Aphorismen ✓ bekannter und unbekannter Aphorismus

Bild zeigt Aphorismus von Tilly Boesche-Zacharow

Was sind Aphorismen? Aphorismen sind Gedanken, Résumé, aber auch Lebensweisheiten, die aus einem Satz, oder aus wenigen Sätzen bestehen. Aphorismen haben einen festen Platz in philosophischen Werken, sind aber auch in vielen anderen Literaturgenres zuhause. Auszug Wikipedia: »Oft formuliert der Aphorismus eine besondere Einsicht rhetorisch kunstreich als allgemeinen Sinnspruch (Sentenz, Maxime, Aperçu, Bonmot)«

Sie finden hier Aphorismen berühmter Autorinnen und Autoren, aber auch unbekannter Persönlichkeiten.

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von Elise Renoir

Schreiben ist philosophieren mit sich selbst. - Elise Renoir

von marie mehrfeld

des Regentags
grauer Gleichmut
verdängt Erinnerung
an die Herrlichkeit der
Abendröte meiner Kindheit

von Franz Kafka

Lächerlich hast du dich aufgeschirrt für diese Welt.

von Franz Kafka

Die Tatsache, daß es nichts anderes gibt als eine geistige Welt, nimmt uns die Hoffnung und gibt uns die Gewißheit.

von Katharina Dotzki

Kein Foto ist wertlos,
denn jedes hat (s)eine Geschichte.
Jedes Foto hält Momente fest,
die wir nach dem Auslöser
nicht reproduzieren können.

von Sigrid Hartmann

Wenn eine Spezies
Keine
Natürlichen Feinde
Mehr hat
Bekämpft
Sie sich selbst

Mit Taten
Mit Worten
Mit Gedanken

von Sigrid Hartmann

Wenn die Träumer dieser Welt aufhören zu träumen – was sind sie dann?
Realisten, die die kleinen und großen Wunder nicht mehr sehen?
Sind es nicht die Träumer dieser Welt, die aufgewacht sind und sehen, was wirklich zählt
in…

von D.R. Giller

Ein Zwerg, der neben einen Riesen steht, das ist ein Kontrast, ein Ast an einem Baum, ein Reflex im Affekt, das alles sticht uns agil ins Auge. Die meisten Menschen können sehen, doch stell Dir vor man wäre blind auf die Welt gekommen, dann wäre…

von Simone Weil

Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet, ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt.

von D.R. Giller

Jedes Neujahr ist eine Wartungsschleife der alten Wiederholung, in die Jahre gekommene - tobende - rasende uns prägende Weite, durchblätternde Seiten, gebrandmarkt
bei Zeit.

von Franz Kafka

Es gibt kein Haben, nur ein Sein, nur ein nach letztem Atem, nach Ersticken verlangendes Sein.

von marie mehrfeld

Nichts ahnend schläfst du
hinter geschlossenen Läden,
während Osterglocken in deinen
Beeten nachts ein Freudenfest feiern
und sich am eigenen Duften berauschen.

von Franz Kafka

Das Mißverhältnis der Welt scheint tröstlicherweise nur ein zahlenmäßiges zu sein.

von Franz Kafka

Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.

von Friedrich Nietzsche

Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. — Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.

von Friedrich Nietzsche

Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.

von Franz Kafka

Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.

von Franz Kafka

Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar. Man schämt sich nicht mehr, sterben zu wollen; man bittet aus der alten Zelle, die man haßt, in eine neue gebracht…

von Willi Grigor

Die Kinder sind die sanften Wesen,
die vielen, glaub ich, Freude brachten.
Der große Rest sind die gewesen,
die allzu oft auch Ärger machten.

**
Das Erbe, das Eltern
ihren Kindern hinterlassen,
ist oft…

von Johann Wolfgang von Goethe

Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen. Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.

von George Sand

Du willst das Glück in der Liebe sehen.
Da ist es nicht.
Das Glück ist in der Ruhe, in der Freundschaft;
die Liebe, das ist ein Sturm, ein Kampf.

von Franz Kafka

Nur unser Zeitbegriff läßt uns das Jüngste Gericht so nennen, eigentlich ist es ein Standrecht.

von Willi Grigor

Die Menschheit ist auf gutem Wege,
Pest und Cholera und jede
andre Unbill auszurotten -
einschließlich sich selbst.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Nacht bricht ihr Schweigen,
wenn der Tag vor ihrer Türe steht,
geblendet zeigt sich Trunken schlafende
Wahrheit mit ganzem Gesicht,
ihr Glanz hat Schatten bekommen.

von Franz Kafka

Viele Schatten der Abgeschiedenen beschäftigen sich nur damit, die Fluten des Totenflusses zu belecken, weil er von uns herkommt und noch den salzigen Geschmack unserer Meere hat. Vor Ekel sträubt sich dann der Fluß, nimmt eine rückläufige…

von Soléa P.

Erzählt uns nichts mehr von „Berge versetzen" –
Jetzt, wo der Himmel immer näher kommt …

von Michael Dahm

Der Wert eines gelebten Lebens resultiert aus dem Wert seiner Bejahung.

von Simone Weil

Mit reiner Liebe lieben, heißt in den Abstand einwilligen, heißt den Abstand verehren zwischen einem selbst und dem, was man liebt.

von Franz Kafka

Verschiedenheit der Anschauungen, die man etwa von einem Apfel haben kann: die Anschauung des kleinen Jungen, der den Hals strecken muß, um noch knapp den Apfel auf der Tischplatte zu sehn, und die Anschauung des Hausherrn, der den Apfel nimmt…

von Thomas Brod

wenn ein Geldinstitut seine Versprechen
gegenüber seinen Kunden nicht hält und für sein Fehlverhalten
dann noch eine Spende als gönnerische Wiedergutmachung
an eine gemeinnützige Einrichtung, also einen Dritten, tätigt,

von Franz Kafka

Die Märtyrer unterschätzen den Leib nicht, sie lassen ihn auf dem Kreuz erhöhn. Darin sind sie mit ihren Gegnern einig.

von Franz Kafka

An diesem Ort war ich noch niemals: Anders geht der Atem, blendender als die Sonne strahlt neben ihr ein Stern.

von Franz Kafka

Vom wahren Gegner fährt grenzenloser Mut in dich.

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Bild zeigt Arthur Schopenhauer Zitat Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
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Bild mit Franz Kafka und Zitat Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.
Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge und keine Heimat haben in der Zeit.
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - So fest wie die Hand den Stein hält
Bild von Franz Kafka und Aphorismus - Seine Antwort auf die Behauptung
Bild von Schopenhauer mit Zitat Jede Nation spottet über die andere und alle haben Recht.