! Und kein Idiot …

Ein GREIF kann auch ein Schmuckstück sein?
ARM- oder BEIN-Greif?! Also…

von Volker C. Jacoby

oder: Des jungen Noah plantschendes Planspiel

Mein Warnruf verschölle.
Wenn des man auch schnöbe,
verdröss es mich nicht.

Ich mäße die Längen
und böge die Planken.
Begönne zu hämmern.

Ich hübe die Axt…

von Volker C. Jacoby

.
Denkst du, der Herbst nimmt seinem Lauf,
zum Winter hinzutreiben,
nimmt braunen Blättertod in Kauf,
um dann "schneeweiß" zu schreiben?

Geirrt, mein Freund, der Herbstgevatter
schmeißt seine Krück' auf den…

von Volker C. Jacoby

Hic erat Britanniae gens
cui erat confusia mens.
In Europa manere?
Brexitem habere!
Desperatui pondo et pens...

vcj

von W. Löffler

Der frohe Kreis der intoniert
den Song von "TRIO" auch zu Viert

Der frohe Kreis singt immer wieder
die schönen alten Seemannslieder

von Axel C. Englert

Ein „Picasso“ war nicht echt:
Gestern – noch ganz toller Hecht –
Kennt man heute kaum mich mehr!
Ja – ein Kunstwerk hat es schwer…

Ein „KOSSLOVSKY“ soll ich sein?!
DEN kennt garantiert kein Schwein!
Man hat…

von Volker C. Jacoby

Denkst du, der Herbst liebt feuchten Lauf,
zum Winter hinzutreiben,
nimmt braunen Blättertod in Kauf,
um dann "schneeweiß" zu schreiben?

Geirrt, mein Freund, der Herbstgevatter
schmeißt seine Krück' gern zum Kompost…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein kleiner Sommer-Vorgeschmack

Für jeden, der den chemischen Vorgang nicht kennt,
zu gewinnen das Brom, das stinkend Element,
sei hier zu erklären nun unternommen,
wie am einfachsten dieses Brom zu bekommen:

von Volker C. Jacoby

.
Nichts hat mich jemals mehr verdrossen
als Füße, die auf Tore schossen.
Mag's anderen auch gut gefallen:
ich halte nichts vom Fußgeballen.

Ach, grässlich geht mir auf die Gräte
solch ballbezognes Rumgetrete…

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