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von Alf Glocker

Herr, erlöse mich aus der Not,
ich bin in arger Bedrängnis!
Meine Mutter will meinen Tod –
überall droht das Verhängnis!

Sie hetzt auf mich Knechte
des Teufels, als Aufgebot,
zur Zerstörung der Rechte –

von philipp kirschner

1)
hob mei oames traurigs lem sinnlos vaschissn, afoch vaspüt, valoan, vanicht und vüz weit wegghaut
oi die joah ohne plan und zü umheageiat, hob mein weg söbst mit vüz vü grossn stanan vabaut
a menschnlem is eh so kuaz und so…

von Marcel Strömer

Ich sitze auf einer Insel
und sehe die Schiffe am Horizont versinken.
Die Füße, sie fühlen die Schreie der Fische,
die mit ihren Flossen den Engeln gleichen.
Das Meer setzt an mit hässlicher Grimasse,
lacht schaurig…

von Karl Oetzmann

Das Messer auf die Brust gelegt.
Alle Hoffnung hinfort gefegt.
Das Stechen, innen und außen.
Die Gedanken durch den Kopf sausen.

Soll ich es tun, es lassen.
Ich kann es gar nicht fassen,
dass ich es tun könnte…

von * noé *

Ausgebleicht

Verdorrter Baum, ganz ausgebleicht
stehst du inmitten öden Nichts;
selbst Vögel meiden dein Geäst,
dein totes Holz hält sie nicht fest.
Du bist ein Raub des Sonnenlichts,
die Liebe hat nicht…

von Marcel Strömer

Dein
ist das Leben
der Sonnenstrahlkraft
ein Schattenvogel
aus dem Lichte
erwacht

Du
hebst die Flügel
ihr Schlagen tiefschwarz
Zeichen der Gnade
dunkle Farbe
der Macht

von Alf Glocker

Der Abend ist jung, worauf läuft er hinaus?
Die Tagesgewitter sind schon verflogen!
An ihrem Faden herum beißt die Maus.
Die Wildnis hat sich fein hingebogen,
zu einem Gemälde aus ganz Vergessen –
wurdest du geliebt…

von * noé *

Ich such' dich schon mein ganzes Leben,
und wär' der Zugang nicht verbaut,
was - Heimat - könntest du mir geben?
So sehnsuchtsvoll klingt dieser Laut ...

Die Bilder wabern um mich her
und hüllen mich in…

von Alf Glocker

Durch mich wird kein Sklave geboren,
schreibt euch das mal hinter die Ohren!
Ich habe Verstand und Gefühl!
Und ich weiß was ich besonders nicht will!

Ihr zahlt schlechten Lohn, ihr betrügt!
Glaubt ihr man merkt…

von * noé *

Seltsam, wie die Welt so spielt!
Hab' ich mich doch krank gefühlt
und Ärzte auch zu Rat gezogen -
(stehe seitdem unter Drogen) ...

Glaubt mir, was ich hier aufführe:
Für den einen nur "die Niere",
"Herz" der…

von Michael Dahm

Nun fliegt ….

Nun fliegt mein Herz nach Himmelwärts,
meine Augen sehen in Deine,
vorbei der Liebe kalter März,
wir sind nicht mehr alleine.

In Deinen Augen find ich mich,
in warmen grünen Farben
und…

von D.R. Giller

Mir, fehlen oft die Worte
Wieso und wie viele..
Ziele, so gar meine Ellen durchschwimmende
Wellen
Im Meer sind Sagen, hier ist nichts hohl
Bewegende Wege, sind da im Wasser der Wiese
Willkommen, fühle das…

Rezitation:
Meine Wenigkeit!
von Axel C. Englert

Wie in die Seele tief getackert
Heut heftig Deine Kerze flackert!
Erstehst Du, aus verfloss’ner Zeit –
Wenngleich Du fern und fort, so weit …

Aus allen bunten Nebeln kreisen
Erinnerungen – trauter Weisen …

von Rochus Stordeur

dass ich verstehe und dass man versteht
hindern oft geistlos gebundene zungen
altes verhört und verschrillt sind die jungen
dass bei der zeit die oft sinnlos zergeht

kraftlos und müde der rückhalt der lungen
wie…

von * noé *

Einen Erben habe ich stolz gezeugt -
wie hat der Junge mich enttäuscht ...
Mein Wissen, mein Können wollte ich ihm geben,
ihn unterstützen auch in all seinem Streben ...

er will sich nicht, wie ich will, entfalten,

von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Du sprichst das
Unausgesprochene,
das sich hinter
den Worten verbirgt
und in meiner Stimme
mitschwingt,
so aus, dass ich dessen
tiefere Bedeutung für mich
zu verstehen beginne,
denn du…

von Heinz Helm-Karrock

Nachgedacht über die Welt
Die uns nun schützend Heimat Ist
und uns am Leben Hält

Nachgedacht über das Zelt
Unter dem wir alle sitzen
Des Lebens –Wetter– Unbill
Jeder starke Regen
Und auch kalter Guss…

von Jürgen Wagner

Wir sitzen nicht mehr auf dem Boden
wir träumen nicht mehr mit dem Fluss
wir wollen keine Leiden, Schmerzen
Glücklich zu sein ist unser Muss

Wir sehen kaum den Sternenhimmel
wir kennen keine Kräuter mehr
wir…

Rezitation:
Sprecher Max Berghaus, Text und Musik: Jürgen Wagner
von * noé *

So findet ein Ende, was nicht zusammengehört.
Hat man es schon am Anfang gewusst?
Hätte es denn am Anfang gestört?
Noch vor dem nie gehabten Schicksals-Kuss?

Der Schnee von gestern deckt das Grab,
in dem Hoffnung…

von Alf Glocker

So kehr der Nacht nicht deine Bleibe,
wachse, welke, kugelrund,
koste, wirke und betreibe
deinen steten Gang und Schwund!

Nur, Wollendes und nicht dein Sagen,
töne urlaut – Triebgefühle,
verliere dich in…

von Alf Glocker

Drei schwarze Ringel-Tauben
überfliegen meinen Trost,
weil sie an das Echte glauben –
doch sie zeigen hellen Frost!

Drei weiße Schlingel-Raben
brachten mir einst einen Brief,
der mit seinen Liebesgaben –…

von Alf Glocker

Ich fang‘ die Freudentränen der Begierde,
tropfenweise, seltsam willig, in mir auf –
wobei du mir, unabsichtlich, Liebe spendest!
Denn du hältst mich für eine schöne Zierde,
gehst für dich, mit ihr, den Wollustweg hinauf…

von andiy H

Du denkst dir niemand mag dich, und du wärst keinem wichtig, anders sein kann es nich, denn dass jemand dich liebt hältst du für unwahrscheinlich.
Du gehst nich mehr gern raus, verlässt nur selten dein Haus.
Wenn jemand lacht, glaubst…

von VAN DE JANKAS

.Familienkreis in Harmonie.. Besinnlichkeit das Weihnachtsfest...Im Schneegestöber schönster Zeit...Gib mit der warmen Hand geschätzt..Gedankt wird dir der Herr Gott geben..Der gibt Beschützt ..Das ganze Leben..

von Marcel Strömer

Seid wie Sterne,
brecht den Schwur der Liebe nicht,
leuchtet hell, bei Nacht erstrahlet,
segensreich, verwandelt euch in Licht!
Gebt zurück, was sie euch bezahlet,
ihr kleinen Sonnen zeigt Gesicht!

von Marcel Strömer

Immer wieder Krieg,
schon wieder bluten Wunden!
Hass bleibt unbesiegt,
wird immer neu erfunden!

Keine Zeit bleibt Mensch,
den gute Sichten lenken!
Weltenmacht sie drängt,
will niemals Ruhe schenken!…

von Reim Ereien

es legt die Kundin höchsten Wert
auf Anrede, Geschlecht
was tausend Jahre richtig war
wird nun ein Fall für Recht

so jeder Vogel, jeder Schelm
der plötzlich etwas hat
nimmt sich sehr gern den Narrenhelm

von Hartmut Müller

Bei Wellengang und Sturmgebruus
ruht unsre Seele aus,
schnell liebe Grüße nach tohuus,
es geht gleich wieder raus.
Bei uns gabs heute Räucherfisch
aus dem schwarzen heißen Kasten,
mit Brot und Köm am…

von * noé *

Leben kommt in die Magnolie,
übervolle Blütenpracht!
Ende für die Hochglanzfolie,
Blumen jetzt "in echt" gebracht.

Wohin gehen Blütenträume,
wenn der Frühling sie enthüllt?
Wenn er die Gedankenräume…

von Marcel Strömer

Sonnenscheinduft steigt in Nase
Mittagsruhe fegt die Straße
Augenblicke die nicht stören
wachsen Ohren die nichts hören
Silberblicke flattern leise
in Gedanken endlos Kreise
Kinderspiele üben Kriege

von * noé *

Ja, manchen fällt es in den Schoß,
und dadurch fühlen sie sich groß,
und hat politisch man das Sagen,
braucht man auch nichts zu hinterfragen.

Statt "groß", wohl überdimensioniert,
und dadurch auch dazu verführt,…

von Jürgen Wiersch

Für einen Wahnsinn, der permanent,
empfehle ich ein Medikament.
Auch die Leidenschaft und die Liebe hat ihre Tücken,
aber man tut es ja aus freien Stücken.

von * noé *

Beim Sandeln, beim Gründeln, beim Spielen, beim Leben,
beim ganz viele tolle Sachen machen:
Konsequent müssen wir uns den Anschein geben,
wir hätten täglich gleich gar nichts zu lachen.

Die Mundwinkel immer nur erdwärts…

von Alf Glocker

Gesponnene Unendlichkeit,
in Visionen, Träumen, Seifenblasen:
Zirkustreiben, Narrenkleid,
Große Reden, hohle Phrasen.

Selige Geister, Wolkengebilde,
fallen über „Kundschaft“ her
und der Götterzorn (der milde…

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